Beiträge von O. Meier

    Ich habe da einfach ein ganz schlechtes Gewissen.

    Das solltest du nicht. Du hast nichts Unrechtes oder Unethisches getan. Du nutzt auch nichts aus, du nimmst nur etwas in Anspruch.

    Geh‘ mal davon aus, dass auch deine Dienstherrin ein Interesse daran hat, dass der Heilungs- uns Erholungsprozess unproblematisch abläuft. Ansonsten könntest du noch länger ausfallen. Dann wären Gewissensbisse angebracht.

    Mach' es gerne so, wie es dir gefällt

    Oh, danke. Ich finde es wirklich toll, dass sich in diesem Forum langsam durchsetzt, dass Menschen selbst über ihr Leben bestimmen können.

    In der Schule ist das noch nicht angekommen. Da gibt es immer wieder Leute, die Rechtfertigungen für selbstverständliche Entscheidungen einfordern.

    Meine Einstellung zur zu meinen KuK und zur Schule unterscheidet sich halt sehr von deiner.

    Ich wüsste nicht, woher du meine Einstellung zu meinen Kolleginnen kennen könntest.

    Was ist das für eine Frage? Ich lerne gerne neue Leute kennen. Du wohl nicht?!?

    Doch, ich lerne ständig Leute kennen. Ich gehe dafür aber nicht auf spezielle Dating-Events, so groß ist der Bedarf eben nicht. Die interessanteren Leute lerne ich aber außerhalb der Schule kennen. In der Schule sind’s halt meist Lehrerinnen.

    W" wie "wichtig"

    „W“ wie „Wirkungsgrad“. 6 Stunden Anwesenheit, 3 Stunden Besprechung.

    Ich muss mich aber a) ja nicht zu denen setzen/stellen, die ich nicht so mag,

    Es war bei uns mal üblich bei pädagogischen Tagen die Mittagspause in der eigenen Arbeitsgruppe zu verbringen. Rate mal worüber dann gesprochen wurde?

    De facto hatten wir keine Pause. Die mehrheitlich ausbaldowerten Restaurants fand ich auch unattraktiv.

    Das habe ich zwei mal über mich ergehen lassen. Im Nachhinein zweimal zu viel.

    Noch schlimmer waren die Mittagspausen in angemieteten Tagungsräumen. Die wurden über die Mittagsverpflegung querfinanziert. Der Fraß, der einem das angeboten wurde, war ’ne Unverschämtheit. Dafür hätten wir Schmerzensgeld bekommen müssen, statt etwas zu zahlen. Nee, da war ich es leid, andere Leute mein Mittagessen aussuchen zu lassen.

    Irgendwann kam zum pädagogischen Tag eine Mail rum, dass es eine Mittagsverpflegung in der Aula gebe. Man möchte doch die festgelegte Kostenbeteiligung auf das Konto des Fördervereins überweisen. Hä, nee.

    Ich hab mich schön mit ’ner Stulle auf den Hof gesetzt und die Ruhe genossen.

    Der Geruch, der noch Stunden später in der Aula hing (Wozu lüften?), hat mich fast zum Erbrechen gebracht.

    gemeinsames Frühstück geplant (freiwillig natürlich). [...] Anschließend 1,5 bis max. 2 Stunden Gesamt-DB, dann ca. eine Stunde Pause und am Nachmittag noch kurze Abteilungsdienstbesprechungen (max. eine Stunde)

    Also, drei Stunden Besprechung. Und dafür hängt man den ganzen Tag an der Schule 'rum. Hast du mal bei euch ins Wörterbuch gekuckt? Fehlt beim W 'ne Seite?

    KuK zum Ende der Sommerferien wiederzusehen und mit ihnen zu schnacken!

    Dafür haben wir noch das ganze Jahr Zeit. Man muss da am ersten Tag nichts überstürzen. Außerdem, das mag bei euch anders sein, gibt es bei uns an der Schule nicht nur nette Leute. Da suche ich mir ganz gerne aus, mit wem ich die Nahrung aufnehme.

    Mittagspause (ein "Jeder-bringt-etwas-mit" Büffet ist geplant...)

    Gruselig. Da verbringt man den ganzen Tag mit den Kolleginnen und dann soll man mit denen auch noch die Pause verbringen. Bei so etwas bin ich regelmäßig ’raus.

    Von den 4 h morgens sind ca 3h dabei, das sich jährlich wiederholt, und sich in ca 1-2 Seiten zusammenfassen lassen würde.

    Ja, „Wirkungsgrad“ wurde an vielen Schulen aus den Wörterbüchern gestrichen.

    @alpha

    Da ist’s mir doch sehr ähnlich, ich habe aber kein Teleskop.

    In den Sommerferien was für die Schule machen. Pfft. Niemals.

    Ich erhole mich pflichtgemäß. Ich habe nur E-Mails gelesen, um festzustellen, dass ich in der Bereitschaftswoche nicht gebraucht werde.

    Verwandtenbesuche sind erledigt. Mit Ausschlafen und ’Rumgammeln habe ich schon mal reichlich zu tun. Jeden Tag etwas Sport, gerne auch mal Outdoor als Ausflug.

    Ich bin schon so etwas von erholt.

    Diese Woche ist das Wetter suboptimal. Also Sport im Verein indoor. Nächste Woche geht’s an die Talsperre.

    Am ersten Schultag räume ich den Schreibtisch auf und am zweiten fange ich mit den Vorbereitungen an.

    Macht euch doch keine Probleme, wo keine sind.

    Ja, der Anfang ist oft stressig, weil viel auffen Mal kommt. Jede will was, alles ist wichtig.

    Das Gute ist, dann man sich drauf einstellen kann. Unsere erste Lehrerkonferenz ist auf 3 Stunden angesetzt. Da weiß ich doch, dass ich danach keine Lust mehr habe. Die Kolleginnen, die mich anschließend wegen etwas „Wichtigem“ ansprechen kriegen einen Termin. Mal sehen, wie wichtig die Sachen dann sind.

    Für die Verwaltung neuer Klassen etc. am besten feste Zeitfenster einplanen. In der Zeit macht man genau das. Wenn was Wichtiges ist, s. o.

    Und ansonsten plant man die Ausgleich- und Entspannungsbrschäftigungen auch fest ein.

    plattyplus

    Da hast du ein schönes Beispiel konstruiert.

    Allerdings kann man trotzdem Urlaub machen. Geht’s halt woanders hin. Infektionsschutz geht dann doch davor, jederzeit überall hinfahren zu können.

    Es gibt tausend andere Gründe, warum nicht jede überall Urlaub machen kann. Einschränkungen? Womöglich. Verfassungsbruch? Grundrechte verweigert? Lächerlich.

    Und auch hier wird sich die Situation ändern, BioNTech arbeitet AFAIK an einer Impfstoffvariante für ab sechs Jahren.

    Aus einem Hochinzidenzgebiet (z.B. Spanien) zurück kommen ohne in die Quarantäne zu müssen.

    Hm, okay. Dad ist dann die erste Maßnahme, bei der der Immunstatus einen Unterschied macht.

    Allerdings kann auch hier die Vernunft die Vorschriften schlagen. Zum einen kann man sich überlegen, wo man hinfährt, zum anderen kann man sich impfen lassen.

    Ich vermag keine große Einschränkung zu erkennen. Insbesondere werden keine Grundrechte über die Impfpriorisierung verweigert. Vielmehr haben einzelne für sich eine Abwägung getroffen, in der gewisse Rechte als nachrangig betrachtet werden.

    Es geht unterm Strich darum, die Folgen der eigenen Entscheidungen zu tragen. Aber es ist einfacher, wenn jemand anders Schuld ist.

    Der Imperativ gefällt mir nicht. Ob es weiss, dass ihm der nicht zusteht?

    Haha, witzig. Das klingt ja fast wie das, was ich geschrieben habe. Allerdings ist eine syntaktische Kopie nur eine Kopie und nur Syntax. Schade, wenn man die unterschiedlichen Funktionen der Formen nicht erkennen möchte.

    Wir können ein neues Ratespiel draus machen: In welchem Film spricht einer der Protagonisten eine andere Hauptperson mit "es" an?)

    Nö, kein Bock. Du kannst gerne Filmtitel auflisten. Ich weise aber schon darauf hin, dass das etwas OT werden könnte.

    Gut, dann könntest Du das ja freundlicherweise bleiben lassen.

    Ja, habe ich gerne getan.

    Jetzt blätterst Du die letzten 10 Seiten zurück und zählst nach

    Der Imperativ gefällt mir nicht. Ob sie weiß, dass ihr der nicht zusteht?

    Jetzt blätterst Du die letzten 10 Seiten zurück und zählst nach, mit wie vielen Quellenangaben ich offensichtliche Falschaussagen widerlegt habe.

    Das ist löblich. Und es es ist ja auch gute wissenschaftliche Tradition, dass man immer recht hat, wenn man oft recht hatte.

    Ein weiteres Mal leiste ich diesen Service nicht.

    Okay, danke. Mir ist der Punkt auch nicht so wichtig. Dir vermutlich auch nicht. Dann wären wir uns einig.

    Wenn Du schlaumeiern willst,

    Nö.

    plattyplus

    Der Nexus zwischen Impfung und Grundrechten (so wie Kino nach 18:00) ist nicht gegeben. Benenne doch mal etwas das nur Geimpfte dürfen?

    Die Impfpriorisierung war richtig. Die Gefährdesten wurden zuerst geimpft. Damals war von mehr Rechten für Geimpfte nicht die Rede. Mittlerweile ist die Priorisierung aufgehoben, jede ab 12 kann sich impfen lassen. Viele wollen aber nicht, Impfstoff gebe es aber genug.

    Die Einschränkungsaufhebung ist aber nur, dass der Impfnachweis den Negativ-Test ersetzt. Wer sich impfen lassen will, kann das tun. Wer’s partout nicht will, kann sich testen lassen.

    Du kannst aber überprüfen lassen, ob die Regelungen verfassungskonform sind. Dir steht der Rechtsweg offen.

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