Ich glaube, dass du da einfach in einer anderen Realität lebst.
Zumindest lebe ich in der Realität. Deshalb setze ich mich auch mit realen Problemen auseinander.
Ich glaube, dass du da einfach in einer anderen Realität lebst.
Zumindest lebe ich in der Realität. Deshalb setze ich mich auch mit realen Problemen auseinander.
Wie soll das sonst laufen?
Ich kann mir auch vorstellen, dass eine sich unter Konkurrenzdruck sehende Schule mit ihrem Fahrtenkonzept wirbt, das aber nachher gar nicht umsetzen kann. Dann wären die Eltern zu Recht sauer. Ansonsten wüsste ich, was deren Problem sein soll. Kann man ignorieren.
Zu den Quellen:
Das waren die Quellen.
Ohje. Ziemlich wischiwaschi. Auf jeden Fall geht daraus nicht hervor, dass Druck oder gar Zwang ausgeübt würde.
Sheldon: Am BK haben wir teilweise durchgeimpfte Klassen. Da wird es langsam schwierig, die Maskenpflicht zu begründen. Die Akzeptanz der Maßnahmen ist auch ein Aspekt, den man beachten muss.
Letztendlich kommt man nicht darum herum, die Maßnahmen von der Impfquote abhängig zu machen. Ob man das im Mysterium einsieht?
Ich bin übrigens für eine Impfpflicht.
Entsprechend wird in der Regel Anfang der dritten über die Fahrt Anfang / Mitte Klasse 4 gesprochen.
Und was wird den Eltern dabei erzählt? Wird ihnen gesagt, dass es eine Fahrt gibt?
Lies bitte zum Beispiel den Schulfahrtenerlass, lies bitte wie die Landesregierung auf das Aussetzen von Klassenfahrten durch die Gymnasien reagiert hat, lies bitte die KMK Empfehlung dazu (auf diese verweist die Landesregierung), ...
Wo sind jetzt deine Quellenangaben? Und wie wird Druck auf euch ausgeübt?
Da fehlt irgendwie komplett die Grundlage.
Eben. Mit den Quellen fehlt auch die Grundlage.
Das Thema hatten wir schon in diesem Thread.
Eben. Zu Quellen und "Druck" wurde hier mehrfach nachgefragt und von dir kommt nichts.
Auch als Lehrkraft ist es für mich blöd, wenn die Elternschaft unzufrieden mit mir ist.
"Ich will aber" interessiert mich von Eltern genau so wenig wie von Schülerinnen. Das Problem scheint mir darin zu bestehen, dass man sich von Wünschen und Emotionen treiben lässt. Damit wird man nie glücklich, egal, wie die Reechtslage aussieht. Hut ba vor den Kolleginnen, die entspannt zu Hause bleiben und einfach ihren Job machen.
Ich sage den Eltern, dass ihre Klasse einfach keine Fahrt macht, weil es freiwillig ist und schon sind sie zufrieden?
Dann hättest du sie zumindest mit Fakten versorgt. Etwas anderes wäre es, wenn man ihnen vorher vorgelogen hätte, dass sicher gefahren würde. Dann wären sie zu Recht stinkig.
Wie läuft das so bei euch?
Lies es doch bitte im Thread nach. Kurzform: Das Land sagt: "Die Schulen sollen auf Klassenfahrt fahren, aber bitte nur mit Freiwilligen."
Vielleicht liest du mal nach, wie oft du die Nachfragen nach Quellen für deine Behauptungen, was das Land meine, sage oder wolle, unbeantwortet gelassen hast. Ebenso die Nachfragen dazu, wie denn nun Druck und Zwang ausgeübt werde.
c) Das Land macht deutlich, dass Klassenfahrten nur freiwillig sind und nicht von den Schulen erwartet werden können.
Das ist wohl in Niedersachsen die Rechtslage. Ist das aber auch das, was die Schulen an Schülerinnen und Eltern weiter geben?
Aber es gibt auch ohne Gesetze Zwänge und Druck.
Welche? Benenne doch mal konkret, wie der Druck aussieht.
Das Land sagt: "Die Schulen sollen auf Klassenfahrt fahren, aber bitte nur mit Freiwilligen."
Quelle?
Das ist deine Einschätzung zu der Sache.
In der Tat. In den von dir zitierten Teil ging es übrigens um Campingplatz und Schutzhütte. Hältst du die für amtsangemessen? Und wie viele Oberräte steigen in einer Jugendherberge ab?
Das wäre das gleiche als wenn ich auf ein Einzelbüro bestehe, weil die Klasse mir zu laut ist.
Oh, noch ein unpassender Vergleich. Du verwechselst Arbeits- und Schlafplatz. Ist das so‘n Beamtinnen-Ding?
Schöner fänd ich eigentlich, wenn das, was ich bislang gemacht habe, mal von irgendwem sowas wie Wertschätzung erfährt.
Das habe ich im Ehrenamt. In der Schule habe ich mir das abgeschminkt. Ich begnüge mich mit der Wertschätzung auf dem Kontoauszug.
Ich habe nur gesagt, dass die Vorgabe vom Land Niedersachsen, das Fahrten "freiwillig" sind, das Problem nicht löst.
Welches Problem?
Allerdings müssen seit einigen Jahren den Lehrkräften die vollen Kosten ersetzt werden. Da die Budgets recht knapp sind, wird kaum eine Lehrkraft gezwungen, zu fahren.
Da sieht man's. Der Dienstherrin sich die Fahrten nicht so wichtig, dass Geld dafür da ist.
Die Annahme, das Ferien immer auch Urlaub seien, passt gut an Stammtische. Es mag auch der Versuch eines Arguments der Dienstherrin sein. Dass aber auch Kolleginnen damit um die Ecke kommen, ist schon erschreckend.
Wenn es üblich ist
Was heißt denn „üblich“? Wie üblich ist es denn, wenn eben nicht alle fahren?
nur eine Klasse muss ohne guten Grund zu Hause bleiben, weil die Lehrkraft nicht möchte, ist das schon doof.
So, das ist also das Argument? Irgendwie doof? Gewürzt mit unbelegten Behauptungen?
Aber einfach zu sagen, ist freiwillig ist auch irgendwie für die Betroffenen sehr unbefriedigend.
Für die Kolleginnen, die sich entscheiden können, ist das sehr befriedigend. Die übrigen Betroffenen sollte man über die Rechtslage aufklären. Dann ist auch keine frustriert.
Und für die Schule sind ein Haufen unzufriedener Eltern auch nicht toll.
Warum sind sie denn unzufrieden? Hat ihnen womöglich mal jemand eine Fahrt versprochen? Oder wurde von Anfang an kommuniziert, dass vielleicht gefahren wird?
Oder nein, die Frage ist, ob ich als Schluss daraus nichts mehr mache, denn es gibt ja nun Leute, die meine Schulleitung offenbar für besser hält. Dann müssen die aber halt meinen Teil mitmachen.
Klingt nach einem Plan.
Also weiterhin: wer kann mich zwingen, was genau zu machen.
Zwingen wohl kaum. Aber sie kann dich anweisen. Sie kann dich aber nicht anweisen, es auch gut zu machen. Insbesondere, wenn du dafür keine Entlastung erhältst, dürfte es nämlich schwierig werden, genug Zeit für diese nicht näher bestimmte Aufgabe zu haben. Irgendetwas muss liegen bleiben, wenn deine Arbeitszeit hinkommen soll.
Wenn es um ein Medienkonzeot geht, wie ich 'raushöre, ist die Sache nicht wild. Die werden nur geschrieben um abgeheftet zu werden. In der Regel sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben werden.
Entspann' dich und schreib' ein Bisschen was zusammen. Das übliche Blabla aus dem Phrasomaten.
Für mich wäre ein Campingplatz sehr angemessen. Manchmal reicht auch eine Schutzhütte.
Könnte je nach Kontext OK sein. Vielleicht individuell angenehmer als ein Hotel oder ein Jugendherbergszimmerchen. Aber auf keinen Fall amtsangemessen.
Es ist ein Unterschied, ob ich mich entscheide, dies oder jenes mitzumachen, oder ob mich jemand dazu verpflichten will.
Habe das mal korrigiert.
Du hast das Zitat sinnentstellend verändert. Reichlich schlechter Stil. Korrigieren könntest du mich, wenn du besser wüsstest als ich, was ich ausdrücken möchte. Nicht sonderlich wahrscheinlich
Du meinst es ist nicht amtangemessen, wenn ein Lehrer auf einer Klassenfahrt in einer Jugendherberge übernachtet?
Das meine ich. Ein Hotel wäre angemessen.
PS: Höherer Dienst, drei Sterne dürfen es schon sein.
Werbung