Beiträge von O. Meier

    Vielleicht rührt meine Unentschlossenheit daher, dass ich niemandem in meinem persönlichen Umfeld kenne, der schwer erkrankt ist und auch niemanden, der unter "long covid" leidet. Es gab aber eine Kollegin mit einer vorübergehenden Gesichtslähmung als Impfreaktion ...

    Anekdotische Evidenz. Wissenschaftsorientierte Bildung hätte geholfen.

    Selbsttests sind leider wenig aussagekräftig. Schnelltest im Testcenter wäre vielleicht sinnvoll, wenn es seriös ist.

    In der Schule werde ich weiterhin Maske tragen. Wenn wir keine mehr bekommen, zahlt man halt selbst. Das wäre mein Beitrag zum Infektionsschutz. Gerne.

    Noch habe ich Reserven.

    OK, gebe ich zu, fällt doch eindeutiger aus als ich dachte - zulasten der Covid-Infektion.

    Ach, egal. Hauptsache du hast erstmal 'was geplappert.


    Noch einmal eine Frage zu der Aussage: "Entweder Infektion oder Impfung": Bis jetzt hatten nicht einmal 5% der Bevölkerung die Infektion und viele sind ja bereits geimpft. Müsste es dann nicht ewig dauern bis tatsächlich alle Ungeimpften infiziert wären?

    Nein, bei positiver Inzidenz dauert es nicht ewig. Wie lange die Durchseuchung dauert, hängt auch von der Konsequenz beim Infektionsschutz ab. Bedeutet konkret: Wenn wir mit dem Impfen soweit durch sind, aber dann noch keine Herdenimmunität haben, wird es für die Ungeimpften echt eng, weil die Maßnahmen dann nur noch schwer begründbar werden. Oder man lässt sich darauf ein, dass für Gemipfte und Ungeimpfte unterschiedliche Regeln gelten. So oder so, ich bin froh geimpft zu sein.

    Und wenn die Drittimpfung kommt, bin ich auch dabei.

    Aber mein Argument war ja, dass das Gewissen durchaus unterscheidet zwischen dem Ereignis einer aktiven Entscheidung und eines passiven Vorgangs. Ich kann sagen: "Ich lasse mich heute impfen.", aber eher schlecht: "Ich lasse mich heute infizieren.". In den allerallermeisten Fällen war die Infektion ungeplant und unbeabsichtigt.

    Das Gewissen ist nicht sonderlich schlau, oder? Es gibt keine halben Entscheidungen. Man kann sich das einreden, aber es ändert nichts an den Tatsachen.

    Wenn man sich gegen eine Impfung entscheidet, entscheidet man sich auch gegen den Impfschutz und damit für ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko. Erkrankt man dann, ist das kein Zufall, normales Lebensrisiko oder einfach so passiert, sondern eben das Ergebnis der Entscheidung einen Ansteckung in Kauf zu nehmen.

    silja: Schön, dass du klar hast. Allein. Meine Befürchtung ist aber, dass nicht alle das klar haben. Eine private ID ist schnell eingetragen. Und dann? Wie sorgt msn dafür, dass die dienstlichen Daten nicht der privaten ID verbunden werden?

    Ich wollte da kein Risiko eingehen. Wenn ich keine private ID auf dem Dienstgerät habe, bin ich zumindest in dem Punkt auf der sicheren Seite.

    DeadPoet: Richtig, eine flächendeckende Impfpflicht brächte uns sicher weiter. Vielleicht könnte eine Impfpflicht für bestimte Berufsgruppen aber der EInstieg in eine generelle sein. Insofern. Ernsthaft diskutieren kann man beides erst nach der Wahl. Also, wenn es zu spät sein wird.

    Warum: So kann ich auch unabhängig vom Schulträger Apps installieren.

    Es ist das alte Lied. Die Schulträgerin kippt Hardware ab und kümmert sich nicht die Bohne darum, ob und wie da Software drauf kommt. Wozu auch — nachher arbeitet noch jemand mit den Geräten.

    Die Lehrerinnen „beheben“ dann diesen Fehler durch den Einsatz privater IDs, womöglich noch privaten Geldes und sowieso ihrer Freizeit. Unterm Strich alles Gehänge und Gewürge. Aber die Schulträgerin darf verkünden, wie gut die Digitalisierung läuft.

    Wie ist das eigentlich mit dem Datenschutz beim Einsatz nicht-dienstlicher IDs? Wie stellt ihr z. B. sicher, dass keine dienstlichen personenbezogenen Daten auf dem iCloud-Speicher der privaten ID landen?

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