Äh, nee. Zurzeit ist einfach alles komplizierter und stressiger. Da weiß ich nicht, wie man auf die Idee kommen kann, sich den Stress der Planung einer Klassenfahrt unter Pandemiebedingungen anzutun. Leute, schont eure Kräfte. Ihr wisst ja gar nicht, wie's noch kommt.
Für mich wirken Klassenfahrten derzeit eher wie Versuche, Normalität zu spielen. Nö, da rate ich ab.
Für die Klassengemeinschaft wäre eine Fahrt natürlich wertvoll,
Wird gerne behauptet. Belege?
ich will jetzt nicht propagieren, aus der Not eine Tugend zu machen, aber ich könnte mir denken, dass das gemeinsame Bewältigen der Situation durchaus der Klassengemeinschaft zuträglich ist.
Kollegen von mir wollen fahren (Stand von vor den Herbstferien), deswegen fühle ich mich etwas unter Druck gesetz
Den Druck kann man doch aushalten. Bzw. feststellen, dass er mit einem selbst nicht zu tun hat. Kollegen machen alles Mögliche, das ich nicht mache. Das halte ich auch aus.
könnte mir vorstellen, dass sich manche Eltern ärgern, wenn ausgerechnet ihre Kinder nicht fahren dürfen
Jo, was man sich so alles vorstellen kann. Ich kann mir vorstellen, dass drei Pfund Knochen 'ne gute Brühe geben. So what?
Ich kann mir übrgens auch vorstellen, dass es Eltern gibt, die gar nicht begeistert sind, dass nun gerade ihre Kinder fahren sollen. Es meckert eh immer jemand. Wir sollten uns abgewöhnen, den Kopf immer zu denen zu drehen, die am lautesten schreien. Wir sollten mal ein wenig auf die Argumente achten, die da kommen (falls welche kommen). Und so ein richtig gutes fällt mir nicht dagegen ein, derzeit nicht die Muße zu haben, sich den Stress und Aufwand einer Planung anzutun, für eine Fahrt, die vielleicht gar nicht stattfindet, oder unter unbekannten Bedingungen mit womöglich erhöhtem Risiko. Das kann man Eltern und Kollegen so mitteilen und dann ist auch gut.
'Ne Fahrt zu planen, weil es vielleicht ein oder zwei Eltern git, die das irgendwie besser fänden, ist doch Käse.
IST man der Spielverderber, wenn man nicht fahren will.
Bin ich gern, wenn sonst der Spaß ein Loch hat. Manche Sachen sind einfach kein Spiel mehr, insofern ist man auch kein Spielverderber, wenn man nicht mitmacht. So etwas ist eine sehr infantile Einschätzung.