44 Millionen dafür ausgegeben. Die fehlenden 6 Millionen
Das sind nun gerade mal 14%. Aber es soll eine katholische Schule sein? Und es soll zu 100% das kirchliche Arbeitsrecht gelten?
44 Millionen dafür ausgegeben. Die fehlenden 6 Millionen
Das sind nun gerade mal 14%. Aber es soll eine katholische Schule sein? Und es soll zu 100% das kirchliche Arbeitsrecht gelten?
Nö, ich schrieb doch bereits oben, dass ich das als Kind schon seltsam fand.
Aber du schriebst auch, dass du die "christlichen Werte" unterschriebest. Diesen zentralen Aspekt des Chrustentums des Christentums teilst du aber nicht. Welche Werte meinst du denn nun?
Ich finde es schon interessant, dass relativ leicht zu fallen scheint, von chridtlichen werte zu reden. Wenn es darum geht, diese mehr oder minder konkret zu benennen, wird es wohl etwas schwieriger.
Ich bezweifle nach wie vor, dass es "die christlichen Werte" gibt. Zum einen halte ich es schwierig, dass tausende christliche Glaubensgemeinschaften sich auf einen verbindlichen Satz von Werten einigen können. Zum anderen dürften die wenigstens derer christliche Alleinstellungsmermale sein.
Am Ende egibt es dann ein paar Ansichten, die von einem Teil der Christen geteilt wird, aber von anderen auch.
Dir ist aber schon klar, dass die Kirchensteuer im Auftrag der Kirche durch den Staat eingezogen wird und der Staat davon seinen Teil abbekommt, also netto daran verdient, oder?
Trotzdem eine exklusive Möglichkeit für einen Verein seine Mitgliedbeiträge einzuziehen. Andere Vereine haben diese Möglichkeit nicht. Es geht nicht nur um die Kosten, sondern auch darum, worum sich ein säkularer Staat kümmern sollte.
Dir ist schon klar, dass das Einziehen der Kirchensteuer auch Kosten verursacht? Ich denke nicht, dass der Staat da wirklich dran verdient. Vielleicht ist das, was die Kirchen dafür zahlen aber sogar kostendeckend.
Müsste man mal durchrechnen. Eventuell könnte man dann auch die Behauptung, "der Staat" verdiene netto an der Kirchensteuer, belegen.
Dir ist aber schon klar, dass die Kirchensteuer im Auftrag der Kirche durch den Staat eingezogen wird und der Staat davon seinen Teil abbekommt, also netto daran verdient, oder?
Dir ist schon klar, dass das Einziehen der Kirchensteuer auch Kosten verursacht? Ich denke nicht, dass der Staat da wirklich dran verdient. Vielleicht ist das, was die Kirchen dafür zahlen aber sogar kostendeckend.
Ich weiß jetzt gar nicht, warum in den Finanzämtern so viele Leute 'rumspringen. Die Arbeit macht doch der Computer. Und gut, dass die Software nie aktualisiert werden muss. Einmal programmiert läuft alles. Der Betrieb ist ja umsonst, wenn so'n Computer-Perpetuum-Mobile mal angworfen wurden. läuft's und läuft's und läuft's.
weil den Kirchen zur Erhebung der Kirchensteuer gemäß §137 WRV "bürgerliche Steuerlisten" zur Verfügung gestellt werden müssten, d.h. das Finanzamt stünde in regelmäßigem automatisiertem (und im Fehlerfalle manuellen) Austausch mit den Kirchensteuerämtern.
Auch etwas, dass es in einem säkularen Statt nicht geben sollte. Und überhaupt, dass die Kirchen Steuern einziehen, passt auch nicht in einen säkularen Staat.
Aktuell stehen die Kirchen tatsächlich sehr schlecht da, weil die Kirchensteuer an die Einkommenssteuer geknüpft ist und auf Kurzarbeitergeld keine Einkommenssteuer gezahlt werden muss, d.h. da brechen gerade große Einnahmequellen weg
Niemand zwingt diese Religionsgemeinschaften, sich so zu finanzieren. Andere machen das anders und sind weniger direkt vom wirtschaftlichen Umfeld abhängig.
Ausgleichszahlungen für die Enteignungen im Zuge der Säkularisierung.
Ja, süß, Enteignung. Oder war es so, dass im Rahmen der Säkularisierung staatliches und kirchliches getrennt wurde, auch wirtschaftlich. Da muss man einiges entflechten. Und da kann man eben nicht alles behalten, dass man sich in Zeiten, in denen man an Machthebeln saß, zusammengerafft hat. Ich wüsste nicht, was es da auszugleichen gibt.
Was Schulen, Kitas, Krankenhäuser, etc. angeht: Ja, der größte Teil wird durch den Staat finanziert, aber eben nicht alles.
Erstmal ist es ja ein Etikettenschwindel, wenn man öffentlich z. B. als katholisches Krankenhaus auftritt, aber die Katholiken nur kleinere Partner in der Finazierung ist. Der möchte dann aber gerne 100% seienr Ideologie in dem Betrieb durchsetzen. In einem säkularen Staat gebe es eine solch undurchsichtige Mischfinanzierung nicht.
dass solche Einrichtungen zu über 90% aus staatlichen Mitteln finanziert werden.,
Und selbst wenn die Kirchen den Spaß selbst bezahlten, sind das Aufgaben, die ich nicht von Organisationen mit derarigen Ideologien wahrgenommen wissen möchte. Darf ich an das Beispiel erinnern, dass einem Vergewaltigungsopfer in einem katholischen Krankenhaus in Köln die Behandlung verweigert wurde?
Das ist nur zur Schau, eine "Märchenhochzeit" für Facebook und die Gäste. Schön.
Und so können die Religionsgemeinschaften doch noch eine gesellschaftliche Rolle einnehmen: als Kulisse für nicht abgelegte Kinderträume
20% mit Abitur am Deutschtest
So wenig? Meine Erfahrung mit Abiturienten ist, dass diese nur in Ausnahmefällen Orthographie, Interpunktion und Grammatik beherrschen. Die meisten notieren ihre - häufig sogar interessanten - Gedanken in recht informeller Weise, die an die deutsche Sprach angelehnt ist. Wäre die korrekte Verwendung dieser Sprache ein signifikantes Kriterium zum Erwerb der Hochschulreife, sparten wir uns jede Menge Papier für den Druck von Abiturzeugnissen.
Theologie ist die Wissenschaft.
Nein. Konfessionelle Theologie kann keine Wissenschaft sein, so lange sie sich nicht aus der unbegründbaren Innenansicht löst.
Die christlichen Werte unterschreibe ich sofort,
Ich befürchte, dass die Floskel von den christlichen Werten nur eine Floskel ist. Könnte man nicht konkret benennen, welche Werte einem wichtig sind? Die Frage, ob es sich dabei christliche handelt, spielt doch für unser Zusammenleben keine Rolle.
Ein Aspekt des Christentums ist ja, dass man keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss, sondern einem die "Sünden" vergeben werden, weil ein anderer dafür zu Tode (oder zumindest ins Koma) gefoltert wurde. Unterschreibst du das auch?
Da besteht die Hoffnung, dass sich für jeden eine Nische finden lässt
Und wenn nicht, gründet man einen neuen Club.
Richtig im Sinne von "universell" katholisch,
Danke für das Beispiel. Ein typisches Muster von Religionen ist nunmal einen Satz unebgründeter Behauptungen für richtig zu erklären. Damit sind die anderen falsch und man hat etwas, wegen dessen man sich vortrefflich die Köppe einschlagen kann.
Mit rationaler Interpretation der Begriffe "richtig" und "falsch" hat das nichts zu tun.
Ich bin entsetzt über die despektierlichen Äußerungen über die Katholische Kirche!
Welche? Genauer: in welchem Thread hast du welche gelesen?
Für wen gut? Ich kenne keine Religion, die rundum "gut" ist. Für manche Individuen, vielleicht. Für eine zivilisierte, demokratische Gesellschaft eher nicht.
Mir kommt es so vor, als habe MarieJ eine notwendige Bedingung formuliert, keine hinreichende. Schlüsselwort "... nur, wenn ..."
entrichtet brav seine Kirchensteuer.
Die wird ja üblicherwesie direkt vom Arbeitgeber in dunle Bahnen gelenkt. Wie erkennt man, ob ein solcher Zahlungsvorgang "brav" war?
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen. Religionen basieren auf willkürlichen, unbelegten Behauptungen, die aber gerne dogmatisch bis fanatisch verteidigt werden, bis man sie willkürlich ändert. Auf der Grundlage kann nichts sinnvolles entstehen, insbesondere ist die Kategorisierung in "richtig" und "falsch" völlig unangebracht.
Sind die schlimmer als Agnostiker? Schlimmer als Atheisten?
Um die Frage zu beantworten, müsste es eine Quantifizierung von Schlimmheit geben. Zunächst wäre aber die Frage zu klären, ob jene überhaupt schlimm wären bzw. was an ihnen schlimm wäre.
Letztendlich ist ein Gerät von der Schule dann zwar eine nette Spielerei, damit man Unterrichtsvorbereitung nicht auf seinem privaten Gerät machen muss, einen Mehrwert hat die Sache aber eigentlich nicht.
Jope. Neuanschaffungen bringen es nicht unbedingt. Vielmehr glaube ich auch, dass sie in den meisten Fällen nix bringen. Und Beamer aufzuhängen, damit die Lehrer ihre Laptops in die Klassenräume schleppen, ist auch mehr 'ne Idee als ein Konzept. Mal eben anschließen und was zeigen, harharhar. Wir haben feste Rechner in allen Klassenräumen, fest an die Beamer angeschlossen. Wie oft klappt da etwas nicht.
Aus meiner Sicht wäre es fair, wenn man mir die 500 Euro Zuschuss als kleine Entschädigung für jahrelange Computermitnutzung auszahlt, ohne dass ich noch etwas neues anschaffe. Und selbst dann hätte ich noch einiges gut. Aber "Wir bezahlen nachträglich das, vor dessen Anschaffung wir uns jahrzehntelang gedrückt haben." ist keine gute Schlagzeile.
Ich kann's drehen und wenden wie ich will, ich befürchte, da werden 500 Euro pro Nasenbärchen gründlich in den Kamin geblasen. Diesmal ganz unbürokratsich.
@ O. Meier: Du stellst zu viele Fragen
Nein, zu wenig, wie sich hinterher immer zeigt.
und siehst zu viele Probleme.
Nein, zu wenig, wie sich hinterher immer zeigt.
Das Ministerium möchte doch nur Gutmensch spielen
Eben, die spielen nur. Schade, dass man keine Erwachsenen für solche Aufgaben benennt.
Welcher normaler Bürger
Richtig, es geht eh nur darum politisch Warre durch den Saal zu blasen. Da lenken Fakten nur ab. Das sit ein wesentlicher Grund, warum so wenig funktioniert, das das Mysterium anstößt.
Ich mein, ich finde den Ansatz ja gut
Ja, klar. Anstatt zu diskutieren, was davon die Hartz-iV-Ämter zahlen müssten, legt das Land erstmal was hin. Auch die Idee, dass unbürokratisch abzuwickeln, klingt erstmal positiv. Keine Ahnung, wie das gehen soll. Kriegt jeder Schüler allein gegen Selbsterklärung ein Gerät? Von mir aus.
Das größte Problem ist aber, dass man ohne Internetnaschluss im Home-Schooling genau so aufgeschmissen ist, egal wie viele Endgeräte man zu Hause liegen hat.
ohne Kollegen/Kolleginnen, die rumfahren müssen und Material kopiert in die Briefkästen von Familien ohne digitalen Endgeräte stecken müssen
Die Post fuhr doch aus, auch während des Lockdowns.
Wollte man nun alle Lehrkräfte entsprechend ausstatten, ginge das richtig ins Geld.
Kann man mit dem Geld verrechnen, dass man jahrzehntelang gespart hat, weil man nichts angeschafft hat. Da kommt 'was zusammen.
Und ansonsten, entweder man möchte Digitalarbeitsplätze, um auf die zweite Welle vorbereitet zu sein. Dann muss man dafür auch Geld hinlegen. Oder man möchte das nicht, dann braucht man auch keinen halben Kram anschaffen, sondern kann sich das ganz sparen.
festes Gerät, Zuschuss etc. Dann kann ich immer noch ein für meine Zwecke geeignetes Gerät anschaffen.
Geräte für meine Zwecke habe ich genug. Sollte ich weitere brauchen oder wünschen, kaufe ich mir eins. Sehe ich aber zurzeit nicht. Wenn es 500 Euro pro Lehrenden gibt, sollen sie mir halt 'was für 500 Euro geben. Einen Zuschuss zu Geld, das ich ausgeben soll, halte ich für eine bodenlose Unverschämtheit. Und wenn es ein Zaubertablett mit eingebautem Nürnberger Trichter für 501 Euro gebe, legte ich keinen Euro drauf. Wenn ich dann ein Billiglaptop habe, ist nichts gewonnen. Der endet sicher in der nächsten Ecke. Mit 'nem Karton Papier und ein zwei Tonerkartuschen wäre mir schon mehr grholfen.
Auch hier wird es keine Betriebskosten geben. D.h. man verfügt mal wieder über z.B. die elektrische Energie und den Internetanschluss in meinem Haushalt und plant ein, dass ich diese dem Land kostenlos zur Verfügung stelle. Das kann ich machen, es aber einfach so zu erwarten, ist eine weitere Unverschämtheit.
Ich arbeite übrigens gerne an einem stationären PC. Mein Laptop ist eine Leihgabe der Schule, den ich eigentlich nur vor Ort für technische Wartungen benutze, nachdem es mir zu nervig wurde, für Remotezugriffe immer einen der wenigen (sprich: 1) freien PCs zu suchen. Schade, dass der nicht gefördert wird. Von dem mache ich nämlich meine Unterrichtsvorbereitung (inkl. CAD), Videokonferenzen und die gesamte Verwaltung. Ergonomisch mit einem guten Bildschirm, einer vernünftigen Tastatur mit Handballenauflage und einer vernünftigen Maus. Aber vielleicht kennt im Ministerium niemand so etwas altmodisch.
Der Hang zum Mobilen kommt wohl daher, dass man möchte, dass wir das Gerät mehrmals täglich von zu Hause in die Schule bewegen bzw. vice versa. Dass wir alledings vornehmlich zu Hause vorbereiten etc., merkt keiner. Da wären wir in der Ta mit einem stationären Gerät in entsprechender Ausstattung besser bedient. Nach dem Willen des Ministeriums dürfen wir uns dann Haltungschäden vor dem Laptop holen.
Für die Laptops könnte man natürlich zu Hause und in der Schule Dockung-Stations mit entsprecheder Peripherie stehen haben. Aber dafür will man bestimmt nicht bezahlen. Also bleibt es bei einem faulen Kompromis in Silicon und Kunststoff. Ansonsten müsste man sicha j um Arbeitsplätze am Arbeitsplatz kümmern. Absurd!
Vorteil übrigens: Defekte Einzelteile kann man problemlos und preiswert tauschen.
Über solcherlei hat man sicher noch nicht nachgedacht. Ich bin gespannt, was passiert, wenn die ersten Geräte abrauchen.
sondern auch als Investition in meine Freizeit (weil: schneller arbeiten = mehr Freizeit, glücklicher bei der Arbeit = weniger Stress, usw..)
Falscher Ansatz. Dienst- und Freiziet können nicht wechselseitig verrechnet werden. Ich habe ein bestimmte Dienstzeit, was ich in der mit den zur Verfügung stehenden Mitteln machen kann, mache ich. Rest bleibt liegen. Schon mal darüber nachgedacht, warum manche Stunden besser vorbereitet sind als andere?
Und nein, ich logge das nicht minutengenau mit, mittlerweile kann ich das ganz gut schätzen.
Es wird ja niemand davon abgehalten durchgehend FFP2-Maske zu tragen zum Selbst- und Fremdschutz...
Ich habe ein Attest, dass ich aus medizinischen Gründe nicht dauerhaft eine Maske tragen kann. Ich bin auf Abstand angewiesen. Maske nur kurzfristig.
Ich hoffe auf office 365 und microsoft teams.
Warum genau diese? Ich sehe darin keine Hürde. Das MS Office ist doch eh auf allem drauf, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Die Schwierigkeiten entstehen dann, wenn man je nach Fach mal 'was Spezielles braucht. Während der Distanz-Lern-Phase haben welche meiner Schülerinnen versucht, ihre Mathematik-Aufgaben mit Textbearbeitungsprogrammen zu "tippen". Mit Hammer und Meisel auf der einem Findling wären sie erfolgreicher gewesen. Die allermeisten haben es sich allerdings einfach gemacht und die handschriftlichen Aufgaben fotographiert. Wenn ihnen jetzt noch jemand zeigt, wie man die Dateigröße der Bilder eindampft, sind sie vorne mit dabei.
Dabei ist Mathematik ja gar nicht sooo speziell. Am BK gibt's da noch ganz andere Fächer. Einige Anmerkungen gab es ja dazu schon aus dieser Runde.
Apropos Software installieren. Wer administriert denn die Geräte, wenn es keinen Admin geben darf? Und wie werden die Kosten für die Software abgerechnet?
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