Beiträge von O. Meier

    Das ist für die meisten Unternehmen kein Problem - war immer nur ein Anruf und dann wurde die Rechnung geändert.

    Ich find's schon nervig, dass die meisten Reiseveranstalter zunächst nur Preise mit "Frei"plätzen ausweisen und man erst nachfragen muss, damit die Lehrerplätze getrennt ausgewiesen werden.

    Eine solche Pauschalisierung ärgert mich immer sehr.

    Ja. Pauschalisierungen sollte man pauschal ablehnen.


    Sicher gibt es Anbieter, die es so handhaben, wie Du beschreibst. Aber es gibt - selbstverständlich - auch Anbieter, die auf einen Teil ihres Gewinnes verzichten, um dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Da gibt dann der Umfang, in dem sie häufiger gebucht werden als ihre Mitbewerber, den Ausschlag. In diesen Fällen handelt es sich nicht um eine Umlage!!

    Dummes Zeug. Egal, welche anderen Kriterien der Anbieter zu Grunde liegt, er muss so kalkulieren, dass er aus den Einnahmen die Kosten decken kann. Wenn die Einnahmen nur aus dem bestehen, was die Schüler bzw. Eltern zahlen, müssen daraus auch die Kosten für den Transport, die Unterbringung und die Verpflegung der Lehrer gedeckt werden.

    Das kann man sich schön reden, das ändert aber nichts an den Fakten.

    Als erstes Mal würde ich zusehen, dass mein Adresse von dieser ominösen Liste verschwindet. Da stimmt ja schon was nicht, wenn da jemand Daten frei zugänglich "aufbewahrt". Da hat dann wohl nicht nur jene "Kollegin" Mist gebaut.

    Was dieganzen Ansätze betrifft, dass man doch mal darüber reden müsste, man _anonym_ etwas an den Schulleiter gibt, der denn auf der Lehrerkonferenz ma was sagt, der Personalrat da ja vielleicht vermitteln könnte, und ähnlichen Unfug, da sollte man mal eine zutreffende Einschätzung dessen, was gemacht wurde vornehmen. Bisher finde ich da nur diese:

    Was muss denn mehr passieren als eine Straftat und ein Dienstvergehen?

    Keine Ahnung, welcherlei Straftat sich die Un-Kollegin da schuldig gemacht hat, aber die Staatsanwaltschaft sollte das wissen. Eventuell sollte man auch einen Anwalt zu Rate ziehen. Der kann vielleicht auch die zivilrechtlichen Möglichkeiten abschätzen. Dass man den Schulleiter über das Fehlverhalten informiert und um angemessene Behandlung bittet, ist ja eigentlich selbstverständlich. Und dass man eine Stufe höher nachhakt, wenn der Schulleiter versucht, die Sache abzubügeln, wohl auch.

    Mahnungen ans Opfer, sich zu mäßigen, finde ich absurd.

    Ist die Frau einfach nur naiv oder war die Aktion wirklich bösartig? das macht schon einen Unterschied in der Reaktion.

    Die Folgen sind die gleichen. Warum sollte sich die Reaktion unterscheiden? Es mächte einen Unterschied, wenn die Täterin die Folgen der Tat rückgängig machen könnte oder zumindest begrenzen. Wird wohl schwierig. Insofern muss sie den Kopf für die Folgen ihrer Tat hinhalten.

    Und überhaupt, wie naiv will man denn ein, dass die gesamte Diskussion über den Datenschutz an einem vorbeigegangen sein soll? Das ist doch Unsinn. Und wenn man tatsächlich derart verblödet ist, muss man halt für seine Dummheit Prügel einstecken.

    Warum, verdammt noch mal, soll man immer auf die rücksichtslosen Gesäßöffnungen Rücksicht nehmen?

    Lasst Euch was einfallen, schreibt an anderen Tagen, tauscht Stunden, verschiebt die Arbeiten, sprecht es mit Schülern ab.

    Achso, wir möchten uns also "aws" einfallen lassen. n aber gern doch, Herr "Kollege".

    Aber wenn doch die Sachr für die Demonstrierenden so wichtig ist, dass sie sogar als ein Fünftel ihrer Bildungschancen verzichten, warum nehme sie nicht auch ein paar versäumte Klausuren in Kauf?

    Studium Mathematik an einer kleinen Uni -> sehr lange, aber Abschluss, aber mit relativ schlechter Note, obwohl es Spaß gemacht hat
    Studium Master Mathematik mit Wechsel an ner TU -> großer Fehler, ich komme nicht mit und bin überfordert -> Abbruch

    Ich habe da so meine Bedenken, ob das eine ausreichende fachliche Tiefe bedeutet. Wohl eher nicht, oder? Die Fachlichkeit ist schon eine wesentliche Grundlage für's Unterrichten. Durchaus begegnen uns in der freien Wildbahn auch Kollegen, denne es da etwas fehlt. Und irgendwie unterrichten die ja auch. Aber gut finde ich das nicht.

    Den nsatz, etwas zu finden, bei dem man mit begrenzten Aufwand noch einigermaßen sicher wo unterkommt, finde ich legitim, Ich weiß aber nicht, ob das klappen wird.

    Ich würde dir empfehlen, dir eine Schule zu suchen, die dich ein paar Wochen als Praktikanten nimmt. Dann hast du zumindest etwas Klarheit, was in dem Job auf dich zukommt und was man können muss.

    Zunächst sehe ich nichts, was mich dich in der Idee "Lehramt" bestätigen lässt.

    Aber ich bin mir sehr, sehr sicher, dass es eine Definition des Gottesbegriffs in den verschiedenen Konfessionen des Christentums gibt.

    Es müsste ja schon eine Definition oder Begriffbestimmung sein, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Da ist in der Theologie wenig zu holen.

    Auch das, was wir in den ...

    Schriften Ludwig Feuerbachs

    ... finden, ist's nichts, das ich als Definition verstehen möchte. Das ist Wortverdreherei. Als Dada-Gedicht nicht schön, aber möglich. Als Grundlage für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung aber etwas dürftig. Welche (testbaren) Vorhersagen kann man denn aus der Annahme der Existenz eines Gottes, wie Feuerbach ihn "beschreibt", ableiten? Ich sehe da nichts. Vielleicht verstehe ich das Geschwurbel auch nicht gut.

    diversen Religionen dieser Welt die für ihn Puzzleteilchen einer großen Wahrheit waren, deren Gesamtheit das UNIVERSUM ergeben, während jedes Teilchen - Philosophie, Religion, Kultur, Nation,...- nur ein einzelnes Universum und damit ein Baustein des großen Ganzen ist.

    Das klingt für mich eher esoterisch als wissenschaftlich. Das bringt mich weder dem Verständnis des Universums näher noch dem der Religionen.

    Wie würdet ihr nach so einer Reaktion reagieren?

    Entweder ignorieren oder, falls das hier

    Sie spricht ja jetzt vor Kollegen und Schülern unterer Stufen sehr schlecht und wie schwer das alles ist.

    Formen annimmt, die beleidigend oder sonstwie ehrverletzend sind, nicht nur über Ordnungsmaßnahmen sondern auch über einen Strafantrag nachdenken.


    dass sie nun wirklich nur 3 Punkte hat und damit nicht zugelassen wird.

    Die Nichtzulassung kann ja nicht in diesem einem Defizit begründet sein. In NRW ist's so, dass wir in der Qualifikationsphase 600 Punkte ausloben, von denen der Schüler sich lediglich 200 sichern muss, um zugelassen zu werden. Schafft man das nicht, hat man wohl mindestens 401 Punkte liegen lassen. Ähnlich rechnen sich die Defizite. War dies das letzte, dass ihr noch zur Nichtzulassung fehlte, so hat sie ja vorher schon welche gesammelt.

    Auf Diskussion, Gespräche und Geplärre, die zum Tenor haben, dass man wegen dieses/r einen Kurses/einen Faches/einen Punktes/einen Lehrer/einen Klausur/einen abgebrochenen Bleistiftes nicht zum Abitur zugelassen wurde, würde ich mich nicht einlassen. Das entbehrt alles einer sachlichen Grundlage. Ich sehe auch keinen Anlass, nochmal mit der Schülerin zu sprechen. Die Note ist begründet (davon gehe ich mal aus), mehr zu besprechen gibt es nicht.

    Allerdings könnte es ein Gesprächsanlass sein, dass die Schülerin wiederholen möchte und nach Tipps fragt, wie sie in dem Fach beim nächsten Mal besser klar kommt.

    hth

    Nein, aber gerade als Atheist in einem Staat, in dem Religionen und insbesondere die Institution Kirche bis in höchste politische Kreise so vernetzt ist, dass im Zweifel im Sinne der Religion / Institution Kirche politische Entscheidungen fallen, ist es m.E. sinnvoll wenigstens etwas über Standpunkte von Religionen /religiösen Institutionen Bescheid zu wissen.

    Zum einen das. Zum anderen muss man aber kein Atheist sein, um über die Gesellschaft, in der man lebt, über Gruppen und Institutionen, über Kultur und Geschichte Bescheid zu wissen. Irgendwie Allgemeinbildung.

    keine religiösen Gefühle

    religiöse Gefühle erlebt

    Kann ich nich beurteilen. Ich habe keine Ahnung, was "religiöse Gefühle" sein könnten.

    Wenn es die Überzeugung ist "es gibt keinen Gott"

    Diese Haltung würde ich als Antitheismus bezeichnen bzw. diesem zuzählen. Sie wird aber zusammen mit anderen Sichtweisen auch unter dem Label Atheismus summiert. Das ist ein wenig schade, weil man der Sprache damit ein Stück der Genauigkeit nimmt, die sie haben könnte. Wenn ich mich als Atheist bezeichne, meine ich damit, dass mir bisher keine Gottesvorstellung begegnet ist, die mich dazu verführt hat, darüber nachzudenken, ob an der Idee etwas dran ist. Darüber hinaus bin ich areligiös, d. h. auch die Religionen, die keinen Gott behaupten, haben nichts, womit sie mich überzeugen können.

    denn zumindestens naturwissenschaftlich lässt sich die Existenz eines außerhalb der Natur stehenden Wesens nicht sauber falsifizieren. Ich kenne zumindestens kein glaubhaftes Experiment dazu.

    Warum sollte sich Naturwissenschaft überhaupt mit so etwas beschäftigen? Eine nicht falsifizierbare Idee, die auch keinerlei verifizierbaren Vorhersagen macht, kann gar kein Gegenstand (natur)-wissenschaftlicher Betrachtungen sein.

    (Natur)-wissenschaftliche Hypothesen werden auf Grund von Beobachtungen aufgestellt. Da wüsste ich jetzt nichts, dass zu einer Gottes-Hypothese geführt haben könnte. Aber es ist noch schlimmer, man kann schon deshalb keine Hypothesen formulieren, weil man keine Definition hat. Die Klassifikation als "außerhalb der Natur stehenden Wesens" ist wohl mehr Geschwurbel als eine Klarstellung in irgendeiner Form. So lange nicht klar ist, was ein Gott sein soll, kann man darüber auch nichts aussagen. Die Frage nach dem Wahrheitswert der sprachlichen Gebilde, die sich syntaktisch an Aussagen anlehnen, stellt sich nicht.

    Insofern ist "Es gibt keinen Gott." auch keine Aussage.

    Daher sehe ich mich als Antitheisten in einem etwas schwächeren Sinn, als dass ich eine solche Behauptung aufstellen könnte. Ich meine aber, dass die (kultur)-historischen, soziologischen und psychologischen Erklärungen zur Entstehungen von Religionen so klar sind, dass man die Frage, ob an den in den Religionen behaupteten Ideen überhaupt etwas dran ist, gar nicht stellen muss. Es geht nicht um die Feststellung, ob ein Gott existiert/mehrere Götter existieren. Die Frage ist noch nicht mal interessant.

    Du meinst, weil es für die Vermutung dessen, was die Tagesschau zeigen wird, zumindest irgendwelche Anhaltspunkte gibt.

    Sorry, hier hat sich ein relevanter Tippfehler eingeschlichen. Dieser Satz sollte mit einem Fragezeichen enden, also


    Also z.B. "Ich glaube, was die Tagesschau sagt/zeigt." ist etwas anderes als "Ich glaube an Gott."

    Du meinst, weil es für die Vermutung dessen, was die Tagesschau zeigen wird, zumindest irgendwelche Anhaltspunkte gibt?

    Leider war es mir nicht möglich, dass Posting zu korrigieren. Es wird kein Bearbieten-Button eingeblendet.

    Sorry für den von dir zitierten Beitrag. Der war bissiger als notwendig.

    Kein Problem, halb so wild. Bissig darf's ruhig sein.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "orthodoxe Christen" und "der Orthodoxie". Ersteres könnte man eben als Adjektiv verstehen und dann wäre es das, was du verstehst.

    Was ich verstehe, musst du mir nicht erklären. Auf solcherlei reagiere ich empfindlicher als auf vermeintliche Bissigkeit.


    Letzteres ist ein Eigenname für eine christliche Konfession.

    Dann wäre es wohl aber möglich diese Gruppe als "chrisliche Orthodoxie" zu explizieren? Ansonsten weß ich in der Tat recht wenig über diese Glaubensausprägung. Um nochmal auf


    Zumindestens innerhalb der Orthodoxie wird ein solcher Anspruch theologisch/dogmatisch deswegen auch nicht erhoben.

    zurückzukommen. Das sagt ja wenig über die anderen christlichen Strömungen aus.

    Also z.B. "Ich glaube, was die Tagesschau sagt/zeigt." ist etwas anderes als "Ich glaube an Gott."

    Du meinst, weil es für die Vermutung dessen, was die Tagesschau zeigen wird, zumindest irgendwelche Anhaltspunkte gibt. Ja, mag sein. Beiden Bedeutungen des Wortes ist wohl aber die Abgrenzung zu gesichertem Wissen gemein.

    " Die Atheisten glauben ja auch, nur eben etwas anderes."

    Was bei jeglicher Interpretation des Begriffes "glauben" eine gewagte These ist. Etwas über "die Atheisten" zu behaupten ist schon schwierig. Angesichts dessen dass deren viele Atheismus als Abwesenheit das Glaunes an einen Gott definieren, finde ich es schwierig, daraus schließen zu wollen, dass "die" an "etwas" glauben.

    Wir reden von Glauben, nicht von Wissen im Sinne menschlicher Logik, Beweisbarkeit und Wissenschaft. Zumindest für Gläubige -gleich welcher Religion- eine wesentliche Unterscheidung.

    Ich meine, dass es für an Vernunft und Wissen orientierte Menschen noch wichtiger ist, die Unterscheidung zu treffen. Meine Vermutung ist, dass sie aber wneig Gewese darum machen, weil es ihnen so viel leichter fällt.

    Ich würde mir nicht anmaßen, eine Aussage über Menschen "gleich welcher Religion" zu machen. Ich bin mir sogar einigermaßen sicher, viele Religionen gar nicht zu kennen. Da bliebe also nur Spekulationen. Es begegnen mir aber immer wieder Anghörige von Religionsgemeinschaften, die durchaus Probleme damit haben, zwischen dem, was sie nur glauben, und dem, was belegt, nachgewiesen oder untermauert ist, zu unterscheiden. Vielfach erlebe ich, dass die Begriffe "glauben" und "wissen" beu der Frage nach der Existenz eines oder mehrerer Götter synonym benutzt werden. Das gibt es noch nicht mal ein Bewusstsein für den Unterschied.

    Weswegen der Anspruch, der Einzige zu sein, der irgendeinen Teil der Offenbarung hat, ja auch abzulehnen ist.

    Warum? Den Anspruch kann von mir aus jemand haben. Der ist genau so viel oder wenig gerechtfertigt, wie der Anspruch, dass die eignenen Ideen Teil einer "Offenbarung" oder sonstigen höheren Wahrheit seien. Es stellen sich ständig Leute auf den Marktplatz und verlautbaren, dass sie alles (oder eine bestimmte Sache) besser wissen. Ich muss das ja nicht ernst nehmen.

    Zumindestens innerhalb der Orthodoxie wird ein solcher Anspruch theologisch/dogmatisch deswegen auch nicht erhoben.

    Ich weiß wohl, dass es in einigen Religionen Ausprägungen gibt, die sich "orthodox" nennen oder derart bezeichnet werden. Allerdings weiß ich nicht, was "die Orthodoxie" sein soll. Inwiefern ist es relevant, welche Ansprüche diese Gruppe nicht erhebt?

    Abschaffung des Religionsunterrichts

    Ich meine, wir hatten gerade einen Thread, in dem es auch darum ging. Der Zwischenstand, den ich dabei in Erinnerung habe, ist, dass die Behauptungen über die ethische Marktführerschaft der Religionsgemeinschaften nicht aufrecht erhalten werden konnte. Vielmehr gab es eine deutliche Tendenz dafür, dass für derlei genau so wie das Erfassen historischer und kultureller Dimensionen, ein konfessionsloser Unterricht angezeigt wäre, also Ethik oder so.

    Als Argument für den Religionsunterricht blieb wohl nur die Tatsache, dass dieser im Grundgesetz seinen Platz gefunden hat und dort auch nicht so schnell oder so einfach wieder herauskommt. An eine inhaltlich überzeugende Rechtfertigung für diese Sonderregelung kann ich mich nicht erinnern.

    Ich werde da wohl noch mal einen Blick werfen, wo wir da stehen geblieben sind.

    Aber ja. Religionsunterricht und sonntägliches Glockengeläut sind Relikte aus einer Zeit, als es weder Glaubensfreiheit noch Armbanduhren gab.

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