Beiträge von O. Meier

    Ich frage mich halt, inwiefern ich verpflichtet bin, solche Termine außerhalb meiner Dienstzeit anzusetzen

    Du lädst ein? Dann legst du auch den Termin fest. Das machst du nach bestem Wissen und Gewissen so, dass da nach Möglichkeit alle kommen können. Wenn jemanden der Termin nicht passt, soll er meckern. Und wenn jemand meint, er habe einen Rechtsanspruch auf einen anderen Termin, dann steht im der Rechtsweg offen.

    Allen recht machstes eh nicht, verwschwende keine Zeit damit, es zu versuchen.

    Mich interessiert ja auch, wie es den anderen dabei ergangen ist und warum sich jemand so etwas freiwillig antut, ohne nur eine Stunde gutgeschrieben zu bekommen.

    Was nützt es dir in der derzeitigen Situation, wenn du weißt wie es anderen geht? Wenn es jetzt darum ginge, z.B. mit der Schulleitung zu verhandeln, unter welchen Bedingungen man an der Fortbildung teilnimmt, könnte ein paar Erfahrungswerte hilfreich sein. Aber den Punkt hast du ja übersprungen. Und auch weiterhin beziehst du deine Schule nicht ein. Obwohl du deinen Beschluss bereust und ziemlich offensichtlich merkst, dass du dich verhoben hast und dir eigentlich jemand den Rücken frei halten müsste, weißt du schon, ohne nachzufragen, was es dafür gibt, dass du weiter machst.

    Wozu brauchst du dann Erfahrungswerte von anderen?

    Tatsache ist nun mal, dass wenn unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, Missverständnisse entstehen können

    Missverständnisse entstehen andauernd bei allem Möglichen. Eine Frage, die zunächst zu klären wäre, ist, ob Missverständnisse zwischen Kulturen wahrscheinloicher sind, also kulturinterne. Dazu wird aber "Tatsache ist nun mal" nicht als Beleg ausreichen.

    habe aus reiner Neugier mal nach Erfahrungen gefragt.

    Nein, du hast nach Beispielen gefragt, weil diese dir "sehr helfen" würden.

    Ich bin gerade 2 Jahre aus der Schule raus. [...]
    Zurzeit mache ich eine Ausbildung im Veranstaltungsbereich.

    Du machts nach der Pesnionierung eine Ausbildung? Unruhestand, sozusagen. Oder, halt, Moment, du bist gar kein (ehemaliger) Lehrer sondern ehemaliger Schüler? Hm?

    Ansonsten. Einen Schulball gibt es bei uns nicht. Ich wüsste auch nicht, wozu. Wir haben lediglich den Abiball, den die Schüler des jeweiligen Jahrgangs organisieren. Das ist deren Veranstaltung und wir sind da nur Gäste. Klappte bisher ohne externen Anbieter. Würden die aber einen beauftragen, wäre das wohl auch deren Sache, wäre für die Schule auch Wumpe.

    Achja. In NRW drückt man sich traditionell davor, einfach mal 'ne Entscheidung zu treffen. Es muss bei allem 'ne Ausnahme, zwei Ja-abers und drei Extrawürdte geben. Da hat man noch nicht mal den Nichtraucherschutz hingekriegt ohne Ausnahme für die "Brauchtumspflege".

    Und in der Tradition steht dann auch das Geeier, das von Nebenher von dreigleisigem Schuklsystem und Gesamtschule geprägt ist. Noch garniert mit Gmeinschafts- und Sekundarschulen, damit auch keiner mehr durchblickt. Das ist ja nun das Gegenteil von einem Konzept. Dabei kommt da so etwas 'raus.

    Das verdirbt mir aber das Frühstück nicht und lässt meine Peristaltik auch nur in der Hauptrichtung laufen.

    dass wir 2 Ersatztermine geben, die wir vorgeben.

    Wenn jemand zu einem vereinbarten Termin nicht erscheint, finde ich schon einen Ersatztermin zu viel. Das mindeste, was man erwarten kann, wäre, dass die Eltern den Termin absagen und dabei einen neuen vereinbaren. Wer einfach nicht komt, muss nicht sonderbehandelt werden.

    Schulleiter, die meinen, man müsste trotzdem dumm 'rumsitzen möchten bitte benennen, wo die Zeit dafür herkommt, also welche andere Tätigkeit man dafür entfallen lassen soll.

    Was spricht gegen Mathe in der 1. Stunde?

    Zunächst mal nichts. Irgendwie aber scheint Karl-Dieters Beispiel sich darum zu drehen, dass ein Kollegin deshalb nicht die erste Stunde frei haben könne wegen irgendeines Mathekurses. Keine Ahnung, ist auch nicht spannend.


    Nach deiner Logik müssen mehr Kollegen mehrere Klassenleitungen innehaben.

    Ist das so? Von welcher Schule reden wir hier. Und an der gibt es mehr Klassen als Vollzeitkräfte und Zeilzeit mit mindestens halber Stundenzahl?


    Das ist klare Mehrarbeit

    Dann sollte die wohl ausgeglichen werden.

    bei einer Klassenleitung in der Grundschule eben die schulformspezifischen und pädagogischen Gründe (siehe oben) dagegen sprechen.

    Bie 40% macht eine Klassenleitung natürlich keinen Sinn.


    Wieso?

    Mag sein, dass du das nicht verstehst.

    Mathekurse parallel, über den ganzen Jahrgang verteilt.

    Was immer da bedeutenn mag. Dein Satzbau ist mir zu kompliziert.


    Kann irgendeiner dieser Kollegen diesen Mathekurs in der 1. Stunde unterrichten?

    Ich frage schon gar nicht, warum der Mathekurs in der ersten Stunde stattfinden muss. Man kann sich beliebig absurde Vorgaben einfallen lassen. Dann arbeitet man sich daran ab, solche Formalismen zu befriedigen, und lässt die berechtigten Interessen der Beschäftigten hinten über fallen. Es gibt Schulleitungen, die nahezu genial daran sind, nicht sorgfältig mit ihrem Personal umgehen.

    Inwiefern ist hier die vermeintlich mangelnde Fähigkeit der Stundenplaner ausschlaggebend?

    Mag sein, dass es hier an einem Schul- oder Abteilungsleiter liegt. Wenn die unfähig sind, kann der Stundenplaner nur bedingt was reißen.

    Diese ganzen TZ-Kolleginnen nerven immer mehr mit ihren Extrawürsten

    Es geht nicht um Extra-Würste sondern um legitime Forderungen, die die gleiche Grundlage haben, wie die Teilzeit selbst.

    Dass die Umsetzung dieser zu Lasten der übrigen ginge, ist ein Gerücht, das sich in mangelden Fähigkeiten der Stundenplaner begründet. Vieles gleicht sich aus. Nicht alle Teilzeitler wollen unbedingt spät anfangen. Trotzdem stehen dem genug Leute gegenüber die früh anfangen wollen. Ich fange nie früh an und habe den Montag freigeblockt. Männlich, keine Kinder (in Worten: null), Vollzeit.

    Ich finde das nicht zwangsläufig legitim. Das ist eine Verringerung auf (über den Daumen gepeilt) von 40% und das bedeutet nicht, dass man dann automatisch an zwei freien Tagen Unterricht hat.

    Wieso nicht. Wieso sollte man 40% der Stunden auf mehr als 40% der Tage verteilen?

    Legitim auch von seiten des Dienstherren / Arbeitgebern ist es auch, diese Stunden über fünf Tage zu verteilen, nur mit weniger Stunden pro Tag.

    Je nach Konstellation entspricht das aber nicht der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


    Das ist übrigens auch eine übliche Verteilung in der Privatwirtschaft,

    Fragen zu einem Berufswechsel hat der TE gar nicht gestellt.

    Nun frage ich mich, was die Schulleitung von meinem "Plan" hält.

    Echt? Das fragst du dich? Ich finde deine Ansprüche an Teilzeit legitim und so solltest du die auch vertreten.

    Eine Kollegin hat damals gesagt, sie könne an zwei Tagen kommen, weil sie beide Großelternpaare je einen Tag in der Woche in Anspruch nehmen könne. Sie könne nicht zur ersten anfangen, weil die Kinder natürlich noch in die Kita (später Schule) müssten. Sie würde dann soviel Unterricht machen, wie in die zwei Tage passt. Da konnste mal sehen, was stundenplanerisch so geht. Die Zwei-Tage-lasst euch-was-einfallen-Regelung hat sie nun schon sei einigen Jahren. Funktioniert.

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