Beiträge von O. Meier

    Ich brauche einen Laptop für die Schule! Da ich aber sowieso privat einen habe (gibt es hier Leute, die sonst keinen hätten?)

    Nun. Mein Desktop-Rechner ist nicht mehr der jüngste. Vor ein paar Jahren überlegte ich an einer Neuanschaffung. Da kam mir auch ein Laptop in den Sinn. Bei tieferem Sinnieren fiel mir dann auf, dass ich die Mobilität des Gerätes vornehmlich dafür nutzen würde, um dieses in die Schule zu transportieren. Privat habe ich keinen (oder zumindest fast keinen) Bedarf, für eine nicht ortsgebundene Datenverarbeitungseinrichtung.

    Ich hätte dieses Gerät vornehmlich für die Schule angeschafft. Also habe ich beschlossen, keinen Laptop zu kaufen. Einen neuen Desktop-Rechner aber auch nicht, die alte Möhre möhrt noch.

    Ob ich mir denn nicht meine Noten wie jeder andere Lehrer auch in meinen Lehrerkalender schreiben würde. Dann könnte ich sie mir ja immer noch mit dem Taschenrechner ausrechnen.

    Also eigentlich erwartet man eine reduntante Buchführung? Sagt das aber erst hinterher? Was stand denn in der Anweisung zur Benutzung von fuxnoten?

    Unterm Strich habt ihr also mehr Arbeit, weil ihr die auf Papier nachgehaltenen Noten auch noch online eingeben müsst. Also, wenn das gerade mal technisch möglich ist. Hat euch euer Schulleiter auch erklärt, woher die zusätzliche Zeit dafür kommt? Welche Tätigkeit ihr also unterlassen sollt?

    Die Notwendigkeit der Redundanz zeigt übrigens, dass der Schmarrn mit Ansage nicht funktioniert.

    privater Rechner kaputt war

    Auf Diskussionen über Privatrechner ließe ich mich schon gar nicht ein. Die Frage, ob ich denn nicht auch einen privaten Rechner für dieses oder jenes habe, würde ich maximal damit beantworten, dass das niemanden etwas anginge.

    Dahin führt nämlich diese Selbstvetsändlichkeit, den privaten Rechner für die Schule einzusetzen. Oder sich gar privat einen Rechner für die Schule anzuschaffen. Da wird einfach davon ausgegangen, dass jeder einen Rechner hat, der gut gewartet ist und funktioniert, so dass der SL sich keine Gedanken um die Infrastruktur machen muss, die er benötigt, damit er schön digital irgendeinen Quatsch veranstalten kann.

    Hier geht es nicht darum, dass man sich die Arbeit mit dem privaten Laptop erleichtewrn kann o.ä., sondern darum, dass sich die Idee des Schulleiters technisch auf die Privatgeräte der Kollegen verlässt. Großartig.

    Und am Ende darf man sich dann auch noch dafür anmeckern lassen, dass der private Rechner nicht läuft.

    Nee, Leute, wenn mir einer für die Fehlentscheidungen anderer Ärger machen will, kann er sich auf eine zünftige Antwort einstellen.

    Ich brauche einen Laptop für die Schule! Da ich aber sowieso privat einen habe (gibt es hier Leute, die sonst keinen hätten?), nutze ich den eben auch für die Schule.

    Bei einer Nachfrage, würde ich erklären, dass ich den privat nutze.

    Ah, ja. So kann man es auch machen. Danke für die Ehrlichkeit bzgl. der Unehrlichkeit. Da sieht man, welche Blüten die Privat-Computer-dienstlich-Nutzung treibt. Schönes Beispiel.

    Ich verwerfe die ursprüngliche Unterrichtsreihe

    da ich den Schülern die freie Wahl gelassen hatte, zwischen beiden Unterrichtsreihen zu entscheiden.

    Wofür ist denn LK die Abkürzung? Da scheint es ja wenig inhaltliche Vorgaben zu geben.

    Und ansonten meine ich, dass die Existenz eines Lehrerbandes mit "Lösungen" dich nicht von der Unterrichtsreihe abhalten sollte. Für die Klausur findest du schon was.

    es besser wissen zu wollen als ich

    Ja, das ist mein Antrieb, gut beobachtet. Ach wie schade, dass ich diesen Zustand nie erreichen kann.

    Sich ein Magengeschwür anzuärgern, weil man keinen Laptop geschenkt kriegt

    Die einzigen Geschenke, um dies hier geht, sind aber die, die die Lehrer ihren Dienstherren machen wollen. Und ob derjenige, der ohne etwas auskommt, eher ein Magengeschwür bekommt, als derjenige er meint, etwas dringend zu brauchen, würde ich auch noch nicht unterschreiben wollen.

    Was machst du, wenn sie sich wegen der 4 beschweren?

    Stellung nehmen und das zuständige Gremium (nämlich die gleiche Konferenz, die die Noten beschlossen hat) entscheiden lassen. Aber vor allen Dingen sich wegen so etwas keinen Stress machen.

    Die ist ja sehr nett von dir, aber wenn sie den Damen nicht passt?

    Ey, wenn man sich jedes mal 'nen Kopp machen würde, wenn Schülern etwas nicht passt ...

    Ich weiß nicht, wer das ganz grundsätzlich annimmt, aber wenn ich in den modernen Fremdsprachen ab und an mal Aktualitätsbezug haben möchte, geht es nicht mehr ohne.

    nd den möchest so dringend haben, dass du dafür bezahlst? Wenn dein Dienstherr diesen Bezug haben möchte, wird er wohl auch für die nötige Infrastruktur sorgen müssen.

    Woher kommt eigentlich diese Arroganz von Lehrern, immer alle Widersprüche auflösen und alle Probleme lösen zu wollen?

    Äh, die Damen müssen gar nichts nachweisen.

    Ach? Wie wollen die dann einen Widerspruch begründen?

    Sie stehen im Klassenbuch als fehlend, mit Attest.

    Das wäre nicht das erste mal, dass Kranke genau zur Klausur erscheinen. Ganz klar erscheint mir der Fall nicht.

    Wo steht das? Frag nach!

    Habe ich ja vorab auch nachgefragt. "n.b." (=nicht beurteilbar) wäre nicht möglich.

    Und? Was wäre passiert, wenn du trotz dieser Ad-hoc-Behauptung "nb" eingetragen hättest? Du kannst doch nicht immer springen, wenn jemand sich etwas ausdenkt. Jetzt haste gemacht, was Fritzchen Abteilungsleiter wollte, und hast 'nen Haufen Mist an der Backe. Ob der Ärger bei Insubordination auch so groß gewesen wäre, müsste noch gezeigt werden.

    Wo steht das? Frag nach!

    Hättste besser vorher gefragt. Notengebung ist zunächst Aufgabe und Verantwortung des Fachlehrers. Wenn dir da jemand Vorgaben machen will, muss der sich schon auf irgendetwas berufen. Klar, die SL und die anderen Wichtigtuer machen es sich da einfach. Die möchten, dass da irgendetwas auf dem Zeugnis steht, damit ja keine merkt, dass sie den Unterricht nicht sicher gestellt bekommen haben.

    Andererseits hättest du dich auch darauf berufen können, dass du nur eine einmalige Vertretung gemacht hast. Für die Note wäre dann der eigentliche Fachlehrer zuständig, dem du natürlich als Teilleistung deinen Eindruck von dieser einmaligen Vertretung mitteilst. Spontane Idee, müsste man mal zu Ende denken.

    Ich besitze privat Computer, Tablet etc. als Kulturzugangsgeräte

    Ich auch. Und?

    Geht mir die Arbeit damit und an einem angenehmen Ort leichter von der Hand und macht mir mehr Spaß?

    Mag sein. Mich allerdings stört die Annahme, dass man ohne Computer quasi gar nicht unterrichten kann, und die Idee, für die Arbeit einen Computer anschaffen zu müssen, den man genau so selbstverständlich privat finanziert.

    Vor allem kann man nicht mehr nachprüfen mit wessen Handschrift die Namen eingetragen wurden

    Insbesondere können die Damen nicht mehr nachweisen, dass es nicht ihre Handschrift war. Aber auch ohne diesen Umstand, gibt's bei mir für öffentliche Klausurvernichtung mindestens einen Reflexionsraumbesuch.

    Da die Noten "durch die Konferenz" sind, würde ich, wie gesagt, erstmal nix machen. Das ganze ist doch so 'ne typische SL-Nummer. Da findet monatelang kein Unterricht statt, aber das darf niemand merken, also soll aus ein paar Stunden noch ein Zeugniseintrag gefurzt werden. Warum solltest du dir da jetzt 'nen Kopp machen?

    muß im Zeugnis eine Note auftauchen, sobald insg. mindestens 5 Stunden Unterricht erteilt wurden.

    Die Zahl ist mir neu. Hat der irgendjemand aus der Schulleitung dafür auch eine Quelle angegeben?

    Lange Rede gar kein Sinn: Ich hatte 26 Klassenarbeiten im Fach, habe die alle korrigiert und aufgrund des geringen Unterrichtsumfangs nahe an der Grenze der Nichtbewertbarkeit am Ende sehr wohlwollend bewertet.

    Tritt so etwas öfter auf, verleiren Noten irgendwann jegliche Bedeutung. Das ist wohl schon passiert. Wohlwollend hättest du die auch ohne Klausur bewerten können.

    Beide Mädels haben die Klausuren bei der Rückgabe aus Frust vor meinen Augen vernichtet

    Und das hätten die gemacht, wenn die gar nicht anwesend gewesen wären? Glaubste ehrlich.

    Ich fand es jedenfalls unter aller Kanone von der Abordnung mal eben 24 Stunden vorher auf dem Flur durch die Kollegen zu erfahren und nicht wenigstens durch den SL persönlich.

    Muss so etwas nicht schriftlich kommen? Wie sieht es damit Rechtsmitteln aus? Ab einer bestimmten Abordnungsdauer muss der Personalrat zustimmen. Ich kenne mich da nicht mit aus, aber wenn ich 24 Stunden vor der Abordnung davon erführe, hätte ich 23 Stunden vor der Abordnung einen Überblick über die Rechtslage.

    Ich meine auch, dass man Fahrtkosten erstattet bekommen muss. Prüfe das doch mal.

    Wie soll ich da noch irgendwelche Sonderaktionen dazwischenschieben? Und was machen wir da dann jetzt mit den Halbjahrszeugnissen? Die Zeugnisse werden übermorgen ausgeteilt.

    Das heißt du hast den beiden Noten eingetragen un die wurden auf der zugehörigen Konferenz beschlossen? Dann kommen die so aufs Zeugnis. Dann können die Rechtsmitel einlegen. Da wird dich dann der SL um Stellungnahme bitten und würde ich genau angeben, dass du nicht weißt, wie's gewesen ist und gut. Dann soll sich doch jemand 'ne Note ausdenken, ist ja eh nicht fundiert.

    Ich würde jetzt erst mal gar nix machen.

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