Beiträge von O. Meier

    st meine Arbeitszeit - das bedeutet, dass der Unterricht entsprechend weniger aufwendig vorbereitet ist,

    Und da habe ich dann so meine Probleme. Unterricht ist nunmal das Kerngeschäft. Dessen Qualität leiden zu lassen, weil wir Aufgaben übernehmen, die andere liegen lassen, halte ich nicht für gerechtfertigt. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich an der Unterrichtsvorbereitung sparen muss, weil ich mich um irgendeinen Mist kümmern muss.

    Wenn ich dann darauf angesprochen werde, dass ich meine Klausur so lange nicht herausgegeben habe, dann erläutere ich gelassen, dass dafür keine Zeit war, da ich mich um andere Dinge kümmern musste, evtl. weil diejenigen, deren Aufgabe das eigentlich wäre, ihre Arbeit nicht ordentlich machen.

    Da haben die Schüler viel von. Was nützt es ihnen, dass sie wissen, warum die Klausur so lange auf sich warten lässt, wenn sie am Ende mit der Korrektur nichts mehr anfangen können, weil sie gar nicht wissen, worum's in der Klausur ging?

    Die Schüler haben Anspruch auf vorbereiteten Unterricht, zeitnahe Korrekturen und Beratung bei Problemen. Das kann durch Erklärungen, warum es das nicht gibt, nicht ersetzt werden.

    weil ich damit meinen Arbeitsplatz angenehmer gestalten kann, was sich nachhaltig auf meine Berufszufriedenheit auswirkt.

    Das ist wohl individuell unterschiedlich. Meine Zufriedenheit ist tatsächlich mit der - hier von einigen abgelehnten - inneren Immigration erheblich gestiegen.

    Gerade im Bereich EDV-Beschaffungen - die wurden in diesem Thread ja schon thematisiert - gibt es so viele Leute in der Schulleitung und beim Schulträger, die immer alles besser wissen, dass die meine Hilfe garantiert nicht brauchen. Und anpöbeln lasse ich mich von denen auch nicht mehr, weil ich deren Fehler benenne. Nö, soll die machen.

    Die können mich natürlich gerne nach meiner Meinung oder auch nach einer fachkundigen Auskunft fragen. Die bekommen sie auch. Aber ich diskutiere nicht mehr, wenn mich deren geballtes Fachwissen entgegenspringt. Dann haben die Recht und ich meine Ruhe.

    Ich kann es auf die Schnelle nicht finden, aber ich habe tatsächlich vor einiger Zeit eine Verordnung in der Hand gehabt, in der die Dienstzeiten auch für Lehrkräfte definiert waren. Im Prinzip ging es darum, dass außerunterrichtliche Termine im Rahmen der "normalen" Dienstzeiten stattfinden müssen


    Für NRW ist mir eine solche Regelung nicht bekannt und offensichtlich sonst auch niemandem. Sonst hätte schon jemand gesagt, schau mal, der Freitag nachmittag geht laut Verordnung Blablubb bis dann und dann. Wenn ich da etwas übersehen haben sollte, bitte ich um Klarstellung. Unser Job läuft nicht mit der Stechuhr, das liegt in der Natur er Sache. Von mir aus kann das gerne umgestellt werden. Schön Montag bis Freitag 8-16 h am zugewiesenen Arbeitsplatz mit den vorhandenen Arbeitsmitteln und dann fällt der Hammer. Dann muss man mich übrigens gar nicht vorher zu Konferenzen einladen. Eine E-Mail 5 Minuten vorher reicht völlig. Ich sitze dann ja eh an meinem dienstlichen Schreibtisch (wahlweise Klodeckel) und muss nur gerade übern Flur in den Sitzungsraum. Easypeasy. Mal darüber nachgedacht, warum der Dienstherr eine solche regelung noch nicht erlassen hat?

    Die Frage, ob der Freitagnachmittag als Arbeitszeit gilt, ist irgendwie skurril. Kein Mensch käme auf die Idee, diese Frage bezüglich des Montag- oder Donnerstagnachmittags zu stellen.


    Ich stelle sie auch nicht. Und auch die Ausgangsfrage habe ich so verstanden, bis wann denn nun der Freitagnachmittag dienstlich fixiert sein soll. Darauf hat übrigens niemand 'ne Antwort.

    Ich stelle die Frage übrigens auch Montag bis Donnerstag nicht. Wenn nichts auf den Zettel steht, plane ich meine Freizeit.

    Wer erwartet, dass ich bestimmte Dinge in bestimmten Fristen erledige, erwartet auch, dass ich abends nochmal am privat finanzierten Schreibtisch sitze und korrigiere, vorbereite, Listen führe etc. Im Gegenzug muss er mir gewähren, dass ich meine Zeit im Rahmen der fixen Termine frei einteile. Oder er gibt mir feste Arbeistzeiten vor und ich erledige in diesen, was in diesen zu erledigen ist (s.o.). Entweder oder. Aber kein Rumgeieer mal so und mal so.

    soweit ich weiß, müssen Konferenzen spätestens eine Woche vor dem eigentlichen Termin angemeldet werden. Urlaube werden aber sehr viel früher gebucht. Von daher ist das nicht so einfach.

    Doch, manche Dinge sind furchtbar einfach. Termine, die ich nicht kenne, kann ich nicht beachten. Ich halte mir nicht 40 Freitagnachmittage frei, weil eventuell noch eine Sitzung dazukommt, die jemand vergessen hat, zu planen. Das ist einfach nicht verhätnismäßig.

    Solche Termine wie eine Gesamtkonferenz kann ein SL bequem zu Schuljahresbeginn geplant haben. Da braucht man über 'ne Wochenfrist nicht reden. Der soll seine Arbeit anständig machen.

    Als ich z.B. über Weihnachten 2016/17 in Urlaub war, habe ich das am 15. Januar 2016 bereits gebucht. Abflug war am letzten Schultag abends um 23.30 Uhr. Selbst da wurde es dann auf einmal im Dezember ganz eng, weil am letzten Schultag dann noch irgendwelche Sonderveranstaltungen eingeplant wurden.

    Offensichtlich waren diese nicht geplant, sondern wurden noch huschhusch dazwischen geschoben.

    Aber hier werden sich Experten finden, die sich sicher sind, dass plattyplus am letzten Schultag noch gar nichts buchen dürfen, weil der erste Ferientag ja erst um Mitternacht beginnt. Bis dahin darf der SL frei über seine Sklaven, äh, Mitarbeiter verfügen, auch abends und nachts.

    Darf ich fragen, was das für Veranstaltungen waren, die so lange dauerten?

    Nein, kannst du das denn?

    Nein, woher auch. Und wozu?

    Vielmehr geht's um Folgendes: Es gibt hier einige, die sich so was von sicher sind, dass der "Freitag Nachmittag" zur Arbeitszeit gehöre und sich ein Lehrer somit über diese Zeit nicht frei verfügen kann. Diese Aussage ist allerdings völlig inhaltsleer, so lange gar nicht klar ist, was der "Freitag nachmittag" denn sein soll, also bis wann er geht.

    Ich bin mir auch sicher, dass niemand eine rechtliche Grundlage für die Behauptungen über den Freitag nachmittag benennen kann. Genau so wie Stans Schulleiter, der nur mit Blabla antworten konnte.

    Ich sehe das so und so vertrete ich das auch gegenüber meinem Schulleiter: Wenn nichts auf dem Zettel steht, kann ich die Termine verplanen. Wewnn Freitag um 13:00 Uhr mein Unterricht endet und keine Konferenz angekündigt ist, mache ich ab da, wozu ich Lust ud Laune habe. Und wenn ich eine Reise geplant habe, fahre ich. Kommt anschließend irgendein Stümper ums Eck, der vergessen hat, einen Konferenztermin zu Schuljahresbeginn in den Terminplan zu schreiben, aht er halt Pech gehabt und muss auf mich verzichten. Ich würde auch nicht fragen, ob ich kommen muss oder blabla, sondern mich mit entsprechend abmelden.

    Allerdings, dass muss ich dazu sagen, war ich in der Ausbildung und als Berufsanfänger auch noch viel Zurückhaltender und habe öfter gekuscht. Da wusste ich noch nicht, was läuft und wie die Grundlagen sind. Ich wäre sicherlich heutzutage in Fragen der Arbeitszeit und des Einsatzes privater Ressourcen nicht so pingelig, wenn man damals fair zu mir gewesen wäre.

    Wichtig ist letztlich dass du eine Konsequenz ankündigst, die weh tut

    Ich weiß nicht, ob sie wehtun muss. Es muss halt eine Konsequenz sein. Sie wird ohnehin von den einzelnen Schülern unterscheidlich wahrgenommen.

    Und Schritt drei ist, dass du danach nochmal sagst, dass es dir eigentlich leid tut, aber nicht dein Groll ist, sondern das Fehlverhalten der Klasse, das dazu führte.

    Ich würde nicht soviel erklären und bedauern. Die Konsequenz soll als Konsequenz wirken. Wenn man da noch viel erzählt und ja-abert, ist das wie einen Witz zu erklären.

    Im Falle des TE ist's wohl so, dass die Störungen dann auftraten, wenn er der Klasse den Rücken zudrehte. Also macht er das nicht mehr. So kann er auch nichts an die Tafel schreiben o.ä. Ob das nun "wehtut", wenn er statt dessen diktiert, oder ob ihm das Leid tut oder blabla, finde ich nicht so wichtog. Wichtig finde ich, dass er sich so recht einfach selbst schützen kann.

    Sollten die Schüler fragen, warum er denn nichts mehr an die Tafel schreibe, wäre der Anlass für ein Gespräch und Erklärungen gegeben.

    Warum soll ich das jetzt alles im Detail wiederholen, nur weil du keine Lust hast, es zu lesen?

    Was mich anbetrifft, so finde ich den Artikel aufgrund der mir bekannten Ausschnitte nicht so interessant, dass ich ihn lesen möchte. Und auch nicht so, dass du dessen Inhalte wiederholen musst.

    Du selbst bist ha nicht der Ansicht, dass sich das Lesen lohnt:

    ch bin auch nicht der Meinung gewesen, ich lese dort etwas, was ich bisher noch gar nicht wusste / kannte.

    Es geht um Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

    Fang' an. Mit deiner Meinung und deinen Erfahrungen. Einen solchen Artikel brauchen wir als Diskussionsgrundlage nicht. Immer wild zu schreien "Wir sind im Fernsehen" oder "Die schreiben über uns, hast du gesehen, die schreiben über uns!" wenn irgendwo die Schlüsselworte "Lehrer" oder "Schule" auftauchen, bringt's irgendwie nicht.

    Und wenn es schon um Artiekl geht, kannst du die komplett kopieren.

    Wohl kaum. Vermutlich kriegt man da Probleme mit dem Urheberrecht. Allerdings wäre es möglich, die Kernthesen des Artikels zu benennen, damit man entscheiden kann, ob es sich vielleicht doch lohnt, den Artikel gegen Bezahlung zu lesen. Im vorliegenden Fall ist das wohl entbehrlich. Die Bezeichnung "Mülleimer" im Titel verrät doch, dass es nicht sachlich werden wird. Wer soll denn da der "Müll" sein? Die Schüler?

    (Back Roller Classic)

    Ich empfehle die "PLUS" statt der "Classic"-Serie. Im vormals als "light" verkauften Material ist die Wasserdichtigkeit innen drin, statt nur oben auf beschichtet. Hält länger. Meine Backroller habe ich schon seit über 20 Jahren im Einsatz - Arbeit, Sport, Einkaufen, Urlaub.

    Daneben habe ich auch Office-Bags in zwei Größen. Mit Laptop-Einsatz. 17 Zoll passt da wohl nicht rein, und icvh wüsste auch nicht, wo das reinpassen sollte. Aber ...

    Auf den Ordner könnte ich verzichten, auf das Notebook als Allroundgerät mittlerweile nicht mehr.
    Als Programmierer ist das ein unverzichtbares Arbeitsgerät, auch im Unterricht.

    Keine Ahnung, was in deinem Unterricht so passiert. Aber selbst als ich noch Anwednungsentwicklung unterrichtete, habe ich keinen Laptop mit in die Schule genommen, erst recht keinen privaten. Ich habe mit dem gearbeitet, was in den Räumen vorhanden war. Das mache ich heute noch so. Und auch im Informatik- oder Datenverarbeitungs-Unterricht ist die Tafel mein wichtigstes Medium.

    Sollte ich noch etwas brauchen, sagte ich Bescheid. Dann wird das beschafft oder nicht, und ich arbeite mit dem, was da ist.

    Meinen dienstlichen Laptop nehme ich selten mit in die Schule, den habe ich ja, damit ich den zu Hause nutzen kann. Da ich ihn aber gelegentlich doch mal mitnehme, hätte ich bei einem 17-Zöller womöglich mit dem Kopf geschüttelt. Statt dessen gab's 'nen externen Monitor.

    Was die vorgeschlagenen Körbe-Lösungen angeht, so hat man damit den Nachteil, den Schwerpunkt nach oben zu schieben.

    Alles andere ist gesagt, Bücher hat's an der Schule genug, für 'nen doppelten Satz und der USB-Stick braucht tatsächlich wenig Platz. Zeitgemäße Kopierer haben in der Regel einen USB-Slot, so dass man zumindest PDF-Dateien direkt vom Stick drucken.

    Also, Laptop da lassen, wo er hingehört, und alles passt.

    Welche Beschlüsse, die auf einer Lehrerkonferenz gefasst werden, werden denn bitteschön *sofort* umgesetzt?!

    Stimmt, das ist eher ein Aspekt von Arbeitsgremien. Bei den allgemeinen Blabla-Konferenzen kommt in aller Regel nichts umsetzbares bei rum. Insofern gibt es eigentlich auch überhaupt keinen Grund, noch eine dazwischenzu schieben.

    Diese Anspruchshaltung, die aber aus manchen Posts spricht, kann ich hingegen nicht so recht nachvollziehen. Wir haben eine Arbeitszeit von +/- 41 Stunden und dazu zählen u.a. Unterricht und Konferenzen.

    Und wenn ich die Stunden brav mitzähle, bräuchte ich freitags gar nicht mehr kommen.

    Und: Wenn jemand aber um, sagen wir, 13:00 Uhr keinen Unterricht hat, sich aber bis 17:00 blockt, weil ja noch eine Konferenz kommen könnte, vergurgt er 10% seiner Arbeitszeit mit dem Warten auf die Konferenz.

    Ich habe übrigens dieses Jahr auch ma wieder 'nen langen Freitag (bis 16:15), allerdings Unterricht und kein dummes Zeug. Aber das kann ich einplanen, gegebenenfalls mal 'was tauschen. Der Stundenplaner kann mir montags früh das Wochenende verlängern und ich kann darauf hoffen, dass der Plan nächstes Jahr anders wird. Bei einer pauschalen Anwesenheitspflicht aller für mögliche Konferenzen geht das alles nicht.

    Und überhaupt, kann sich mal jemand von denen, die meinen, dass der Freitag nachmittag generell dem Dienstherren gehört, mal klar sagen, wann der TE dann nun frei hat und wann er seine Flüge buchen kann?

    Nein, kann man nicht erwarten. Gerade wenn es ein ernsthaftes psychisches Problem ist, wird es den meisten Schülern hochgradig peinlich sein damit "hausieren" zu gehen.

    Dann wird man auch auf Nachfrage nichts erfahren.


    Allerdings sollte es ohnehin einen schulpsychologischen Dienst für solche Fälle geben, wir Lehrer werden primär fürs Unterrichten bezahlt und für alles andere sind wir gar nicht ausgebildet.

    Ja.

    Naja, es gibt einige Arbeitnehmer, die ihre Tätigkeit am Wochenende verrichten;

    Ja. Machen viele Lehrer auch. Deshalb ist es auch nur fair, dass die auch die Chance haben, mal ein Wochenende wegzufahren, und nicht jeden Freitag 'rumsitzen müssen, weil die Schulleitung noch irgendwie Redebedarf hat.

    Der vom Lehramtsstudenten zitierte Satz bezog sich übrigens darauf, dass unsere Ansprechpartner in anderen Insitutionen gar nicht Freitag Nachmittag ansprechbar sind, weil sie ein vernünftiges, zum Entspannen geeignetes Wochenende haben.

    außerdem gab es früher ja auch Samstagsunterricht.

    Früher war vieles anders. Manches besser, maches schlechter. Die Annahme, man habe sich bei dieser Änderung nichts gedacht, kann ich allerdings nicht nachvvollziehen.

    Lehrer auch am Freitagnachmittag arbeiten zu lassen, wäre jetzt also nicht völlig aus der Luft gegriffen.

    Nö. Nur die Idee, dass man keines seiner Wochenenden am Freitag beginnen lassen kann, weil vielleicht noch 'ne Konferenz kommt, ist absurd.

    Ich würde mich dennoch über die persönliche Situation des Schülers informieren.

    Kann man machen. Allerdings investiert man dann noch mehr Zeit in diesen Einzelfall, die einem für die anderen Schüler fehlt. Da muss man schon abwägen. Kann man nicht auch andersherum erwarten, dass der (erwachsene) Schüler auf den Lehrer (oder einen anderen Ansprechpartner) zugeht, wenn er ein Problem hat? Oder die Eltern, die dann tatsächlich etwas für die Zukunft des lieben Kleinen tun könnten?

    Letztendlich muss es aber überhaupt mal eine Möglichkeit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit Schülern, die sich entziehen, und Eltern, die eine Note herbeidiskutieren wollen, findet man nur schwer eine Grundlage.

    Wenn allerdings ein massives psychisches oder psychosomatisches Problem dahinter steckt, müssen sich ohnehin entsprechende Fachleute um den Fall kümmern.

    Und wenn freitags Konferenztag wäre, würde ich auch sagen, generell eher ungünstig dort was zu planen.

    Wenn Freitag Konferenztag wäre, wurde schin ungünstig geplant. S. o.

    Wenn es einen Terminplan für's ganze Jahr gibt, wie es sich gehört, wenn man minimales Organisationstalent beweisen möchte, nimmt man den als Anhaltspunkt. Wenn ein Nachmittag frei von Terminen ist, kann man sich da etwas hinlegen.

    Wir haben nunmal ne Menge Ferienwochen, die man frühzeitig verplanen kann,

    Ja, das machen auch viele Kollegen, indem sie sich da einen Haufen Arbeit hinlegen. Die Wochenden sind nochmal was anderes. Und diese sämtlich nicht nutzen zu können, weil vielleicht jemand doch mal Freitag dummer Zeuch sabbeln möchte, ist nicht verhältnismäßig.

    deswegen ist die Arbeitszeit von Lehrern auch kaum festzuzurren.

    Ebend. Es gibt auch keine Grundlage, mit der man ein pauschales Absitzen der Freitagnachmittage festzurren könnte.

    Bei uns ist Freitag Nachmittag kein Unterricht,

    Ja? Und warum? Damit man noch sinnvoll ins Wochenende kommt. Dann genau da (regelmäßig) Konferenzen hinzulegen, sit schon reichlich dämlich. Der Freitag eignet sich aber auch aus anderen Gründen nicht. Beschlüsse werden dann ohnehin nicht mehr umgesetz, man muss mindestens bis Montag warten. Auch erreicht man andere Einrichtungen schlecht, um etwas zu klären oder nachzufragen. Die sind nämlich auch schon im Wochenende, wie sich das gehört, um Gesundheit und Arbeitskraft zu erhalten.

    sodass dann immer die Konferenzen gelegt werden. Würd ich wohl auch so machen, um den Unterricht nicht zu unterbrechen

    Wie wichtig ist denn die Konferenz? Wenn sie wirklich wichtig ist, muss auch mal Unterricht ausfallen. Wenn nicht, kann man gut damit leben, wenn vielleicht mal der eine oder andere nicht an der gesamten Konferenz teilnehmen kann.

    Sich pauschal jeden Freitag zu blockieren, damit ein Clown da eine Konferenz hinlegen kann, ist jedenfalls nicht verhältnismäßig. Der Freitag als regelmäßiger Konferenztag ist schlicht unsinnig.

    Da viele Schulen mittlerweile verbindliche Ganztagesschulen sind, bleibt oftmals gar nichts anderes übrig als den Freitag zu nehmen.

    Man muss Prioritäten setzen. Wenn wichtigere Termine keinen sinnvollen Konferenztermin zulassen, sollte man zunächst überlegen, ob's die Konferenz überhaupt braucht. Und dann nur die Konferenzen abhalten, die wirklich nötig sind.

    Manche Termine muß man über zieg Monate im Voraus machen und ja, da mache ich es dann auch auf gut Glück, auch wenn der Zahnarzt (" Zur nächsten Kontrolle kommen sie dann bitte in 5 Monaten.") es nicht versteht, daß ich da keine Termine machen kann.

    Darüber gab es doch gerade einen Thread. Ich muss zweimal im Jahr zur ärztlichen Kontrolle. Dafür kommen aufgrund der Organisation in der Praxis nur bestimmte Termine und Tage in Frage. In aller Regel läuft das so, dass die Sprechstundenhilfe medizinische Fachangestellte mir während der Untersuchung ein Kärtchen mit dem nächsten Termin hinlegt. Den Termin gebe ich an den Vertretungsplaner weiter. Da kam noch nie jemand auf die Idee, mit mir zu diskutieren. Wenn ein Termin gemacht werden muss, kann er auch gemacht werden.

    Aber es sollte schon tunlichst klar sein, wie die Kernarbeitszeit aussieht, die man sich freizuhalten hat.

    Sollte, ist aber nicht. Die Dienstherren- und vorgesetzen werden es tunlichts vermeiden, feste Arbeistzeiten anzugeben. Die Konsequenz daraus wäre nämlich, dass pünktlich der Hammer fällt.

    Ein weiterer Punkt ist, dass der Dienstherr und gar keine Arbeitsräume und -materialien zur Verfügung stellt, in und mit denen wir das tun könnten, was wir sollen. Ich muss ja nach Hause, um meine Arbeit machen zu können.

    Wer dann erwartet, dass man irgendwo seine "Kernzeit" absitzt, muss damit leben, dass dann woanders was anderes liegen bleibt. Wer z.B. sicher stellen möchte, dass er freitags mal eben 'ne Konferenz dazwischen schieben kann, muss entsprechende Zeitfenster freiblocken. Ich muss dann schon wissen, ab wann ich freitags meine Flüge buchen kann.

    Weil er das nicht hat und das nicht kann, hat der SL ja mit einem Blaba wie "das wird nicht gern gesehen" geantwortet. Er hätte auch sagen können. "ich möchte das sie an der Konferenz teilnehmen.". Das wäre mal klar. Aber dazu müsste es auch Klarheit bei den Terminen und Fristen geben. Gab's aber nicht.

    Sinnvoll ist es schon, einen Tag pro Woche für solche Schultermine zu reservieren. Muss ja nicht unbedingt der Freitag sein.

    Der Freitag ist arg ungeschickt. Bei und ist der Mittwoch der Konferenztag. Eigentlich wird alles für's Jahr vorgeplant und dabei z.B. darauf geachtet, dass am Mittwoch vor langen Wochenenden keine Nachmittagstermine mehr liegen. Das ist aber das Ergebnis einer langen Entwicklung, die auch davon ausging, dass Leute erklärt haben, durch welche Umstände übliches Tagwerk wie z.B, Konferenzen eben doch zur Belastung werden können.

    Wie ist das bei euch geregelt? Gibt es dazu ein Gesetz, welches meine Arbeitszeit vorgibt und vorschreibt, dass ich Freitags bis 17 Uhr zur Verfügung zu stehen habe, oder etwas in der Art?

    Dein Chef scheint das ja genau zu wissen, sonst hätte er dir die Auskunft zu dieser Konferenz nicht geben können. Allerdings, da wette ich daruf, wird er dir nicht sagen, wie deine Dienstzeiten verbindlich geregelt wird. Was er dir mit dem Gewäsch um "nicht gern gesehen" eigentlich sagen wollte, ist da du ihm immer zur Verfügugn stehen sollst. Wenn er jetzt sagt, Freitag sei um 16:00 Uhr Schluss, kriegt er natürlich ein Problem, wenn er grne um Viddelnachvier noch was von dir will. Also wird er sich da drumrumdrücken.

    Den Zahn von ständiger Verfügbarkeit für die Schule musst du ihm ziehen. Vermutlich wird ihm die Frage nach konkreten Zeiten schn stören, aber dann weiß er wenigstens, dass sich da jemand Gedanken macht.

    Es ist halt so, dass man unseren Beruf nicht mit der Stechuhr machen kann. Man erwartet, dass wir uns selbst organisieren, uns unsere Zeit selbst einteilen etc, damit wir alles in der Frist fertig haben. Dem widersprechen feste Anwesenheitszeiten. Deshalb muss auch ein Schulleiter lernen, seine Termine rechtzeitig zu machen.

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