Beiträge von O. Meier

    Jetzt haben wir eine neue Schulleiterin, die überehrgeizig ist und alles neu und nur so machen will, wie sie mag.

    Lasst sie machen. Ihr müsst ja nicht mitmachen. Formal vielleicht, aber nicht inhaltlich. Womöglich gibt es eine Verpflichtung an diesen "Sitzungen" teilzunehmen. Schon schwieriger wird es, euch dazu zu bringen, gute Ideen zu haben und sich an Diskussionen zu beteiligen. Ich würd' mich g'rad mal da hinsetzen und zuhören.

    Wer mehr Staub aufwirbeln will, kann Anträger zur Geschädtordnung stellen, z.B. wenn man feststellt, dass ein unsinniges Thema aug der Tagesordnung steht. Dann kann man einen Antrag auf Änderung der Tagesordnung stellen.

    Die Zeit, die du in Sitzungen absitzt, musst du woanders wieder 'reinholen. Also bleibt dir nichts anderes über, abzulehnen, wenn dir jemand eine Aufgabe zuschustern will. Natürlich mit der erfassten Sitzungszeit als Begründung.

    Sei mir nicht böse, aber ich finde nicht, dass du dich da irgendwie einschalten solltst.

    Finde ich schon. Zum einen wegen der "Vorbildfunktion" die Susannea schon angemerkt hat. Zum anderen benötigt die Kollegib vielleivht einfach Unterstützung. Je nachdem, wie gefragt wurde und wieviel Druck aufgebaut wurde, war das Verfahren, das zur Zusage führte, gar nicht ganz fair. Und manchmal braucht der eine oder andere vielleicht nur etwas moralische Rückendeckung, um zu lernen, sich auch um sich selbst zu kümmern.

    Und wenn dann eine Schulleitung mitbekommt, dass man auch mit den "schwachen" Kollegen nicht alles machen kann, weil die "starken" sich hinter diese stellen, kann sich das Klima in der Schule ganz gewaltig ändern. Wer den Überblick hat und sich rechtlich auskennt, hat auch eine gewisse Verantwortung.

    Schöne Idee! Funktioniert allerdings bei unserer Schulleitung nicht. Wollte mal aus diesem Grund nach dem Unterricht (und vor der Konferenz) nach Hause gehen. Wurde mir VERBOTEN!

    Deine Schulleitung ist aber auch nicht schlau, warum verbietet sie dir nicht einfach krank zu werden? Aber auch das wird ein Fall sein, in dem die SL einem die Weisung auf Nachfrage nicht schriftlich geben wird. Abmelden, gehen, nicht diskutieren. Solche Verbote und anderen Mist mit der Nachfrage, ob die SL das gerne an höherer Stelle klären möchte, quittieren und gehen!

    Ob man krank ist, wissen bzw. denken doch schnell. Man muss nur mal gefehlt haben. Das Kind erzählt, dass Lehrer x gefehlt hat. Schon denken sie das.

    Sie meinen das. Denken ist was anderes.

    Trotzdem gibt es immer wieder Indeskretionen, das sagt z.B. der Vertretungslehrer "Herr/Frau XY ist krank.". Dabei darf der das schon gar nicht wissen. Oft genug sch**ß*n die Schulleitung auf den Datenschutz.

    Hier schreiben viele, dass sie ihre Telefonnummer nicht rausgeben und das macht mich gerade ziemlich stutzig. In meiner Beratung habe ich auch immer mit den Regelschulkollegen zu tun und fast keiner gibt die Telefonnummer an - nicht mal mir, einem Kollegen!

    Von Kollegen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, habe ich die Privat-Telefonnummern. Und umgekehrt. Wenn man sich ein wenig kennt, weiß man, wem man welche Informationen gibt. Trotzdem kommunizieren wir hauptsächlich per E-Mail, das geht meist schneller, als zu warten, dass der andere zu Hause ist und Zeit zum Telefonieren hat.

    Das macht alles sooo kompliziert zum Teil.

    Zur Not kann man jemanden auch persönlich ansprechen. Einige Kollegen treffe ich tatsächlich in der Schule.

    Eltern oder Schülern meine Nummer zu geben, habe ich nie auch nur in Erwägung gezogen.

    Word mit MathType Plugin

    Sicherlich Geschmackssache, aber bei der derartigen Formeleditoren brauche ich immer länger als beim Tippen des LaTeX-Quellcodes.


    Hat Vorteile, damit kann man AB und Prüfungen mit passenden Word-Vorlagen extrem schnell erstellen

    Natürlich habe ich auch passende Style-Files bzw. Packages für so etwas. Die lassen sich, finde ich, mit Maros wesentlich flexibler gestalten.

    "Formatvorlagen"

    Ja.

    überschreibbare Dateien

    Nein. Die gemeinsamen Inhalte und Formate kommen in die Dokumentenvorlagen, aus denen man dann jeweils neue Dokumente generiert werden.


    Latex

    Das wäre dann auch so ziemlich die beste Möglichkeit, mathematische Inhalte zu Papier zu bringen. Außerdem kann man Inhalt und Form vollständig trennen.

    ist mMn jetzt aber weniger geeignet, um bunte tolle ABs für die Unterstufe zu erstellen.

    Keine Ahnung, was toll und bunt denn nun bedeuten soll, und ich weiß auch nicht, ob Arbeitsblätter das sein müssen. Ich meine, dass auch bei Arbeitsblättern die Form den Inhalt folgen sollte. Und so kann es denn auch nach dem aussehen, was es ist.

    Angesehen davon ist Farbe in LaTeX kein Problem, man kann Bilder einbinden und mathematische Bilder pflege ich in PSTricks zu zeichnen.

    Um wild irgendwelchen Schnickschnack auf dem Blatt zu positionieren eignen sich Texttippprogramme ebenso wenig, und entsprechend gewollt aber nicht gekonnt sieht es dann aus.

    Ja, ich meine auch, falls amn eines der klassischen Texttippprogramme verwendet, sollte man schon wissen, was eine Formatvorlage ist. Mit Dokumentenvorlagen für die Texttypen und Absatzvorlagen z.B. für Aufgaben (auch mit automatischer Nummerierug) kann man sich viel Formatierungsarbeit sparen.

    Dass es neben dem kommerziellen Angebot MS Word auch kostenfreie Alternativen gibt, muss ich hoffentlich nicht erwähnen.

    Ich verwende zwar beides nicht, aber wenn, dann würde ich's mir doch gönnen, die Formatvorlagen einmal durchzutickern.

    Doch hast du. Du hast Teilnahmepflicht an Konferenzen.

    Das ist dieser Pauschalität sicher falsch. Den Umstand, dass andere (Rechts)-Güter schwerer wiegen können als eine (fiktive) Konferenzordnung, habe ich schon erläutert. Ebenso, wer so etwas rechtsverbindlich klären kann oder wird. Sonst noch was?

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