Beiträge von O. Meier

    Guter Witz, im konkreten Fall lag der Fehler bei der SL.

    Ich mein das schon ernst. Eben, der Fehler lag bei der Schulleiterin, also soll sie ihn auch ausbaden. Auch, wenn die Schulleitung alles richtig gemacht hätte, erwartete ich, dass sie mir bei der Rückerstattung hilft. Sie könnte sich z. B. an die Schulaufsicht wenden, und das Problem dort vorbringen. Da du schon angekündigt hast, zukünftig nicht fahren zu wollen, kann sie das gleich mit verkünden.

    Derzeit kursiert bei uns im Landkreis die Info, dass sie Fahrten bis 185€ anstandslos bezahlt werden.

    Sollte das also Methode haben, ist es umso wichtiger sich zu wehren. Gewerkschaft?

    Alles dümmer hinaus nicht.

    Das ist ein schöner Vertipper.

    Nicht fahren, weil die Finanzierung nicht sichergestellt ist, ist ein gute Variante. Aber auch wenn man fährt, muss man ja nichts vorstrecken. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung, der Dienstherrin/Arbeitgeberin ein zinsfreies Darlehen zu gewähren. Wer sich z. B. einer Weisung zu fahren gegenüber sieht, kann seine wirtschaftliche Interessen auch so schützen.

    Zu Freiplätzen habe ich so meine Meinung. Die sind ja nicht wirklich „frei“, sondern werden von der Veranstalterin auf die Teilnehmerinnen umgelegt, sodass also das Land fein 'raus ist, weil die Eltern für die Lehrerinnen zahlen. Man selbst hat natürlich kein Rückerstattungsproblem.

    Warum lasst ihr Leute nachschreiben, die nicht krank waren?

    Viele Krankheiten sieht man nicht. Wir haben einen ziemlich Bausch an züchischen Erkrankungen. Da tritt dann auch mal gerne eine Prüfungsangst als Symptom auf.

    Die jungen Menschen gehen da sehr unterschiedlich mit um. Einige erzählen sehr viel. Die muss man dann stoppen, weil man das alles gar nicht hören will. Andere halten dich eher zurück, wollen nicht, dass man etwas über ihre Krankheit weiß, oder wollen sie sich selbst nicht eingestehen. Und dann lügen sie vielleicht lieber eine Erkältung zusammen.

    Ja, die machen Arbeit. Ich bin da auch nicht glücklich drüber. Oft ist das vergebens, weil sie dann abbrechen, weil sie den Stress nicht aushalten. Oder sie versagen in der Prüfung und trauen sich keine Wiederholung zu.

    Das sind alles komplizierte Fälle und da sollte man nicht im Vorübergehen Diagnosen stellen.

    Klar, die Gemengelage öffnet Raum für Missbrauch. Keine Regelung ist vor Missbrauch sicher.

    Ich aber nehme nicht un Anspruch eine Depression von Faulheit oder Prüfungsangst von taktischem Fehlen unterscheiden zu können.

    Und wenn halt jemand taktisch fehlt, um noch einen Tag mehr zum Lernen zu haben, dann hat sie sich wenigstens einen Tag auf die Klausur vorbereitet. Dafür hat sie dann etwas anderes verpasst. Ob das immer eine gute Strategie ist?

    Die meisten hoffen doch, irgendwie um die Klausur rumzukommen oder wollen sich am Wochenende dann mal richtig hinsetzen. Machen sie eh nicht. Schlumpfinen bleiben Schlumpfinen.

    Ich habe nicht den Eindruck eines sonderlichen taktischen Vorteils durch Nachschreiben. Das geben die erzielten Ergebnisse auch nicht her.

    Insofern. Was soll das Theater? Nachschreiben, weitermachen.

    Fahrt wurde genehmigt, obwohl Budget bereits überzogen war, das er die Ausrede.

    Dann hat wohl jemand beim Genehmigen einen Fehler gemacht. Das Land kann die dann wohl in Regress nehmen. Dann passt sie hoffentlich beim nächsten Mal besser auf. Insofern, richtig, du hast eine genehmigte Dienstreise durchgeführt, du hast Anspruch auf Erstattung.

    PS: Ich hätte keine Lust, den Fehler der Schulleiterin auszubaden. Ich sagte ihr das und bäte Sie, sich um die Rückerstattung zu kümmern. Ich schlüge vor, dass sie mir den entsprechenden Betrag auszahlt und ich ihre Bankverbindung bei der Erstattung angebe. Dann hätte ich meine Kohle und sie kann warten.

    Ich habe bisher alle Fahrten die ich absetzte mit 100% dienstlich angegeben und entsprechend auch zu 100% angerechnet bekommen/zurück bekommen…entweder ich hatte bisher Glück mit der SSB oder wir reden hier aneinander vorbei 😅

    Im Steuerbescheid nach der Erklärung, steht ja nur, wie viel du zurück bekommst, nicht wie viel davon auf welchen abgesetzten Posten entfällt. Woher weiß t du, welche Anteil an der Erstattung durch die abgesetzten Fahrtkosten entstanden ist?

    Ich "versenke" die Schwänzer ganz bewusst.

    Ich finde das nicht in Ordnung. Entweder man kan rechtssicher nachweisen, dass diejenige doch nicht krank war (dürfte schwierig werden). Dann braucht man keine Nachklausur sondern gibt einen sechs. Wenn man das nicht kann, muss man eben der Kranken eine faire Chance zum Leistungsnachweis bieten.

    Ja, es gibt Schülerinnen, die sich drücken wollen, die vielleicht noch etwas mehr Lernzeit 'rausholen wollen oder ähnlich. Aber wir können das nicht sauber und zweifelsfrei von von echten Kranken unterscheiden. Deshalb solltn wir auch nicht so tun, als könnten wir das.

    Oft genug ist bei mir an der Nachschreibearbeit nur das datum anders. Und auch dann setzen sich welche lang auf den Hintern. Ich habe gerade neulich eine solche Arbeit nach den Ferien nachschreiben lassen, die im Original vor den Ferien gelaufen ist. Ergebnis: eine Schülerin bekam eine sechs. Was soll ich denn da noch schwerer mache.

    Ich Möchte nicht mehr Arbeit als nötig in die Nachschreiberinnen investieren. Deshalb recherchiere ich auc nicht nach Entschuldigungen und Attessten. wer krank kist, schreibt bei nächster Gelegenheit nach. Fertig. Die wichtigste Nachricht ist, dass man sich nicht drücken kann. Klappt ganz gut.

    Und wenn man mit dem Budget nicht auskommt, kann man Lehrerstunden kapitalisieren. Da reicht bei einer kleinen Schule vielleicht eine Stunde, um dann mit dem Geld hinzukommen.

    Unterricht kürzen, um mehr Fahrten machen zu können, halte ich für eine falsche Schwerpunktsetzung.

    Außerdem bekommt ja irgendjemand diese Stunde weniger bezahlt. Für jemanden, die sich mit Vertretungen durchschlägt, ist das relevant.

    Man sollte zusehen, dass man mit dem Budget auskommt. Weniger fahren, kürzer fahren. Und überhaupt. Ein Bisschen weniger als Reisebüro auftreten und ein Bisschen mehr als Bildungseinrichtung.

    Danke.

    Aber die 70 % wurden mir ja von der gesamten, bereits reduzierten Tagegeldsumme abgezogen. Sprich: 6,72 Euro sind für 2 x Mittagessen und Abendessen am 2. Tag, der immerhin bis 23 Uhr ging, ausreichend?

    Dann, sorry, verstehe ich es nicht. Du kannst nachfragen. Oder du reichst einen Widerspruch ein. Da bekommt man dann eine Begründung zur Antwort.

    Ich bin erstaunt, dass Lehrkräfte hier ihre Klassenfahrt selbst bezahlen.

    Dieses Forum hält noch viele Anlässe zum Staunen bereit. Lehrerinnen zahlen alles mögliche privat und machen alles mögliche in ihrer Freizeit, um Dienstherrin und Schulträgerin zu entlasten und zu beglücken.

    Am meisten erstaunt mich dann immer noch die Erklärung, es ginge nicht anders. Hier z. B. in der Form, die Fahrten seien nunmal beschlossen, deshalb führe man. Und überhaupt, das habe man schon immer so gemacht.

    Den von dir daraus gezogenen Schluss, in Zukunft dann eben wirklich nicht mehr zu fahren, kann ich hingegen gut nachvollziehen.

    Aber nach der letzten Verarsche noch mal gefahren zu sein, verstehe ich nicht.

    Aber genau deshalb, weil sie es jetzt noch mal versuchen, wäre ich doch entsprechend biestig unterwegs.

    Untätigkeitsklage wäre eine Möglichkeit, wenn sie auf Zeit spielen. Oder eine Dienstsaufsichtsbeschwerde gegen die Sachbearbeiterin. Die hat sich mit ihrer Frage schon weit aus dem Fenster gelehnt. Wenn sie jetzt die Auszahlung verzögert, bin ich schnell bei Vorsatz.

    Kack’ denen mal vor die Tür.

    qchn Auch wenn man das ist eine herzzerreißende Geschichte verpackt, stimmt die Kausalität nicht. Eine Klassenfahrt macht man, weil sie den Schülerinnen etwas bringt, nicht als Subventionen für eine Unterkunft.

    Mei, von mir aus, wenn sie sich in dem angeranzten Heim wohlfühlen, sollen sie da hin fahren. Das ändert aber nichts daran, dass das Geld ordentlich verwaltet gehört.

    Ich höre immer die Argumentation, dass es zu aufwändig ist, für z. B. ein Umweltprojekt, das 5 € pro Schüler kostet, eine Überweisung der Eltern tätigen zu lassen.

    Wenn das zu aufwändig ist, ist das Projekt wohl nicht sonderlich wichtig. Und schon wieder ein Fall erledigt: Kein Projekt, kein Ärger.

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