Beiträge von O. Meier

    Siewerden auch krank, sie müssen vertreten werden, jemand muss ihre Kranktage vertreten, so geht das auch umgekehrt.

    So ein dummes Zeug. Das ist ja kein Deal auf Gegenseitigkeit unter den Kolleginnen. Sondern hat vielmehr jede einen Vertrag mit der Arbeitgeberin. In dem sollte geregelt sein, wie viel man zu arbeiten hat. Vorarbeiten für Krankheitszeiten muss man nicht. Das dürfte arbeitsrechtlich knirschen.

    Wenn du daselbst krank bist, muss dich nicht interessieren, ob und wie du vertreten wirst. Insofern.

    Deine Schulleiterin versucht, den Pudding an die Wand zu nageln. Sie hat zu wenig Leute und trotzdem soll alles stattfinden. Das geht halt nicht. So lange sie das nicht einsieht, wird sie ihre Leute verheizen und noch mehr in die Krankheit drängen.

    Habe ich schon mal den Gedanken geäußert, sich etwas anderes zu suchen?

    Allein. Der Staatsdienst — danach fragtest du — steht total auf formale Qualifikationen. Hast du z. B. ein Staatsexamen?

    Wie sieht es im Staatsdienst aus?

    Ganz viele Abkürzungen. Wird dir gefallen. Ansonsten gibt es da auch jede Menge Vorgesetzte, die Mitarbeiterinnen gerne wie Leineigene behandeln. Sich wehren können muss man überall.

    Dauerhafte Erreichbarkeit?

    Als feuchten Traum von Schul-und Abteilungsleiterinnen gibt es die sicherlich. Im Vertrag stehen haben das aber nur Ray Donovan und Walter Melon.

    Ich bin total schlecht erreichbar und das weiß auch jede. Ein Mobiltelefon habe ich nicht. Dienstliche E-Mails lese ich nur in der Schule. Wenn ich also früher kommen soll wegen Vertretung, muss mich jemand am Vortag erwischen und mir das sagen, bevor ich den Dienstort verlasse. So, als Beispiel.

    Mitleid bekommst du geschenkt, Neid musst du dir erarbeiten.

    Dann warst du wohl fleißig, ich lese viel Neid aus deinen Äußerungen heraus. Aber Vorsicht, die dunkle Seite ist nicht mächtiger, nur schneller, verführerischer.

    Du magst eine Rechtfertigung für deine menschenverachtenden Äußerungen gefunden haben. Schuld sind ja sowieso immer andere, die dich „geprägt“ haben. Streif die Verantwortung ab und werde glücklich. Viel Erfolg!

    Aber ich habe mich gefragt, ob ich tatsächlich an einer Schule, wo meine Arbeit nicht geschätzt wird,

    Wenn du nur Arbeit verrichtest, von der du meinst, dass sie „geschätzt“ wird, wird der Arbeitsmarkt recht klein.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du gute Verwendung für das Geld, das man dir für deine zahlt. Also. Arbeite für Geld. Wenn du mehr Geld brauchst, arbeite mehr Stunden.

    Anerkennung bekommt man oder bekommt man nicht. Ob das, was man leistet, anerkennenswert ist, spielt selten eine Rolle. Danach kann man sein Leben nicht ausrichten.

    sondern dass er es als unfair empfindet, dass ein Kind drei Plätze belegt, also zwei andere Kinder deshalb nicht auf diese Schule gehen können.

    Nein. Das schrieb er nicht. Er schrieb etwas davon, dass Plätze „wegegnommen“ würden. Und zwar den „anderen“ Kindern. Da weist man schon den Inklusionskindern eine Schuld zu, weil man impliziert, dass es um die Plätze der „anderen“ ginge. Das sind aber nicht deren Plätze.

    Zusammen mit bekannten Beiträgen und Äußerungen rundet das ein gewisses Bild ab.

    Und ansonsten ist es keine Mitteilung wert, dass jemand, der alles, was um ihn herum passiert, als unfair empfindet, das auch in diesem Falle tut.

    weil so ein Inklusionskind drei anderen Schülern den Platz wegnimmt.

    Etwas wegnehmen kann man nur solchen, die etwas haben. Es ist aber nicht so, dass drei Kinder je einen Platz haben, der ihnen weggenommen wird. Die vorhandenen Kapazitäten werden entsprechend der Vorgaben eingesetzt. So ist das.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Eltern, die sich derart äußern, die Schulen als “Resterampen¬ o. ä. bezeichnen, vielleicht gar nicht so beliebt sind und sich die eine oder andere Schule noch nicht mal darüber ärgert, dass sich das Losglück gegen solche gewandt hat.

    Und ansonsten ist so eine Anlegung eine Häret, auf dei man im Leben schon mal trifft. Muss man mit klar kommen. Passiert, ist keine Verschwörung.

    O.Meier

    Machte es dir etwas aus, meinen Namen richtig zu schreiben? Danke.

    mehr wie ein Thread der genutzt wird, um sich primär über die allgemeinen Zustände zu beklagen.

    Den Eindruck hsbe ich auch. Das muss noch nicht mal schlimm sein. Oft ist es eine Erleichtterung, einfach mal zu sagen, was alles Sch***e ist. Allein. Ich weiß nicht, ob es sich die Mühe lohnt, Tipps zu geben.

    aber man muss denen doch nicht alle Wünsche erfüllen?

    Womöglich nicht. Finde ich aber nicht so wichtig. Das letzte Posting der TE finde ich eher unter dem Aspekt interessant, dass sie viel aufführt, das sie davon abhält etwas zu ändern. Zuvor erwähnte sie, dass sie nächstes Jahr einen Versetzungsantrag stellen wolle. Warum nicht jetzt? es dauert eh, bis der druch ist. Und je mehr aus der Schule 'raus wollen, umso geringer werden die Chancen.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass sie sich weiterhin mit Zusatzaufgaben, wie Projekten oder AGs, in die Schule einbringen möchte. Das halte ich, soweit man das von außen feststellen kann, für nicht geboten. Wenn die Schulleiterin nur halb so krank ist, wie es hier dargestelllt wird, erscheint mir doch das Verlassen dieser Stätte als gute Option. Deshalb finge ich auch an, mich schon mal von der Schule zu lösen, statt die Beziehung zu ihr zu verstärken.

    Zweiter Aspekt: die Schulleiterin möchte die Kolleginnen „zermürben“ und „erschöpfen“. Bitte, zeigt man ihr doch mal, wie leistungsfähig und engagiert ein zermürbtes und erschöptes Kollegium ist.

    Gespräche führte ich mit der Schulleiterin nur noch im Beisein jemandes vom Lehrerinnenrat. Obwohl, Gespräche wären es nicht, eher Monologe. Die Schulleiterin kann mich sehr wohl zu einem Gespräch bitten, ich muss aber nichts sagen. Ich hörte mir an, was sie zu sagen hat und ging (habe ich mit unserer damaligen stellvertretenden Schulleiterin tatsächlich so gemacht, als sie mir dumm kommen wollte. Danach hat sie mich nicht mehr zu Gesprächen gebeten.)

    Das kann man übrigens ab sofort umsetzen. Als erste Maßnahme. Und dann kümmert man sich um sich selbst, wie z. B. chemikus08 es beschrieben hat.

    Damit man sich in unserer Kultur zurecht findet, ist Basiswissen über das Christentum und seine Geschichte notwendig. Das ist der Boden, auf dem wir stehen.

    Um den Boden, auf dem wir stehen, zu verstehen, empfehle ich Unterricht in Geologie und Statik.

    Ja, unsere Kultur ist auch vom Christentum geprägt. Diese Machtstruktures haben ihre Spuren hinterlassen. Zur Beschätigung mit Kulturgeschichte braucht es aber keinen konfessionsbezogenen Religionsunterricht.

    Bei Ethik als Unterrichtsinhalt ist die Reproduktion der konfessionellen Innensicht sogar im Weg. Junge Menschen sollen sich sehr wohl konkret und abstrakt mit ethischen Fragen beschäftigen. Das gelingt aber ohne jesuale Liebes-Verklärung besser. Der Wichtigkeit der Ethik steht es zu, dass diese in verbindlichem Unterricht auf wissenschaftlicher Grundlage Eingang findet — also genau nicht im konfessionsbezogenen Religionsunterricht.

    Insgesamt kann ich es nicht als Argument für konfessionsbezogegen Religionsunterricht anerkennen, dass man da tolle konfessionsunabhängige oder konfessionsübergreifende Inhalte behandelt.

    Und das rechtzeitige Herbeirufen ärztlicher Hilfe ändert genau NICHTS an dem Urteil. Schließlich sind die beiden Kolleginnen dafür verurteilt worden, dass sie die Vorerkrankungen vorher nicht schriftlich abgefragt haben und nicht dafür das zu spät Hilfe gerufen wurde.

    Da gibt es schon einen Nexus, nämlich den, womöglich eher Hilfe um Hilfe nachzusuchen, wenn man von einer Erkrankung weiß. Oder anders: wäre rechtzeitig Hilfe herbeigerufen worden, lebt das Kind noch. Kein Prozess, kein Urteil. Doch, ändert etwas.

    So oder so ist es sinnvoll, immer eine Ersthelferin dabei zu haben, falls mal eine benötigt wird.

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