Ich denke, dass die Aussage von Chemikus am Ende wichtig ist. Habe ich ein Attest von irgendeinem normalen Arzt oder einer Fachklinik? War ich damit schon beim Amtsarzt? Dass das Land erstmal Probleme damit hat, Leute von der Gesamtschule zum Gymnasium ziehen zu lassen ist erstmal verständlich. Den Wunsch werden sicherlich viele haben. Am Ende kann man natürlich immer argumentieren, dass es auch am Gymnasium schwierige Schüler gibt und vor allem, dass der Umgang damit zu den Aufgaben der Lehrkraft gehören. Letztlich wird es schwierig zu argumentieren, wo sich die Arbeit außer beim Klientel fundamental unterscheidet. Dass es in der Praxis ein großer Unterschied ist, ist natürlich klar.
Beiträge von Tom123
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Aber es gibt eine Vertrauensarbeitszeit, die eine eigenständige Verteilung der Arbeitszeit ermöglicht. Und genau das ist mit Überstunden hier ja gemeint, ein Verschieben von Arbeitszeit der Ferienwochen in Schulwochen.
Wenn ich bei einem System mit Urlaubseinreichung nicht weiterhin zusätzliche Tage freihalten könnte, würde ich sofort während einer Schulwoche nach Erreichender Wochenarbeitszeit den Stift weglegen und alle auf die Bearbeitung ihrer Anliegen in der nächsten Woche (oder bei weniger dringlichen Dingen auf die nächste Nicht-Urlaub-Ferien-Woche) verweisen.
Aber wovon reden wir hier? Du hast i.R. 12 Wochen Ferien. 6 Woche nutzt du für deinen offiziellen Jahresurlaub. Maximal 1 Woche sind blockiert durch Pflichttermine zum Start des neuen Schuljahres (bei uns eher 2-3 Tage). Dann haben wir 5 Wochen für Korrekturen, Vorbereitung etc.. Jetzt bleibt die Frage, wie oft dein Chef in der Zeit in die Schule zitiert. Normalerweise gar nicht. Beim Ausgangspost geht es um einen Tag. Das wird auch in 95% der Fälle so sein. Entweder gar nicht oder 1-2-3 Tage. Das sollte alles passen. Zumal du auch nicht 8 h in der Schule bist, sondern meistens nur kurz.
Ich war bei unserem Umbau in den Ferien mal ziemlich viel in der Schule um die Lieferung der Möbel, EDV etc. zu koordinieren und um Aufzuräumen und Restarbeiten zu machen. Da hätte man vielleicht gucken können, ob es zu viel wird. Aber letztlich war das einmal in 20 Jahren. Ich habe es überlebt. Dafür hatte ich vor meiner SL-Tätigkeit genug Jahre ohne einen einzigen Pflichttag in der Schule.
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nicht immer so einfach: letzteres ist vielleicht nicht (immer) möglich (Griechenlandreise und ich bin der einzige, der griechisch kann, z.Bsp.; oder Rußlandreise mit russisch - obwohl man dorthin momentan wohl eher nicht fährt), und erstere Option ist teuer und den zahlenden Eltern schwer verständlich zu machen....
Ich denke, dass das auch vom Schulsystem abhängt. An einer großen Schule kann man das leicht kompensieren. An einer kleiner Grundschule geht es vielleicht gar nicht. Entsprechend fühlt man sich dort auch stärker verantwortlich. Was natürlich nicht heißt, dass man dann krank auf Klassenfahrt fahren soll. Aber man fühlt sich halt schlechter, wenn man weiß, dass es für die Schule schwierig zu kompensieren ist.
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Gute Besserung!
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Ich hoffe, Du meinst "drinnen" und nicht "draußen".
Masken im Freien sind kompletter Unsinn.
Mit draußen meine ich, wenn er das Haus verlässt. Ich bin mir aber sicher, dass Herrn Drosten bewusst ist, dass er keine Maske tragen muss wenn er irgendwo alleine rumläuft oder alleine im Büro sitzt. In Berlin wird es aber sicherlich sehr viele Situationen geben, wo es sinnvoll ist eine Maske zu tragen.
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Übrigens sagt auch Drosten nicht, dass er "nichts mehr von Masken hält", er spricht von Menschen mit "robuster" Gesundheit oder prinzipiell "gesunden" Menschen, für die Corona keine außergewöhnliche Gefahr mehr darstelle.
Danke, dass du es noch mal klar stellst. Sicherlich würde Herr Drosten auch nicht wenn er positiv ist draußen ohne Maske rumlaufen. Er redet vom normalen Alltag.
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Long Covid ist bekannter als Long Flu, was aber nicht heißt, dass es Long Flu nicht gibt. Es wird nur leider kaum darüber berichtet.
Die Zahlen geben es aber nicht her. Und sie geben es auch 2023 noch nicht her. Wir haben immer noch mehr Covid als Grippe-Tote. Wir haben mehr Langzeitfolgen bei Covid. Covid ist im Gegensatz zu Grippe eine systemische Krankheit, die verschiedene Bereiche des Körpers schädigen kann. Wir wissen noch nicht genau, was es wirklich anrichten kann. Stand heute ist Corona deutlich weniger gefährlich als 2022 oder gar 2021. Allerdings ist es immer noch gefährlich und gefährlicher als eine Grippe. Welche Maßnahmen daraus ableitet, steht auf einem anderen Blatt.
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Aber worüber streiten wir uns hier eigentlich? Abweichend von der allgemeinen gesellschaftlichen DIskussion habe ich nicht den Eindruck, dass sich hier im Forum zwei starre ideologische Lager gegenüber stehen, es gibt hier nach meinem Eindruck deutlich mehr Zwischentöne.
Das ist sicher eine Sache. Aber wenn du behauptest, dass wir inzwischen genauso viele Grippetote wie Coronatote haben, geht es nicht um Ideologie sondern um Fakten. Nicht umsonst rennen momentan wieder verstärkt Ärzte in ihrer Praxis mit Mundschutz rum. Oder Du wirst im Krankenhaus zuerst auf Corona getestet. Das habe ich alles bei Grippe nicht erlebt.
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Nein.
Das RKI empiehlt für alle U60er mit vollständiger Immunisierung (- definiert mit 3 Antigen-Kontakten, unabhängig vom Zeitpunkt des letzten Kontaktes) keine Impfung. Und auch für vollständig immunisierte Ü60er nur dann, wenn der letzte Antigen-Kontakt weniger als 1 Jahr zurückliegt.
"Pi mal Daumen" dürfte damit für 2/3 der Bevölkerung derzeit keine Impfempfehlung bestehen.
Das RKI ist das mit seiner Empfehlung relativ konservativ. Es gibt auch Forscher, die eine Impfung für jüngere empfehlen. Aber wichtig ist das, was der Frosch sagt. Impfung kann man machen. Infektion sollte man so oder so vermeiden.
Zu Grippe und Corona:
Wenn ich die Daten richtig sehe, haben wir in Deutschland im Jahr zwischen 100 und 1.000 laborbestätigte Grippetote. Die Dunkelziffer liegt bei bis zu rund 20.000. Bei Corona haben wir dieses Jahr bereits 15.000 laborbestätigte. Wenn wir das hochrechnen, kommen wir dieses Jahr schon auf fast 20.000. Es gibt im Winter auch in der Regel mehr Fälle als im Sommer. Alleine weil die Menschen sich mehr in Innenräumen aufhalten. 2022 sind in den letzten drei Monaten doppelt so viele Menschen gestorben wie im Sommer. Damit hätten wir schon mit den laborbestätigten Toten die Höchstsummen der Dunkelziffer bei den Grippetoten erreicht. Sicherlich gibt es aber auch bei Coronatoten eine gewisse Dunkelziffer. Selbst wenn diese deutlich unter der von den Grippetoten liegt, haben wir bei weitem mehr Coronatote. 2022 hatten wir rund 50.000 laborbestätigte Coronatote. Das ist doppelte jeglicher Dunkelziffer der Grippetoten.
Zweiter Punkt:
Corona ist eine systemische Krankheit. Wir wissen Corona diverse Schädigungen im ganzen Körper auslösen kann. Sicherlich kann man darüber diskutieren, wie häufig das auftritt, wie gefährlich sie sind und ob es sich langfristig wieder bessert. Wir wissen aber auch durch Untersuchungen, dass selbst bei kleinen Kindern, die ohne Symptome eine Infektion hatten, Schädigungen an Organen festgestellt wurden. Wir wissen momentan auch nicht, welche Risiken eine mehrfache Infektion beinhaltet. Und wir wissen auch nicht, wie sich Corona weiterentwickelt und ob nicht plötzlich sehr gefährliche Varianten entstehen. Das Risiko haben wir grundsätzlich auch bei der Grippe aber Corona scheint da noch deutlich aktiver zu sein. Vielleicht werden wir in den nächsten Jahren merken, dass Postcovid oder Longcovid gut behandelbar ist, sich Organe wieder reparieren und das Risiko mit neuen Varianten weiter abnimmt. Aber momentan ist Corona in vielen Punkten noch eine große Blackbox mit vielen Unbekannten...
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Aber die Tatsache, daß das Geld nur einmal ausgegeben werden kann, verdrängen manche Politiker; genauso wie die Tatsache, daß eine Entscheidung für eine Alternative auch immer bedeutet, daß man damit alle anderen Alternativen verwirft.
Genau das ist falsch. Wenn ich irgendwo Gelder einspare, kann ich sie nicht automatisch woanders ausgebe. Wenn ich Bürgergeld für Einwanderer einspare, muss ich meine Grenze besser sichern. Ich muss mehr Geld für Abschiebungen etc. ausgeben. Ich muss die innere Sicherheit stärken, um einerseits illegale Einwanderer zu finden und abzuschieben und andererseits Straftaten, die die nun mittellosen Leute in Deutschland begehen zu verhindern. Ich muss sicherlich dem einen oder anderen Staat entgegenkommen, damit er seine Leute zurücknimmt. Ich habe eventuell andere wirtschaftliche und finanzielle Nachteile, weil mein Land für gewollte Ausländer weniger attraktiv erscheint. Wenn ich Glück habe, bleibt dabei Geld über. Und dieses Geld kann ich dann woanders ausgeben.
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Ich glaube, sie hat sie von den Seiten der Sozialkassen fürs Dachdeckerhandwerk. https://soka-dach.de/leistungen/rentenbeihilfe/ Da steht die Zahl.
Dann haben wir auch den Fehler. Die schreiben, dass nur 10% zwischen 60 und 65 noch arbeiten. Entsprechend ist es nichts mit den 45 Jahren Einzahlung. Wobei das auch im Beispiel schon auffällt. Ein Dachdecker mit 55 Jahren, der 45 Jahre einzahlt. Wenn sich Lempira wirklich auf Bekannte bezieht, sind es dann wahrscheinlich eher 35 Jahre, was auch mit den 1000 € besser passt.
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Siehst du darin einen Unterschied im Verhalten von Wählern anderer Parteien?
Teilweise schon, sonst würden sie auch die AfD wählen. Du hast in einer Demokratie natürlich immer das Problem, wie die politische Inhalte so präsentierst, dass der normale Wähler sie nachvollziehen kann. Das ist natürlich auch ein Versagen der anderen Partei. Ihnen gelingt es nicht den Wählern ihr Politik zu verdeutlichen und klar zu machen, warum man bestimmte Schritte macht. Tatsächlich finde ich persönlich auch bei den anderen Parteien, dass oft populistisch statt nach Vernunft entschieden wird. Manchmal würde mir mehr Wahrheit gefallen.
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Gefährlicher vielleicht nicht, aber gefährlich genug. Es gibt in Influenza-Wellen immer eine Menge Tote, vor allem in den klassischen Risikogruppen. Ich hatte selbst mehrfach Influenza, auch mit Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung als ich noch ziemlich jung war. Das ist kein Spaß und nicht mit einem grippalen Infekt zu vergleichen. Ich lass mich deshalb jedes Jahr gegen Grippe impfen.
Das ist auch sinnvoll. Ich will auch nicht sagen, dass die Grippe kein Problem ist. Aber Corona scheint von den Folgen noch eine Hausnummer mehr zu sein. Sicherlich wissen wir in ein paar Jahren mehr. Dann mag das anders aussehen. Aber gerade die Ungewissheit über Langzeitfolgen ist natürlich auch ein Unsicherheitsfaktor.
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Ich kenne mehrere Dackdecker in dem besagten Alter persönlich.
Ich kenne auch Handwerker, die ziemlich gut dastehen. Letztlich kannst Du das schlecht vom Einzelfall abhängig machen. Handwerker a hat vielleicht viel Schwarz gearbeitet, Handwerker B immer eingezahlt. Handwerker C hat seinen Meister gemacht und einen eigenen Betrieb aufgemacht. Aber im Schnitt werden sie eher 1500 + X Euro an Rente bekommen. Wenn ich 45 Jahre gearbeitet habe, dann sollte ich mir auch irgendwann Gedanken um die Rente machen. Und betriebliche und private Altersversorge gibt es auch schon ein wenig länger. Menschen, die am Ende ihres Arbeitsleben ohne Vermögen und ohne betriebliche oder private Altersversorge dastehen, sind auch ein wenig naiv durch das Leben gegangen. Immerhin haben sie jahrelang deutlich besser als der besagte Bürgergeldempfänger verdient. Wenn ich jetzt mal bei Indeed gucken, bin ich bei 16-25 € für einen normalen Dachdecker und 50-70k Brutto für einen Meister. Das ist schon kein schlechtes Gehalt.
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Aber es ist doch so, dass der Körper durch Kontakte mit dem Erreger oder durch Impfungen eine Immunität aufbaut. Natürlich sollte man sich nicht gewollt infizieren, aber klar helfen Erregerkontakte / Impfungen dabei, Antikörper zu bilden. (Deshalb impft man ja)
Genau, impfen ja. Die Impfung ist so konzipiert, dass keine richtige Infektion stattfindet sondern der Körper nur Antikörper aufbaut. Wenn ich nun zufällig eine Infektion hatte, kann ich mir die Impfung sparen. Aber es dann nicht mehr sinnvoll, wenn ich sage, dass ich auf eine Impfung verzichte und mich dafür infizieren lasse. Weil das Risiko bei einer Infektion deutlich höher ist, als bei einer Impfung. Wenn man heute auf eine Impfung verzichtet, macht man das mit dem Argument, dass der Körper bereits durch die Impfungen und Infektionen so gut aufgestellt ist, dass er eine weitere Infektion abwehren kann bzw. die Impfung diesen Schutz nicht mehr wirklich verbessern würde.
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Wg. der Menschenrechtskonvention muss ich an den Thread hier neulich denken: so unveräußerlich sind diese Rechte wohl auch rechtlich nicht.
("Menschen-die-nicht-Gefangene-sind-Rechte" oder so...)Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir kein Recht auf freie Kost und Logis haben...
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Doch, ich verstehe das eben schon, wie so viele Leute dazu kommen, die AfD zu wählen. Der Zustand, so wie er jetzt ist, ist offensichtlich schlecht und er ist hauptsächlich von der CDU und der SPD verursacht. Die konstruktivsten Vorschläge in Bezug auf bestehende Beschäftigungsverbote für Flüchtlinge und Asylbewerber kommen übrigens von den Grünen und der FDP. CDU und AfD quaken irgendeinen populistischen Mist von "gemeinnütziger Arbeit für umme".
Die Leute wählen AfD, weil sie auf komplexe Probleme einfach Lösungen postuliert. Leider sind viele Wähler aber kognitiv oder vom Bildungsniveau nicht in der Lage zu erkennen, dass diese Parolen in der Realität nicht umsetzbar sind. Damit ist der Höhenflug der AfD auch ein bildungspolitisches Problem.
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Ein Dachdecker in Deutschland, der heute 55 Jahre alt ist und 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben wird, bekommt voraussichtlich weniger als 1000 € Rente. Das ist Armutsniveau. Weiter arbeiten ist für diese Menschen kaum eine Option. Körperlich sind die nicht selten "fertig".
Wie kommst du auf diese Zahlen? Laut googel sind es im Durchschnitt 1543 €. Wobei ich sogar vermuten würde, dass ein Dachdecker mehr als der Durchschnitt verdient. Dann wäre noch etwas höher. Dazu kommen auch noch betriebliche und private Altersversorge.
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Viele in ihrem Nationalismus Enttäuschte sind dann der Meinung, sie (bzw. "wir") wären doch besser dran, wenn der Haushalt doch weniger Geld in Ausländer, Bankenrettungen, Abwrack-Prämien, Stuttgart 21, Ukraine-Krieg, Solaranlagen investieren würde - und statt dessen mehr in andere Dinge wie marode Schulen, Kitaplätze, ÖPNV, BGE, Schulmilch, usw.
Das ist natürlich immer wieder diese Milchmädchenrechnung. Die Frage ist natürlich immer, welche anderen Kosten uns entstehen, wenn wir es nicht machen. Nehmen wir einfach mal die Bankenrettung oder der Rettungsschirm für Griechenland damals. Die Mrd. hätten wir wunderbar in Krankenhäuser, Kitas und Schulen investieren können. Ich unterlasse mal einfach den Hinweis, dass das eine Bundesmittel sind die sicherlich nicht in Landesaufgaben oder kommunale Aufgaben geflossen wären. Aber selbst wenn. Wir haben Griechenland und die Banken nicht gerettet, weil wir die so toll finden oder weil angeblich die Politiker alle bestochen wurden. Eine Pleite Griechenlands hätte wahrscheinlich massive wirtschaftliche Auswirkungen auch auf uns gehabt. Gleiches gilt für die Bankenrettung. Statt 100 Mrd in die Bankenrettung hätten wir vielleicht 200 Mrd. verloren, weil unsere Wirtschaft einbricht. Die Abwrackprämie war eine Rettung für die Autoindustrie. Wäre es billiger gewesen, wenn VW und co vielleicht 10.000 Leute rauswerfen?
Da gibt es natürlich genug Beispiele. Man kann sicherlich auch diskutieren, ob es wirklich ein Problem gewesen wäre wenn Banken pleite gehen oder wenn Griechenland pleite ist. Es kann gut sein, dass sich die Politiker an der einen oder anderen Stelle versehen. Aber es ist halt keineswegs so, dass wir das Geld frei ausgeben. Wir geben da Geld aus, weil wir glauben, dass alles andere noch teurer geworden wäre.
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Ich hatte es so verstanden, dass der Sohn des Freundes Corona-positiv war, der Freund selber (also der Vater) - der derjenige war, der an dem Abend hätte zu Besuch kommen wollen - aber einen negativen Test (und leichte Symptome) hatte. Aber vielleicht klärt uns Tom123 da nochmal genauer auf?
Genau
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