Beiträge von Tom123

    Und um noch mal zu ergänzen: Warum nicht einfach um 3 Monate (wenn technisch möglich) verlängern. Danach kommt sowieso der weniger kritische Sommer. Letztlich würde man damit 9 Monate gewinnen. Zeit um die LNG-Terminals auszubauen. Weitere Windenergie und Solaranlagen in Betrieb zu nehmen. Zeit mehr Wärmepumpen zu installieren usw..

    Sicherlich werden 3 Monate mehr oder weniger in der Regel nicht den großen Unterschied machen.

    Nur weil Australien, USA und Kanada Demokratien sind, heißt es nicht, dass Minderheiten geschützt werden.

    Noch mal: Enercon verwendet in seinen neuen Anlagen seltene Erden, da sie dann preiswerter werden. Die werden in China unter ähnlich schlechten Umständen gefördert. Solaranlagen kommen oft auch aus China. Australische Kohle wird wahrscheinlich auch nicht besser gefördert. Welche Energieform sollen wir denn nehmen?

    Weißt du unter welchen Umständen unsere Kleidung produziert wird? Oder dein Handy?

    Bitte nicht falsch verstehen. Das ist alles doof. Aber ist ein anderes allgemeines Problem.

    Kurz

    Uran wird unter menschenwürdigen Bedingungen abgebaut, die Landschaft wird dauerhaft unbewohnbar (deshalb überwiegend indigene Gebiete). In Deutschland gibt es nur noch 3 AKWs mit sehr begrenzten Brennstäben. Die Beschaffung von neuen dauern zwischen 12 und 24 Monaten, wenn alles gut geht, die Energie war schon immer die teuerste. Die wenigen Prozente könnten eingespart werden, stattdessen laufen die AKWs dann noch mindestens 6 Jahre. (Sie sollen gegen Erdbeben bis Stärke 8 geschützt sein (wird angezweifelt), 7 gab es in der Region schon und Fukushima war auch plötzlich 10x so stark wie vorher erwartet. )

    Genau das sollte jetzt überprüft werden. Wenn die AKWs nicht benötigt werden oder nicht sinnvoll betrieben werden können, sage ich ja gar nicht. Aber man sollte es doch prüfen. Du weißt doch weder, wie lange die aktuellen Brennstäbe noch halten würden oder wie es mit der Beschaffung neuer aussieht. Vielleicht halten die alten in Lingen noch 3 Jahre? Oder vielleicht lassen sich zufällig genau diese Brennstäbe zeitnah beschaffen? Vielleicht hat der Hersteller vor dem Atomausstieg gerade welche vorbereitet? Weißt du das alles?

    Die Erdbeben muss man sicher beachten. Andererseits laufen die Dinger schon seit 30 Jahren. In Lingen haben ich jetzt keine Erdbeben der Stärke 7 oder 6 entdecken können. Vielleicht hast du da andere Informationen. Das stärkste, das ich gefunden habem war 5,9 vor 30 Jahren in den Niederlanden.

    Aber wenn es so ist, dass man die nicht sicher betreiben kann, muss man sie dicht machen. Aber dann auch sofort und nicht erst in 6 Monaten.

    Dein Mädchenargument ist auch eine grundsätzliche Sache. Wenn Kraftwerke unsicher sind, müssen sie sofort stillgelegt werden. Aber der Beweis fehlt mir noch...

    Kanada verkauft seine Brennstäbe selbst (62 % plus das in den USA), es wird extrem un(a)sozial gewonnen (indigene Völker in Kanada werden nicht gleichberechtigt behandelt). 70 % des Uranabbaus in Nordamerika geschieht in indigenen Gebieten, die nachher eigentlich unbewohnbar sind (aber wen kümmert dies).

    Noch einmal, die AKWs bringen nichts zusätzliches für den kommenden Winter und vielleicht auch nicht den Winter drauf, die Bestellung benötigt lt. Tagesschau 12- 24 Monate. In zwei Jahren soll auch das Gasproblem gelöst sein. Dann werden mindestens 3 Jahre die Erneuerbaren ausgebremst, ich habe in den letzten Monaten viele Experten gelesen und alle waren anfangs dagegen, die allermeisten sind es immer noch.

    Es muss Unsummen an Geld ausgegeben werden. Dafür kann man auch andere Energie teuer einkaufen und subventioniert weiter geben.

    Enercon benutzt jetzt verstärkt seltene Erden für seine Windenergieanlagen um preiswerter zu produzieren. Das Zeug kommt unter fragwürdigen Umständen aus China. Wenn Du so rechnest, kann man fast nichts nehmen.

    Selbst bei 80% ohne neue Brennstäbe hätten wir etwas gewonnen. Wann neue Brennstäbe benötigt werden und wie lange die Lieferzeit ist, kann man nur raten. Vielleicht halten die aktuellen Brennstäbe auch noch 2 Jahre? Das wissen wahrscheinlich nur die Betreiber.

    Wenn es am Ende so ist, dass das Kraftwerk X sofort am 31.12. neue Brennstäbe und beispielsweise nicht mit 80% wie im Bericht angegeben weiterbetrieben werden kann, und wenn die Lieferzeit für diese Brennstäbe 2 Jahre sind und nur Russland sie bauen kann dann ist es halt raus.

    Aber warum müssen wir Kraftwerk Y, dass wir vielleicht ohne große Umstände 3 Jahre betreiben können nun sofort stilllegen. Ist die Angst, dass der Atomausstieg falsch war so groß? Macht es wirklich ein Unterschied wenn noch mal eine handvoll Jahre für einzelne Kraftwerke hinzukommt? Zumal die Kraftwerke mind. 5 Jahre jünger sind als die Kraftwerke, die zuletzt außer Betrieb gegangen sind. Es mag gute Gründe dagegen geben. Bisher warst du aber wenig überzeugend.

    Mich stört insbesondere dieses kategorisch Nein. Die Bundesregierung prüft es ja gerade. Vielleicht kommt dabei raus, dass du Recht hast. Aber lasst uns die Option doch wenigstens objektiv prüfen. Und das ist sicherlich kein Tagesschaubericht oder irgendwelche Experten im Fernsehen. Nicht umsonst setzen unsere Nachbarn auch auf Atomenergie.

    Trotzdem muss man natürlich die erneuerbaren Energien ausbauen. Aber warum geht die Welt unter wenn wir 2022 nicht alle Reaktoren ausschalten während unsere Nachbarn neue bauen. Warum versuchen wir nicht die Umstellung in 10 Jahren hinzubekommen?

    Guck dir alleine die Entwicklung bei erneuerbaren Energien an. Die Anlagen werden immer besser und immer effektiver. Wenn wir den Ausbau auf 10 Jahre fokussieren erreichen wir eine Entwicklung und werden automatisch aus der Atomenergie rauskommen. Statt dessen wir es im Hauruckverfahren gemacht. Volkswirtschaftlich vollkommen unnötig. Alleine die Mrd., die uns das kostet. Das Geld hätte man in die Förderung erneuerbarer Energien stecken sollen. Ich möchte Windkraftanlagen und vor allem Solaranlagen made in Germany oder zu mindestens in der EU.

    Unser Uran geht also von Russland über die Niederlande nach Deutschland und dann wird gesagt, wir erhalten es nicht direkt.

    Also irgendwie verrennst du dich. Woher weißt du denn, dass die Niederlande das Uran in Russland und nicht in Kanada oder Australien kaufen?

    Zum Thema Kasachstan gerade aktuell:

    "Verbot des „Z“-Symbols, Nicht-Anerkennung der „Volksrepubliken“, Ölhandel mit der EU: Kasachstan ist nicht einverstanden mit dem Krieg in der Ukraine. Das hat Folgen für den Kreml."

    https://www.handelsblatt.com/politik/ukrain…t/28511478.html

    Da wäre es doch sogar gut Kasachstan zu unterstützen.

    Und was hindert uns daran die Brennstäbe in Kanada, Australien oder den USA zu kaufen? Wir bräuchten ja auch nur einmal Brennstäbe. Da ist nichts mit Abhängigkeit.

    Das ist mehr als beim Gas (von 100 % sprach niemand, ist beim Gas auch nicht der Fall). Und die Bestellung dauert 12 - 18 Monate, wenn wirklich der Rohstoff geliefert wird, sie kommen daher frühestens 2023, wenn heute bestellt wird und Russland/Kasachstan umgehend liefert, müssen dann aber mindestens 4 Jahre brennen.

    Wenn 40% des Urans von Russland/Kasachstan kommen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass 60% nicht aus Russland kommen. Wenn wir heute bestellen, wären wir also nicht zwingend auf Russland angewiesen. Dazu kommt ja auch die Frage, wie weit man die 40% ersetzen kann. Beim Gas ist es schwierig, da sowohl Leitungen als auch Flüssiggasterminals im großen Stil fehlen. Vielleicht kann Kanada seine Exporte auch relativ leicht erhöhen?

    Statista nennt übrigens vor Russland noch Australien und Namibia. Die Uranvorräte in Australien sollen auch dreimal so groß sein wie in Kasachstan. Ich denke wir können das alle nicht beurteilen aber eine starke russische Abhängigkeit kann ich an der Stelle nicht erkennen. Auch Frankreich & co. werden ja sicherlich jetzt nicht vom russischen Gas weggehen und sich im Gegenzug vom Uran abhängig machen.

    Ich las genau wie kodi, dass das fehlende Personal ein großes Problem ist. (Aussage der Betreiber, die es anfangs völlig ablehnten. Ist vermutlich auch Preisfrage, bei doppeltem Gehalt verschiebe ich evtl. auch meine (Früh-)Pension. Außerdem kann man Mitarbeiter aus dem Ausland einkaufen.)

    Vermutlich gibt es wieder unterschiedliche Interpretationen dank unterschiedlicher Interessen.

    Sicherlich ist es eine Frage des Geldes. Ich zitiere mal:

    In einer Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios weist der Betreiber RWE darauf hin, dass die Personalplanung auf die Stilllegung zum Ende des Jahres ausgerichtet wurde. Nuklearfachmann Tromm sieht das weniger kritisch: Das Personal wäre auch für den Rückbau vorgesehen gewesen und könnte die jeweiligen Anlagen vermutlich weiter betreiben.

    Letztlich wird man aber auch für den Betrieb von 3 Kernkraftwerken keine Unmengen von Mitarbeitern benötigen. Da reden wir von 1500 Menschen. 1500 Arbeitsplätze, die zur Zeit belegt sind. Notfalls verdoppelt man deren Gehalt. Es gibt ja auch freie Mitarbeiter aus den bereits stillgelegten Kraftwerken und aus dem europäischen Ausland.

    Man muss auch sehen, was auf der anderen Seite steht. Da diskutieren über massive wirtschaftliche Schäden und kalte Wohnungen.

    Es gibt sicherlich Argumente gegen einen Weiterbetrieb. Personalmangel ist für mich aber keines.

    Das Personal ist eben nicht mehr da. Du brauchst Leute die genau auf die Anlage und die Wartung und Überprüfung der speziellen Teile geschult sind. Da kann man nicht einfach irgendjemand anderes hinschicken, der die letzten Jahre mit dem Stapler irgendwo radioaktives Material verladen hat.

    In dem Artikel sind Leute, die deutlich mehr Ahnung haben als wir alle die das Gegenteil behaupten?

    Solar- und Windkraftanlagen können nur ihren Beitrag zur Grundlast leisten, wenn ihnen eine entsprechend große Reserve konventioneller Kraftwerke, die relativ schnell anspringen, gegenüberstehen.

    Ja, aber man kann natürlich versuchen mit anderen Technologien das Problem zu reduzieren. Das braucht natürlich Zeit und muss geplant werden etc.. Bei den Speicherkonzepten stehen wir noch am Anfang. Daher kam der Atomausstieg aus meiner Sicht zu schnell und zu unvorbereitet.

    Das funktioniert nicht, weil:

    • die Brennstäbe erneuert werden müssen. Lieferzeit mehrere Jahre...übrigens in der Regel aus Russland.
    • die Kraftwerke seit einigen Jahren nicht mehr voll gewartet wurden.
    • die Sicherheitseinrichtungen nicht aktualisiert wurden.
    • das Fachpersonal entlassen wurde bzw. in Rente ist.
    • die Anlagenbaufirmen nicht mehr existieren.

    Ein Kernkraftwerk ist extrem komplex. Das ist keine Anlage die man nach Lust und Laune rauf und runter fährt oder kurzfristig und ohne Planung über die geplante Laufzeit weiter betreiben kann.

    Kann es sein, dass Du den zitierten Artikel nicht gelesen hast? Dort wird etwas andere behauptet. Anscheinend sind neue Brennstäbe Mitte 2023 verfügbar. Bis dahin könnte das Kraftwerk mit 80% weiterbetrieben werden. Das Personal, dass den Rückbau vornimmt, könnte auch statt dessen das Kraftwerk weiterbetreiben...

    Um mal zurück zum Energiethema zu kommen.

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…en-faq-101.html

    Wir haben seid Jahren die Kernenergie. Auch wenn nicht die Mehrheit einen Atomausstieg fordert. Warum nicht den großen Wurf machen. Den Betreibern anbieten/verpflichten die drei Kernkraftwerke für weitere 5 Jahren aktiv zu lassen. Genug Zeit um im Gegenzug die erneuerbaren Energien entsprechend auszubauen.

    Das war von Anfang an das Grundproblem des Atomausstieges. Man hat ihn aufgrund von Fukushima direkt umgesetzt. Sinnvoller wäre es gewesen, die Gesetze zur Beschleunigung des Windkraftausbaus etc. erst zu machen und dann nach und nach aus dem Atomkraft auszusteigen, wenn ausreichend Alternative geschaffen wurden. Auch der geplante Ersatz von Atomkraftwerken durch Kohlekraftwerken war aus klimapolitischen Gesichtspunkten nie wirklich sinnvoll. Dann lieber ein paar Jahre länger laufen lassen und echte Alternativen schaffen. Gleichzeitig hätte man verhindert, das sowohl die Solarindustrie als auch die Windenergieanlagenhersteller in Deutschland kaputt gemacht werden.

    Wenn Putin die Ukraine (ohne Gegenwehr) einnimmt/ er durch Verhandlungen etwas bekommt, fürchte ich, dass er sehr bald wieder einen neuen Krieg anzetteln wird, z.B. um die ehem. Sowjetunion/ die "alten" Grenzen wieder zu bekommen. Sobald ein Nato-Land angegriffen wird, haben wir ein sehr großes Problem.

    Ich denke noch nicht, dass er direkt ein NATO-Land angreifen würde. Die Gefahr ist doch sehr groß dann eine blutige Nase zu bekommen. Momentan hat die russische Armee genug mit der Ukraine zu tun. Die Europa stationierten NATO-Truppen sind Russland massiv überlegen. Alleine ohne die Amerika sind in Europa und der Türker doppelt so viele Soldaten stationiert wie Russland hätte. Bei Flugzeugen und Schiffen ist die Übermacht noch deutlich größer.

    Die Option aus dem Kalten Krieg, dass man Europa einfach konventionell mit Panzern überrennt und darauf hofft, dass keiner zur Atombombe greift, ist für Russland sicherlich nicht mehr gegeben. Trotz der bestehenden Probleme muss man auch davon ausgehen, dass zu mindestens in der Masse die europäischen Truppen auch technisch überlegen sind. Russland hat hochmoderne Waffensysteme aber längst nicht in der Menge wie die NATO-Länder.

    Die Gefahr sehe ich eher, dass sich Russland mit kleinen Nadelstichen immer weiter in eine bessere Position bringt. Dort eine Cyperangriff, hier einen Partisanenkrieg unterstützen, Wahlen beeinflussen, rechte Parteien wie die AFD finanziell unterstützen, Fake News streuen,...

    Wie sehen doch hier schon wie viele studierte Menschen den Blödsinn glauben.

    Da spielen sicherlich nicht nur medizinische, sondern auch finanzielle, politische, gesellschaftliche Faktoren mit rein, sicher auch welche, die ich oben gar nicht genannt habe.

    Normalerweise ist China aber nicht dafür bekannt die Gesundheit seiner Einwohner zu schützen. Profit und Wirtschaft haben dort Priorität. Und trotzdem setzt bei Corona auf den Gesundheitsschutz. Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Die hohen Infektionszahlen führen zu mehr Mutationsmöglichkeiten. Die Immunität nach einer Infektion ist nicht ausreichend und die Folgen Long-Covid nicht abzuschätzen. Vielleicht sind die Chinesen da einfach cleverer? Zu mindestens scheinen sie nicht die Auffassung von State, NRW-Lehrerin und co zu vertreten, dass eine Infektion mit Omikron unproblematisch ist.

    Bezüglich der Ukrainekrise gibt es glücklicherweise auch noch Medienberichte, die nicht in Kriegshetzerei verfallen. Sehr gut hat mir dieser gefallen, der ein realistisches Bild aufzeigt: https://www.n-tv.de/politik/Expert…le23468499.html

    Bist Du dir denn sicher, dass das Bild, das Du hast auch das richtige / realistische ist? Vielleicht geht es Russland einfach nur darum seinen Einflussbereich mit Gewalt zu vergrößern ...

    Gute Frage, wahrscheinlich weil die Bevölkerung es mit sich machen lässt (und man bei Widerrede im Knast landet). China ist übrigens nicht Japan, um das es ursprünglich ging in dem Zitat.

    Ja, aber warum macht man es. Die chinesische Regierung hat ja immer eine Priorität auf die Wirtschaft gesetzt. Auch zu Lasten der Bevölkerung, der Umwelt und der Gesundheit. Warum macht man bei Covid so einen Aufstand? Wenn das alles so mild ist, ist das doch Blödsinn? Dann müsste man alle Maßnahmen fallen lassen und voll auf Wirtschaft gehen.

    Wir haben nie einen Negativ-Test machen lassen, weder PCR, noch Teststelle. Ich war ja länger als die offizielle Quarantänenzeit selbsttestpositiv, mein Mann ein Tag weniger. Gelten wir damit nicht als genesen? Wir hatten ja einen Positiv-PCR-Test, ist ja klar, dass wir nicht einen Monat später noch positiv sind?!

    Nach einem positiven PCR-Test bist du nach Ablauf von X Tagen genesen. Du kannst aber auch in Niedersachsen nur einen positiven Selbsttest haben. Mit Symptomen darfst du nicht mehr zur Teststation. Der Hausarzt kann entscheiden, dass er keinen PCR-Test macht. Dann schreibt er dich einfach krank und schickt dich in Quarantäne. Dann zählt weder in der offiziellen Statistik noch bekommst du ein Genesenenzertifikat. Beides ist für viele wahrscheinlich sowieso nicht wichtig.

    Mag sein, da macht auch jetzt keiner Urlaub, ist immer noch weitestgehend geschlossen.

    Ich habe in einem anderen Forum eine spannende Frage gelesen. Wie begründest Du oder auch NRW-Lehrerin das Verhalten von China? China fährt ja immer noch eine rigorose No-Covid-Strategie. Man nimmt sogar massive wirtschaftliche Schäden in Kauf. Es wird ja kaum daran liegen, dass es man einer einzelnen Gruppe Recht machen möchte oder das man die Rechte einzelner Menschen akzeptiert. Dieses Land hat eine relativ junge Bevölkerung. Wir sind bei 45,7, sie sind bei 39. Außerdem sind sie nicht gerade dafür bekannt, Rücksicht darauf zu nehmen, wenn ihr Bevölkerung krank wird oder stirbt. Ich denke alleine an die Umweltbelastungen und den Smog. Auch ein Impfprogramm im Zweifel relativ schnell durchgezogen. Es sind schon lange genügend Impfdosen für ein relativ reiches Land wie China verfügbar. Dazu keine Querdenker oder Impfverweigerer. Wir wissen ja, dass China da sehr durchsetzungsfähig ist. Wenn man es wollte, würde man sicherlich zeitnah eine hohe Impfquote erreichen.

    Aber trotzdem versucht man Infektionen zu vermeiden? Warum? Sind die Chinesen einfach zu dumm? Oder haben Sie Angst vor den Folgen? LongCovid, Krankheiten, etc.. Wenn Omikron so mild ist, könnte man es in China einfach durchlaufen lassen. Trotzdem macht man es nicht.

    Wir sind wieder auf dem Frühlingsstand...wer keine Maske trägt ist der potentielle Mörder von Oma Uschi...

    Achja..Same old Story...

    Vielleicht auch einfach Fakt?

    Es ist natürlich ein wenig simple von dir. Ich würde eher schreiben, wer grundsätzlich aus "Eigeninteresse keine Maske trägt". Es ist schon was anderes, ob ich Nachmittags draußen keine Maske trage oder ob ich in engen Räumen aufhalte. Dazu kommen natürlich noch ganz viele andere Aspekte.

    Du hattest mal geschrieben, dass ihr Kollegin hattet, die gebeten hatte, das man im Bus beim Dienstausflug eine Maske trägt. Du hattest dann geschrieben, dass euer Chef das zu deiner Freude direkt abgelehnt hat. Wenn bei uns jemand darum bittet, trägt jeder selbstverständlich eine Maske. Das ist bei uns einfach eine Form des Miteinanders. Genauso frage ich, wenn ich in das Büro eines anderen gehe, ob das ok ist, wenn ich die Maske absetze. Wir haben Kollegen mit pflegebedürftigen Angehörigen. Die tragen durchgehend Maske. Wenn ich mit denen ein Gespräch führe, setzte ich selbstverständlich auch eine Maske auf. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man sich das hinstellen kann und sagen kann, ist mir doch egal. Ich will keine Maske tragen.

    Brauchst du auch nicht ... aber es spricht nichts dagegen, über seinen Schatten zu springen und ein wenig Rücksicht auf andere zu nehmen.

    Als Lehrkraft sehe ich mich sogar in der Verantwortung. Da ist es für mich eine Frage, wie ich die Situation einschätze. Wenn jemand keine Maske trägt, weil er auf Abstand sitzt oder weil das Infektionsgeschehen gerade an seiner Schule sehr niedrig ist, dann kann man das noch verstehen. Wenn jemand aber die Maske grundsätzlich ablehnt und sich für die anderen interessiert, kann man nur froh sein, wenn man solche Leute nicht im Kollegium hat.

    Ich habe keine " so alten" Verwandten.

    Meine Eltern sind noch unter 70.

    Die tragen selbst keine Masken und erwarten es von uns auch nicht.

    Meine Schwiegermutter ist auch erst Anfang 60.

    Von daher..

    Und da Du ja sonst keine Kontakte hast, ist ja auch ok.

    Wenn Du ein Kind in der Schule ansteckst und das Kind dann seine Oma ansteckt und sie stirbt, ist es ja nicht dein Problem.

    Also alles ok.

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