Beiträge von Tom123

    "Die" freie Wirtschaft gibt es nur in der Vorstellung von sich unterprivilegiert fühlenden ÖD-Knechten. Kostenlose Getränke und Verpflegung besteht auch in der Wirtschaft oft genug aus Mineralwasser oder Kaffee mit nix dazu.

    Ich habe selbst bereits bei drei normalen Arbeitgebern Vollzeit gearbeitet und gehe auch nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt. Mineralwasser und Kaffee ist auch schon mal mehr als in jeder Schule. Mal zum Vergleich: Selbst bei unseren örtlichen Fastfoodtempel (nicht M und auch nicht BK) arbeitet eine Bekannte. Die dürfen pro Schicht für 15 € essen und trinken. Selbst beim goldenen M gibt es bei uns ähnliche Regelungen. Bei meinem Stammbäcker hängt seit ein paar Wochen ein Zettel, wo er mit ähnlichen Benefits um neue Auszubildene kämpft (Pausenverpflegung gratis, 50% Personalrabatt). Vielleicht musst der ÖD einfach mal im 21. Jahrhundert ankommen.

    Aber Du hast natürlich Recht. Amazonfahrer bekommen solche Benefits z.B. nicht. Ist halt alles eine Frage, woran man sich orientiert. Versuche doch außerhalb des ÖDs Arbeitgeber zu finden, wo Menschen mit Hochschulabschluss sich Gedanken um ihre Verpflegung machen müssen. Oder noch besser: An vielen Schulen bei uns machen die Putzfrauen nicht die Sachen der Lehrkräfte sauber. Also Kaffeebecher, Kaffeemaschine etc.. Nenne mir nur einen Arbeitgeber, wo die Mitarbeiter in ihrer Freizeit für die Pflege der Sozialräume zuständig sind.

    Es ist am Ende auch total schwachsinnig. Statt das Gehalt um 100 € zu erhöhen, könnte der AG viel besser das Geld in bessere Arbeitsbedingungen stecken. Da hätte er und wir wahrscheinlich deutlich mehr davon.

    Es gibt Taschen. Da kann man Sachen verstauen. Ggf. auch zuvor zubereitete Speisen. Ich sah bei einem Praktikumsbesuch, dass Arbeitnehmer in der Industrie das so machen und auch bei 8 Stunden im Betrieb so überleben.

    In der freien Wirtschaft ist es durchaus üblich, dass der Arbeitgeber für solche Anlässe kostenlos Getränke und Verpflegung bereitstellt. Oft gibt es auch für die eigenen Mitarbeiter kostenlose Getränke und teilweise Speisen. Früher gab es teilweise auch Automaten zum Selbstzahlen aber es spricht sich inzwischen immer mehr rum, dass sich solche Benefits für den Betrieb mehr lohnen als sie kosten. Ich fürchte aber, dass es noch ein paar Jahre / Jahrzehnte dauert bis das im öffentlichen Dienst angekommen ist.

    Ich verstehe bis heute nicht, warum Bürgergeldempfänger in teuren Städten Wohnungen bezahlt bekommen? Warum weist man denen nicht einfach Wohnungen auf dem Dorf zu, die sowieso leer stehen.

    Das ist doch sozialer Sprengstoff, wenn arbeitende Familien mit wenig Einkommen aus der Stadt gedrängt werden und pendeln müssen, und Hartzer Bürgergeldempfänger in den Stadtwohnungen vom Amt bezahlt sitzen.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber auch bei uns auf dem Land gibt es zu wenig Wohnraum. Außerdem würdest Du massenhaft Menschen aus unteren Schichten in die Dörfer exportieren. Das finden sicherlich die Menschen, die dort leben auch nicht wirklich prickelnd. Alleine die Infrastruktur ist dafür nicht ausgelegt. Damit würdest Du die sozialen Unterschiede noch zementieren und die Landflucht verstärken. Denken wir nur mal an die Schulen.

    Es ist schon sinnvoll auf eine gute Durchmischung der Gesellschaft zu setzen.

    Trotzdem bin ich bei dir, dass der Staat nicht für teuren Luxuswohnraum zahlen sollte. Also sind wir wieder bei meinem Vorschlag aus dem anderen Thread. Der Staat baut preiswerte, einfache Wohnheime.

    20 % scheint bei der Union der Schwellwert zu sein bzgl. der Grundgesetzänderung:

    ...

    Hat aber irgendwie nichts mit meiner Aussage zu tun, oder? Für mich ist die AfD auch mit 5% gefährlich. Sie vergiftet das politische Klima und untergräbt das Vertrauen in das politische System. Das ganze in der Regel mit absichtlichen oder unabsichtlichen Falschaussagen.

    Da siehst Du mal welche Arbeitsleistung und welches Haftungsrisiko (Fahrt wird teurer, weil während des Schuljahrs 5-10 Schüler die Klasse verlassen) du in so eine Fahrt hinein steckst, wenn du es selber machst. Das wird bei uns leider alles monetär bzw. in Form von Überstunden erfaßt.

    Wenn Du es selber machst, ist es mit den Angeboten in der Regel einfacher. Beim Bus fragt man drei Unternehmen an. Bei Bahn gibt es keine Vergleichsangebote, Jugendherbergen in der Regel genauso. Zu mindestens da wo wir als Grundschule so hinfahren, gibt es in der Regel keine Alternativen. Beim Bus achten wir tatsächlich darauf bei großen Fahrten auch Vergleichsangebote einzuholen. Ich glaube, dass wir das ab 800 € müssen. Müsste ich aber noch mal nachsehen.

    Bist du dir sicher? Guck dir einmal die Geburtenraten der letzten Jahrzehnte an. Es gibt eine signifikante Steigerung der Geburtenrate, die nicht nur durch gesteigerte Migration zu erklären ist.

    Also um das Thema nur kurz anzuschneiden: So weit ich da drin bin, ist beispielsweise der soziale Status relevant. Je höher er ist, desto weniger Kinder hat man. Man kann durch Kindergeld etc. etwas erreichen. Die Auswirkungen sind meines Wissen aber nicht sehr groß. Dazu wirken solche Maßnahmen überdurchschnittlich auf sozial schwächere Familien, die sowieso bereits mehrere Kinder haben und finanziell vom Staat abhängig sind. Bei Familien mit höheren Einkommen stehen oft Kindergeld etc. in keinem Verhältnis zu den Kosten eines Kindes. Am Ende führt eine Steigerung des Wohlstandes dazu, dass wir tendenziell weniger Kinder bekommen. Das ist natürlich ein Dilemma. Ähnliche Probleme sind auch in anderen Industrienationen zu sehen.

    Auch Dinge wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie lässt sich nur begrenzt umsetzen. Gerade in Führungspositionen hilft es nur begrenzt, wenn ich auf dem Papier gewisse Privilegien habe, ich aber in einer entscheidende beruflichen Phase raus bin. Soweit ich informiert bin, hat der Staat in Industriegesellschaften daher nur wenig Einfluss auf die Geburtenrate. Nur wenige bekommen ein Kind (mehr) nur weil es 500 € Kindergeld gibt. Was natürlich spannend ist, inwieweit der Staat die Sicht der Gesellschaft auf das Thema positiv beeinflussen kann. Das Kinderkriegen wieder "in" ist.

    Rückwirkend lässt sich nichts verändern, aber es lohnt sich, zu fragen, wie dieses demografische Problem entstanden ist und wie es sich in Zukunft lösen lässt, sodass nicht mehr die Linderung von Symptomen im Vordergrund steht.

    Klar, aber das würde jetzt natürlich auch weit vom Thema abschweifen. Mal von der Frage abgesehen, ob (staatliche) Eingriffe überhaupt Wirkung zeigen. So wie ich es bisher gelesen habe, führen auch diverse Unterstützungsmaßnahmen nicht zu einer signifikanten Steigerung der Geburten. Sprich mehr Kita-Plätze, etc. ist richtig, führt aber nicht zu wirklich mehr Geburten.

    Aber wir sind uns doch einig, dass das Problem nichts mit den Arbeitsbedingungen für Jugendliche zu tun hat.

    vielleicht könnte son externer Anbieter, der Einzelzahlungen anbietet auch standardmäßig die Vorerkrankungen der Teilnehmnden schriftlich abfragen.

    und Personal für die Betreuung zur Verfügung stellen. Ich meine letztlich kann man das doch alles outsourcen. Einmal im Jahr oder alle zwei Jahre bietet ein Unternehmen in den Ferien eine Klassenfahrt an. Wer will, bucht diese als kleinen Urlaub. Wer nicht will, hat Ferien...

    Was ist ein afrikanischer Bootsflüchtling, geht's mal ohne Menschen in Kategorien zu stecken? Und ein Geflüchteter HAT gute Asylgründe, deswegen heißt es Flucht.

    D.h. nach deiner Definition nehmen wir jeden auf, der nach Deutschland kommt, weil jeder gute Asylgründe hat?

    Also jeder Flüchtling hat sicherlich Gründe für die Flucht. Ob es gute Asylgründe sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Rund die Hälfte aller Asylanträge werden in Deutschland abgelehnt. Nichts mit guten Gründen. Nicht jeder Asylant flieht, weil er bedroht wird. Viele flüchten auch aus rein wirtschaftlichen Gründen.

    Dass jemand, der geflohen ist, Arbeit sucht und der Staat ihm diese Möglichkeit geben sollte ist selbstverständlich und hier auch schon mehrfach geäußert worden, das kann man tatsächlich auch sagen, ohne rassistisch zu werden.

    Ich empfehle dir dringend einmal nachzuschauen, was Rassismus ist. Vorteile für jemanden, der seinen Lebensunterhalt selbst verdient, hat nichts mit Rassismus zu tun.

    Nochmal, es ist nicht menschenverachtend zu sagen, dass man den Fachkräftemangel zu beseitigen versucht, indem man Fachkräfte anwirbt. Wobei man darüber streiten kann, warum Deutschland es nicht schafft, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sich ausreichend Jugendliche in allen Branchen bewerben. Menschenverachtend ist allein deine Sicht auf die Menschen. Du beschreibst eine anonyme Masse von fähigkeitslosen Individuen, die einen Nutzen für dich hat oder halt nicht.

    Also erstmal zeigt deine Argumentation, dass Du das Problem des Fachkräftemangels nicht verstanden hast. Es geht nicht darum, dass Jugendliche keine Lust haben zu arbeiten. Es geht um eine demografisches Problem. Das löst Du nicht alleine durch bessere Arbeitsbedingungen... (Ist das nebenbei nicht auch ein Schubladendenken von dir)

    Menschenverachtend ist allein deine Sicht auf die Menschen. Du beschreibst eine anonyme Masse von fähigkeitslosen Individuen, die einen Nutzen für dich hat oder halt nicht.

    Nein, das ist nur das, was du daraus liest oder lesen willst. Ich habe gesagt, dass wir bei Menschen, die hier eine Arbeit finden uns das Asylverfahren sparen können und Ihnen direkt eine Aufnahmegenehmigung geben können. Dafür gibt es viele gute Gründe. Du hast dann aber gleich mit menschenverachtend, Rassist, AfD-Troll reagiert.

    Ich buche immer über CTS, obwohl die Qualität der Unterkünfte bescheiden ist und es viel teurer ist, als wenn man es selbst organisiert. Da Abifahrten für mich eine lästige Pflicht sind, bin ich aber für jede Hilfe bei Organisation und Rücktrittsfall dankbar. Ich bin Lehrer und kein Reisebüro.

    Du müsstest eigentlich trotzdem Vergleichsangebote einholen. Da wäre es schon überraschend, wenn es jedes Mal der gleiche Anbieter wird.

    Ich würde immer über ein Reiseunternehmen buchen. Stellt Euch doch bitte mal vor, ihr überweist das Geld an ein Busunternehmen direkt und der Bus kommt nicht, weil die Firma letzte Woche Insolvenz angemeldet hat. Das Geld ist dann weg bzw. in der Insolvenzmasse und Ihr könnt Euch in der Liste der Gläubiger hinten anstellen. Bei einem Reiseunternehmen existiert ein Sicherheitsfond der für solche Schäden aufkommt.

    Also erstmal zahlt man den Bus in der Regel als Schule nicht im voraus. Zweitens überweise oder unterschreibe ich gar nichts. Überweisen und unterschreiben macht es die Schule. Drittens ist das auch alles kein Problem. Sollte die Schule wirklich im voraus überwiesen haben und der Busunternehmen / das Hotel / ... plötzlich pleite sein und keine Versicherung oder Sicherungsfond greifen, gebe ich das als Schule einfach an die Rechtsabteilung des Landes ab. Dort sitzen Menschen, die das für die Schule bearbeiten. Im schlimmsten Fall muss die Schule bzw. das Land für den Schaden einstehen. Wo ist das Problem?

    Ich würde auch annehmen, dass das ein Problem ist, das in der Realität nur extrem selten auftritt.

    Menschen sind keine Nützlinge.

    Ansonsten kann ich mich nur Autenrieth anschließen: Idenditäre AfD-Trolle !

    Du möchtest ernsthaft mir unterstellen, dass ich ein AfD-Troll bin? Hast Du mal meine Beiträge im AfD-Thread gelesen? Meine Forderung die AfD zu verbieten war wahrscheinlich nur Tarnung...

    Wir sind ein Einwanderungsland. Warum sollen wir Menschen, die wir hier brauchen, nicht eine privilegierte Einwanderungsmöglichkeit bieten? Was ist mit dem Einwanderungsgesetz? Sind Frau Baerbock und co. auch alles geheime AfD-Trolle? Ich zitiere mal von der Grünen Bundestagsfraktion:

    "Wir Grüne im Bundestag drängen seit vielen Jahren darauf, Einwanderung nach Deutschland zum Arbeiten, Studieren und zur Ausbildung zu fördern ... mit einem fairen Punktesystem die Interessen und Talente der einwandernden Menschen berücksichtigt. ... Dafür soll auf Basis des jährlichen Arbeitskräftebedarfs eine punktebasierte Talentkarte eingeführt werden."

    Ich wusste es schon immer, die Grünen sind eigentlich der rechte Flügel der AfD. Menschen als Nützlinge. Diese Nazis... Vielleicht sollten wir nach einem AfD-Verbotsverfahren gleich bei den Grünen weitermachen.

    Mal im ernst. Solche Typen wie Du sorgen auch dafür das normale Menschen sich nach rechts orientieren. Was ich geschrieben habe, ist in ähnlicher Form seit Jahren politische Wirklichkeit. Wir wollen Einwanderung von Facharbeitern. Da gibt es außer ein paar AfDler keinen wirklichen Widerspruch. Daher verstehe ich nicht, wie man das plötzlich als menschenverachtend bezeichnet. Mal nebenbei viele AfDler finden das gar nicht gut, wenn sie im Krankenhaus von Flüchtlingen aus Afrika versorgt werden. Da solltest Du dich noch mal informieren.

    Und um mal im Sachebene zu bleiben: In D arbeiten viel wenige Flüchtlinge / Asylsuchende als in anderen Ländern. Das findest Du sinnvoll? Einwanderungsgesetz lehnst Du ab, da Menschenverachtend? Wie willst Du denn den Fachkräftemangel bekämpfen? Bedürftigkeit ist für dich ein Asylgrund? Wie versorgen wir die ganzen Flüchtlinge dann?

    Dann frage ich andersrum: Kann mir jemand erklären, inwiefern die folgenden Sätze nicht menschenverachtend sind?

    - "Vielleicht gibt es auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen."

    - "Warum soll ein Kriegsflüchtling nicht einfach bleiben dürfen, wenn er einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen."

    - "Wenn seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er bleiben."

    - "Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf."

    Warum sollte das menschenverachtend sein? Wir versuchen doch ganz offiziell Fachkräfte mit Arbeitsvisa anzuwerben. Warum ist es ok, wenn der indische Ingenieur mit einem Arbeitsvisa nach Deutschland kommt und sogar noch angeworben wird, aber wenn der afrikanische Bootsflüchtling im Pflegeheim arbeiten will, braucht er erstmal gute Asylgründe?

    Ich vermute, dass du den Beitrag einfach doof findest, weil er von mir ist.

    Es geht hier nicht darum, Menschen auszugrenzen. Es geht darum, dass Menschen, die sowieso hier sind und Asyl haben möchte, eine Möglichkeit zu bieten ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig Anreize zu schaffen. Wir sind in Deutschland das Land, wo am wenigsten Flüchtlinge arbeiten (dürfen). Warum? Bist Du da auch auf AFD-Kurs: Die bösen Ausländer, die den armen Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen? Oder willst Du die Aufnahme von Fachkräften generell verbieten? Oder doch: Mit Studium herzlich willkommen aber sonst erstmal ins Aslyverfahren.

    Beim letzten UB meiner Referendarin gab es jetzt eine Beschwerde an das Seminar weil die besuchende Person klar gemacht hat, dass sie es einfach erwartet das da Kekse, Wasser und Kaffee stehen. Die Dame wurde dann von mir des Gebäudes verwiesen. Sowas gehört sich nicht.

    Das Verhalten der Kollegin ist nicht in Ordnung aber ich finde es genauso inakzeptabel sie des Gebäudes zu verwiesen. Sie ist immerhin die Ausbilderin der Referendarin. Da sagt man ihr deutlich aber auch freundlich, dass man das nicht in Ordnung findet und es deswegen verbietet. Wenn damit ein Problem hat, möge sie sich an die Seminarleitung oder die Schulbehörde wenden. Ggf. folgt dann noch eine Mail ans Seminar oder die Behörde. Aber deswegen verweise ich doch niemanden des Gebäudes. Das ist einfach unverhältnismäßig. Vielleicht wenn sie dann sagt, dass sie trotzdem drauf besteht und sonst keine Beratung durchführt.

    Grundsätzlich:

    Man sollte als Besucher nichts erwarten.

    Es ist vollkommen inakzeptabel etwas zu fordern oder Vorgaben zu machen.

    Aber

    Es gibt bestimmte Dinge, die der Gastfreundschaft und der Höflichkeit entsprechen.

    Ich würde immer eine Flasche Wasser und ein paar Gläser hinstellen.

    Bei uns an der Schule ist es auch vollkommen normal, dass Besucher einen Kaffee angeboten bekommen. Das machen die Kollegen von alleine. Und wenn es "nur" Handwerker sind, die etwas länger da sind, fragen wir auch, ob sie einen Kaffee möchte. Das ist bei uns einfach Kultur und das finde ich gut. Beim Chef im Büro steht eigentlich immer etwas Süßes auf dem Tisch und wenn man da sitzt wird es angeboten. Wenn mich jemand besucht und wir anschließend den Besuch besprechen, frage ich auch immer, ob die Person ein Kaffee oder einen Wasser möchte. Warum soll das eine Anwärter:in nicht machen? Ich würde immer sagen: Stellen Sie eine Flasche Wasser hin, fragen Sie nach Kaffee und wer gerne will kann auch eine Packung Kekse oder ein paar Weintrauben hinstellen. Normal macht das bei uns sowieso die betreuende Lehrkraft. Habe ich auch kein Problem mit.

    Ich finde den preislichen Unterschied immens. Ich habe mir auch mal ein paar Angebote angesehen und die waren fast alle rund 30% - 50% teurer als wenn es selbst organisiert. Ich finde, dass das preislich nicht mehr passt. Wir reden ja nicht über unser privates Geld sondern das Geld der Schüler bzw. des Staates.

    Ich würde jedem raten eine Agentur zu beauftragen, wenn er das selbst nicht kann oder sich das selbst nicht zu traut. Wenn beides möglich ist, würde ich immer selbst buchen. Wichtig ist natürlich, dass man sich das zutraut. Unterschriften durch die Schulleitung (ggf. im Auftrag wenn erlaubt), Geld über das Schulkonto etc..

    Das Thema hatten wir bereits. Flucht und Wirtschaftsmigration haben unterschiedliche rechtliche Grundlagen, müssen folglich unterschiedlich behandelt werden.

    Nee, das eine hat nichts mit den anderen zu tun. Wenn jemand hier ist und seine Arbeitskraft gebraucht wird, kann er aus meiner Sicht bleiben. Egal ob er Asylant, Wirtschaftsflüchtling ist oder einfach im Ausland arbeiten möchte. Wenn er bedürftig ist, müssen wir über seine Fluchtgründe sprechen und überlegen, ob er bleiben darf. Aber warum soll ein Kriegsflüchtling nicht auch einfach ohne Prüfung bleiben dürfen, wenn er hier einen Job findet? Dann können wir uns die Prüfung sparen.

    Sollte hier nicht erst das Asylverfahren erfolgreich beendet sein? Ich stelle es mir schwierig vor, wenn ein Asylbewerber (m/w/d) in einem Arbeitsverhältnis angenommen wird, der Arbeitgeber ein (je nach Einsatzbereich ressourcenintensives) Onboarding organisiert, dann jedoch der Asylantrag abgelehnt und der Betroffene ausgewiesen wird.

    Die anderen Länder schaffen es, dass viel mehr Flüchtlinge arbeiten als Deutschland. Parallel haben wir Fachkräftemangel. Sollen die Firmen das doch selbst entscheiden? Es gibt genug Aufgaben, die jemand ohne viel Fachkenntnisse erledigen kann. Außerdem gibt es vielleicht auch ein paar Asylbewerber, die Fähigkeiten mitbringen. Am Ende könnte das auch ein Aspekt für ein Asylverfahren sein. Solange der Bewerber sein Lebensunterhalt selbst verdient, ruht das Verfahren. Nach 5? Jahren wird er anerkannt. Warum jemanden wegschicken, der hier gebraucht wird?

    Das größte Problem ist hierbei, dass Lohnerhöhungen immer auch mit Preiserhöhungen einhergehen, um gestiegende Kosten zu kompensieren. Nach jeder Mindestlohnerhöhung kostet das Schnitzel im Lokal 2€ mehr. So hat der Mindestlohnempfänger zwar mehr Geld im Portmonnaie, kann sich aber nicht automatisch mehr leisten. Da die Preiserhöhungen nicht dazu führen, dass die Ersparnisse automatisch auch an Wert zunehmen, ist das sogar ein indirekter Wertverlust.

    Jaein. Die Preiserhöhung bezieht sich aber auf alle Gehaltsklassen. Außerdem ist das natürlich von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Wenn man gesetzlich die Löhne in der Pflege um 10% erhöht, trifft das viele von uns durch Preiserhöhung. Der klassische Bürgergeldempfänger wird aber weniger betroffen sein. Genauso, wenn beispielsweise bei Paketboten den Mindestlohn erhöht. Solche Eingriffe sind natürlich schwer sinnvoll zu gestalten. Aber selbst eine pauschale Erhöhung des Mindestlohns führt nicht pauschal zu in gleicher Höhe steigenden Preisen. Ich würde mal ganz stumpf ausprobieren: Bürgergeld etc. alles um 10% kürzen, Mindestlohn um 10% erhöhen, Parallel Abschaffung aller Hürden, dass Asylbewerber bei uns arbeiten dürfen. Eventuelle Finanzlücken schließen wir durch eine höhere Steuer auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten, ggf. auch andere Luxusgüter. Achja und wo wir gerade dabei sind. Kindergeld bei allen um 10% kürzen und alle Gelder 1:1 als freie Mittel an Schulen und Kindergärten mit der einzigen Prämisse sie für Fördermaßnahmen auszugeben.

Werbung