Beiträge von Tom123

    Du brauchst als Single weniger Wohnfläche. Wäre ich Single, würde mir eine 1 Zimmer Wohnung reichen. 2 Zimmer sind nett, aber nicht notwendig. "Jaaa aber ich will ja gar nicht auf so kleinem Raum leben." Tja ich will auch nicht in so großem Raum leben, aber mit 4 Personen "muss" das halt sein.

    Was heißt brauchen? Von einem normalen Lehrergehalt lässt sich sicherlich auch ein Leben mit Kindern finanzieren. Hier geht es aber darum, die Mehrkosten, die durch Kinder entstehen aufzufangen. Diese Mehrkosten entstehen aber auch für einen Single. Ob ich halt irgendwo auf dem Dorf oder in Düsseldorf wohne, macht schon einen großen Unterschied. Wenn wir also über das Alimentationsprinzip sprechen, müsste es auch an der Stelle ausgeglichen werden.

    Wie gesagt: Ich finde das jetzt nicht exorbitant hoch, 900 € brutto für 2 Kinder zu bekommen. Davon sind übrigens nur 749 für die Kinder. Die restlichen 150 sind für meinen Ehemann ;) Das bekommen also auch Kinderlose. Also ernsthaft mal: 750 € findest du so exorbitant hoch?

    Habe ich zwar nicht geschrieben, aber ja ich finde das zu hoch. Also erstmal kann man die 150 € für den Ehemann komplett streichen. Zu mindestens wenn er ein eigenes Einkommen hat. Dann hast du vorher geschrieben, dass es mehr als doppelte von dem ist, dass es vorher gab. Es sind hier auch andere Zahlen im Umlauf. Ich kann natürlich nicht beurteilen was richtig ist. Aber mal im Ernst: Fast einen Tausender mehr Gehalt nur weil du geheiratet hast und 2 Kinder hast. Ist das angemessen? Plus Kindergeld natürlich...

    Das ist grundsätzlich richtig. Aber der AG ist ja verpflichtet nach dem Alimentationsprinzip zu zahlen. Und da ist es unbestritten, dass Eltern erhebliche Mehrausgaben haben.

    Ob dir das Alimentationsprinzip gefällt oder nicht, das ist egal, es ist jedenfalls gesetzlich so geregelt.

    Ich glaube, dass die wenigsten etwas grundsätzlich gegen einen Familienzuschlag haben. Das Problem ist eher die Höhe. Was machen denn normale Menschen, wenn sie Kinder bekommen? Bei den Ortzuschlägen kommt hinzu, dass die Probleme auch Singles haben. Wenn ich als Single in Düsseldorfer lebe, zahle ich auch mehr Miete. Genauso wie der Kollege mit den Kindern. Aber warum bekommt er deswegen mehr Gehalt und ich nicht? Schwierig zu verstehen.

    Ich hab nicht geschrieben, dass es viele gibt. Die gibts hier auch nicht. Wenn man die aber wieder schwerpunktmäßig an Förderschulen "bündelt", statt sie wild durch die Gegend zu schicken, können dort auch wieder mehr Schüler beschult werden. Genug für alle gibts eh nicht. Wie du richtig sagst, müssen viele Regelschulen sowieso ohne auskommen - gerade deswegen würde es Sinn machen, wenn genauer geschaut würde, wer dort landet.

    Und ja, die Umsetzungsebene und der Rechtsrahmen sind ein anderes Thema. Wie bei so vielen Themen bei so vielen Parteien, auch das ist kein AfD-Alleinstellungsmerkmal.

    Das mag von Bundesland zu Bundesland anders sein. Wenn ich nur einmal googel, scheint es aber eher ein nationales Problem zu sein. Bei uns betreut die Förderschullehrerin an der GS rund 25 Kinder mit 20 Stunden. An den alten Förderschulen gab es kleinere Klassengrößen und Doppelbesetzungen. Da sind wir aber so weit von entfernt.

    Die Idee scheint ja zu sein, die Förderschule wieder zum Regelfall zu machen. Ganz ehrlich: ich habe 3 Sonderpädagogen im Freundeskreis und die würden alle liebend gerne wieder an Förderschulen arbeiten und nicht in der verunglückten Regelschulinklusion. Das gleiche sagte jede einzelne Sonderpädagogin, die für jeweils ein Jahr an meine letzte Schule abgeordnet war. Ich denke nicht, dass es schwerer sein wird Förderschulen wieder zu bestücken, als Sonderpädagogen an Regelschulen zu bekommen (die sind ja auch Mangelwaren und müssen sich meist noch auf mehrere Schulen stundenweise aufteilen).

    Guck mal, da fängt das Problem schon an. Also erstmal würde ich auch eine Rückkehr zu Förderschulen super finden.

    Wenn es bei euch viele Sonderpädagogen gibt, ist das super. Das wird aber ein Einzelfall sein. Grundsätzlich fehlen massiv Sonderpädagogen. Es gibt viele Schulen ganz ohne sonderpädagogische Grundversorgung. Momentan macht sich das Land das Recht einfach: Die "normalen" Lehrkräfte werden alleine gelassen und gleichen den Mangel aus. Wenn wir nun also die Förderschulen wieder einführen, brauchen erstmal Lehrer. Wo kommen die her?

    Nächster Punkt: Wenn ich es richtig verstehe, gibt es ein Recht auf inklusive Beschulung. Was ist dann mit den Schülern, die nicht an die Förderschule wollen?

    Das ist wieder so ein typische AfD-Position. Wenn fordert, dass die Förderschulen wieder eingeführt werden sollen, freuen sich viele (Lehrkräfte). Dass es aber gar nicht so einfach umsetzbar ist, egal.

    Ist die AfD als Mitgliedspartei im Bundestag sowie in 14 von 16 Landestagen nicht selbst zu einem gewissen Grad Teil des Staates?

    Klar, sogar jeder einzelne Bürger ist Teil des Staates. Aber es hat niemand etwas anderes behauptet und das bringt uns auch nicht wirklich weiter, oder?

    Die AfD ist aber keine normale Partei. Selbst wenn man der Partei nahe steht, würden man kaum widersprechen, dass die AfD fundamental in ihren Forderungen und ihren Aussagen von den meisten anderen Parteien.

    Aber das ist letztlich auch nicht so spannend. Viel spannender würde ich es finden, wenn ich nun langsam was die AfD nun genau in der Schulpolitik anders machen möchte und wo das steht. Als ich weiß jetzt, dass die AfD in irgendeiner Form Zugangskriterien für Gymnasium möchte. Ok, hat Bayern glaube ich auch schon aber die Forderung verstehe ich. Dann ist irgendwas mit Deutsch als Wissenschaftssprache. Anscheinend soll in Zukunft nur noch auf Deutsch veröffentlich werden. Aber eigentlich auch nicht, weil wir alle wissen, was das für ein Schwachsinn ist. Aber was ist nun an der Bildungspolitik der AfD toll?

    Achja, kein Islamunterricht. Christlicher Religionsunterricht ist natürlich erlaubt. Sicherlich auch jüdischer. Aber Islamunterricht geht natürlich nicht. Nachher kommen noch mehr Migranten.

    Also warum findest du ganz konkret die Bildungspolitik der AfD gut? Was erwartest Du, dass die AfD ganz konkret macht, wenn sie bei euch die absolute Mehrheit erreicht?

    Da könnt ihr natürlich nichts für, aber wieso wurden die Spielzeuge denn ausgewählt, wenn man sie gar nicht voll nutzen kann?

    Ich vermute, dass Du mit Spielzeugen iPads meinst. Ich denke, dass es wenig Sinn macht auf diesem Niveau zu diskutieren. Wenn du echte Argumente hast und dein Niveau wiedergefunden hast, können wir es gerne fortführen. Ich denke durchaus, dass iPads auch bei vielen Nachteilen gewisse Vorzüge haben.

    Ich KANN nicht erklären, was die AfD mit der Wissenschaftssprache meint. Ich beurteile den Satz ausschließlich auf der wortwörtlichen Ebene, wie ich ihn verstehen würde.

    Was ich unter dem Begriff "Wissenschaftssprache" verstehe, ist die Sprache, in der Forschungsprojekte organisiert, durchgeführt und die Ergebnisse erfasst, publiziert und gelehrt werden.

    Ok, und was konkret soll nun passieren? Was fordert die AfD ganz konkret?

    Nun, nach Tom123 soll die Handlungsfreiheit eingeschränkt werden. Dafür braucht es m.E. in einem Rechtsstaat eine Rechtsgrundlage ud die muss ja irgendwer entscheiden.
    Allein an deiner Frage sieht man doch schon, dass es im willkürliche Anwendung irgendwelcher Regeln geht, die irgendwer festgelegt haben soll.

    Nee, Tom sagt eigentlich genau das Gegenteil. Der Staat verbietet nicht einfach eine Partei, u.a. weil er davon ausgeht, dass der mündige Bürger sich von sich aus richtig entscheidet und Populisten etc. erkennt.

    Punkt 2: ich finde es gefährlich, die AfD pauschal als "nicht normale Partei" darzustellen, denn zunächst einmal ist sie das formell. Das bedeutet nicht, dass man die angesprochenen Punkte nicht thematisieren kann und soll, aber auch hier sollte man nicht einseitig so tun, als sei beispielsweise eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz eine Zäsur oder Novum.

    Also ich wüsste gerne, was du unter normaler Partei verstehst. Es bleibt doch festzuhalten, dass die AfD Teile des Staates in Frage stellt und sich teilweise offen gegen Staat stellt.

    Nö kann man nicht. Es gibt aber noch weitere Anbieter, die sowas liefern können, sogar Verschlüsselungen mit private Keys, die nur bei dir verbleiben. Die Lösungen sind auch um einiges günstiger als die icloud

    Dass es Alternativen gibt, ist mir bewusst. Das hilft mir aber nichts, wenn wir iPads nutzen und ich die Funktionalität von iPads möchte. Ist doch ähnlich bei Office365.

    Die Aussage, dass Datenschutzgesetze Speichern in der Cloud verbieten würden, ist selbstverständlich Unsinn. Zum einen geht mit Zustimmung der Betroffenen so ziehmlich alles. Zum anderen gibt es normengerechte Anbieter in Europa. Zuguterletzt: Zwei Festplatten in der Schule täten es auch.

    Ok, dann habe ich da eine Wissenslücke. Meines Wissens kann man die Funktionalität der icloud nicht datenschutzkonform bekommen. Was natürlich geht, ist einzelne Daten normgerecht auf irgendwelchen Servern zu speichern. Aber nicht alle Funktionen / Apps unterstützen das.

    Das sieht u.a. Maylin85 anders und ich kann ihre Argumentation nachvollziehen.

    Welche Frage zur Bildungspolitik ist noch offen? Wir sind doch nicht immer noch bei der Wissenschaftssprache, oder?

    Naja, fange doch mal damit an, zu erklären was denn nun mit Wissenschaftssprache gemeint ist und die Afd nun konkret fordert.

    Und dann wäre es vielleicht gut zu wissen, was die AfD konkret an Schulen anders machen möchte und wo man das findet.

    Machst du dann auch zu anderen Parteien und ihrem Programm einen Aktionstag? Ich finde den Ansatz, sich in der Schule mit Wahlprogrammen auseinander zu setzen, gut, aber in dem Moment, wo sich sowas einseitig auf eine Partei fokussiert, ist meines Erachtens keine politische Neutralität und kein Gleichbehandlungsgrundatz mehr gewahrt. Dass die AfD das kritisiert, kann man nachvollziehen. Natürlich vertritt die AfD hochfragwürdige Positionen, die findet man in anderen Programmen aber ggf. auch (wenn auch in ander Qualität und anderen Bereichen).

    Es ist sicherlich erstrebenswert sich in Grundsätzen mit den Positionen aller Parteien auseinanderzusetzen. Aus meinem eigenen Unterricht kenne ich das auch so und ich weiß auch von Schulen, die das machen. Ich würde mal davon ausgehen, dass es normal ist.

    Der Unterschied ist aber erstens, dass die AfD Lehrer und Verlage angeht, die sich aus ihrer Sicht kritisch äußern. Ihrem Wahlprogramm kann ich entnehmen, dass sie gar nicht möchte, dass Schule sich kritisch mit Parteien auseinandersetzt. Eine Erziehung durch die Schule zum mündigen Bürger scheint nicht gewollt.

    Zweitens ist die AfD keine normale Partei. Die Tendenz einzelner Personen sie immer wieder als normale Partei darzustellen ist sogar gefährlich. Unser Staat setzt auf die Mündigkeit des einzelnen Bürgers. Gerade nach den Erfahrungen des dritten Reiches. Nur weil eine Partei nicht verboten ist, ist sie nicht in Ordnung. Der Staat setzt darauf, dass sich der Bürger gegen solche Parteien entscheidet. Die AfD (und andere rechtsnationale Parteien) sind ein Phänomen der aktuellen politischen Debatte. Und das kann selbstverständlich auch Thema des Unterrichtes sein. Natürlich stellt man sich in der Grundschule hin und sagt die AfD ist böse. Aber in den höheren Jahrgängen kann man selbstverständlich darüber sprechen. Warum arbeiten andere Parteien nicht mit der AfD zusammen? Was will eigentlich die AfD? Was bedeutet die Einstufung als rechtsextrem? Alleine dazu könnte man eine ganze UE machen. Was ist der Verfassungsschutz? Welche Aufgaben hat er? Warum die AfD als rechtsextrem eingestuft? Was sagt die AfD selber dazu? Warum kann man Parteien nicht einfach verbieten? Aufgabe auf Schule ist auch (noch) auf das Leben und die Wirklichkeit vorzubereiten. Und die AfD ist sicherlich momentan ein wichtiges Phänomen. Selbstverständlich kann man das neutral im Unterricht behandeln.

    Ich würde hierzu gerne erst einmal Toms Position wissen.

    Das können wir gerne machen. Aber beantworte doch erstmal konkret die Frage zur Bildungspolitik. Danach können wir uns gerne einem anderem Aspekt zuwenden. Allerdings gilt auch, dass man nicht darüber diskutieren muss, was eine Partei für gute Aspekte hat, wenn sie bestimmte rechtsradikale Positionen vertritt.

    Man kann Inhalte selbstverständlich ablehnen, aber die Diskussion zu verweigern, empfinde ich als bornierte Haltung, die letztlich auch respektlos gegenüber den Wählern ist. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen, sofern nicht klar gesetzeswidrig, ist nunmal Grundlage und Gebot einer lebendigen Demokratie.

    Und wenn jemand zu mir kommt und sagt die AfD macht doch eine gute Bildungspolitik (wovon ich immer noch nichts gesehen habe), dann würde ich ihn sagen aber die Partei will unseren Staat abschaffen, unterhüllt die Demokratie, ist offen rechtsextrem. Da ist es vollkommen egal, ob sie die beste Bildungspolitik auf diesem Land macht. So nebenbei eine Partei, die verhindern möchte junge Mensch zu einem kritischen Umgang und zu Demokraten zu erziehen, kann keine gute Bildungspolitik machen.

    Ich finde, ein Parteienlabel sollte niemals mit pauschaler Ablehnung zur konstruktiven Auseinandersetzung einher gehen. Solange die Partei nicht verboten ist, gehört sie zum demokratischen Spektrum und wird von Leuten für ihre Positionen gewählt werden. Man kann Inhalte selbstverständlich ablehnen, aber die Diskussion zu verweigern, empfinde ich als bornierte Haltung, die letztlich auch respektlos gegenüber den Wählern ist. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen, sofern nicht klar gesetzeswidrig, ist nunmal Grundlage und Gebot einer lebendigen Demokratie.

    Also erstmal ist das als deine Meinung natürlich vollkommen ok.

    Aber du darfst hier zwei Sachen nicht durcheinander bringen. Ich bin total dafür, dass man sich mit dem Parteiprogramm der AfD auseinandersetzt. Man sollte einen Aktionstag in den Schulen machen, das Parteiprogramm der AfD lesen und sich fragen, was das eigentlich bedeutet. Gefahr ist natürlich, dass man dann Drohungen der AfD bekommt. Sie möchte das nämlich nicht.

    Aber wenn eine Partei bestimmte Forderungen hat, dann kann man nicht mehr über den Rest des Parteiprogrammes sprechen als ob es eine normale Partei ist. Das wäre so als wenn ich sagen würde: Die NSDAP will zwar die Juden vergasen aber das mit den Autobahnen ist doch eine tolle Sache. Lass uns mal gucken, was noch ok ist. Ich will nicht gucken, was an bestimmten rechtsextremen Parteien gut ist. Dann müsste ich auch überlegen, welche Forderungen von Breivik in Ordnung sind.

    Natürlich dürfen personenbezogene Daten auch auf Dienstgeräten gespeichert werden, auch in Niedersachsen, für die Speicherung auf privaten Geräten benötigt man eine zusätzliche Genehmigung.

    Auf den Lehrerendgeräten, die wir aus dem Programm der Bundesregierung erhalten haben, dürfen sie nicht gespeichert werden. Auf anderen Dienstgeräten natürlich schon. Das Thema hatten wir auch schon und du warst schon damals anderer Meinung. Vielleicht wird es in eurer Region auch anders gehandhabt. Unsere Medienberatung hat es für Weser-Ems aber auch so bestätigt. Ist aber auch egal, da es auf iPads so oder so verboten ist. Ergo verarbeite ich sie auf einen Windowsrechner, den der Schulträger unter Verweis auf die Bestimmungen zu den Leihgeräten angeschafft hat. Ich bin auf der sicheren Seite. Der Schulträger zahlt doppelt. Alle sind glücklich. Trotzdem würde ich gerne mein iPad was ich wunschgemäß nur für Unterrichtsvorbereitung und Durchführung nutze in der iCloud sichern. Darf ich aber nicht.

    Der Artikel verfolgt die klare Intention, die AfD als eine Partei mit völlig untragbaren Positionen darzustellen (die sie ja auch zweifellos haben!), mit denen sich jede inhaltliche Auseinandersetzung von vornherein erübrigt. Wenn man zu diesem Zweck Punkte unter den Tisch fallen lässt, die der eigenen ideologischen Ausrichtung entgegen stehen, aber durchaus auch Zustimmung in Bevölkerungsteilen außerhalb des AfD-Klientels finden, dann ist das ziemlich unseriös und tendentiös.

    Ok, du würdest also auch sinnvoll finden sich mit den inhaltlichen Aspekten des Wahlprogramm der NSDAP auseinanderzusetzen und zu überlegen, welche Punkte sinnvoll sind und übernommen werden sollten?

    Ich persönlich halte es für mehr als kritisch. Ich habe allerdings auch noch keinen inhaltlichen Punkten gefunden, wo ich irgendwas konkretes habe, dass die AfD fordert. Ok, vielleicht Einschränkungen des Zugangs zu Gymnasien nach bestimmten Kriterien. Aber da hört es auch schon oft. So ein Punkt wie kein Islamunterricht ist für mich in diesem Zusammenhang nicht diskutierbar.

    Dann verstehst du diesen einen Satz im Parteiprogramm eher im Sinne von "Wir wollen, dass Deutsch zukünftig Wissenschaftssprache wird.", weil sie es aktuell nicht ist, korrekt?

    Also ich habe etwas darunter verstanden. Aber ich hatten den Eindruck, dass du meine Verständnis nicht teilst und den Satz anders wahrnimmst. Deswegen hatte ich dich gebeten mir zu erklären, was die AfD darunter versteht und was anders gemacht werden soll oder gemacht werden soll. Aber irgendwie reden wir aneinander vorbei.

    Universitäten sind Institute, wo Forschung und Lehre stattfindet.

    Forschung/Lehre = Bildungspolitik = Ländersache.

    Die Länder sind Träger der Universitäten. Aber es geht hier nicht um Bildungspolitik im Sinne von Schulpolitik. Es geht um Forschung und Lehre allgemein. Was möchtest Du nun damit sagen, dass Forschung international aber Bildungspolitik Ländersache ist. Um es kurz zu machen? Es interessierte niemanden in der Forschung, ob die AfD Deutsch als Wissenschaftsprache möchte oder nicht. Forschung wird immer primär in Englisch stattfinden. Sicherlich gibt es irgendwelche Schulstudien auf Deutsch. Aber mind. 2/3 der Forschung findet in englisch statt. Da ist es Schwachsinn Deutsch als Wissenschaftssprache zu fordern...

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