Wenn man die Prämie nicht so genau berechnen kann, muß man eben entsprechende Sicherheitsmargen bei der Prämienkalkulation miteinbeziehen. Dann wird die Prämie eben noch höher.
Leider ist der Beitrag schon alt und in schlechter Qualität, aber hier der Beitrag, den ich angesprochen habe:
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Der Beitrag ist aber leider zu oberflächlich. Letztlich hat die Politik Recht. Selbst wenn sich ein AKW über 200 Milliarden versichert, stellt sich die Frage, ob der Versicherer im Schadensfall, dass überhaupt übernehmen kann. Welcher Versicherer könnte ein Unglück wie Tschernobyl versichern? Im Schadensfall geht der kurz gegen Null, alle Kunden laufen weg. Dann hätte man noch irgendwelche Rücklagen aber das wäre es. Selbst bei der Münchener Rück haben wir nur rund 50 Mrd Umsatz und 4 Mrd Gewinnn. Die müssten also rechnerisch 50 Jahre keinen Gewinn machen, um so einen Schaden auszugleichen.
Daher ist es vollkommen richtig, dass der Staat sich bewusst ist, dass er im WorstCase die Verantwortung übernehmen muss. Bei den 2,5 Mrd. Versicherungssumme der AKW-Betreiber sind die kleinen Schäden abgedeckt. Aber im Falle des Super-Gau muss der Staat ran. Ob man dafür nun von Anfang an Geld von den Betreibern nimmt, kann man sich überlegen. Andererseits leidet die Wirtschaft auch unter hohen Strompreisen. Ob es nun sinnvoll ist? Am Ende zahlen wir so oder so. Entweder direkt oder indirekt über höhere Strompreise. Wir sollten Bedenken, dass zum Zeitpunkt des Baus und der Genehmigung der AKWs regenerative Energien wenn überhaupt in den Kinderschuhen steckten. Heutzutage müsste man bei neuen AKWs natürlich anders rechnen.