Nun - werft mir Rechthaberei vor. Sei's drum. Ist eben so 
Schon vor Jahren hatte ich vor der Anschaffung von iPads genau aus diesen Gründen gewarnt.
Das es Folgekosten gibt, die keiner bezahlen möchte, war doch klar.
Mein Vorschlag seit ehedem:
Linuxmuster als Serverlösung. Stationäre PC aus dem Refurbished-Bereich (entweder mit Win11 oder LinuxMint/Ubuntu) Kein MSOffice, sondern LibreOffice. Kabelvernetzung mit WLAN-Accesspoints in den Klasenräumen, falls Laptops verwendet werden. Nutzt die (begrenzten) Finanzen für sinnvollere Schulausstattung. Oder büßt eure Entscheidung.
Löst das Problem nur in Teilen. Das mag preiswerter sein, dafür braucht man mehr Fachwissen bzw. es passt für viele Lehrkräfte nicht so. Aber trotzdem muss man weiterhin Geld investieren. Das Problem bei uns:
A) Das Land hat die iPads einmal angeschafft und seitdem exakt 0,00 € für weitere Geräte, Reparaturen, Ersatzbeschaffungen angesetzt. Ob ich nun 0,00 € für ein kaputtes iPad oder 0,00 € für ein Laptop habe, macht keinen Unterschied.
B) Es fehlt an kompetenten Personal. Der Schulträger fühlt sich / ist für vieles nicht zuständig. "Das WLAN läuft, es muss an den Tablets liegen." Kaum eine (Grund)schule hat kompetentes Personal, das bereit ist die Wartung zu übernehmen.
Man bräuchte also ein festes jährliches Budget und eine Lösung, wie man an fachlich kompetentes Personal kommt. Geld für ein Wartungsvertrag, Übernahme durch die Schulträger, Einstellen von Personal durch das Land. Was auch immer.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich generell die iPads sinnvoll finde. Ich hätte zwar teurere Geräte (iPad pro wegen dem Stift und dem größeren Bildschirm) angeschafft aber im Grundsatz nutzen die Kollegen die Geräte sinnvoll im Unterricht.