Beiträge von Tom123

    Weil unter der CDU nichts getan wurde. Hätte man Straßen, Brücken und Schulen früher saniert, wäre es deutlich günstiger. Hätte man sich trotz aller Warnung nicht auf das billige russische Erdgas verlassen, wäre Energie jetzt nicht so teuer (und wir wären nicht von den Chinesen abhängig). Hätte man beim Atomstrom nicht dauernd die Meinung geändert, wäre Strafzahlungen unnötig und dann gibt es noch die Maut von Scheuer (wer zahlt das)... profitiert hat nur der Lobbyismus (und die CDUler).

    Ich bitte dich, was für ein Blödsinn. Die SPD und teilweise Grüne und FDP haben vieles mitgetragen. Außerdem lief es doch. Die ersten Fehler war der Umgang mit Flüchtlingen. Einerseits durch Angela Merkel andererseits aber auch durch die Ampel, die jetzt erst merkt, dass es kein weiter so gibt, weil Ihnen die Wähler weglaufen.

    Die Sanierung der Schulen hat überhaupt nichts mit der Bundesregierung zu tun. Ich würde mal vermuten, dass in den von CDU/CSU regierten Kommunen die Schulen im Schnitt besser sind als in den SPD/Grünen-regierten Kommunen.

    Trotz aller Warnungen war es doch sinnvoll, billiges Erdgas solange wie möglich zu nutzen. Man hätte natürlich Alternativen aufbauen müssen.

    Bürokratieabbau hätten alle Partein betreiben soll.

    Die CDU hätte sicherlich gerne die Atomkraftwerke noch länger betrieben. Die Energiewende 10 Jahre zu strecken, fände ich übrigens auch sinnvoll. Wir mussten nicht so schnell aussteigen. Aber das war mit Grünen und SPD nicht möglich.

    Hier vor Ort hat mal der CEO eines der größten Herstellers für Windkraftanlagen aus Deutschland gesagt, dass die Grünen einer der Hauptgründe für den schleppenden Ausbau der Windkraft in Deutschland sind. Auf Bundesebene fordern sie den Ausbau aber auf kommunaler Ebene verhindern sie sowohl neue Anlagen als auch den Ausbau der Stromtrassen. Aber das ist natürlich bei der CDU genauso. Da wollen sie auch alle Atomstrom. Aber keiner will ein AKW und keiner will ein Endlager.

    Der Kurze war morgens topfit und ist in den Kindergarten gegangen. Ich bin in die Schule gegangen. Soll ich mich allen Erstes ständig prophylaktisch krankmelden? Das ist doch Blödsinn.

    Noch mal ganz einfach:

    Deine Schule möchte das anscheinend nicht. Dann ist es ja gut.

    Wenn aber dein Stundenplaner sagt: Ich muss das um 7:00 Uhr wissen und dein Kind aber bis 9:30 Uhr schlafen muss, dann schreibst Du nachts eine kurze Nachricht, dass Du eventuell/wahrscheinlich ausfällst. Warum willst Du ihm dann sagen, dass Du seinen Job besser kannst als er. Im hier genannten Beispiel möchte die Schule es früh wissen. Also machst Du es einfach. Ob das nun sinnvoll oder nicht ist, sollten doch die Leute entscheiden, die dann den Vertretungsplan machen, oder nicht?

    Wobei ich mich frage, wann dein Kind aufsteht, wenn es in den Kindergarten geht. Dann wirst Du es doch sowieso morgens wecken?

    Auch wir haben Klassen, die man keinesfalls alleine lassen darf. Die werfen mit Stühlen oder fackeln die Hütte ab.

    Das mag sein. Aber wenn letztlich dein Stundenplaner sagt, dass es für ihn einfacher ist, wenn man sich kurzfristig krank meldet, ist doch alles gut. Vielleicht hat er sowieso Freistunden oder ihr habt genug Vertretungskräfte, die direkt einspringen können. In einer normalen Grundschule ist der Stundenplaner in der Regel selbst im Unterricht. Im schlimmsten Fall muss dann in der Pause vor der Stunde eine Vertretung gefunden werden. Da möchte muss man es möglichst früh wissen.

    Kind-Krank-Tage sind bei uns an der Schule übrigens nicht beschränkt. Führt freilich dazu, dass die Teilzeit-Mütter im Schuldienst, deren Vollzeit-Männer in Ingenieurs- und sonstigen Tätigkeiten natürlich nicht freinehmen können, mit frappanter Häufigkeit fehlen, weil ihre Kinder erkrankt sind.

    Klingt wir ein furchtbares Klischee, ist hier aber leider anekdotische Realität.

    Da scheint dann einiges an eurer Schule schief zu laufen. Ich möchte sehr bezweifeln, dass die Schule so etwas einfach beschließen kann.

    In meinem BK wäre das unpassend: Die eingesetzten Kollegen müssen informiert werden. Die sind womöglich extra eher gekommen usw usf. Das ganze täglich bei mehreren KuK: Unnötige Arbeit.

    Außerdem haben wir durch Abendunterricht kaum Leute, die überhaupt vertreten können. Es ist daher stressiger, ständig auf gut Glück Vertretungen zu planen, als dann doch mal hier und da um 10 statt um 7 eine Vertretung zu planen.

    Wahrscheinlich ist der Unterschied, dass ihr auch einfach 10 min vor Unterrichtsbeginn sagen könnt: "Der Unterricht fällt aus." Oder wenn mal eine Klasse ohne Lehrkraft dasteht, ist auch kein Problem. Das ist an allgemeinbildenden Schulen und besonders im Primarbereich sicherlich anders.

    Aber hier geht es doch ganz konkret darum, dass die Schule sagt für uns ist es sinnvoller, wenn sich die Leute frühzeitig krank melden. Und wenn mein Kind dann nachts um 1:30 Uhr krank ist und die Schule das so sagt, dann schicke ich doch eine Mail ggf. mit dem Hinweis vielleicht klappt es ja doch. Wenn andere Schulen uns ist das lieber, wenn ihr erstmal abwartet und euch ggf. kurzfristig meldet, ist das doch auch kein Problem. Es gibt ja anscheinend auch Schulen, wo das gewünscht ist. Hängt sicherlich vom Schulsystem und Stundenplaner ab.

    Als Beamter hat man nur eine begrenzte Anzahl an kindkrank-Tagen. Wenn man das jedes Mal vorsichtshalber macht, ist man im Januar fertig damit.

    Du musst doch auch nicht zu Hause bleiben, wenn dein Kind dann doch gesund ist. Darfst Du auch gar nicht. Wenn dein Kind doch wieder fit ist, rufst Du an, dass Du doch kommst. Der Vorteil ist aber, dass man als Stundenplaner das schon vorher planen kann bzw. sich schon überlegen. Du kannst auch in die Mail schreiben, dass Du dich um 9:00 Uhr meldest. Aber ist immer von Vorteil so etwas zu wissen. Dann habe ich in der Regel schon einen Plan B bzw. habe schon mit Leuten gesprochen, die betroffen sind.

    Nö, das wäre unserem nicht lieber, dann lieber um 10 Uhr anrufen als doch erscheinen.

    Das ist doch gut. Dann habt ihr sicherlich auch andere Regelungen. Wo ist das Problem? Hier geht es doch um den Fall, dass die Schulleitung sagt es mir lieber früh informiert zu werden. Das kann ich sehr gut verstehen. Eure Schulleitung sieht das anders also macht sie es anders.

    Wenn sich bei mir jemand krank meldet, möchte auch gerne wie lange es dauern könnte. Dann überlege ich mir schon etwas. Wenn die Lehrkraft dann früher wieder da ist, um so besser.

    Einfaches Beispiel: Wir waren vor ein paar Wochen so weit, dass wir Klassen zu Hause lassen mussten. Dann kann ich sie besser einen Tag vorher oder noch besser ein paar Tage vorher informieren und dann kommt die Lehrkraft doch als das ich am Morgen dasitze ohne Lehrkräfte. In einer Nachbarschule hat der Hausmeister dann eine Klasse betreut.

    Jetzt gerade, 1 Uhr nachts, habe ich den Fall: Mein Kurzer hatte bis eben Reizhusten bis zum sprichwörtlichen Erbrechen. 50% Chance ist er morgen früh topfit und ready to Go. Soll ich ihn allen Ernstes um 6:30 spätestens wecken, um dann ganz sicher zu sein und bis 7 Uhr die Mail zu verschicken?

    Wohl kaum. Der darf ganz normal pennen und wenn er krank ist, ist er krank wenn er ganz normal geweckt wird.

    Naja, das ist doch ganz klar. Dann schickst Du deinem Stundenplaner eine Nachricht, dass dein Sohn krank ist und Du morgen wohl nicht zum Unterricht kommen kannst. Dann kann er das nämlich berücksichtigen und morgens in Ruhe einen Vertretungsplan machen. Das ist dem in der Regel lieber als wenn Du um 10:00 Uhr anrufst, dass Du um 11:00 Uhr nicht kommen kannst.

    Die Sache ist relativ einfach. Niemand kann dir seriös sagen, was exakt passieren wird und wann es exakt passieren wird. Wir können noch nicht im Oktober sicher voraussagen, ob wir weiße Weihnachten bekommen. Für viele Orte können wir es selbst jetzt noch nicht sicher. Aber wir wissen, welche Folgen der Klimawandel grundsätzlich hat. Und selbst im besten Fall sind diese Folgen immens. Für Russland ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn es dafür in Sibirien wärmer wird. Für uns in Europa wird es aber eher schlecht ausgehen. Das merken wir jetzt schon. Die Fragen sind nur, wie schlimm wird es wann werden. Das gleiche gilt auch für die Kipppunkte. Wir wissen das sie da sind und was passiert. Aber wir kennen die genauen Daten nicht. Vielleicht können wir in Europa ganz gut mit 1,5 Grad Erwärmung leben. Vielleicht auch nicht. Aber das ist auch nicht so wichtig, weil wir die eh nicht schaffen. Das große Problem könnte werden, dass es an dem Punkt, wo wir merken, dass wir etwas tun müssen, zu spät sein könnte.

    Ich denke nicht, dass der Durchschnitt 30-jähriger Wetterdaten eine Krise kriegen kann.

    Da beschreibst Du schon das Problem. Die meisten verstehen nicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima. Die Unwetter, Hochwasser, Starkregenereignisse, Dürren, etc. sind (wahrscheinlich) alles Folgen der globalen Erwärmung. Trotzdem können wir dadurch auch harte Winter bekommen. Wir bekommen halt mehr Extremwetterlagen. Das hat Einfluss auf viele Bereiche unseres Lebens. Aber man merkt es nur indirekt. Das führt übrigens auch zu höheren Lebensmittelpreisen etc..

    100 Euro vom Bund? Wir als Schule erhalten schon 200 Euro pro Schüler vom Schulträger und der, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, über 500 Euro pro Schüler vom Land (und das reicht nicht). 100 Euro gleicht nichts aus oder meinst du pro Monat?

    Die Höhe ist relativ egal. Man müsste dann halt gucken, was die Gemeinde trägt und was der Bund. Die Problematik mit den unterschiedlichen finanziellen Mitteln der Gemeinde ist auch heute schon aktuell. Man könnte sie aber durch solche Zuschüsse zu mindestens entschärfen. Wir haben rund 200 € pro Schüler. Da ist natürlich Bau, Unterhaltung, Nebenkosten, Personalkosten etc. nicht drin. Nur reiner Schuletat. Dazu noch ein Bonus, den die Ganztagsschulen bei uns bekommen. 100 € vom Bund, 100 € von der Kommune und noch 100 € vom Land fänd ich gut. Losgelöst davon ist natürlich der Bau und die Unterhaltung der Gebäude, Sekretärinnen usw..

    Genau das ist ziemlicher Blödsinn, impliziert das doch, das Schulen in finanziell schlecht gestellten Kommunen eine schlechtere Ausstattung brauchen, als Schulen in finanziell besser gestellten Kommunen bzw. das für Schüler und Lehrer bei ersteren die schlechtere Ausstattung reicht.

    Das Problem sehe ich auch. Das ließe sich aber auch durch feste Zuschüsse regeln. Beispielsweise 100 € pro Schüler durch den Bund.

    Aber stelle dir mal in Berlin ist eine Behörde, die zentral alle Schulgebäude verwaltet. Ich finde es jetzt durchaus schwierig, dass die Schulbehörde viel zu schwerfällig reagiert. Vieles wird gemauschelt, da die Richtlinien sich teilweise widersprechen.

    Bisher konnte ich keine Vorteile des Föderalismus erkennen. Er kostet viel Geld und ist ineffizient.

    Der Förderalismus ist (auch) eine Folge des dritten Reiches. Dadurch soll eine starke Zentralregierung verhindert werden.

    Aber auch Zentralismus hat seine Nachteile. Man muss nur nach Frankreich gucken und daran, was die EU alles an Blödsinn anstellt.

    Grundsätzlich ist es durchaus sinnvoll, Entscheidungen an die Gremien vor Ort zu verlagern. Ich halte es für absolut sinnvoll, dass die Kommunen die Schulträger sind.

    Allerdings wäre auch für ein zentrales Bildungsministerium mit einheitlichen Schulplänen und Strukturen.

    "außer höheren Preisen" ... naja, das reicht ja fast schon. Nur ... Energie? Klar, äußert sich auch in höheren Preisen aber eben nicht nur. China und Digitalisierung sind noch gar nicht für den Großteil sooo bemerkbar, das kommt noch.

    Dass viele Probleme hausgemacht sind, Zustimmung. Nur merken tun wir es halt jetzt erst so richtig.

    Greifbar ist China und Digitalisierung in der Regel nur indirekt, wenn Preise steigen, die Wirtschaft bergab geht oder Lieferketten nicht passen. Ich sage mal fehlende Medikamente. Oder bei E-Autos. Die Leute schimpfen darüber, dass die Regierung E-Autos fördert. Aber das große Problem ist doch, dass China uns in Sachen E-Autos inzwischen fast überlegen ist. Früher haben sie schlechte Autos zu guten Preisen gebaut. Heute bauen sie bessere Autos zu billigeren Preisen.

    Aber um beim Thema zu bleiben: Das sind alles langfristig oder mittelfristige Dinge. Das sind keine Krisen, durch die man nun die Schuldenbremse schnell lösen. Da muss man auch langfristige Lösungen suchen.

    Klima mag nicht neu sein, aber die Heftigkeit und die damit verbundene Dringlichkeit schon. Mir ist durchaus einleuchtend, dass da jetzt auch Geld investiert werden muss ... mehr als früher.

    Von daher sehe ich im Moment schon eine deutlichere Zeit von Krisen als in den Jahren vor 2020. Oder ... die Krisen wirken sich jetzt stärker auf uns aus.

    Die Klimakrise gibt es schon. Die eigentliche Klimakrise steht uns erst in den 2030er bevor, wenn sich das Klima wirklich entscheidend ändern. Mommentan sind das nur kleine Katastrophen.

    Die Finanzkrise und die Flüchtlingskrise haben sich ziemlich auf uns ausgewirkt. Letztlich hat auch der Ukrainekrieg außer höheren Preisen wenig Einfluss auf uns. Die wirtschaftliche Lage Chinas und die in Deutschland verpasste Digitalisierung haben einen viel größeren Einfluss. Dazu die Problematik mit den Bürgergeldempfängern. Unsere heutigen Probleme liegen nicht primär an der Ukraine oder an Corona. Die sind seid vielen Jahren hausgemacht.

    Fängt damit an, dass wir zwar viele Flüchtlinge aufnehmen aber an der Integration scheitern. Weniger Flüchtlinge als in anderen Ländern arbeiten. Kinder mit Migrationshintergrund sind in der Schule schlechter usw..

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