Wenn interessiert heute noch der zweite Weltkrieg oder die Teilung? Die Leute auf der Straße normalerweise nicht, und außer den Geschichtslehrern in der Schule auch kaum Kollegen. Die Fähigkeit einen Kaffee im Ausland bestellen zu können finden viele dagegen sinnvoll. Von daher, ja es ist sinnvoll eine zweite Fremdsprache zu lernen und ja, eine gute Allgemeinbildung und Studierfähigkeit sollte daneben auch historische, geographische und weitere Grundlagen einschliessen.
Der zweite Weltkrieg und die Teilung Deutschlands haben aber noch einen erheblichen Einfluss auf unsere heutige Situation. Gerade wenn wir mal an die Afd denken. Aber mal weg von Geschichte.
Ist die Fähigkeit im Ausland einen Kaffee bestellen zu können wirklich so wichtig, dass man dafür jahrelang eine zweite Fremdsprache lernt? Und vor allem in den meisten Ländern ist diese Fähigkeit eher nutzlos. Wenn ich nun französisch lerne, kann ich mir in Frankreich einen Kaffee bestellen. Ok, das hilft in den Läden, wo die Bedienung kein Englisch kann. Das sollten eher wenige sein. Dazu bringt es mir in fast allen anderen Ländern keinen wirklichen Mehrwert. Dazu kommt, dass ich das Problem einfach mit Technik lösen kann. Ist das dann wirklich der Mehrwert wofür ich jahrelang eine Fremdsprache studiere?
Ich finde es durchaus sinnvoll eine zweite Fremdsprache zu lernen. Vielleicht habe ich einen Bezug zu Frankreich, lebe an der Grenze oder möchte dort später leben.
Aber es muss nicht jeder eine zweite Fremdsprache lernen. Es gibt auch Schüler, die sowieso sprachlich nicht so fit sind oder kein Interesse daran haben.