Ja, und das ohne Konsequenzen. Wenn ich Abiarbeiten länger liegen lassen würde, dann wäre aber die Hölle los.
Darauf hattest du dich ursprünglich bezogen.
Ja, und das ohne Konsequenzen. Wenn ich Abiarbeiten länger liegen lassen würde, dann wäre aber die Hölle los.
Darauf hattest du dich ursprünglich bezogen.
Meine Kinder sagen, Facebook sei out.
Selbst Instagram, der Nachfolger, wird doch von jüngeren kaum noch genutzt. Da ist eher TikTok oder Snapchat angesagt.
Ach Firelilly, wir wissen doch mittlerweile alle, dass dein Beruf unfair und überladen, katastrophal vergütet und überhaupt eine einzige Zumutung ist.
Danke trotzdem, dass du es uns in jedem Thread in einem jeweils anderen Kontext mitteilst.
Hier passt der Vergleich von Firelilly im Übrigen auch gar nicht, denn die Abiarbeiten wären ja genau das, "was brennt". Was liegenbleiben kann sind aber dafür alle anderen Klassenarbeiten.
Das mag ja sein, aber für das, was ich mit meinem Post ausdrücken wollte, ist das völlig irrelevant. Wer Armut kennt und erlebt hat, für den ist A13 ein Haufen Geld.
Klar. Ich wollte aber betonen, dass Arbeiter- oder Akademikerfamilie erstmal nichts über die finanzielle Situation aussagt.
Ist ja seine Entscheidung. Ihm ist da wichtiger, dass ihm sein Job Spaß macht, dass er so gut wie keine Überstunden macht etc. pp.
Und hat wohl eine ähnliche Einstellung wie ich, wir verdienen beide gut.
Seh ich genauso. Deshalb habe ich auch keinerlei schlechtes Gewissen mich im Lehrerberuf eben nicht totzuarbeiten.
Man ist wer im Leben, wenn man ein's hat.
Und ein Auto hast du auch keins. Du gehörst offensichtlich zu den ganz armen.
Informatiker, und nein, er verdient nicht mehr, sondern identisch.
Er hat aber die Möglichkeit in ganz andere Gehaltsklassen zu kommen. Ich bin ja bereits in A14, wow was ein Sprung 🤣
Dazu noch ein Lacher für Antimon. Im deutschen Dorf gilt das noch als echter Titel. Meine Oma war begeistert davon, dass ich Oberstudienrat bin 😅.
Mit Arbeiterfamilie meinen wir offensichtlich nicht dasselbe. Meine Familie kommt aber auch nicht aus Deutschland.
Ich bin der erste in meiner erweiterten Familie, der überhaupt Abitur hat, geschweige denn studiert. Mag sein, dass ich aus einer "besseren" Arbeiterfamilie komme, aber es ist per Definitionem nun keine Akadamikerfamilie.
Ehrlich gesagt, ich kann das Gejammer hier, insbesondere von den Menschen mit A13 nicht mehr hören.
Mag sein, dass es für Menschen wie mich, die keine Kinder haben, deutlich anders aussieht, aber dennoch.
Und was arbeitet dein Mann?
Ich weiß nicht, wenn man gesehen hat, dass das ganze Dorf Häuser gebaut hat in den 80ern und 90ern, wo selbstverständlich nur eine Person einem handwerklichen Beruf nachgegangen ist und die Frau Hausfrau war, dann muss man sich schon wundern.
Mir persönlich ist das egal, ich möchte kein Haus auf dem Dorf.
Und ich weiß auch nicht, warum die obere Mittelschicht nicht arbeiten sollte bzw. nicht "wohlhabend" sein kann.
Du verstehst es nicht. Es geht darum, dass der Schichtbegriff irreführend ist. Wirklich reich ist wer massiv Immobilien, Firmenanteile, pralle Aktiendepots etc. besitzt und nicht arbeiten muss.
Antimon jetzt wirfst du aber zwei Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.
Der typische Deutsche träumt nicht vom Besitz in der Innenstadt, sondern vom Haus auf dem Dorf in pendelbarer Nähe. Zweiteres wird zunehmend schwieriger, da braucht es mittlerweile das Äquivalent von zwei mal A13, inklusive Schwarzarbeit.
Passender finde ich das Modell der Erwerbsarbeitenden und der Habenden, die Arbeit nicht nötig haben. Wir kämpfen um die Krümel und fühlen uns dann erhaben, wenn wir ein Stück vom Kuchen haben.
Volle Zustimmung. Wer den größten Teil seines Einkommens vorrangig aus Erwerbsarbeit bezieht, ist weit entfernt von wohlhabend.
Und es ist natürlich alles eine Frage der Perspektive. Wenn man wie ich aus einer Arbeiterfamilie kommt und der erste ist mit einem Schulabschluss und weiß, wie sich echte Armut anfühlt, dann ist A13 genial.
Ich komme auch aus einer Arbeiterfamilie. Der größte Teil meiner Familie arbeitet beim selben renommierten Unternehmen der Region. Meine Schwester und ihr Freund haben im Dezember zusammen 6 volle Gehälter ausgezahlt bekommen. Nach A13 im Schuldienst neidet da keiner.
(Nein, ich möchte hier nicht schon wieder die Familienzuschlagsdebatte lostreten.)
Ist in Ordnung. Dieses Jahr werde ich dazu nichts mehr sagen.
EIn Mann ist keine Altersvorsorge, der alte Spruch der früheren Familienministerin Renate Schmidt gilt heute mehr denn je.
Sagst du das auch den 50%-Teilzeitkolleginnen?
Es gibt Leute die lassen Häuser bauen, ohne dass IRGENDJEMAND schwarz arbeitet? Klingt hart nach Stadt.
Und daran anschließend gefragt: Warum bist du da immer noch?
Weil man nach ein paar Jahren Schule nicht mehr attraktiv ist für den Arbeitsmarkt.
Werbung