Ehrlich gesagt, ich kann das Gejammer hier, insbesondere von den Menschen mit A13 nicht mehr hören.
Mag sein, dass es für Menschen wie mich, die keine Kinder haben, deutlich anders aussieht, aber dennoch.
Und was arbeitet dein Mann?
Ehrlich gesagt, ich kann das Gejammer hier, insbesondere von den Menschen mit A13 nicht mehr hören.
Mag sein, dass es für Menschen wie mich, die keine Kinder haben, deutlich anders aussieht, aber dennoch.
Und was arbeitet dein Mann?
Ich weiß nicht, wenn man gesehen hat, dass das ganze Dorf Häuser gebaut hat in den 80ern und 90ern, wo selbstverständlich nur eine Person einem handwerklichen Beruf nachgegangen ist und die Frau Hausfrau war, dann muss man sich schon wundern.
Mir persönlich ist das egal, ich möchte kein Haus auf dem Dorf.
Und ich weiß auch nicht, warum die obere Mittelschicht nicht arbeiten sollte bzw. nicht "wohlhabend" sein kann.
Du verstehst es nicht. Es geht darum, dass der Schichtbegriff irreführend ist. Wirklich reich ist wer massiv Immobilien, Firmenanteile, pralle Aktiendepots etc. besitzt und nicht arbeiten muss.
Antimon jetzt wirfst du aber zwei Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.
Der typische Deutsche träumt nicht vom Besitz in der Innenstadt, sondern vom Haus auf dem Dorf in pendelbarer Nähe. Zweiteres wird zunehmend schwieriger, da braucht es mittlerweile das Äquivalent von zwei mal A13, inklusive Schwarzarbeit.
Passender finde ich das Modell der Erwerbsarbeitenden und der Habenden, die Arbeit nicht nötig haben. Wir kämpfen um die Krümel und fühlen uns dann erhaben, wenn wir ein Stück vom Kuchen haben.
Volle Zustimmung. Wer den größten Teil seines Einkommens vorrangig aus Erwerbsarbeit bezieht, ist weit entfernt von wohlhabend.
Und es ist natürlich alles eine Frage der Perspektive. Wenn man wie ich aus einer Arbeiterfamilie kommt und der erste ist mit einem Schulabschluss und weiß, wie sich echte Armut anfühlt, dann ist A13 genial.
Ich komme auch aus einer Arbeiterfamilie. Der größte Teil meiner Familie arbeitet beim selben renommierten Unternehmen der Region. Meine Schwester und ihr Freund haben im Dezember zusammen 6 volle Gehälter ausgezahlt bekommen. Nach A13 im Schuldienst neidet da keiner.
(Nein, ich möchte hier nicht schon wieder die Familienzuschlagsdebatte lostreten.)
Ist in Ordnung. Dieses Jahr werde ich dazu nichts mehr sagen.
EIn Mann ist keine Altersvorsorge, der alte Spruch der früheren Familienministerin Renate Schmidt gilt heute mehr denn je.
Sagst du das auch den 50%-Teilzeitkolleginnen?
Es gibt Leute die lassen Häuser bauen, ohne dass IRGENDJEMAND schwarz arbeitet? Klingt hart nach Stadt.
Und daran anschließend gefragt: Warum bist du da immer noch?
Weil man nach ein paar Jahren Schule nicht mehr attraktiv ist für den Arbeitsmarkt.
Andersherum schadet es überhaupt nicht, die eigene Arbeitszeit zu erfassen, um rechtzeitig Häufungen solcher Aufgaben auf unterrichtsfreien Zeiten anzeigen und ins Gespräch gehen zu können, an welcher Stelle dafür andere Arbeiten kürzer ausfallen sollen.
Und das dann aber auch rigoros durchziehen. Die detaillierte Planung des Unterrichts oder die Korrektur der Klassenarbeit der 8c sind da ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
Ein dritter Bekannter hat ebenfalls knapp sechsstellig verdient. Ist krank geworden durch den Beruf, ist jetzt aktuell im ALG I.
Naja wie viele Lehrer sind denn schon krank geworden durch den Beruf. Für weniger Geld. Das ist nun kein großartiges Argument.
Warum muß die unbedingt versetzungsfähig sein?
Wir sind am WBK, wir müssen Schüler halten. Am BK kommt genug nach.
Außerdem frage ich mich gerade, welche Erfahrungen einige hier an der Schule machen? Ich habe immer wieder SuS, die sehr gut (15 NP) in Mathe und Physik schreiben, diese Fächer auch studieren, aber in den Geisteswissenschaften unterdurchschnittlich schreiben (und nicht, weil sie etwa faul oder uninteressiert wären, sondern weil sie in diesen Fächern weniger begabt sind).
In NRW liegt das häufig daran, dass sie einfach nicht genug schreiben, weil sie beim dem Geschwafel nicht mitmachen können/ wollen/ darin berechtigt keinen Sinn sehen.
Die Korrektur per Abhaken im Erwartungshorizont honoriert aber keine prägnante, scharfen Analysen der Texte.
Da wird Frau Meier...
Oh nein, du hast den Namen verballhornt 🤣
ich empfehle, die Schüler anhand der Kriterien. nach denen du bewertest, eine Selbsteinschätzung vornehmen zu lassen.
Ich empfehle das nicht zu tun und die Note mitzuteilen, um gar nicht erst das Gefühl des türkischen Basars aufkommen zu lassen.
Firelilly on fire ❤️
Nein, die beiden Prachtexemplar denken offenbar gar nicht, sondern zeigen nur weiter mit dem Finger auf andere, weil sie solche Unschuldslämmchen sind. Dafür ist dann auch noch die dümmste Ausrede willkommen: "Weil ich ein Mädchen bin...".
Richtig und genau deswegen finde ich es sehr angemessen, dass die Polizei einfach mal ein Exempel statuiert hat.
Es gibt doch Gleichstellungsbeauftragte, vielleicht fühlen die sich zuständig?
Die sind ja nur für Frauen da. Männerdiskriminierung ist OK, so funktioniert ja auch "Feminismus" heutzutage.
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