Beiträge von state_of_Trance

    Der Neustart wäre sicher mindestens so arbeitsintensiv wie die Versetzung an eine andere Schulart.

    Ich weiß, es wird dich schockieren, aber ich habe keine Angst vor arbeitsintensiv, ich habe Angst vor einer Versetzung an eine Schulform, an der ich nie arbeiten wollte. Dazu gehört auch das reguläre deutsche Gymnasium ab Klasse 5.

    (Volle Zustimmung, was die Berge angeht, landschaftlich finde ich die Schweiz traumhaft.)

    Ohja, lass uns wetten. Ich vermute, du wirst niemals kündigen. Dafür ist dir der Beamtenstatus, die Urlaubstage und dass du 'unkontrolliert' machen kannst, was du willst, viel zu wichtig, so mein Eindruck.

    Ehm bis auf den Beamtenstatus wären die Dinge in der Schweiz doch genauso plus bessere Bezahlung, die den Status mehr als ausgleicht.

    Ja du hast Recht, dass es vermutlich zu spät ist für einen anderen Job zu kündigen, aber doch nicht um ins Ausland zu gehen.

    Wie gesagt, wenn ich in den IK oder die Förderschule abgeordnet werde, dann kündige ich. Dann könnten durchaus Bewerbungen in der Schweiz eingehen.

    Aktuell sind die Bedingungen für mich gut genug, dass ich bleiben möchte.

    Edit: Die Kündigungszahlen bei Lehrkräften sind ja aktuell sowieso kräftig am steigen. Die "Maßnahmen" nämlich Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bzw. der Work-Life-Balance bei gleichzeitig sinkendem Reallohn (siehe Tarifrunden-Thread) scheinen ja großartige Mittel zu sein, dem Lehrermangel zu begegnen.

    Ich denke ehrlich gesagt auch, dass die Notendefinition da einfach etwas wörtlicher ausgelegt wurde. Befriedigend heißt, dass die Leistung den Anforderungen im Allgemeinen entspricht.

    Gut heißt, dass die Leistung den Anforderungen voll entspricht. Durchaus möglich, dass nicht so gesehen wurde.

    Da sparte jede Unterrichtsstunde, die ich weniger unterrichten musste, Energie. Mir haben 4-5 reduzierte Stunden von 28 schon etwas gebracht.

    Das ist im Übrigen eine riesige Sauerei welche absurd hohen Stundenzahlen an Grund- und Sek1-Schulen erwartet werden. Das ist eine mindestens so große Abwertung dieser Tätigkeit wie die schlechtere Bezahlung. Das hat so was von "ihr malt und bastelt doch sowieso nur, da kann man ruhig ein paar Stunden mehr geben".

    Jeder Tag ist sicher nicht so voll, also kopiere ich an den Tagen vor, wenn man kein LMS hat und digital hochladen kann.

    Laute Klassen, wenig Pause: Ja, das schlaucht und ich finde auch, dass man einen 9 Stunden-Bürotag gut mit einem 8 Stunden-Unterrichtstag vergleichen kann, wobei der Bürotag je nach Art der Arbeit auch echt chilliger sein kann.

    Ja das war bisschen melodramatisch, man hat ja nicht täglich einen langen Tag plus Konferenz plus Elterngespräche.

    Mir kommt es so vor als würde er sich von jeder Seite einspannen lassen und statt nein zu sagen reagiert er mit Reduktion auf 70%.

    20 Uhr telefoniere ich vielleicht mit Freunden. Und eine Stunde länger vorbereiten, als die eigentliche Stunde dann dauert, habe ich zuletzt für meine 2. Staatsprüfung gemacht. Ich habe das Video noch nicht gesehen, aber mir kommt direkt "selbst schuld" in den Kopf.

    Es geht in dem Video auch nicht um Burnout oder eine Schuldfrage. Aber es wird ein Kollege gezeigt, der selbstausbeuterische Tendenzen hat und dies als Normalzustand dargestellt.

    Bei mir klingeln da aber alle Alarmglocken.

    Edit: Ok, es sind 30-45 Minuten Vorbereitung für jede Stunde. Trotzdem viel zu lang finde ich.

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    Auf 70% reduziert um 100% zu arbeiten, jede Unterrichstunde dauert 30-45 Minuten Vorbereitung, abends um 20 Uhr Telefonate, ...

    Ich, damit ich Mai/Juni direkt ab 14 Uhr am Baggersee liegen kann. Wer will denn schon in der schönen Jahreszeit am Nachmittag in der Schule sein? Definitiv nicht die Teilzeit-Mamis, die sind am Baden.

    Keine Ahnung, ich liege 14 Uhr sowieso am See. Mein Unterricht beginnt im 17:25 Uh, bis dahin habe ich einen Sonnenstich, wenn ich das möchte.

    Wenn jemand sich dafür interessiert wie fundamental falsch und absurd Schulpolitik in Florida abläuft:

    https://slate.com/human-interest…vid-statue.html

    Was für unglaublich bescheurte Antworten.

    TLDR;

    I just don’t think this statue is controversial.

    We’re not going to show the full statue of David to kindergartners. We’re not going to show him to second graders. Showing the entire statue of David is appropriate at some age. We’re going to figure out when that is.

    And you don’t have to show the whole statue! Maybe to kindergartners we only show the head. You can appreciate that. You can show the hands, the arms, the muscles, the beautiful work Michelangelo did in marble, without showing the whole thing.

    :autsch:

    dann ist da nur die höhere Entgeltgruppe...

    ?(?(?(

    Ja, es ist sicherlich ein Dämpfer, nicht mehr verbeamtet werden zu können. Man hat zwar Netto nicht so schrecklich viel mehr Geld zur Verfügung (je nach Stufe 100-200 Euro), aber rechne das mal auf die kommenden Jahre aus. Und nicht jede Beförderung ist so ein massives Minusgeschäft wie hier dargestellt. Und wenn man dann mit PE nicht mal Abitur abnehmen kann ist es doch deutlich besser auch fürs persönliche Standing "richtiger" Lehrer zu werden.


    Es sind dann 2 Jahre Mehraufwand, ich würde aber auch sagen, dass dieser sich lohnt.

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