Du reagierst völlig über. Für wie wichtig hältst du dich und deinen Kurs?
Neudeutsch würde man sagen: Chill mal.
Du reagierst völlig über. Für wie wichtig hältst du dich und deinen Kurs?
Neudeutsch würde man sagen: Chill mal.
Deine Begründung wird
vermutlichnicht standhalten.
Fixed.
Die Eltern decken die Faulheit ihres Kindes, daher akzeptierte ich die Entschuldigung nicht und damit ist es unentschuldigt und somit eine 6.
Was ist das denn bitte für eine Begründung?
Das ist rechtswidrig und ich hoffe, dass dir da ein hoffentlich stattfindender Widerspruch um die Ohren fliegt. Das geht absolut gar nicht, egal wie sehr es dich persönlich ärgert.
Sagt wer? Gewöhn dir doch endlich mal an, dann eine Quelle anzufügen, wenn sie relevant ist.
In NRW steht das so im Schulgesetz.
Aber ich bleibe dabei: Es hilft doch nichts, sich darüber jetzt persönlich zu ärgern. Wenn ich mich über jede Spontanerkrankung und Spontangesundung bei Klausuren ärgern würde, käme ich gar nicht mehr heraus aus meiner Wut.
Es ging um 12 Wochen unterrichtsfrei, nicht komplett frei. Wie viel von diesen 12 unterrichtsfreien Wochen nun wirklich Ferien sind, ist wohl von vielen Faktoren abhängig, unter anderem der Fächerkombination...
Und vor allem von der Arbeitsorganisation und dem Privatleben der entsprechenden Lehrperson. Ich arbeite äußerst selten an meinen unterrichtsfreien Tagen, dafür sitze ich dann in stressigen Phasen auch in der Tag länger am Schreibtisch.
Das ist ja tatsächlich einer der Vorteile, die der Beruf hat. Wie man sich die Arbeit zuhause einteilt, ist relativ frei.
Das ist doch vergeudete Zeit. Die Eltern haben sie entschuldigt, damit ist die Schülerin entschuldigt, fertig.
Ich beschwere mich schon, wenn es tatsächlich mal 7 oder 7,5 Wochen Unterricht am Stück sind.
Du bist eindeutig zu tief in Süddeutschland verankert ![]()
Erlebst du das tatsächlich so anders in deinem persönlichen Umfeld?
Nein. Ich stimme deinem Beitrag auch im Wesentlichen zu. Es ist wirklich nur dieses Jammern über 12 Wochen am Stück, was ich für schädlich halte.
Worüber genau sollten Lehrkräfte (alle?bestimmte?) sich nicht vor welchen anderen AN beschweren und warum nicht? Wer genau gehört für dich warum zu normalen AN und wer nicht?
Es ging um die "12 Wochen unterrichten am Stück". Ich sehe inwiefern das eine anstrengendere Phase ist, aber jeder andere mit normalen Urlaubsregelungen hat mindestens so lange Phasen am Stück bis zur nächsten Auszeit und die Auszeiten sind deutlich begrenzter.
Sowas dann am besten noch den Leuten in der Pflege, in der Gastronomie oder im Discounter zu erzählen ist halt verrückt. Aber auch in "Bürojobs" kann es stressig werden, je nach Verantwortung.
Es schadet einfach, dem sowieso schon miserablen, gesellschaftlichen Ansehen, wenn die Lehrkräfte auch noch über etwas jammern, was für 99% der sonstigen Arbeitnehmer völlig normal ist. Drei Monate "am Stück" ist nicht "krass". Nicht ansatzweise.
Und ich hoffe, dass du endlich die unterschiedlichen Ansprüche anerkennst, die es im Lehrerberuf gibt.
Tue ich.
Ich finde es trotzdem anmaßend, sich darüber vor normalen Arbeitnehmern zu beschweren.
Ich habe es schon oft geschrieben, wiederhole es aber gerne wieder. Ich halte solche Sprüche für einen absoluten Hohn gegenüber den Leuten, die für deutlich weniger Geld in anderen, gerne auch körperlich anstrengenden Berufen mit 30 Urlaubstagen schuften. Ich hoffe, dass ihr sensibel genug seid, das "Problem" mit den 3 Monaten "am Stück" für euch zu behalten.
Irgendwas am Lehrerberuf ist halt so "schlimm", dass der nicht drei Monate am Stück (stimmt nichtmal, wegen den ganzen Feiertagen) zumutbar wäre.
Hab so das Gefühl, dass die Kids einfach gar keine Lust auf irgendwas haben so in etwa ab Mitte Juni.
Aber vielleicht täusche ich mich da auch.
Da muss man sich echt die Frage stellen: Sind es die Schüler? Oder man selbst? Oder vielleicht stachelt man sich auch gegenseitig an.
Manchmal habe ich den Eindruck, Du bist ein Bot.
Für jemanden, der während Corona Arbeitsblätter per Brieftaube verschicken wollte, klingt das wirklich verdächtig nach KI. Das gruselige: Ich glaube es ist tatsächlich selbst geschrieben.
- Schulleitungsmitglied - minus 20 Punkte von der Nicht-Schulleitungsfraktion
Wo würdest du denn die vorige A15-Position ohne Schulleitungsfunktion einordnen? Ist die wieder positiv zu werten, weil "kein direkter Vorgesetzter", aber höherer Rang?
Weiß nicht. Die Jahreszeiten und Feiertage kommen auch so. Wann dazwischen Schule ist, ist mir eigentlich recht egal. ![]()
Die gleich langen Schuljahre sind mir sowas von egal.
Immer wieder erzählen hier die Kolleg*innen, dass sie doch eh immer wieder alles neu planen und anpassen. Dann muss das Schuljahr aber exakt gleich lang, damit? Ja wieso eigentlich? Wenn man doch angeblich nicht immer wieder das gleiche unterrichtet. ![]()
Wobei du nicht auf die Frage geantwortet hattest, die da lautete, ob du beides studiert hättest.
Natürlich nicht. Skripte angeschaut aber tatsächlich ja.
Wir studieren nicht primär Mathe, sondern wie man mit unterschiedlichsten Methoden einer heterogenen Schülerschaft Grundlagen in allen Kulturtechniken vermittelt, worauf andere Schulformen aufbauen und die ausschlaggebend sind für den Erfolg des weiteren Schulwegs. Ausserdem leisten wir eine Menge Erziehungsarbeit.
Ich hab an keiner Stelle den Beruf oder die Sinnhaftigkeit des Grundschul-Lehramatsstudiums infrage gestellt. Was ich behauptet habe ist, dass das fachliche Niveau deutlich unter dem eines Sek2-Mathestudiums liegt. Das kann ich auch ganz leicht anhand von Klausuren und Vorlesungsskripten belegen.
Zeig mir bitte einen einzigen Beitrag, wo ich Grundschullehrer*innen herabgesetzt hätte. Genauso wenig setze ich Frauen herab, auch nicht solche in Teilzeit, ich erläutere nur, was ich immer wieder beobachte.
Wenn das keine Wertung sein soll, werte ich diese Wertung als wertlos. Das ist höchst schnöselhaft gewertet. Von mir.
Als ich Mathe studiert habe, lag die Durchfallquote an der PH in Mathematik zwischen 30-40%, weil viele dachten, das sei ja nur Grund- und Hauptschul-Mathematik. Der fachwissenschaftliche Teil war -nebenbei bemerkt - identisch mit dem der KuK, die auf Realschule studiert hatten.
Wenn du etwas von der Bandbreite der Vorlesungen sehen möchtest, empfehle ich die Videos von Prof. Spannagel von der PH Heidelberg. Dabei besonders die mit dem prüfungsrelevanten "harten Stoff" - nicht die Pipifax-Schulmathematik-Auffrischungen für Studienanfänger.
Und jetzt stell dir vor diese Leuten hätten richtig Mathe studieren müssen. Da liegt die Durchfallquote nämlich bei 60-80%.
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