Beiträge von state_of_Trance
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Es hängt brutal von der eigenen Persönlichkeit ab, wie man in den Beruf reinfindet. Wie nützlich daher Erfahrungsberichte von Fremden sind, weiss ich nicht recht.
Absolut. Wichtig ist aber auch zu erwähnen, dass dieser Beruf, wie jeder andere auch, erlernbar ist. Auch Personen, die sich beim Sprechen vor Gruppen tendenziell schwerer tun, können daran arbeiten und im Leherberuf Fuß fassen.
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Naja, ganz grundsätzlich hat man keinen Anspruch auf Freistellung für Kinderarzttermine. Deswegen würde ich auch nicht mehr freifragen, was eigentlich ein Entgegenkommen ist, sondern nur noch ankündigen, dass das Kind krank ist. Wenn die Klinik keine Krankschreibung ausstellen kann, wird es hoffentlich der Kinderarzt tun.
Auch in diesem Fall können die kinderlosen Kollegen, dann gucken wo sie bleiben. Ich weiß keine gute Lösung, aber "kollegial" ist dieses ständige Fehlen, besonders an Schulformen, wo tatsächlich immer vertreten wird, sicherlich auch nicht.
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So ganz grob ist Unterrichthalten mit Referaten, die du schon aus Schule und Studium kennst, vergleichbar.
Finde ich so ganz und gar überhaupt nicht.
Wenn man in die Klasse kommt, hat man die führende Persönlichkeit zu sein. Wenn man keine Ansagen macht, passiert überhaupt nichts in der Klasse. Ich fand es tatsächlich die ersten paar Male "aufregend" und ungewohnt. Schon im Laufe des Referendariats hat es sich gelegt und mittlerweile macht es mir überhaupt nichts mehr aus, egal in welche Klasse ich gehe.
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Stimmt. Abi ist wichtiger als Hochzeit. Außer für Beamte, da gibt's ja Zuschläge fürs Ja-Wort.
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Ich liebe dieses "Hä?"
Auftakeln ist das passende Wort für unbequeme pseudomodische und teilweise alberne Bemühungen...
So wie bei diesen "neumodischen" Hochzeiten?
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Hä? Also, dass man sich beim Abitur einmal in seinem Leben auftakelt gehört doch dazu.
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Wie immer: Es ist massiv befremdlich, wie in Bayern die Noten „berechnet“ werden.
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Dieser Aprilscherz ist so gut, dass mir direkt ein paar Kolleg*innen einfallen würden die das buchen. Die fühlen sich von dieser Anti-Digitalisierung auch direkt abgeholt.
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Schüler beschweren sich grundsätzlich immer und überall. Das ist erstmal nicht persönlich zu nehmen. Dass die Klassenlehrerin da so ein Fass aufmacht, finde ich allerdings auch unangessen.
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Natürlich tut man das. So ist es ja über Jahrzehnte Usus gewesen: die Gymnasien sehen sich weder für schwierige aber schlaue Kinder zuständig, noch für Inklusion.
Das sind übrigens häufig die Jungs. Die landen dann Jahre später nochmal bei uns im zweiten Bildungsweg. Da könnte ich viele Geschichten erzählen, wo direkt "abgeschult" wurde. Man sieht am WBK sehr gut, inwiefern Jungs immer noch die Verlierer unseres Bildungssystems sind.
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Wegen des fehlenden Arbeitsplatzes, das kann ich schon verstehen. Korrigieren kann man aber durchaus, da reicht ein freier Klassenraum.
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(Vor allem nicht, wenn man im 1. Beitrag dieses Threads liest, dass erst einmal Freiwillige gesucht wird - man versucht also Lösungen zu finden, die für jeden eine Win-Win-Situation sind. Aber wenn das nicht klappt, weil es zu wenig Freiwillige gibt ... muss man halt mit den Folgen des Beamtenstatus leben. Ist halt so. )
Also bitte. Der Ablauf ist, dass "Freiwillige" gesucht werden. Da meldet sich keiner. Dann werden Abordnungen angeordnet. Genau so läuft das. Dass du das so verharmlost halte ich für ein falsches Signal.
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Ich verstehe dich nicht. Ich finde schon, dass man sich darüber aufregen kann. Aber akzeptieren muss man es dann im Endeffekt.
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Aber: das wusste ich beim ersten Thread, Aviator (oder so) war aber nicht mal in der Lage anzuerkennen, dass er mit GymGes-Lehramt keinen Anspruch auf einstellige, erwachsene Kursgrößen hat.
Seine Wortwahl über die SuS (ob Förderschule oder Gesamtschule) tat das Übrige für den Gegenwind.
Ich weiß, ich wollte das nicht ernsthaft wieder aufrollen, sorry.

Die Bezreg Düsseldorf scheint sich, was die Abordnungen vom WBK weg angeht in letzter Zeit aber auch gemäßigt zu haben. Man hört nichts mehr in dieser Richtung.
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Man muss da wirklich als Schule hart agieren und gegebenenfalls auch mal ein Exempel statuieren. Wenn die Runde macht, dass einem spontan „schlecht“ werden kann nach Sichtung der Aufgaben öffnet das Tür und Tor für ein Ausnutzen dieser Regelung. Das heißt natürlich nicht, dass es keine Ausnahmen gibt. Dieses Fingerspitzengefühl sollte jede Lehrkraft haben.
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Also wenn ein Schüler wirklich spontan auf das Arbeitsblatt „kotzt“, dann kann er selbstverständlich die Klausur an einem anderen Tag nachschreiben. Da ist mir auch völlig egal, wie das paragraphenmäßig geregelt ist. Und das sage ich als jemand, dem sonst klare Regeln wichtig sind und der schon häufig Schülern bei „Spontanerkrankung“ das Nachschreiben nicht erlaubt hat.
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