Beiträge von FrauZipp

    Ich war heute morgen unsicher, da leichte Halsschmerzen. Normal würde ich da arbeiten und mir keine Gedanken machen. Jetzt ist aber ein positives Kind in der Klasse (weiss ich seit Samstag).


    Ich habe die Schulleitung gefragt, die hat mich heim geschickt. Jetzt warte ich beim Kinderarzt auf den Test.

    Ooooh ... Das ist ja mal richtig innovativ!




    Hätten die mal mich gefragt, ich hab die Idee mit meinen Kollegen hier schon vor 4 Wochen diskutiert, gleich als die Schnelltests zugelassen wurden.

    ich bin mal gespannt wie schnell das umgesetzt wird. Ich kann euch ja berichten. Seit gestern gibt es in meiner Klasse einen positiven Fall.

    Mal ne logistische Frage: wenn Kinder sich morgens und, sagen wir nach den Hofpausen, die Hände 20 sec. lang waschen sollen. plus 10 sec. für Seife nehmen und abtrocknen bräuchten 28 Kinder eine knappe Viertelstunde. Wie macht ihr das?

    Wir waschen Hände, wenn die Kinder morgens kommen, vor dem Znüni essen und nach der Pause.

    Morgens geht es ganz gut, da die Kinder 15min Eingangszeit haben.


    Vor dem Znüni: da schicke ich immer ca. 4 Kinder, die anderen sitzen im Kreis und schauen Büchlein an. Und ja das braucht 10-15min Zeit.


    nach der Pause sind auch nicht alle gleich schnell, die die umgezogen sind, stellen sich an. Die fertigen warten im Kreis und dürfen jeweils wieder Büchlein anschauen.


    Es sind 21 Kinder und ja es dauert. Ich hab im Klassenzimmer 1 Waschbecken. Teilweise weichen sie auf die Toilette aus, das ist ok so lange sie da keinen Mist machen.


    Mittlerweile sind sie aber sehr dran gewöhnt und es gibt kaum noch Probleme im Ablauf.

    Hallo Kathrin88


    ich schreib jetzt doch noch etwas dazu, hab mir das lange überlegt. (ich hab jetzt auch nicht alle Antworten gelesen).

    Ich hab mit Anfang 30 studiert. Das Vollzeitstudium plus nebenbei zu arbeiten (über 3 Monate hatte ich sogar 2 Arbeitsstellen und quasi 7 Tage die Woche durchgearbeitet), hat mich gelehrt Prioritäten zu setzen. Pro Semester waren es um die 30 ECTS Punkte, die ich gemacht habe. Auch bei mir gab es Veranstaltungen, da war mehr verlangt bei anderen weniger. Für mein Studium hab ich damals von Land ein Darlehen bekommen. Das zahle ich jetzt noch ein paar Jahre ab, aber es hat mich um einiges entlastet bzw. hätte ich mir sonst das Studium gar nicht leisten können. Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist. Gibt es da die Möglichkeit einen Studienkredit zu bekommen?


    Dass das online Studium aufgrund der Corona-Situation eine grössere Belastung ist, kann ich verstehen. Meine Weiterbildung an der Hochschule ist auch anstrengender, weil es nur per Teams ist. Auf der anderen Seite sind die Infos komprimierter.


    Setz Prioritäten und schau was machbar ist.


    Es gibt auch im Berufsalltag Zeiten, die extrem stressig sind. Gerade komm ich auch an meine Grenzen und das ist anstrengend und fordert Kraft. Es kommen aber auch wieder andere Zeiten. Als ich studiert habe (an einer pädagogischen Hochschule) war da der Tenor: Ja im Berufsalltag gibt es Zeiten mit mehr Stress und das Studium wäre u.a. auch eine Vorbereitung auf die Belastungen im Alltag.

    Ich würde aufmalen lassen. Je nach Experiment muss nicht schön ausgemalt werden, sondern skizziert, es muss nicht schön aussehen, es darf übergemalt werden. Vielleicht kannst du "Skizze" vorher schonmal thematisieren als etwas, was Wissenschaftler machen?

    aus Erfahrung: thematisiere was eine Skizze ist. Ich hab auch einmal zu meinen gesagt, macht einfach eine Skizze und es damit erklärt, dass es nicht schön aussehen muss. :pfeifen: am Ende hat man teilweise gar nix erkannt, weil es ein reines "Gesudel" war.

    Conni ich glaub wir haben fast zeitgleich geantwortet.


    Aus dem Experiment Pflanze mit Wasser bzw. ohne Wasser würde ich eine Langzeitbeobachtung machen. Die Kinder könnten dazu ein Forschertagebuch führen und jeden Morgen kurz aufzeichnen was passiert. (ich hab das mal gemacht als wir Bohnen gepflanzt haben).


    Ich ging jetzt davon aus, dass daraus eine Unterrichtsreihe wird und nicht nur eine Stunde (vielleicht hab ich auch ungenau gelesen).


    Und noch eine Kleinigkeit: in die Mitte des Arbeitsblattes würde ich persönlich kein Kind tun, das nachdenkt, sondern irgendein Symbol für Wasser, dass gleich der Bezug zum Thema da ist.

    na ok es war gestern abend, aber da war ich zu ko hier noch zu schreiben :)


    1. Elterngespräch: Die Mutter meinte, dass das Kind zu Hause erzählt "FrauZipp loves me". Die Mutter war sehr happy, weil sie Fortschritte beim Kind sieht und als das Kind in Indien in die Schule ging, war es jeden Morgen wohl ein Kampf mit Weinen, dass Kind dahin zu bringen. Jetzt steht das Kind schon fröhlich auf. Es spricht auch erste Wörter deutsch. (Zum Hintergrund das Mädchen kam Anfang September in die Klasse ohne überhaupt ein Wort deutsch zu sprechen).

    Guten Morgen


    bei uns (Kanton Zürich) würde da nichts weiter passieren. Wenn Eltern positiv getestet werden, ist das Kind einfach daheim in Quarantäne. Kinder in Quarantäne ohne starken Symptome werden nicht getestet. Eine Klasse wird erst geschlossen, wenn mind. 4 Kinder positiv getestet. Dass einfach mal alle durchgetestet werden, gibt es bei uns nicht.

    Andersherum: Ihr seid vernünftig genug, dass ihr auch in Präsenz die AHA-Regeln einhalten könnt und müsst nicht durch Onlineunterricht bevormundet werden. Sei doch froh drum!

    Also ich bin froh, dass wir in Präsenzunterricht haben. Da halte ich mich einfach an die Vorgaben und gut. Abstand zu den Kindern lässt sich eh nicht einhalten (ist auch nicht gefordert). Angst habe ich keine grosse.


    Auf der andere Seite mache ich zur Zeit eine Weiterbildung und da bin ich froh, dass die jetzt online stattfindet. Ich muss also nicht samstags mit dem Zug in die Zürcher Innenstadt fahren. Nein ich bin nicht übermässig ängstlich, aber wenn ich es gerade vermeiden kann mit 30-40 anderen in einem Raum zu sitzen, dann tu ich das (auch wenn sich alle an die Regeln halten würden).


    Und ja ich hab private Kontakte auch wieder reduziert, auch wenn das nicht immer einfach ist und mir zeitweise auch zu schaffen macht(e). Streckenweise finde ich das doof, hab aber auch die Zuversicht, dass es wieder besser wird.


    was schlägst du denn vor wie man sich zur Zeit verhalten sollte?

    Wollsocken80 ich komm mal vorbei :) wobei ich es eher interessiert fände, mal wieder Oberstufenunterricht zu erleben als jetzt diese Boxen. Hier in der Schulgemeinde gibt es meines Wissens keine Boxen (aber ich kann mal meine Klassenassistenz fragen, die auch in der Sekundarschule arbeitet, erzählt hat sie aber nichts). Klar Maskenpflicht für SuS und Lehrpersonen ab Sekundarschule. In der Primarschule gilt Maskenpflicht für uns Lehrpersonen und seit ungefähr einer Woche ein Singverbot.


    Ansonsten wird eine Klasse nach meinem jetzigen Stand erst geschlossen, wenn mind. 4 Kinder positiv getestet sind (also das gilt für da, wo ich arbeite bzw. ist laut Kantonsärztin so). Kleine Kinder werden hier kaum getestet. An meiner Schule gibt es bis jetzt noch keine positiven Lehrpersonen, was wohl einfach Glück ist. Wir haben in der Schulgemeinde 5 Primarschulhäuser und 2 Sekundarschulhäuser.


    Die Kinder nehmen es relativ gelassen. Eins meinte "Wehe, wenn ich das Coronavirus finde, dann zertrete ich es". :victory:


    Das Singverbot haben sie damit kommentiert: "Ja das ist wegen dem Spucken".

    pepe


    das ging mir am Mittwoch ähnlich. Ich sammle alle Kinder im Kreis und fang schon mit der Lektion an. Da geht die Tür auf und meine Kollegin der anderen Klasse schiebt noch eins meiner Kinder rein. Ja er musste auf die Toilette und normalerweise kommt er auch wieder rein. Diesmal hat er sich in der Garderobe rumgetrieben und meine Kollegin hat sich gewundert warum sie auf einmal eins mehr hat. ^^

    Meine SuS bzw. die Eltern wissen auch ein paar private Dinge von mir . Am meisten interessiert sie, wie alt ich bin, das fragen sie immer wieder :).

    Als ich mal erzählt habe, dass ich alleine wohne, waren sie total schockiert: "Dann siehst du deine Eltern ja nie mehr". Die meistens sind eh noch ziemlich egozentrisch und erzählen lieber von sich.


    ich wohne in der Kleinstadt, in der ich arbeite, allerdings in einem anderen Quartier wie meine Schule. Ab und zu treffe ich mal Eltern mit Kindern beim Einkaufen. Dann weiss entweder das ganze Geschäft, dass ich da war, weil die meinen Namen so rausbrüllen oder sie erkennen mich kaum.


    Ergänzung (ist mir gerade wieder eingefallen).

    Einmal wollten sie wissen, wie meine Mutter heiss. Ich "Heidi". Dann ein Mädchen "oh das ist die aus dem Fernsehen". Ich hab nachgefragt, ob sie auch den Ziegenpeter kennt. Meinte sie "nein, ich meine die mit den Models".

    nur so als zusätzlicher Input zum Weinen: Wie schon Zauberwald schrieb, es gibt Kinder, die weinen gleich los. Mit der Zeit kenne ich meine Klasse und reagieren auch nicht immer gleich, wenn ein bestimmtes Kind los weint.


    Ich hab ein Mädchen, dass weint teilweise schon bevor ich zu Ende gesprochen habe, weil sie Angst, dass sie nicht dran kommt. Das ist auch den Eltern bekannt.


    Ich spreche immer wieder mit solchen Kinder über die Situation. Klar sie sind noch jung und auch in der Schule um einiges zu lernen. Von einem Kind im 2. Kindergartenjahr erwarte ich aber, dass es mit Frust altersentsprechend umgehen kann bzw. das ist dann für das Kind ein Lernprozess. Es ist nicht schlimm, wenn es mal zu Tränen kommt. Aber ich je nach Kind und Situation lass ich dafür nicht alles stehen und liegen. Das mag dann für Aussenstehende empathielos wirken. Den Kindern erkläre ich immer wieder, dass ich ihnen helfen kann, wenn sie mir sagen worum es geht. und ja ich tröste ich. Manchmal kenne ich aber die Gründe warum ein Kind weint. Ein Mädchen weint immer wieder um ihren Opa, dann möchte sie einfach alleine in der Ecke sitzen (ja ich habe sie gefragt). Wenn genau dann jemand in die Klasse kommt, mag das seltsam wirken.


    Und das man nicht immer dran kommt, mal warten muss usw. das sind für Teile einer Sozialkompetenz, die sie u.a. im Kindergarten erlernen.


    Das ist einfach meine Meinung allgemein zum Thema.


    Die Formulierung der Lehrperson halte ich für unglücklich gewählt, wenn sie es wortwörtlich so gesagt hat. Allerdings finde ich das jetzt auch kein Drama Wert. Gestern habe ich ungeduldig und etwas barsch zu einem Mädchen gesagt, es soll schnell die Regenjacke holen. (ich hatte vorhin schon darauf hingewiesen die Jacken anzuziehen). Wir wollten in die Turnhalle.Daraufhin ist sie in Tränen ausgebrochen. Ich hab ihr kurz erklärt, dass es ja regnet und sie sonst nass wird. Danach war das kein Problem mehr.

    Bei mir steht noch der LegoPersonenzug zum Zusammenbauen rum, der kam gestern per Post (tja die Migros hatte die Woche 30% auf alle Spielwaren). Nachdem ich in den Sommerferien zusammen mit einem besonderen Menschen meine alte Legoeisenbahn rausgesucht habe, habe ich aufgerüstet :)


    Der Güterzug kann jederzeit durchs Wohnzimmer fahren. Schienen liegen mittlerweile wieder. Und mittlerweile fährt auch ein chinesischer Dampfzug mit (keine Ahnung was für eine Marke, da hat mir einfach das Motiv so gut gefallen).


    Jetzt warte ich auf den besonderen Menschen damit wir gemeinsam den Personenzug zusammenbauen können.


    Ich find es toll, dass es noch mehr so legoverrückte Erwachsene gibt :)

    Schade, dass die Kids jetzt auch noch in die Panikmache hereingezogen werden :( !

    hier beziehen es die Kinder einfach in ihr Spiel mit ein. Einmal haben sie Bus gespielt, wer mitfahren wollte, musste vorher die Hände waschen. Ansonsten finden sie Corona einfach allgemein doof. Panisch finde ich keines der Kinder.


    Die Eltern kommen mir gelassener vor wie im Frühjahr. Die Eltern halten sich grösstenteils an die Maskenpflicht auf dem Schulgelände.


    Ich bin froh, dass die Weiterbildung morgen online stattfindet.

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