das ging mir am Mittwoch ähnlich. Ich sammle alle Kinder im Kreis und fang schon mit der Lektion an. Da geht die Tür auf und meine Kollegin der anderen Klasse schiebt noch eins meiner Kinder rein. Ja er musste auf die Toilette und normalerweise kommt er auch wieder rein. Diesmal hat er sich in der Garderobe rumgetrieben und meine Kollegin hat sich gewundert warum sie auf einmal eins mehr hat. ![]()
Beiträge von FrauZipp
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Meine SuS bzw. die Eltern wissen auch ein paar private Dinge von mir . Am meisten interessiert sie, wie alt ich bin, das fragen sie immer wieder
.Als ich mal erzählt habe, dass ich alleine wohne, waren sie total schockiert: "Dann siehst du deine Eltern ja nie mehr". Die meistens sind eh noch ziemlich egozentrisch und erzählen lieber von sich.
ich wohne in der Kleinstadt, in der ich arbeite, allerdings in einem anderen Quartier wie meine Schule. Ab und zu treffe ich mal Eltern mit Kindern beim Einkaufen. Dann weiss entweder das ganze Geschäft, dass ich da war, weil die meinen Namen so rausbrüllen oder sie erkennen mich kaum.
Ergänzung (ist mir gerade wieder eingefallen).
Einmal wollten sie wissen, wie meine Mutter heiss. Ich "Heidi". Dann ein Mädchen "oh das ist die aus dem Fernsehen". Ich hab nachgefragt, ob sie auch den Ziegenpeter kennt. Meinte sie "nein, ich meine die mit den Models".
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nur so als zusätzlicher Input zum Weinen: Wie schon Zauberwald schrieb, es gibt Kinder, die weinen gleich los. Mit der Zeit kenne ich meine Klasse und reagieren auch nicht immer gleich, wenn ein bestimmtes Kind los weint.
Ich hab ein Mädchen, dass weint teilweise schon bevor ich zu Ende gesprochen habe, weil sie Angst, dass sie nicht dran kommt. Das ist auch den Eltern bekannt.
Ich spreche immer wieder mit solchen Kinder über die Situation. Klar sie sind noch jung und auch in der Schule um einiges zu lernen. Von einem Kind im 2. Kindergartenjahr erwarte ich aber, dass es mit Frust altersentsprechend umgehen kann bzw. das ist dann für das Kind ein Lernprozess. Es ist nicht schlimm, wenn es mal zu Tränen kommt. Aber ich je nach Kind und Situation lass ich dafür nicht alles stehen und liegen. Das mag dann für Aussenstehende empathielos wirken. Den Kindern erkläre ich immer wieder, dass ich ihnen helfen kann, wenn sie mir sagen worum es geht. und ja ich tröste ich. Manchmal kenne ich aber die Gründe warum ein Kind weint. Ein Mädchen weint immer wieder um ihren Opa, dann möchte sie einfach alleine in der Ecke sitzen (ja ich habe sie gefragt). Wenn genau dann jemand in die Klasse kommt, mag das seltsam wirken.
Und das man nicht immer dran kommt, mal warten muss usw. das sind für Teile einer Sozialkompetenz, die sie u.a. im Kindergarten erlernen.
Das ist einfach meine Meinung allgemein zum Thema.
Die Formulierung der Lehrperson halte ich für unglücklich gewählt, wenn sie es wortwörtlich so gesagt hat. Allerdings finde ich das jetzt auch kein Drama Wert. Gestern habe ich ungeduldig und etwas barsch zu einem Mädchen gesagt, es soll schnell die Regenjacke holen. (ich hatte vorhin schon darauf hingewiesen die Jacken anzuziehen). Wir wollten in die Turnhalle.Daraufhin ist sie in Tränen ausgebrochen. Ich hab ihr kurz erklärt, dass es ja regnet und sie sonst nass wird. Danach war das kein Problem mehr.
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Und in der Schweiz wird gejodelt.
und geheiratet mit 200 Gästen einer davon positiv. Also die wussten das laut Zeitungsberichten, dass er positiv ist.
Zur Ergänzung Einheimische haben geheiratet.
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ich glaube, in einem gewissen Alter (spätestens Mitte 40) sehnt man sich nach der Kindheit. Dann kommt das wieder.

hmmm dann muss ich noch warten
...als bis ich Mitte 40 bin.Aber es macht so Spass....

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Bei mir steht noch der LegoPersonenzug zum Zusammenbauen rum, der kam gestern per Post (tja die Migros hatte die Woche 30% auf alle Spielwaren). Nachdem ich in den Sommerferien zusammen mit einem besonderen Menschen meine alte Legoeisenbahn rausgesucht habe, habe ich aufgerüstet

Der Güterzug kann jederzeit durchs Wohnzimmer fahren. Schienen liegen mittlerweile wieder. Und mittlerweile fährt auch ein chinesischer Dampfzug mit (keine Ahnung was für eine Marke, da hat mir einfach das Motiv so gut gefallen).
Jetzt warte ich auf den besonderen Menschen damit wir gemeinsam den Personenzug zusammenbauen können.
Ich find es toll, dass es noch mehr so legoverrückte Erwachsene gibt

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Schade, dass die Kids jetzt auch noch in die Panikmache hereingezogen werden
!hier beziehen es die Kinder einfach in ihr Spiel mit ein. Einmal haben sie Bus gespielt, wer mitfahren wollte, musste vorher die Hände waschen. Ansonsten finden sie Corona einfach allgemein doof. Panisch finde ich keines der Kinder.
Die Eltern kommen mir gelassener vor wie im Frühjahr. Die Eltern halten sich grösstenteils an die Maskenpflicht auf dem Schulgelände.
Ich bin froh, dass die Weiterbildung morgen online stattfindet.
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@Wollsocken80 also uns Erwachsenen finde ich es zumutbar eine Maske zu tragen. Bei den Kindern gibt es in dem Alter doch eh nur Chaos.
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so ich hab auch den 1. Schultag mit Maskentragepflicht für Erwachsene "überstanden". Die Kinder haben es einfach akzeptiert. Für mich ist es noch etwas ungewohnt, vor allem das Sprechen finde ich etwas anstrengender. Für die geführten Lektionen habe ich den Stuhlkreis so angepasst, dass ich da die Maske abnehmen kann.
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Ich hab meine Partner im Internet kennengelernt. Auf Partnerbörsen war ich nie unterwegs. Dafür bin ich auf einer Chat-Seite angemeldet. Da kenne ich mittlerweile einige auch real und es sind daraus wunderbare Freundschaften entstanden. Für mich ist es optimal so.
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Ja hab ich auch schon gesehen bzw. die Kinder haben eine entdeckt. Seit etwa einem Jahr fallen die mir immer wieder auf. Und in der Pause sind diese Schnecken der Hit und alle begeistert.
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Ich sehe das entspannt. Klar für den "Wandertag" (ist bei mir mehr ein Spaziergangtag) will ich gutes Wetter haben und verschiebe den zur Not auch. Da wollen wir meist auch ein Feuer machen.
Ansonsten bin ich mit meiner Klasse letztes Schuljahr jeden Freitag in den Wald. Da waren wir von 8:15 bis 12 Uhr unterwegs und das bei jedem Wetter (ausser Sturm und Gewitter). Im Herbst hat es da oft geregnet, dann zieht man sich einfach entsprechend an.
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Ich schreibe einfach langsam und gemütlich die Namen der gerade nervenden Leute an die Tafel ohne zu sagen, warum und was als Konsequenz passiert
Lustigerweise hat noch nie jemand gefragt, was denn passiert, wenn der Name da steht. Allein die Tatsache und das Kopfkino, was passieren könnte reicht aus, dass besagte Leute plötzlich erschrecken und ruhig werden. 

meine würden garantiert fragen. Die hinterfragen fast alles, was ich so mache. Vielleicht liegt es daran, dass sie noch kaum Erfahrungen damit gemacht haben, dass der Namen irgendwo aufgeschrieben wird. Sie fangen gerade damit an den eigenen Namen wiederzuerkennen. Aber ich glaub das teste ich auch mal wird sicher für Ruhe Sorgen. Lustig wird es sicher sein. -
Hallo Samu
ich kenn das Problem :). Und dieses Schuljahr bin ich selbst erstaunt über meine Gelassenheit.
was mir mittlerweile hilft:
- genug Zeit einplanen
- Sanduhr aufstellen "Wer schafft es in dieser Zeit" dazu als Frage an die Kinder
- oder Stoppuhr laufen lassen, das hatte bei meinen dann den Effekt, dass sie beim nächsten schneller sein wollten
- ich hab meinen schon ein Spiel/Lied versprochen, wenn noch Zeit am Ende ist. Wenn sie zu langsam waren, war dafür keine Zeit. So war ihnen auf einmal bewusst, dass sie das selbst steuern können
- durchatmen
immer wieder durchatmen -
Mail wäre halt wieder digital
.ja und? Wir kommunizieren schulintern über eine App. Ich finde das sehr angenehm. Käme das alles ausgedruckt als Infoblatt wäre das sehr viel Altpapier. Oder sammelst du Infoblätter über Jahre?
Als Ergänzung zur App ist alles auf einer Cloud abgelegt, dass man auch älteres schnell findet. Ok könnte ich mir aus alles ausdrucken und Ordner damit füllen.
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Hallo Quebec
danke für deine Tipps. Und das Mutismuszentrum werde ich mal googeln. Abgeklärt ist das Kind (noch) nicht, die Kommunikation mit den Eltern ist schwierig.
Dass nicht das Sprechen im Vordergrund sein soll, das merke ich mir. Ich setze ihn nicht unter Druck, ich setz mich einfach öfters zu ihm, seit dem spricht er wie gesagt mehr. Er kam seit letzter Woche auch schon 2-3 mal auf mich zu. Er kommuniziert jetzt öfters mit mir (ein grosser Teil davon nonverbal). Es gibt mittlerweile mehr Interaktion zwischen ihm und mir. $
Das mit den Entscheidungsfragen, habe ich am Dienstag intuitiv gemacht. Darauf werde ich vermehrt achten.
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mal ein kurzes Update über die Fortschritte:
Ich arbeite seit gut einer Woche jetzt mit einem Belohnungssystem, wenn er etwas sagt, bekommt er einen Kleber. Seit dem spricht er Wörter nach und sagt auch mal von sich aus etwas. So begrüsst er mich seit dem morgens hörbar und wenn er Hilfe braucht, macht er nonverbal auf sich aufmerksam und sagt laut "Bitte".
Heute Nachmittag hat er sogar ein Lied laut mitgesungen. Und ich hab mich heute auf ein Spiel mit den Mädchen eingelassen. Ich war das Monster, das alle gejagt hat. Da wollte er mitspielen und hat im Spiel als ich ihn verfolgt habe auch gelacht.
Ich hatte vor den Sommerferien schon mal ein solches Belohnungssystem kurz angefangen. Dann waren Ferien und dann Schulstart. Da ich noch ein anderes Kind habe, das mich ziemlich fordert, bin ich erst wieder die Woche dazu gekommen. Zusätzlich sind die Eltern über die Arbeit mit dem "Kleberisssytem" informiert.
Überrascht bin ich davon, dass man doch so schnell Fortschritte sieht. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht.
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Ich lese regelmässig aus diesem Buch vor
https://www.ofv.ch/kinderbuch/det…ird-gro/103389/
Stummel ein Hasenkind wird gross.
Die Geschichten haben eine gute Länge und die Kinder mögen sie.
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Lass dir Zeit, heute war ja erst der 1. Tag.
Ich hab damals nach der Matura erst 2 Semester studiert (ein technisches Fach und ich war gut darauf vorbereitet) und dann gemerkt, dass das nichts für mich ist. Danach habe ich eine Ausbildung gemacht, war 6 Monate in England arbeiten. Danach habe ich 7 Jahre in meinem gelernten Beruf gearbeitet, danach hatte ich das Gefühl ich will was anderes, was neues machen. Dann erst habe ich das Studium angefangen. Meinen Bachelor hatte ich dann erst mit Mitte 30, hab aber auch erst Anfang 30 angefangen. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, mit Anfang 20 wäre es allerdings für mich zu früh gewesen. Die Umwege empfinde ich für mich persönlich als gut und wichtig.
Du musst jetzt noch nicht wissen was du die nächsten 40 Jahre machen möchtest, Umwege sind jederzeit möglich

Alles Gute für dich.
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Gibt es in Deutschland einen verbindlichen Lehrplan für den Kindergarten?
Die Frage kam mir gerade aus neugierde und hier passt sie am besten rein.
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