Das Fußballspiel dauert übrigens eine Doppelstunde.
Bei euch sind Doppelstunden ca. 115 Minuten lang? Und sie laufen zufällig exakt vom Beginn jedes beliebigen Spiels bis zu dessen Ende?
Das Fußballspiel dauert übrigens eine Doppelstunde.
Bei euch sind Doppelstunden ca. 115 Minuten lang? Und sie laufen zufällig exakt vom Beginn jedes beliebigen Spiels bis zu dessen Ende?
Aber die Arbeitsmoral lässt doch sehr zu wünschen übrig.
Was ich absolut nachvollziehen kann.
Darf man.
Sonst müsste sicher sehr viel mehr Sportunterricht ausfallen.
Wir haben seit 10 Jahren Lehrkräftemangel, was denkst du, wie sehr man dann nach Fakultas gewichtet?
Bei uns darf man das eben nicht. Wer in der Sporthalle eigenverantwortlich Unterricht macht, muss Sport studieren, studiert haben oder einen Übungsleiterschein haben. Das klappt gut, es haben ja genug Leute bspw. einen Übungsleiterschein für Fußball und Sport ist nicht gerade ein Mangelfach.
Beim Schwimmunterricht muss auch ein Rettungsschwimmer anwesend sein. Das ist auch unproblematisch, da Sport Studenten den im Grundstudium erwerben müssen.
Ist es in Sport und Kunst nicht auch so?
Wer in Sport wenig Ahnung hat, wird Sportspiele in Klasse 1+2 einsetzen und um gefährliche Geräte einen Bogen machen.
Darf man bei euch Sport unterrichten, wenn man es nicht studiert oder nicht wenigstens einen Übungsleiterschein hat? Bei uns ist das strengstens untersagt. Musik und Kunst sind fachfremd unproblematisch.
Den Vorwurf könnte man aber auch etablierten Kollegen machen, wo ich auch manchmal Nachfragen lese unter der Kategorie "Und täglich grüßt das Murmeltier".
Ja, das kann man.
Ich lese die Postings des TE gar nicht so negativ. Er ist bundesweit flexibel und versucht herauszufinden, wo er die besten Arbeitsbedingungen vorfindet - absolut nachvollziehbar und verständlich. Allein die Deputatsstunden unterscheiden sich ja schon zwischen den Bundesländern, ebenso wie Gehaltstabellen. Da lohnt ein Abgleich.
Zu faul zum googlen zu sein ist schon mal kein guter Start.
Rein rechtlich ist das auch bei uns so, mindestens bei den Tarifbeschäftigten. Das wir arbeitsrechtlich ständig gegen geltendes Recht verstoßen ist ja leider nichts neues.
Das wäre mir in IGM Betrieben vollkommen neu. Die halten sich an geltendes Recht und die vereinbarten Tarifverträge.
Bei Lehrern ist das aber tatsächlich noch eine ernsthafte Baustelle.
Was auch völlig in Ordnung ist.
Prinzipiell ist das legitim, ja. Es ist aber nicht "aufrichtiges Interesse eines potenziellen Kollegen" der "für seinen Berufsweg auch einiges auf sich nehmen würde."
Zumindest kenne ich einen Diplom - Chemiker mit halber Stelle, der aber quasi Vollzeit arbeitet. Auch ein Tarif Unternehmen, sogar IG Chemie.
Hab ihm auch gesagt, selber Schuld
Tariflich oder AT?
Es ist glaube ich ein Unterschied, ob Du als FacharbEiter tätig bist, oder als Ingenieur in der Entwicklung, wo dann zeitnah Ergebnisse erwartet werden, oder?
Jein
Der Facharbeiter sammelt in der Regel gar keine Mehrarbeit, weil der strikt nach Schicht arbeitet. Ingenieure, können punktuell Mehtarbeit sammeln, diese aber wieder abfeiern. Wir gesagt: dann hat man auch mal drei Monate am Stück frei.
Die 35 h Woche dürfte aber auch nur auf dem Papier stehen. Hier geht es um Umsatz und da kennen die Chefs keine Gnade. Die Vorhaltung ist, so glaube ich, nicht ganz fair.
In IGM Betrieben wird sich strikt an die 35-Stunden-Woche gehalten. Ja, punktuell ist es stressig und es wird mehr gearbeitet, das wird aber 100% durch Freizeit wieder ausgeglichen. Einer meiner Freunde arbeitet bei der Conti und hatte jetzt durch angefallene Mehrarbeit drei Monate am Stück frei. Auch ehemalige Kommilitonen, die in IGM Betrieben gelandet sind (und nicht/noch nicht im AT Bereich sind), berichten ähnliches.
Ja, ich lese da aufrichtiges Interesse eines potenziellen Kollegen heraus, der für seinen neuen Berufsweg auch einiges auf sich nehmen würde. Da muss man nicht das Haar in der Suppe suchen.
"Ich habe an einer renommierten Uni studiert, dann war mir aber die 35-Stunden-Woche im IGM (also mit vollem Überstunden-Zeitausgleich) zu anstengend. Deshalb will ich jetzt Lehrer werden. Wo habe ich da denn am allerwenigsten zu tun?"
Muss ich jetzt ernsthaft genauer erläutern, warum private Tätigkeiten am Arbeitplatz nichts zu suchen haben? Von arbeitsrechtlicher Seite gibt es hierzu natürlich auch bereits Urteile, so hatte das ArbG Köln zum Beispiel 2018 eine Abmahnung eines Ford-Mitarbeiters für rechtmäßig erklärt, der nur kurz mit einem anderen Mitarbeiter auf einem Dienstgerät ein Fußballspiel anschaute.
Der Sachverhalt hat nur mit der beschriebenen Situation als Lehrer nichts zu tun. Wenn ein Maschinenführer seine Maschine nicht beaufsichtigt, sondern stattdessen mit einem Kollegen Fußball schaut (wie im von dir angegebenen Fall) dann ist es durchaus vertretbar, das als Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten zu sehen. Vergleichbar wäre es, wenn ein Lehrer seine Klasse unbeaufsichtigt lässt, um mit einem Kollegen im Lehrerzimmer Fußball zu schauen, oder die Klasse machen lässt, was sie wollrn, weil er vorne sitzt und auf seinem Handy Fußball schaut.
(Für Interessierte: https://openjur.de/u/969067.html)
Wie genau die Dienstpflicht/arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt sein sollen, wenn ein Lehrer mit seiner Klasse an einem gesellschaftlichen Ereignis in Form einer Fußball WM teilnimmt, indem er Spiele in der Klasse zusammen ansieht, sehe ich nicht. Genausowenig wird/werden die Dienstpflicht/arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt, wenn man vor den Ferien einen Film schaut (der irgendetwas mit dem Fach zu tun hat), statt bis zur letzten Stunde Unterricht zu machen.
Ich mache beides nicht, sehe aber auch nicht, wo das rechtliche Problem liegen soll, wenn es Kollegen machen.
Manche Antworten irritieren mich hier.
Du irritierst mich nicht nur hier.
Was mich an der Diskussion hier irritiert, unabhängig davon, ob Frauen- oder Männerfußball: Warum geht es nur um die Spiele der deutschen Mannschaft? Wenn, dann wollen wir doch, dass die SuS sich für den Sport begeistern, und nicht, dass sie U-Boot-Fans werden, die alle zwei Jahre auftauchen und sich in den Farben der deutschen Flagge schminken, aber sonst von Fußball keine Ahnung haben.
Sehe ich auch so.
Wenn man Fußball vernünftig in den Unterricht einbettet, etwas zum kulturellen Einfluss, zum Gastgeberland, zur Sporttheorie etc. macht, dann kann das sinnvoll sein. Einfach nur eine Leinwand aufzustellen und die Spiele der deutschen Nationalmannschaft zu zeigen, hat keinerlei Bildungswert und auch ansonsten nichts mit Schule zu tun.
ZitatGerade die Spiele der deutschen Herrenmannschaft waren bei den letzten Turnieren weder besonders hochwertig noch spannend noch erfolgreich, und es ist zu befürchten, dass es heuer bei den Damen nicht anders wird.
Bei der letzten EM haben es die Damen immerhin ins Finale geschafft. Da erwarte ich fußballerisch durchaus etwas. Morgen wissen wir mehr.
Ich schaue sowohl Frauen als auch Männer Fußball WM, allerdings nicht im Unterricht. Fußball ist nur ein wirtschaftlich sehr relevanter Sport, nicht mehr und nicht weniger. Warum sollte das Schauen von Spielen Relevanz im Unterricht haben?
..die Verbände werden sich dann für das "tolle" Verhandlungsergebnis feiern und in der Presse tauchen Falschmeldungen auf, dass die faulen Beamten 10% mehr erhalten.
Immerhin sind es auch mehr als die von dir errechneten 3%.
Es gibt kein Ziel, das man nicht auch erreichen kann, ohne 12-Jährigen FSK16 Filme zu zeigen. Damit hätte sich das für mich schon erledigt.
Was sagt das erst über diejenigen aus, die trotz alledem, Menschen soweit treiben?
Netter Versuch
Wann geht es denn eigentlich los mit den Verhandlungen auf Landesebene?
Ich hab irgendwie nichts gefunden.
Immer nur die Infos zu den Komunalbeamten. Weiß da einer mehr?
Ende Oktober, Anfang November und im Dezember sind Runden für den TV-L angesetzt.
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