Beiträge von Schmidt

    + Miete, Heizung, Erstausstattung, Rundfunkbeitragsbefreiung.

    Wohnen und heizen zu können ist natürlich eindeutig Komfort und keinesfalls ein Grundbedürfnis. Dass die Heizkosten und die Miete nicht zwangsläufig in voller Höhe übernommen werden ist sicher ein unwichtiges Detail.

    Für "Geringqualifizierte" bietet es teilweise sehr gute Anreize. Was du meinst ist "gar nicht arbeiten". Das ist in Deutschland komfortabel.

    Komfortabel lebt man von 502 Euro pro Monat nicht. Das ist weniger als das, was wir im Monat fürs auswärts essen ausgeben.

    mach dir nichts aus den blöden kommentaren, doris.. ich habe selbst psychologie studiert und sehe, dass der fragebogen völlig in ordnung ist. auch die fragen finde ich interessant und sinnvoll. die meisten haben halt etwas anderes studiert und sind mit solchen studien nicht vertraut.

    Halten Psychologie Studenten Menschen grundsätzlich für dumm? Was erwartet man denn, wenn man auf einer Seite dreimal dieselbe Frage nur mit anderen Wörtern stellt? Kontrollfragen sollte man schon sinnvoller einarbeiten.

    Dass Umfragen für die Befragten normalerweise nicht spannend sind, sondern man den Umfragenden einen Gefallen tut, ist unabhängig vom eigenen Bildungshintergrund.

    "Ich fühle mich glücklich, wenn ich intensiv unterrichte." Was soll "intensives Unterrichten" sein?

    Wenn die Klasse kein eigenes Klassenzimmer hat, dann macht der ausgehängte Terminplan natürlich keinen Sinn.

    Wir achten darauf, dass jede Klasse ihr Zimmer hat. Da hängen dann auch erarbeitete Plakate, vereinbarte Regeln etc.

    Wer sagt, dass die Klasse kein eigenes Klassenzimmer hat? Das hat bei uns natürlich jede Klasse. Es findet aber nicht jeder Unterricht im eigenen Klassenzimmer statt.

    Ich würde einen großzügigen Freibetrag gewähren, von mir aus ruhig 500000, der aber nicht für jeden Erbfall erneut gilt, sondern personenbezogen und unabhängig vom Verwandtschaftsgrad ist. Dann kann ein Sohn sein Elternhaus steuerfrei erben,

    Wo sind 500.000 Euro großzügig? Freunde von uns haben vor 12 Jahren ein Haus für 250.000 Euro gekauft. Das ist jetzt rund 750.000 Euro wert, unter anderem auch, weil sie da ordentlich Geld und Arbeit reingesteckt haben. Ein durchschnittlich großes Haus (140 qm Wohnfläche, 700 qm Grundstück) gibt es hier gar nicht mehr unter 500.000 Euro.

    Natürlich muss man das Ganze auf eine Schulform eingrenzen, damit die *wenigen* Ergebnisse, die da kommen werden, überhaupt miteinander vergleichbar sind.

    Das stimmt nicht.

    Zitat

    Und ob jetzt die Menschheit einen Nutzen aus der Arbeit zieht oder nicht, steht doch gar nicht *wirklich* zur Debatte. Es ist eine Bachelorarbeit, die er*sie anfertigen *muss*.

    Genau, darin erschöpft sich der Nutzen dann aber auch.

    Zitat

    Verstehe gar nicht, warum man sich hier so echauffieren muss.

    Entweder ist das nur eine weitere BA, deren einiziget Nutzen es ist, den Abschluss zu erreichen oder die Arbeit ist soll einen Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs leisten. Wenn jemand einen Beitrag zum Diskurs leisten will, so wie der TE, dann muss man sich auch gefallen lassen, dass auf Schwächen im Design hingewiesen und nachgefragt wird.

    Zitat

    Aber vielleicht ist das ein typisches Lehrerding, dass man auch ungefragt verbessern und kritisieren muss.

    Es sollte Ding von jedem sein, Irrationales, Falsches und Dummes zu benennen. Durch Rumgeeier hat noch niemand etwas gelernt.

    Ich meine, wir können uns bezüglich unserer Steuerabzüge im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern nicht berschweren.

    Steurrn sind für alle nach Steuerklasse und Kinderfreibeträgen gleich. Dabei haben Beamte keine Vorteile.

    Zitat

    Die Erteilung einer Inflantionsprämie in Höhe von 3000€ wurde von der Bezirksregierung schon 2022 veranlasst.

    Hm?

    Zitat

    Ich finde es unfair, dass jede Arbeitnehmergruppe für etwas so Selbstverständliches wie ein akuter Inflationsausgleich wochenlang verhandeln muss.

    Außerhalb des öffentlichen Dienstes gibt es nur für wenige Menschen überhaupt einen Inflationsausgleich. Daran ist nichts selbstverständlich.

    Zitat

    Ich fände es besser, wenn LehrerInnen sich besser miteinander kommunizieren könnten und für gemeinsame Ziele kämpfen würden. Einfach zu gehen, wäre für mich keine Option mehr.

    Lehrer sind nicht die einzigen, die unter den TV-L/TV-H fallen. Von den Abschlüssen bei den Angestellten hängt es ab, wie es bei den Beamten aussehen wird.

    Mir erschließt sich nicht ganz was du willst. Was genau soll denn jetzt passieren?

    Wenn du jetzt dringend Geld brauchst, musst du dir andere Quellen suchen.

    Klar - die Hauptmotivation besteht darin, meine Bachelorarbeit abzuschließen. Aber ich hoffe, dass die Arbeit, die ich leiste, auch einen gewissen Wert für andere hat, selbst wenn die daraus gewonnenen Erkenntnisse nicht unbedingt bahnbrechend gibt.

    Nein, hat sie nicht. Das liegt in der Natur der Sache. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass du der Arbeit mehr Wert zuschreibst, als sie hat.

    Für dich ist die Arbeit super wichtig, weil sie dein Studium abschließt. Wenn du keinen Master machst, um so mehr. Für andere ist es die 250. Bachelorarbeit, die sie lesen um sie zu bewerten. Erkenntnisse, die wissenschaftlich nutzbar sind, kommen dabei keine heraus. Sollen sie auch gar nicht. Mit der BA zeigst du, dass du verstanden hast, wie wissenschaftliches Arbeiten in deiner Disziplin prinzipiell funktioniert.

    Zitat

    Ziel der Umfrage ist es, zu erfassen, wie Lehrkräfte das KI-Sprachmodell ChatGPT betrachten und inwiefern spezifische Personenmerkmale (z. B. eigene Techniknutzung im Unterricht, unterrichtetes Fach...) diese Perspektive beeinflussen. Die Studie zielt darauf ab, das Verständnis für den Einsatz von KI-Technologien im Bildungsbereich zu erweitern.

    Bei diesem Ziel frage ich mich allerdings auch, warum sich die Umfrage nur auf Gymnasiallehrkräfte beziehen soll.

    Nachdem was ich hier so lese, muss ich ja froh über das Seminar sein, welches ich besucht habe. Ich habe keine Horrorstories erlebt oder gehört. Fachleitungen waren zwar in der Mehrheit ein mir unsympathischer Menschenschlag, aber man konnte sich arrangieren. Auch über den ganzen Unsinn, der veranstaltet wurde kann ich mittlerweile hinwegsehen

    Bei mir auch. Die Fachleitungen waren bei mir wenigstens nicht bösartig, es gab keine Psychospielchen und die hatten wirklich Lust auf die Aufgabe, aus uns vernünftige Lehrkräfte zu machen. Ich hatte zwar aus verschiedenen Gründen oft das Bedürfnis, mit den Augen zu rollen, aber insgesamt war das schon in Ordnung so.

    Und auch ich nutze Foren zum Austausch, zum Nachfragen, für Ideen und Impulse,

    davon kann ich selbst einige geben, Möglichkeiten teilen,

    aber auch ich bin manchmal ratlos oder brauche neue Impulse oder Erinnerungen, an etwas, das noch irgendwo im Repertoire steckt, aber ungenutzt und angestaubt in der hintersten Ecke wartet.

    Du betonst aber nicht in jedem Post, wie unfähig, überfordert oder ängstlich die meisten Lehrer sind. Und auch nicht, wie überlegen du den Lehrern bist, weil diese langweilige Papierklausuren schreiben lassen und darauf hinweisen, dass wildes Raten und Ferndiagnosen nicht zielführend sind.

    vor allem: schwacher FDP-Murks... Keine Ahnung, weshalb sich die schwächste Koalitionspartei in vielen Entscheidungen dermaßen durchsetzen darf.

    Weil die sich mit Verkehr und vor allem Finanzen zwei zentrale Ressorts gekrallt haben und der Kanzler noch nicht gemerkt hat, dass von ihm auch Führung erwartet wird.

    What?! Die SPD jedenfalls unternimmt genau nichts diesbezüglich.

    Die SPD hat immerhin einen Vorschlag für eine Kindergrundsicherung vorgelegt. Aber Lindner sagt nein. Die Grünen versuchen, Klimapolitik zu machen, die FDP sagt nein. Mit einem FDP Verkehrsminister, fer von Porsche bezahlt wird, sind Änderungen in der Verkehrsplanung auf Bundesebene schwierig bis unmöglich.

    Wir haben bei uns in der Stadt seit 1,5 Jahren einen Grünen Bürgermeister und eine Grün geführte Koalition in der Stadtverordnetenversammlung (mit der SPD und den Linken). Wenn man die Grünen lässt, dann können da gute Sachen bei rauskommen. Die SPD nimmt man dann halt so mit. Die stören wenigstens nicht.

    Denke eher, dass die das Schlimmste verhindern. Nicht auszudenken, wenn RG alleine regieren würde.

    Du meinst, dann wäre tatsächlich mal etwas gegen die Klimaerwärmung getan worden, arme Menschen (insbesondere Kinder) wären entlastet worden, der ÖPNV wäre gegenüber der Autobahn bevorzugt worden, Porsche hätte keinen Fuß in der Regierungstür usw. usf. Jaja, das wäre ganz ganz schlimm.

    Plattenspieler

    Die Hessische Stundentafel für die Primarstufe ist kein großes Geheimnis und leicht zu finden. Quittengelee hat sie sogar bereits verlinkt. Für die 3. Klasse sind dort 25 Wochenstunden zzgl. 2 Flexstunden für weiterführende Angebote vorgesehen. Es ist auch klar geregelt, wieviele Stunden auf welche Fächer entfallen müssen. Von beiden Vorgaben weicht der obige Stundenplan erheblich ab. Was ist daran verwirrend?

    Meines Wissens darf die Stundenzahl nach der Verordnung über die Stundentafeln nicht unterschritten werden. Dass sie nicht überschritten werden darf, wäre mir neu (kann natürlich trotzdem stimmen).

    Die Privatschulen, die wir uns bisher angesehen haben, haben in der dritten Klasse alle mehr als 25 Pflichtstunden pro Woche (und keinen Religionsunterricht).

Werbung