Ich kenne Oberstudienräte mit 3er-Abi, man überlege, welche Möglichkeiten die betreffende Person nun durch die reine Beharrlichkeit hat.
Was hat denn die Abinote mit dem späteren Beruf zu tun?
Ich kenne Oberstudienräte mit 3er-Abi, man überlege, welche Möglichkeiten die betreffende Person nun durch die reine Beharrlichkeit hat.
Was hat denn die Abinote mit dem späteren Beruf zu tun?
Und wenn du heute in einer Fortbildung bist, lernst du beim stundenlangen Zuhören mehr, oder wenn du etwas selbst ausprobieren sollst?
Ich kann prima "Methodenvielfalt" ablehnen und trotzdem Unterricht machen, in dem Schüler nicht stundenlang zuhören, sondern viel selbst üben und machen.
Darf ein Lehrer Abschlusszeugnisse beglaubigen?
Falls ja, muss der Lehrer das auch machen, wenn er dazu angewiesen wird ( gehört das also zu den Aufgaben eines Lehrers)?
Vielen Dank für Antworten.
Du hast kein Dienstsiegel, kannst also auch nichts beglaubigen.
Traurig aber wahr. Baden-Württemberg ist auch schon munter dabei mit dem neuen Direkteinstieg. Irgendein beliebiger Bachelor reicht fürs Grundschullehramt, für die Sek I zwar noch mit Master dafür reichen aber weniger als die Hälfte der Creditpoints eines grundständigen Sek I-Studium. Interessiert ja auch alles keinen, so lang noch heile Welt mit anständig ausgebildeten Fachlehrern am Gymnasium herrscht, juckt der Pöbel nicht. Man könnte nur noch Kotzen.
Wo ist das Problem? Die Kollegen müssen ein modifiziertes, zweijähriges Referendariat abschließen und sind danach nicht besser oder schlechter für den Lehrerberuf ausgebildet, als Leute mit grundständigem Studium.
In Hessen studieren L3er fachwissenschaftlich pro Fach im Umfang von zwei Semestern (64 CP) plus ca. ein Semester (24 CP) Didaktik. Mit einem fachwissenschaftlichen Bachelor erreicht man diesen Umfang bereits (minus Didaktik, aber das ist an der Uni so oder so realitätsfern und nichts, was man nicht sinnvoller in der Praxis lernt), mit einem fachwissenschaftlichen Master ist das fachliche Soll mehr als erfüllt.
Im Sekundarbereich (Sek I und Sek II) sehe ich da überhaupt keine generellen Probleme.
An Grundschulen ist das mit dem Direkteinstieg u.U. durchaus ein Problem. Da müsste man im Detail gucken, wie das umgesetzt wird.
Und, nicht auf dich bezogen, ich weiß gerade nicht mehr, wo es stand: man braucht nicht mal selbst Abi, um Gymnasiallehrer werden zu können. Das dürfte zwar die Regel sein, geht aber auch ohne. Für Lehrer an beruflichen Schulen ist es sogar noch einfacher ohne Abitur.
Ich würde es mir so für sie wünschen. Ich habe mir letztens überlegt, wo ich hingehen würde, wenn hier in Deutschland *auf Holz klopf, dass das nie mehr passieren wird* Krieg herrschen würde. Zunächst würde ich hoffen, dass meine Region vom Kriegsgeschehen verschont bliebe. Wäre ganz Deutschland ein einziges Kriegsgebiet, wäre noch das deutschsprachige Umland eine Option. Darüber hinausgehend kann ich mir nicht vorstellen.
Du gibst Französisch als Unterrichtsfach an. Eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Frankophilie sollte da doch vorhanden sein. Das eröffnet noch einige andere Staaten.
Binden und Tampons für 3 Teenie-Mädchen kosten auch heftig ...
Ca. fünf Euro pro Monat würde ich nicht als heftig bezeichnen.
Der Rest ist natürlich richtig/nachvollziehbar.
Ich muss ja sagen, ich bin überrascht, dass überhaupt noch über ChatGPT gesprochen wird. Ich dachte, dass das ein 5-Minuten-Hype wäre, aber selbst bei sehr langsamen Uhren dürften wir inzwischen bei Minute 6 angekommen sein.
Bist du sicher, dass du kein Troll bist? 😂
Kompetent sein bedeuted handlungsfähig zu sein.
Ja, aber Kompetenzorientierung im schulischen Kontext bedeutet nicht, kompetent und damit handlungsfähig zu werden.
Manche Kinder sind bis 17 Uhr da und haben nicht einmal die Hausaufgaben gemacht, weil es nicht in die Zuständigkeit fällt (Sind keine ausgebildeten Erzieher/innen und dürfen sich daher um keine schulischen Dinge kümmern).
Bei uns machen Eltern, Studenten, Oberstufenschüler (bezahlte) Hausaufgabenbetreuung und bei euch dürfen die Hort Mitarbeiter keine Hausaufgabenbetreuung machen, weil sie keine ausgebildeten Erzieher sind? Manche Regelungen muss man nicht verstehen.
Wer oder was hält dich denn davon ab, ihnen die "richtigen" Lerntechniken beizubringen? Ich bin eigentlich immer recht zufrieden mit meinem "Werk" nach den 4 Jahren.
Mache ich schon, keine Angst. Es ist aber durchaus schwierig, wirksame Lerntechniken einzuschleifen, wenn Kollegen der Ansicht sind, dass das Schreiben von Zusammenfassungen optimal sei und das so vermitteln und üben lassen. Zudem ist es mühsamer, effizientes und effektives Lernen zu lernen, als einfach bunte Zusammenfassungen zu schreiben. Das artet schon in einen Kampf gegen Windmühlen (in Form von Kollegen) aus.
Womit wir wieder bei der Kompetenzorientierung sind, weil dabei die wichtige Frage ist, wie meine SuS lernen, was sie mit einem Unterrichtsgegenstand tun, welche Kompetenz sie daran trainieren.
Kompetenzorientierung läuft auf Blabla hinaus. Sieht nett und pädagogisch aus, hilft aber nicht dabei, Schüler zum Handeln zu befähigen.
Als Einstieg in die Materie brauchbar:
Warum "unsere" Kinder nicht (mehr) lernen können? Weil es ihnen niemand beibringt. Zusammenfassungen schreiben und diese mehrfach lesen ist nicht lernen. Diese "Lerntechnik" ist einer der Gründe, aus denen sich der Unterricht nach den Sommerferien nach Tabula Rasa anfühlt.
Du hast es halt mit „früh aufstehen“ und „ordentlich gekämmt“ gleichgesetzt.
Ich lasse grad das Bad neu machen und da stehen direkt auf der Wand eben so Wörter wie „Mitte Waschtisch“ oder Maße von Heizkörpern. Aber vielleicht haben die Tablets demnächst so Vorrichtungen, dass solche Zeichen direkt an die Wand gelasert werden können.
Ich habe schon früh (Grundschule) angefangen, Texte mit der Schreibmaschine zu schreiben und schreibe auch persönliche Briefe am PC. Ich fände es aber erschreckend, wenn man auf das Erlernen einer Handschrift komplett verzichten würde. Teilweise gibt es ja solche Forderungen.
Schreiben ist ein Mittel zum Zweck. Warum müssen seitenweise Texte mit der Hand geschrieben werden? Welchen Zweck verfolgt das? Dass gar nicht mehr mit der Hand geschrieben werden soll, fordert hier niemand. Warum darauf aber soviel Wert gelegt wird, kann auch niemand erklären. Natürlich muss man handschriftliche Notizen, Markierungen, Beschriftungen machen können oder die Fähigkeit haben ein Blatt einzuteilen (Papier/Tablet läuft aufs selbe hinaus) und daher lernen, mit der Hand zu schreiben.
Das produzieren von längeren Texten und die damit verbundene Übertragung umfangreicherer Informationen ist aber nicht an die Handschrift gebunden. Dafür eignet sich das Tippen deutlich besser.
Och, je nach Rechnung kann ich mir 2500€ Grenzkosten monatlich für das erste Kind schon vorstellen. Wenn man da z.B. ein zusätzliches Auto finanzieren muß, weil man auf einmal mit den zwei Sitzen in einem Porsche Cayman nicht mehr auskommt und einen "Pampers-Bomber" zusätzlich anschaffen muß. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Da hast du natürlich Recht. 😬
Ich habe mal durchgerechnet was mich mein Kind im Monat kostet: Rund 2500 Euro. Da kann ich über dem Familienzuschlag Stufe 2 plus Mietenstufe 3 nur müde lächeln.
Ich will dir grundsätzlich nicht widersprechen, aber 2500 Euro pro Monat für ein Kind ist vollkommen übertrieben. Glückliche Kinder macht man nicht, indem man möglichst viel Geld draufwirft. Weder "meine" Kinder ("meine" weil sie nicht meine sind, sie nicht dauerhaft bei uns leben) noch die Kinder unserer besten Freunde kosten auch nur annähernd soviel. Nicht mal mit den mehreren Hundert Euro, die monatlich für teurere Anschaffungen, Sprachreisen, Studienstart, erste eigene Wohnung oder ähnliches geapart wersen.
Geht wir einmal weg vom Glauben und nehmen seine ausführliche Rede zu den territorialen und politischen Ansprüchen der ehemaligen SU bzw. des Zarenreiches. Dann gibt es schon starke Indizien dafür, dass er sein Hegemonialstreben für legitim hält: https://www.deutschlandfunk.de/putins-rede-st…nalyse-100.html
Wo habe ich behauptet, dass er seine Ansprüche nicht für legitim hält? Beiträge, auf die man sich mit seiner Antwort bezieht, sollte man schon vorher lesen. ![]()
ZitatWas die Entnazifizierung angeht, kann ich mich nur wiederholen: Da bedient er in der Tat einen Diskurs, der recht unreflektiert die angeblich "antifaschistische Haltung" der SU, die sich bis heute nur als Befreier sieht (was zu einem großen Teil stimmt) und nicht auch als aggressive Großmacht.
Richtig
Warum wiederholst du das?
Ich fürchte, dasss er es tatsächlich für legitim hält.
Ob er an seine eigene Propaganda über die "Entnaizifizierung der Ukraine" glaubt, weiß ich allerdings nicht.
Ich glaube nicht, dass er selbst daran glaubt, ich glaube aber, dass er aufgrund seiner geistigen Verhaftung in der Vergangenheit glaubt, dass das Narrativ zeitgemäß ist und seine Sache bei der Bevölkerung legitimiert.
Die Legitimierung scheint in der breiten Masse der Russen sogar zu funktionieren.
Würde unbedingt erstmal genau abchecken, was gefordert wird. Kann sonst durchaus sein, dass man sinnlos viel zu viel lernt. Die meisten Erweiterungen sind eher tiefenentspannt. Bei Interesse natürlich ignorieren.
Wie kann man "sinnlos zuviel" lernen?
Man muss sich einfach mal klar machen, dass die in Schule notwendigen sportlichen Leistungen durchaus durch ein Technik-Training und entsprechendes Üben erreichbar sind.
Guter Scherz
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