Beiträge von Schmidt

    Das kannst du so pauschal natürlich nicht sagen. Vielleicht fliegt man da auch hin, um die Pyramiden zu sehen oder im roten Meer zu tauchen.

    Das wäre ja wenigstens etwas. Die Regel ist aber, dass die Leute durch die Welt fliegen, um am Hotel Pool zu liegen. Vielleicht macht man mal an einem Tag eine Tour für die Fotos. Das unnötig Herumfliegen nimmt wirklich überhand.

    "Nicht anerkannt" bedeutet nicht "falsch".

    Kommt auf den Kontext an.

    In jedem Fall ist niemand dazu gezwungen die Schreibweise mit Binnen-I oder überhaupt etwas anderes als das generische Maskulinum zu verwenden. In den meisten Kontexten wird auch niemand dafür abgestraft, eine Schreibweise mit Binnen-I oder ähnliches zu verwenden. Passt doch.

    Dass man im Kontext des Natioalsozialismus betont, dass Frauen da genauso mitgemacht haben, ist sicher nicht falsch.

    In der Bahn kann ich zumindest lesen (oder schlafen). Das geht bei Bedarf auch auf dem Bahnhof, während man auf einen verspäteten Zug wartet.

    Im Auto sollte man beides nicht während der Fahrt machen.

    Im Auto höre ich Vorlesungen, Podcasts, Hörbücher, Musik (und kann dabeinauch mitsingen). Vor allem habe ich meine Ruhe vor anderen Reisenden, die nicht wissen, dass man Kopfhörer verwenden kann und sie nicht alleine im Zug sind. Außerdem brauche ich mit dem Auto ungefähr halb so lange zur Arbeit, wie mit dem Zug. Das ist jeden Tag gewonnene Lebenszeit.

    Oberleitung hatte ich zweimal, einmal direkt auf meinen Zug, ich dachte zuerst an eine Bombe, Druckwelle, gelber Rauchpilz.

    Dauerte beide Male eine Stunde, dann wurde evakuiert und Parallelstrecke wieder freigegeben.

    Dauert trotzdem insgesamt ein paar Stunden mehr. Hinzu kommt, dass es ist erheblich ungemütlicher ist, im Schienenersatzverkehrbus zu stehen oder neben Fremden zu sitzen, als im Auto seine Ruhe zu haben.

    Ich habe das mit dem ÖPNV Pendeln 10 Jahre lang gemacht. Die Lebenszeit, die dadurch unnötig verloren gegangen ist, bekomme ich nicht wieder. Das kann aber, wie gesagt auch an meiner Region liegen. Vielleicht ist es bei dir ja wirklich besser.

    Wenn es wichtig ist, muss man früher losfahren und Alternativen einplanen. Mit dem Auto auf der gesperrten Autobahn gibt es keine außer warten.

    Wenn ein Baum auf die Oberleitung fällt, sitzt man auch mehrere Stunden im Zug fest.

    Zumindest bei mir in der Region (Mittelhessen), ist die Bahn so unzuverlässig, dass es mit dem Auto immer schneller geht. Selbst mit zwei Stunden Vollsperrung bin ich mit dem Auto noch schneller an meiner Schule, als mit dem ÖPNV. Ich wohne in einer mittel großen Stadt und will in eine Großstadt. Nichtmal das klappt mit dem ÖPNV zuverlässig.

    Geht es bei Wehrpflicht primär darum, dass die jeweilige Generation, die aktiv im Wehrpflicht ist, im Kriegsfall die Verteidigung übernimmt, oder geht es um Vorbereitung für den Fall der Fälle, selbst wenn dieser in 10 oder 20 Jahren eintritt?

    Nach 10 Jahren wissen/können die meisten gar nichts mehr, Grundfertigkeiten sind aber relativ schnell wieder aktivierbar. Deshalb halte ich einen Wehrdienst von sechs Monaten auch für absolut ausreichend. Im Ernstfall braucht man eine relativ große Menge an Menschen, die schnell einsatzbereit sind. Dafür reichen sechs Monate aus.

    Despektierliche Äußerungen über den Wehrdienst der W15er, auch wenn sie "verklärt" oder "anektdotisch" erzählt zu sein scheint, zeigt für mich eine bestimmte Grundhaltung.

    Welche Grundhaltung soll das sein? Verteidigungsfähigkeit und Männer, die vor 50 Jahren über ein Jahr ihres Lebens in einer Kaserne abgesessen haben und heute immernoch exzessiv darüber reden, haben wenig miteinander zu tun.

    Ich glaube, manche Dinge kann man nur nachvollziehen wenn man gedient hat.

    Habe ich auch. Sogar freiwillig und sicher länger als der Pensionär. Mit manchen ehemaligen Kameraden habe ich auch noch Kontakt. Wir unterhalten uns aber nicht darüber, was wir für harte Kerle und Kerlinnen waren, wie wir so unseren Dienst geleistet haben. Das ist 10+ Jahre her. Das Leben geht weiter und es passieren viele spannende Dinge.

    Was wir "im Ernstfall" zu tuen hätten, ist klar. Was gibt es da zu unterhalten?

    Was ist denn das jetzt für eine herablassende Spitzenleistung, die Du hier abzieht? Lernt man das heute so?

    Das ist nur eine Feststellung. Solche traurigen Gestalten wie dich habe ich auch im Verwandten-/Bekanntenkreis.

    Zitat

    Den Wehrdienst pauschal als "verschwendete Zeit" abzutun, spricht Bände.

    Ein langer Wehrdienst war schon immer verschwendete Lebenszeit. Saufen und Zeit absitzen ist kein Einsatz für die Gesellschaft.

    Und wenn wir Baby-Boomer heutzutage irgendwo auf einer Feier unbekannte Altersgenossen begegnen, haben wir Reservisten sofort ein gemeinsames Gesprächsthema und schon wird gelacht. Man versteht sich. -Gesellschaftliche Klammer!8)

    Und alle anderen verdrehen die Augen, weil die alten Herren immernoch über die verschwendete Zeit von vor 50 Jahren reden. Ein trauriges Leben, wenn ein Pflichtdienst ein so zentrales Highlight war, dass man als alter Mann nichts anderes zu erzählen hat.

    Nein, ich bin dafür verantwortlich, dass die Kollegen mit dem von mir verantworteten Werkzeug sicher arbeiten können.
    Das sehe ich bei WebUntis nicht so, dass ich es verantworten kann, wenn es für Eltern sinnvoll freigegeben wäre.

    Es kann doch immer irgendwer irgendetwas falsch machen und damit ein Datenschutzproblem erzeugen. Das ist kein sinnvolles Argument. Du bist nicht dafür verantwortlich, dass andere ihre Arbeit richtig machen.

    Das wundert mich jetzt tatsächlich, wahrscheinlich hat der Dorf-Edeka noch nicht mitbekommen, dass der aktuell "abgesprochene" Preis wohl bei 1,19€ liegt.

    Bei uns kosten auch die meisten Produkte deutlich unterschiedlich. Dass es bei unserem Warenkorb Produkte mit abgesprochenen Preisen gibt, ist mir bisher nicht aufgefallen (und ein schneller online check hat die Theorie auch nicht bestätig).

    Warum wird dem oder der TE hier suggeriert seine Wahrnehmung sei falsch? Ich denke schon, dass man in seinem Alter in der Lage ist, das klar zu differenzieren.

    Ich suggeriere gar nichts.

    Ja, Erwachsene haben in der Regel eine etwas differenziertere Sicht, als Jugendliche. Aber ganz sicher nicht immer. Was teilweise von Erwachsenen als Mobbing empfunden wird, ist schon seltsam.

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