Beiträge von Schmidt

    Ich hab das in den letzten Ferien tatsächlich mit der Testversion von Untis probiert. Aber es ist an einigen Stellen halt nicht selbsterklärend, so dass ich auf jeden Fall eine Fobi bräuchte. Ich hatte irgendwo Denkfehler und die Dialogfenster konnten mir aber nicht helfen bzw. ich hab es nicht kapiert.

    Hast du die Videos von Untis Baden-Württemberg auf youtube gesehen?

    Jup, hart und wahr, Krankmeldungen können bei uns nur bis 6.15h geschickt werden. Leider keine Rücksicht auf "Langschläfer" ist nicht möglich, dann ist die Vertretungsplanung im Unterricht und kann nix mehr regeln.

    Dass jemand um 6:00 Uhr aufstehen muss, dürfte nicht durchsetzbar sein. Wenn ich um 8 Uhr aufstehe und dann bemerke, dass ich krank bin, melde ich mich genau dann krank. Dafür muss es dann eine Lösung geben. Genauso, wenn Kollegen im Laufe des Tages ausfallen. Krank ist krank.

    Was spricht gegen eine Adoption um dir deinen Traum zu erfüllen?

    Wenn 85 der Jahrgang ist, schonmal das Alter. Mit 37 ist es schwierig, überhaupt noch einen Säugling adoptieren zu können. Wenn es keinen Partner gibt oder dieser vielleicht sogar noch älter ist, bewegt sich die Sache langsam aber sicher auf die Unmöglichkeit zu. Säuglinge zur Adoption gibt es zudem erheblich weniger, als Adoptionswillige.

    Ein älteres Kind zu adoptieren, ist nicht für jeden etwas. Ein adoptiertes Kind ist auch nicht dasselbe, wie ein "selbst gemachtes" Kind. Von dem Striptease, den man in allen Lebensbereichen machen muss, damit ein Fremder darüber entscheidet, ob man adoptieren darf oder nicht, fange ich gar nicht an.

    Hinzu kommen sicher noch persönliche Gründe.

    Soviel ich weiß, tut die Versicherung am Ende genau das: Es wird geschaut, was ein vergleichbares Fahrzeug auf dem Markt kostet. Normalerweise hätte man dir konkrete Angebote nachweisen müssen.

    Bei uns hat der Gutachter das Fahrzeug begutachtet und in diesem Zuge auch aktuelle Marktpreise für die Wiederbeschaffung geprüft. Der vom Gutachter festgesetzte Wert ist mit 75 Euro Abzug (die wir noch vom Schrotthändler bekommen haben) an uns ausgezahlt worden. Im Endeffekt haben wir ungefähr soviel für das Fahrzeug bekommen, wie wir ein paar Jahre zuvor dafür bezahlt haben.

    Wenn man es so betrachtet, werden es die meisten unfair finden.

    Allerdings ist der Deal bei Beamten einfach ein anderer: Jeder bekommt für die gleiche Arbeit den gleichen Lebensstandard für sich und seine (Klein)Familie ermöglicht. (Der allerdings je nach Wohnort usw. auch nicht unbedingt vollständig gleich ist.)

    Ich bin nicht mal grundsätzlich gegen diese Art der Besoldung. Wir kommen monetär klar und wenn andere mehr Geld bekommen, weil sie Kinder haben, betrifft mich das nicht wirklich.

    Ich kann aber trotzdem nachvollziehen, dass man sich in diesem Fall unfair behandelt fühlen kann. Ist doch eigentlich naheliegend.

    Vor allen Dingen wird es dazu führen, dass gerichtlich festgelegt werden wird, dass die Kollegin und Kollegen bei einer beständigen Überschreitung der Arbeitszeit eine Reduzierung ihrer Pflichtstundendeputate bekommen werden. Da wird es dann wirklich interessant. Ich werde mal berichten.

    Wir kommst du darauf?

    Ich versuche es noch mal für dich zu erklären.

    Mir ist nicht ganz klar, was du "erklären" willst. Ja, natürlich muss man versuchen, Arzttermine außerhalb der Unterrichtszeit zu legen. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Das ist auch keine Interessenabwägung. Grundsätzlich ist das vollkommen unproblematisch. Wenn man einmal im Quartal zum Endokrinologen oder zum Kardiologen muss und das eben nur innerhalb der eigenen Unterrichtszeit geht bzw. man einen Vormittag/Nachmittag für Vertretungen/Konferenzen nicht zur Verfügung steht, bricht davon der Schulbetrieb nicht zusammen.

    Für eine Kinderwunschbehandlung, um die es hier in den letzten Beiträgen ging, sind mehrere, terminlich nicht beeinflussbare Arzttermine notwendig. Das kann ein häufigeres Fehlen notwendig machen. Das ist eben so. Dafür ist grundsätzlich eine Interessenabwägung notwendig, die ist aber einfach: Der Wunsch nach eigenen Kindern ist höher zu bewerten, als ein paar Vertretungsnotwendigkeiten.

    Deine Vorstellung von dieser Behandlung ist falsch. Das kannst du akzeptieren oder weiter am Thema vorbei diskutieren.

    Warum sollte ich mich da einlesen?

    Weil du das hier schreibst:

    Zitat

    Grundsätzlich würde sich erstmal die Frage stellen, ob die Behandlung auch in den Ferien stattfinden kann. Ich kenne mich zwar nicht mit dem Thema aus, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das man das hinbekommen kann

    Einlesen hätte diese Vorstellung bereits im Vorfeld korrigiert.

    Das Wahrnehmen von Beitrag #58 hätte auch schon geholfen.

    Mein Mann fängt dann z.B. früher an und geht eher oder umgekehrt. Außerdem hat er unzählige Überstunden, was aber natürlich bei Vertrauensarbeitszeit eh hinfällig ist.

    Auch bei Vertrauensarbeitszeit darf dein Mann sich seine Arbeitszeiten aufschreiben und flexibel mal einen Tag frei machen oder eine Woche nur den halben Tag arbeiten. Niemand (vielleicht abgesehen von Pflegekräften) ist so unersetzbar oder so wichtig, dass das nicht geht.

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