Ich versuche es noch mal für dich zu erklären.
Mir ist nicht ganz klar, was du "erklären" willst. Ja, natürlich muss man versuchen, Arzttermine außerhalb der Unterrichtszeit zu legen. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Das ist auch keine Interessenabwägung. Grundsätzlich ist das vollkommen unproblematisch. Wenn man einmal im Quartal zum Endokrinologen oder zum Kardiologen muss und das eben nur innerhalb der eigenen Unterrichtszeit geht bzw. man einen Vormittag/Nachmittag für Vertretungen/Konferenzen nicht zur Verfügung steht, bricht davon der Schulbetrieb nicht zusammen.
Für eine Kinderwunschbehandlung, um die es hier in den letzten Beiträgen ging, sind mehrere, terminlich nicht beeinflussbare Arzttermine notwendig. Das kann ein häufigeres Fehlen notwendig machen. Das ist eben so. Dafür ist grundsätzlich eine Interessenabwägung notwendig, die ist aber einfach: Der Wunsch nach eigenen Kindern ist höher zu bewerten, als ein paar Vertretungsnotwendigkeiten.
Deine Vorstellung von dieser Behandlung ist falsch. Das kannst du akzeptieren oder weiter am Thema vorbei diskutieren.