Beiträge von Schmidt

    Bewundernswert, mit welcher Sicherheit hier manche wissen, was andere stört oder nicht.

    Nunja, von Erwachsenen erwarte ich, dass sie sagen, wenn sie etwas stört. Ich kann keine Gedanken lesen und es ist auch nicht meine Aufgabe, die Befindlichkeiten anderer Erwachsener zu erspüren.

    Zumal einzelne Frauen hier auch versuchen für alle Frauen zu sprechen. "Wir Frauen tuen dies", "Wir Frauen tuen das" und dabei übersehen, dass es genauso wenig ein "wir Frauen" wie ein "wir/ihr Männer" gibt.

    Edit: persönliche Ausführungen gelöscht. Er wills ja so oder so nicht verstehen.

    Ich find es super, dass pepe bei "Ärzte" nicht nur an Männer (und die beste Band der Welt) denkt, aber im Allgemeinen, ist das Verständnis ein anderes, u.a. auch bei Kindern und Menschen mit weniger Bildungshintergrund. Da ich ne ähnliche Erfahrung gemacht habe, wie Veronica Mars (Eine Professorin von mir verwendete durchgehend das generische Femininum und aufeinmal war für mich sichtbar, wie viele Frauen auch Wissenschaftler(innen) sind), mache ich die üblichen Awareness-Tests in allen meinen gymnasialen Oberstufenkursen.

    Es ist doch vollkommen offensichtlich, wieviele Frauen in der Wissenschaft und ansonsten auch überall tätig sind. Dafür muss man nur einfach mal hingucken und nicht mit Scheuklappen vor den Augen durchs Leben gehen.Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie man das nicht sehen kann.

    Zitat

    Natürlich ist das Ergebnis nicht repräsentativ, aber wenn auch nur eine Person pro Gruppe das generische Maskulinum als solches identifiziert, ist das schon viel. Insofern könnte die Frage, ob eine Anpassung wichtig oder nicht wichtig ist, möglicherweise doch nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks sein.

    Es kommt immer auf Kontext, Relevanz und Framing an. Insofern war das Versuchsdesign bei allen "Awareness Tests" über die ich bisher etwas gelesen habe unbrauchbar. Vielleicht hast du ja Vorschläge für einen sinnvollen Test?

    Zitat

    Im Übrigen ist mitunter auch das generische Maskulinum nicht eindeutig, sondern missverständlich, wie in diesem viel ziterten Satz aus der Strafprozessordnung deutlich wird: „Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt 1. der Verlobte des Beschuldigten oder […] 2. der Ehegatte des Beschuldigten […]"

    Das ist überhaupt nicht missverständlich. Verlobte, Beschuldigte, Ehegatten können männlich, weiblich oder divers sein. Welches Geschlecht wer denn nun tatsächlich hat, ist vollkommen irrelevant. Insofern genau richtig formuliert.

    "Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt 1. der/die Verlobte* der/des Beschuldigten* oder [...] 2. der/die Ehegatte/Ehegattin* der/des Beschuldigten* [...]" ist wesentlich unhandlicher und schlechter lesbar, ohne, dass es einen Informationsgewinn gibt.

    Für Interessierte kann ich übrigens den Vortrag von Anatol Stefanowitsch "Gerechte Sprache ist moralische pflicht" auf Spotify empfehlen.

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    Du findest auch Vorträge von Menschen, die dir erklären, dass Gottesglaube moralische Pflicht ist oder die Unterordnung unter den Mann. Jedesmal, wenn der moralische Zeigefinger gehoben wird, frage ich mich, warum die Menschheit noch immer nicht gelernt hat, dass das Aufzwingen der eigenen Moralvorstellungen und das Hervorheben der eigenen Moralität noch nie sinnvoll war.

    Du darfst natürlich schreiben, wie du möchtest. Das mache ich auch. In meinem Alltag stört das tatsächlich niemanden. Und hier hat sich auch noch niemand nicht angesprochen gefühlt, weil ich Lehrer, Schüler etc. schreibe. Schon merkwürdig.

    Übertriebene politische Korrektheit ist das Stichwort.

    Du darfst trinken, was du magst. Ich nehme lieber den Eierlikör. Bier war noch nie mein Fall. ;)

    Bäh, Eierlikör. Ich bin ein richtiger Mann, deshalb bevorzuge ich Bier. Meine Frau darf dann am Samstag nach dem Fensterputzen einen kleinen Weißwein. Aber nicht zu viel, sonst ist sie beim Kochen betrunken und die Olle lässt wieder das 500g Steak und die Würstchenbeilage anbrennen. Frauen vertragen ja nix. 8)

    Es geht ja doch um einen Hund, wenn er auch ein Hilfsmittel ist. Und ein Rolli stört nicht wie es ein Hund tut (es gibt keine Rolli-Allergie).

    So, wie man bei Schülern/Lehrern im Rolli versucht, mit dem Stundenplan schwer überwindbaren Wege zu vermeiden (macht jedenfalls unsere Schulleitung für die Kollegin im Rolli), so kann bei schweren Allergien auch vermieden werden, dass Lehrer mit Assistenzhund in den entsprechenden Klassen eingesetzt werden. Ernsthafte Hundehaarallergien, die einen Unterricht mit Hund im Raum unmöglich machen, dürften sich mengenmäßig in Grenzen halten.

    Naja, bei Immobilenpreisen jenseits von 50 Jahreskaltmieten kann man auch mieten und die Ersparnis in Aktien etc, stecken. Damit dürfte man langfristig besser fahren.

    Es kommt eben darauf an, wo man wohnt, was man arbeitet, wie die eigenen Ansprüche sind.

    Bei uns in der Gegend gibts grundsätzlich auch Häuser im Bereich 25 Jahreskaltmieten.

    Davon, am finanziellen Limit in ein Haus zu investieren kann ich auch nur abraten. Mit dem Abzahlen ist es ja nicht getan, man muss Rücklagen für Reparaturen oder tolle Ideen der Stadtverwaltung oder des Landes bilden, das Haus einrichten etc. Dann lieber günstiger mieten und flexibel investieren.

    Verglichen mit anderen Deutschen hat man trotzdem definitiv eine Menge Kohle, wenn man ein Haus besitzt. Und wenn du deine Wohnung verkaufst, kannst du Yacht oder Ferrari kaufen, sinnlose Luxusgüter.

    Niemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis mit selbstbewohntem Haus (das in der Regel noch 20+ Jahre abgezahlt werden muss) hätte nach dem Verkauf genug, um davon eine Yacht zu kaufen. Einen Ferrari vielleicht. Das bringt aber wenig. Arbeiten müssen die auch alle, weil sie sonst ihre Kredite nicht bedienen können. Wenn sie dann einen Ferrari aber kein Haus mehr haben, wohnt es sich etwas schlecht. Das als reich zu bezeichnen ist schon sportlich.

    Meine erste Studentenwohnung habe ich von jemandem gemietet, die im Studium diese Wohnung gekauft und selbst finanziert (und bewohnt) hat. Die hatte die Wohnung in den 90ern gekauft und sie dann nach Studienende vermietet. Reich ist die auch nicht, denn die Wohnung ist nicht sehr groß, nicht direkt in der Stadt und mehr als 50.000 - 60.000 € bekäme sie dafür nicht. Um nicht mehr arbeiten zu müssen, reicht das hinten und vorne nicht.

    ich kann im Beitrag von Djino keine Unruhe erkennen, die eine Zurechtweisung auf der Metaebene nötig machen würde.

    Für mich klingt der HInweis darauf, dass dies hier keine wissenschaftliche Abhandlung sei schon wenigstens leicht erregt.

    Richtig ist aber, dass meine Aufforderung, sich wieder zu beruhigen deplaziert war. Ich habe meinen Beitrag oben dahingehend geändert.

    Wer behauptet, dass der Begriff "Hausmann" für mich negativ konnotiert sei?

    Ich schrieb:

    Das ist ein großer Unterschied.
    [Und eine "interessante" Gesprächsstrategie: Aus dem Kontext reißen und dem Gesprächspartner eine negative Eigenschaft zuschreiben...]

    Wollte ich meinen Eindruck belegen oder widerlegen, würde ich entsprechend mehr oder weniger aktuelle Texte (in einer großen Anzahl) suchen und die Kontexte, in denen der Begriff verwendet wird, genauer betrachten.

    Sehr viele Äußerungen hier in den Lehrerforen sind unbelegte (unbelegbare?) Eindrücke. Soll es hier jetzt für jedes einzelne Posting eine wissenschaftliche Ausarbeitung nebst Peer Review geben?

    Wie ist der Begriff denn für dich konnotiert? Ich persönlich habe eher den Begriff Hausfrau schon deutlich negativ konnotiert erlebt. Hausmann hingegen kommt so gut wie nie vor.

    Edit: siehe unten

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