Beiträge von Schmidt

    Rein interessehalber: Wie schätzt du die Parameter bei den männlichen Kollegen ein? Arbeiten sie Teilzeit? Bringen sie sich in der Familienarbeit ein? Wie viel? Treten sie zugunsten der Partnerin/des Partners beruflich zurück und müssen sich deshalb anhören, ein gechillteres Leben zu führen? Nehmen sie Steuerklasse 5 deswegen?

    Ich weiß, ich war nicht gemeint. Das ignoriere ich einfach.

    So gut wie nie Teilzeit.

    Entweder verdienen sie mehr und es ergibt finanziell keinen Sinn, weniger zu arbeiten oder beide sind Lehrer und die Frau will von sich aus Teilzeit arbeiten (häufig ohne Mitspracherecht des Mannes). Ich kenne natürlich nicht die Situation aller Kollegen.

    Natürlich "bringen die sich in die Familienarbeit ein". Meistens organisiert das die Frau und sie machen, was ihnen gesagt wird. Wer mehr daheim ist / weniger arbeitet hat den besseren Überblick über alles, was anfällt und kann das deshalb besser organisieren.

    Steuerklasse V eegibt mur Sinn, wenn das Einkommen beider weit genug auseinander liegt. Ich habe die V, weil meine Frau deutlich mehr verdient als ich. Was ich bzgl. der Lohnsteuer viel absurder finde ist, dass, automatisch der Mann der Steuerpflichtige ist und die Frau nur mitveranlagt wird. Das ist effektiv natürlich kein Unterschied, man gibt die Steuerklassen noch mal gesondert an. Aber dass bspw meine Frau als Hauptverdiener der Familie als mitveranlagter "Zuverdiener" klassifiziert wird, ist merkwürdig.

    Was haben laizistische Schulen mit dem Thema hier zu tun? Richtig: nichts. Das wäre auch gar nicht möglich.

    Wenn so klar ist, was "Liebe" bedeutet, warum wird das von der katholischen Kirche nicht umgesetzt? Das ist doch nur oberflächliches Blabla. Die katholische Kirche tut gar nichts dazu, Liebe in die Welt zu bringen. Wir reden hier von einer Institution, in der Kindervergewaltiger geschützt werden, das Leben von Frauen nichts wert ist und Homosexualität abgestraft wird.

    Dass es in Kirchengemeinden vereinzelt Mitglieder gibt, die das mit der Liebe tatsächlich Ernst nehmen ist sicher richtig. Hängt aber nicht kausal mit dem Glauben zusammen und schon gar nicht mit der Kirche. Die ach so Gläubigen hängen sich lieber daran auf, das Oblaten aus der Hand zu verfüttert sind und alle, die das anders machen gar nicht richtig gläubig seien.

    Tief durchatmen Valerianus. Das ganz viele Menschen nicht an einen Kasper im Himmel glauben und veraltete Kirchenstrukturen für unsinnig halten, ist für dich ja hoffentlich kein Novum.

    Du kannst gerne eine laizistische Privatschule gründen, die würde in gleichem Umfang finanziert...warte...so was gibt es nicht? Weil man dafür keine Schüler findet?

    Es gibt zahlreiche Privatschulen ohne kirchlichen Bezug. Wie kommst du darauf, dass es die nicht gebe?

    Zitat

    Du wirfst hier auch munter rechtliche Probleme durcheinander. Das kirchliche Arbeitsrecht hat überhaupt nichts mit der Finanzierung der Schulen zu tun, beide Sachen haben ihre Grundlage zwar im Grundgesetz - dass du, wie wir inzwischen wissen, ja nicht richtig gut findest und immer entsetzt bist dass es gilt - aber sind erst einmal unterschiedliche Dinge.

    Du hast den Kritikpunkt nicht verstanden. Wenn etwas primär aus staatlichen Mittel bezahlt wird (eigentlich grundsätzlich) müssen dort auch staatliche Gesetze gelten. Dass Menschen wegen ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung staatlich unterstützt diskriminiert werden dürfen, weil sich die Schule in die Satzung schreibt, dass der Typ im Himmel das so will, ist einfach nur absurd.

    Selbst hier in Bayern ist es so. Ich hatte meine Kommunion in der 3. Klasse und meine Firmung in der 8. Klasse. Religion ist heutzutage völlig irrelevant. Ich weiß auch nicht wieso man in der Kirche und in weiß (eigentlich ein Zeichen dafür, dass die Künftige noch eine Jungfrau ist, was ich heutzutage sehr stark bezweifle, normalerweise müssten 99% aller Bräute durch den Hintereingang in die katholische Kirche, weil sie schon ewig nicht mehr Jungfrauen sind) heiraten muss, wenn man sowieso nie zur Kirche hingeht. Das ist nur zur Schau, eine "Märchenhochzeit" für Facebook und die Gäste. Schön. ^^:D

    Wir sind zu zweit zum Standesamt und danach was essen gegangen. Ich verstehe nicht, warum um Hochzeit überhaupt so viel Aufwand gemacht wird. Das ist ein Verwaltungsakt.

    Wer nicht liest, kann nicht gescheit schreiben. So einfach ist das (meiner Erfahrung nach).

    Die Polizei-Ausbildung umfasst viel Gesetzeskunde und die Tätigkeit viel Papierkram.

    Wer da Probleme in der Auffassungsgabe von, zum Teil nicht unkomplizierten, Texten, hat, weil wenig bis keine Leseerfahrung da ist,

    ist für den Polizeidienst eher ungeeignet.


    Ich wollte nachsehen, ob die Schleswig-Holsteiner Anwärter auch studieren müssen (wie die Hessen).

    "Die Aufgaben der Schutzpolizei sind sehr vielfältig, da die Kollegen immer den ersten Angriff durchführen."

    https://schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte…ererDienst.html

    Hä? ^^

    Zur Schuldfrage: Lesemotivation ist ein komplexes Thema. Als Lehrer kann man relativ wenig machen, außer zu versuchen, die Lesemotivation zu fördern. Aber wer nicht will, will eben nicht.

    Zugegeben, ich sprach da etwas globaler, aber Schmidt hat wohl wieder zu früh geurteilt. Solange ich die Situation überlegen kann, wird es sowas natürlich (!) in meiner Klasse nicht geben. Da würde ich mich im Zweifel immer vor das Opfer stellen. Außerhalb des Klassenraums ist mein Einfluss begrenzt und da würde ich keinem Schüler raten, den Helden zu spielen. Ich erinnere da nur an das Video, das vor einigen Monaten Schlagzeilen machte, weil ein Jude in Berlin (?) attakiert wurde, nur weil er Kippa trug.

    Es geht hier um die Schule und das Tragen eines kurdischen Symbols. Was hat das mit Kippa Trägern in Berlin zu tun?

    Das Tragen seiner Glaubenszeichen ist übrigens nicht "den Helden spielen", sondern das Wahrnehmen seines demokratischen Rechts auf den Ausdruck seines Glaubens. Die Einzigen, die dabei Schuld trifft, sind diejenigen, die andere deswegen angreifen.

    Meinungsfreiheit schön und gut, aber auch in Deutschland muss man ggf. überlegen, ob einem die eigene Meinung oder die körperliche Unversehrtheit wichtiger ist, wie zuvor angedeutet.

    Bitte was?

    Homosexuellen Schülern rätst du dann auch dazu, sich nicht so homo zu verhalten und diese "Meinung" für sich zu behalten, damit sie vor Übergriffen der Mitschüler sicher sind?

    Die eigene kulturelle Herkunft ist genauso, wie die sexuelle Orientierung eine unveränderbare Eigenschaft, die niemand verstecken muss.

    Es ist zwar richtig, dass es an einigen Orten immer noch notwendig ist, Teile seiner Eigenschaften verstecken zu müssen, um Übergriffe zu vermeiden. Dass du das aber in deinem Klassenraum so umsetzt und förderst ist ein Armutszeugnis für dich.

    Ich empfehle die Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus ("Tridentinische Messe"). Dort ist man vor den leider sonst weitgehend üblichen modernistischen Abweichungen weitgehend sicher.

    Nein danke.


    Und zum Thema: ich bin auch der Meinung, dass du dir die Schule genau ansehen solltest. Mit Lehrern / der Schulleitung vor Ort zu sprechen ist die einzige Möglichkeit herauszufinden, ob deine Vorstellungen und die der Schule zusammenpassen oder nicht.

    Ich würde nicht nur nach Einstellungschancen gucken. Mach, was Dir auch langfristig Spaß macht. (Für mich war die von Dir gewählte Fächerkombination super.)

    Sehe ich auch so. Dass die Wahl der Fächer "Islamische Religion" und "Italienisch" vielleicht nicht so schlau ist, ist klar. Dann als Erweiterungsfach noch "Griechisch" zu wählen, um die Chancen zu verbessern, bringt dann auch nichts mehr.

    Wenn der Bedarf aber mindestens mittel ist und man selbst regional halbwegs flexibel ist, gibt es keinen Grund, sich zu Gunsten "gefragter Fächer" gegen seinen Wunsch zu entscheiden. Vielleicht wartet man etwas länger auf eine Planstelle, aber unter kommt man mit den meisten Kombinationen.

    Ich sehe das Problem nicht. Wenn du dein Zeug auf youtube hochladen willst, musst du dich so oder so mit Fluchen zurückhalten (insbesondere, wenn du irgendwann monetarisieren willst) und Minderheiten grob Beleidigen wirst du wohl auch nicht wollen.

    Alles andere ist unerheblich. Sollten dich Schüler auf youtube sehen, ist das bestenfalls ein guter Moment, um darüber zu sprechen, dass es zur Professionalität gehört, im Arbeirsumfeld nicht alle Teile seiner Persönlichkeit zu betonen, das aber nicht bedeutet, diese grundsätzlich abstellen zu müssen.

    Lass dich doch nicht von irgendwem verunsichern. Solange dir nicht im Ref jeder rückmeldet, dass du es lieber lassen solltest und du durch deine UBs fällst, ist doch alles gut. Es gibt immer unzufriedene, unprofessionelle, arrogante oder unfaire Menschen, die aufgrund einer nicht repräsentativen Erfahrung unqualifziert über dich urteilen. An diese Menschen solltest du keinen Gedanken verschwenden.

    Die Devise lautet: Hauptsache schnell in die Tasten hauen und dann Dinge hinkotzen, die nachweislich falsch sind.

    Soviel Einsicht in dein eigenes Verhalten hätte ich nicht erwartet. Bravo.

    Zitat von Herr Camp

    Und wenn nichts mehr geht, beginnt man, den Gegenüber zu diskreditieren und diffamieren. Als Vorbild dienen hier sogenannte "Haltungsjournalisten", die jedwede Kritik, sei sie noch so begründet, als "Verschwörungstheorie" abgestempelt haben und dies z.T. immer noch tun.

    Es gab keine kritische Berichterstattung oder gar Debatte über die Maßnahme der Regierung (hier), obwohl unzählige nationale und internationale Wissenschaftler sich durchaus auch kritisch zu Wort gemeldet haben und dies immer noch tun (z.B. hier).

    Ich gehe davon aus, dass die Bundesrgierung sich alle Positionen angehört hat und sich hat beraten lassen. Im Nachhinein lässt sich immer leicht sagen, die Entscheidungen seien falsch gewesen. Ich nehme mir nicht heraus, beurteilen zu können in wie weit die Maßnahmen nötig waren, ich sehe aber, dass bei uns nicht die Leute auf der Straße verreckt und vor sich hin gegammelt sind. Auch die Menge der Covid-19 Toten hält sich hier, im Gegensatz zu anderen Ländern sehr in Grenzen. Im Nachhinein wird man (Wissenschaftler verschiedener Disziplinen) die Situation rational bewerten und Lehren fürs nächste Mal daraus ziehen müssen.

    Der Verschwörungstheoretiker werden übrigens diejenigen bezeichnet, die glauben Bill Gates wolle uns alle zwangsimpfen, die Echsenmenschen/Illuminati seien dafür verantwortlich oder es gäbe gar kein Covid-19.

    Zitat

    Stattdessen wird z.B. immer noch einfach behauptet, dass "bei unaufschiebbaren Operationen Betten zu jeder Zeit zur Verfügung gestanden hätten".

    Das ist nachweislich falsch, wie man unter anderem hier, hier, hier, hier u.v.w. nachlesen kann.

    Schlag bitte die Bedeutung des Wortes "unaufschiebbar" nach.

    Zitat

    Auf der Gegenseite steht nun einmal schwarz auf weiß und in vielen tausend Dokumenten aus der Vergangenheit und heute nachzulesen ein u.a. vom RKI medial inszeniertes Szenario, was so niemals existiert hat und schon gar nicht durch einen "Lockdown" oder das Tragen von Papierfetzen im Gesicht verhindert wurde.

    Puh. Wer soll das mit welchem Ziel veranlasst haben?

    Zitat

    Schaut man sich die berühmte R-Kurve des RKI an, die am 15. April im Epidemiologischen Bulletin 17 veröffentlicht wurde (hier), sieht man, dass bereits Anfang/Mitte März der Höhepunkt erreicht war und am 23. März, als der Lockdown kam, der Peak schon überschritten war. Der R-Wert war bereits seit dem 21. April unter 1.

    Die Maßnahmen ab dem 09. März (Absage von Großveranstaltungen, Bund-Länder-Vereinbarungen vom 16. März) haben nachweislich nichts gebracht, wenn man die Inkubationszeit von 5 bis 14 Tagen bedenkt.

    Die Bundeskanzlerin hat nach Veröffentlichung der Kurve vorgerechnet, was es mit der Kurve auf sich hat, und als Ziel ausgegeben, dass dieser Faktor unter 1 sein muss. Zu diesem Zeitpunkt war der Faktor aber bereits bei 0,7 (hier).

    Dies habe ich in einem meiner ersten "Posts" geschrieben, zugegeben ein wenig flapsig formuliert. Aber nochmals, ich halte diesen R-Wert für wenig aussagekräftig, vielmehr muss, auch dass habe ich geschrieben, regional geschaut werden, wo Ausbrüche zu verzeichnen sind.

    Ok, du verwendest den R-Wert vom März als Argument für deine Position um ich dann als Argument selbst zu entwerten. Interessant. Und dann kommst du mit einer innovativen Idee um die Ecke, die bereits seit mehreren Wochen genauso umgesetzt wird. Nur so ein Tip: Du solltest weniger in den Monaten März bis Mai herumstöbern und stattdessen lieber mal rausgehen.

    Zitat

    Hier muss dann mithilfe moderner Technik und nahtlosen Testreihen möglichst effizient und schnell analysiert werden, wer wann und wie lange evtl. in Quarantäne muss.

    Hinzu kommt die Falsch-Positiv-Rate als Problem (Ärzteblatt).

    Zu guter Letzt habe ich auf Wolfgang Schäuble verwiesen, der meine Position recht gut zusammenfasst (ggf. habe ich sie auch einfach von Schäuble adaptiert):

    "Wir dürfen nicht allein den Virologen die Entscheidungen überlassen, sondern müssen auch die gewaltigen ökonomischen, sozialen, psychologischen und sonstigen Auswirkungen abwägen. Zwei Jahre lang einfach alles stillzulegen, auch das hätte fürchterliche Folgen.

    Das führt mich zurück zu meiner Frage oben. Welche Einschränkungen gibt es denn noch, die untragbar für Wirtschaft und Gesellschaft sind? Ich habe den Eindruck, du willst dich einfach nur aufregen, bist sauer, dass die Sache bei uns ganz gut läuft und ignorierst deshalb den aktuellen stand der Dinge, um dich weiter über den Zustand vor zwei Monaten aufzuregen.

    Zitat

    Das Thema impfen möchte ich hier nicht ansprechen, aber grundlegend, und auch das habe ich bereits erwähnt, glaube ich nicht, dass im Winter ein Impfstoff auf den Markt kommt, der wie ein Wundermittel an alle verabreicht wird und das Coronavirus ausrottet. Auch hier habe ich bereits auf Ugur Sahin verwiesen sowie die forschenden Pharmaunternehmen (hier).

    Vielleicht gibt es auch gar keinen Impfstoff gegen Covid-19. Das wird sich zeigen.

    Impfen macht eh Autismus und ist eine einfache Möglichkeit für Bill Gates, uns alle zu microchipen. Auf der anderen Seite werden ja alle zwangsgeimpft, also braucht man sich darüber auch nicht aufregen.:pirat:

    Ich soll doch froh sein 22€/h zu bekommen. Die Vorbereitungen und vieles mehr wird irgendwie nicht wahrgenommen.

    Du wirst, im Gegensatz zu VSS Kräften, nicht nur für die geleisteten Unterrichtsstunden bezahlt.

    Zitat von lehrer2019

    Ich glaube, dass man mir keine höhere Eingruppierung "gönnt", weil ich die Qualifikationen nicht bringe. Demnach sollte ich dann auch nicht unterrichten? Es kann doch nicht sein, dass die Schulleitung meine Tätigkeiten wahrnimmt, aber nicht akzeptiert.

    So funktioniert der öffentliche Dienst nicht. Du hast keinen Abschluss, d.h. keine formale Qualifikation (für die Stelle), also bekommst du E6. Der Schulleiter könnte deine eigene Mutter sein und daran würde sich nichts ändern. Der Schulleiter entscheidet das nicht un mit gönnen hat das auch nichts zu tun.

    Ich habe früher neben dem Studium zeitweise auch im ÖD gearbeitet. Ich saß auf einer E9 Stelle, habe aber nur E6 bekommen, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Studienabschluss hatte. So ist das eben.

Werbung