Was ist objektiv? Ich kenne Menschen, die behaupten dies auch von einer Millionen.
Und man kann auch ein Auto unter 20 000 kaufen, ist halt kein Neuwagen. Dein vorheriger Beitrag klingt schon überheblich.
Objektiv heißt, dass man bei rationalem Überlegen über die Kosten des Lebens dazu kommt, dass das Geld (nicht) ausreicht. Zu den Kosten des Lebens zählen medizinische Versorgung, gesunde und ausgewogene Ernährung, warmes und platzmäßig ausreichendes Wohnen, Hobbys, Spenden und Urlaub.
Wenn du rational bspw. über Jobverlust oder sogar dauerhafte Arbeitsunfähigkeit ggf. mit medizinischer Unterstützung nachdenkst und zu dem Schluss kommst, dass 40.000 Euro auch nur für zwei Jahre ausreichen, dann bist du realitätsfern.
Natürlich müssen vielen Menschen mit deutlich weniger Geld auskommen. Aber was ist es für eine menschenverachtende "Lösung" anderen ihr Geld solange weg zu nehmen, bis sie selbst nicht mehr genug haben? Ist es irgendwie besser, wenn möglichst alle außer ein paar Superreichen mit etwas Pech in Existenznöte kommen?
Bei einer angelegten Million (nicht bei einem Vermögen von einer Million) kann man anfangen, darüber nachzudenken, ob man die Erträge steuerlich belastet.
Was daran überheblich sein soll, eine realistische Einstellung zur Lebenshaltung zu haben, erschließt sich mir nicht. Natürlich geht es auch mit wenig Geld. Das machen unzählige Menschen ja auch. Ich bin auch in Armut aufgewachsen. Das iet aber wirklich beschissen.
Bzgl. des Autos: ein vier Jahre alter Kleinwagen hat uns vor 6 Monaten 17.000 Euro gekostet. Klar kann man irgendeine alte Kiste kaufen, die ist dann eben unsicherer und hat einen höheren Verbrauch.