Und dann gibt es Gemecker, wenn Grundregeln festgesteckt werden, die nun einmal nötig sind, um die Organisation eines so großen "Unternehmens" wie einer Schule zu ermöglichen? Weil diese Grundvorgaben den persönlichen Komfort einschränken?
Eine Bescheinigung eines Arztes ab dem ersten Krankheitstag des Kindes zu verlangen, ist kontraproduktiv. Warum muss man sein krankes Kind durch die Gegend schleppen und im Wartezimmer fröhlich andere Kinder anstecken, damit ein Arzt auf einen Zettel schreibt, dass das Kind krank ist?
Zitat
Ich habe leider sehr oft den Eindruck, dass es viele Kolleginnen (und ja, es sind meistens Frauen) gibt, denen es nicht primär um eine Vereinbarung von Beruf und Familie geht, sondern primär um die Erfüllung ihrer Rolle als Mutter und ganz ganz weit hinten kommt dann auch noch der Beruf.
Ein Vorteil des öffentlichen Dienstes generell ist es, dass man seiner Familie eine höhere Priorität geben kann, als in der freien Wirtschaft.
Ansonsten geht es hier doch eher darum, dass eine eigene Krankmeldung bis 7 Uhr teilweise unrealistisch ist. Wenn ich erst um 11 Uhr in der Schule sein muss, was bei meinen Fächern durchaus passieren kann oder zur dritten Stunde Unterricht habe, dann bin ich um 7 Uhr noch nicht wach. Und ich verkürze meine Schlafzeit auch nicht, um zu prüfen, ob ich nicht vielleicht krank bin.