Beiträge von Schmidt

    Für mein Empfinden haben deutsche SuS wenig Gelegenheit, Gemeinschafts-Erfahrungen unabhängig von den Eltern zu machen. Es gibt diesbezüglich offenbar deutlich kulturelle Unterschiede zu Frankreich oder England mit ihrer Tradition der Sommercamps.

    Ich war seit ich acht war in den Sommerferien und auch manchmal in anderen Ferien auf Kinder-/Jugendfreizeiten. Solche Angebote gibt es auch heute noch reichlich. Hinzu kommen Jugendgruppen, Sportvereine etc. Möglichkeiten gibt es durchaus.

    Quelle?

    Sich den Aufwand vollkommen sinnfrei zu machen und die Eltern ohne Sinn und Zweck Geld ausgeben zu lassen, wäre ziemlich dumm.

    Wenn es dir Spaß macht, wäre das schonmal ein Nutzen, der die Durchführung rechtfertigen könnte. Wenn man dann auch noch annimmt, dass Klassenfahrten für Grundschüler meistens ein besonderes Erlebnis sind, weil sie das erste mal für mehrere Nächte am Stück nicht bei den Eltern sind, wäre das unter Umständen ein weiterer Nutzen.

    Das ist nicht ganz falsch, aber problematisch:

    Kann man so interpretieren, muss man aber nicht. In meinem Umfeld wird der Begriff jedenfalls nicht als Synonym für arisch verwendet. Einfach mal die Kirche im Dorf lassen und sich nicht von irgendwelchen Rechten vorschreiben lassen, welche Begriffe man wie zu verwenden hat.

    Z.B. einfach eine langweilige Reise?

    Nicht jede Unterrichtsstunde gelingt. Und auch nicht jede Klassenfahrt wird der Brüller. Find ich jetzt nicht weiter schlimm. Man kann nicht alle glücklich machen oder um wertvolle Erfahrungen bereichern. Aber manche schon.

    Oder man lässt den Quatsch mit den Klassenfahrten einfach, wenn deren Durchführung nicht rechtskonform möglich ist.

    Gut in die Klassengemeinschaft integrierte Schüler haben so oder so auch privat Kontakt und erleben etwas zusammen. Für nicht gut integrierte Schüler oder solche, die sogar gemobbt werden, sind Klassenfahrten die Hölle.

    Fahrten und Ausflüge gibt es auch von anderen Einrichtungen, als der Schule. Die sind fürs Erleben deutlich besser geeignet (und oft auch günstiger), als Klassenfahrten.

    Womit es sich bei "biodeutsch" um einen verbrämten Begriff für die eigentlich gemeinte Bezeichnung "Arier" handelt.

    Biodeutsch bedeutet, dass die Urgroßeltern schon Deutsch gesprochen haben und die Familie seit PI mal Daumen dem dritten Reich in Deutschland ansässig ist. Der Begriff wird mittlerweile durch alle Bevölkerungsgruppen hindurch, auch von Migranten, verwendet, ohne dass damit irgendwas rassistisches gemeint ist.

    Zitat

    Für mich sind Kinder Kinder.

    Die familiären Hintergründe dieser Kinder zu verstehen, ist kein Rassismus.

    Deine Ausführungen machen so immerhin Deinen Standpunkt, den ich zunächst völlig befremdlich fand, nachvollziehbarer.

    Klassenfahrten verstärien die Verhältnisse in der Klasse. Wer gemobbt wird, erlebt das auf Fahrten noch intensiver. Wer keine Freundschaften in der Klasse hat, ist auch auf der Klassenfahrt alleine. Die bereits bestehenden Gruppen innerhalb der Klasse verstärken ihre Bindung.

    Aber bei euch gibt es sicher an der ganzen Schule kein Mobbing und alle sind total nett und positiv zueinander.

    Ich finde das durchaus vergleichbar - und machbar.

    Wenn meine bessere Hälfte zur jährlichen einwöchigen Teambuilding-Veranstaltung auf die Alm fährt, gibt's auch keine Fluchtmöglichkeit zur normalen Feierabendzeit, und erst recht nicht um 16:00 Uhr. Wer nicht bis 22:00 oder 23:00 Uhr dabeibleibt, wird mindestens schief angesehen. Und meistens macht es sogar Spaß.

    Eine Klassenfahrt mit Aufsichtspflicht und "interessanten" Ausflügen ist schon ein bisschen was anderes, als eine Teambuilding Veranstaltung mit den Kollegen, mit denen man täglich arbeitet. Ich hatte beides und sehe da ganz deutliche Unterschiede. Allerdings ist eine Woche eher lang. Ich kenne nur zwei oder drei tägige Teambuildingmaßnahmen.

    Das ist "beim Frisör" doch üblich. Kennt man doch überall, oder?

    Ja kenne ich auch von vielen Friseuren. Bei unserem ist das allerdings nicht so. Ichbhabe das schon immer für dreist gehalten. Nach lang/mittel/kurz zu differenzieren ist ok, aber nicht nach Mann/Frau.

    Krass wie mies die Preise sind. Meine Friseurin ruft hier auf dem Dorf für einen Männerhaarschnitt 13€ und für einen Frauenhaarschnitt 20€ auf (schwarz). Damit liegt sie bei gut 50€/Stunde.

    1. Dreist, einen preislichen Unterschied am Geschlecht fest zu machen.

    2. Sie ist sicher nicht acht Stunden am Tag durchgehend beschäftigt.

    3. Zwei "Frauenhaarschnitte" und einen "Männerhaarschnitt" (was auch immer das ist) schafft sie sicher nicht in einer Stunde.

    4. Ein bisschen was dazu zuverdienen und dabei vielleicht noch jemandem einen Gefallen zu tun, ist etwas anderes, als der Hauptjob.

    Kinder können sowas nicht entscheiden, sondern höchstens ihr Vormund.

    Die können so etwas auch nicht immer entscheiden. Wer bspw. seine iranische Staatsbürgerschaft aufgeben will, kann das nur, wenn der Wehrdienst abgeleistet ist. Für Frauen ist es noch komplizierter und teilwrise unmöglich, die iranische Staatsbürgerschaft loszuwerden. Chinesen kommen gar nicht aus ihrer Staatsbürgerschaft raus. Die doppelte Staatsangehörigkeit wird dort gar nicht anerkannt. Das sind nur zwei Beispiele.

    Bei den beiden Grundschulen in unserem Einzugsgebiet wird das bei beiden Schulen abgefragt und da geht kein Kind, bei dem die Eltern nicht eingewilligt haben, dass es selbst gehen darf.

    Über den Rechtsruck - fast möchte man sagen "AfD-Ruck" - der SPD und den anderen Parteien gab es das letzte halbe Jahr doch genug in der Presse, z.B. das Spiegel Interview mit Scholz: "Wir müssen endlich im großen Stil abschieben".

    Aus dem verlinkten Video-Clip:

    Baum: Sie sagen, die müssen alle abgeschoben werden!
    Gauland: Das sagt Herr Scholz, dass die alle abgeschoben werden müssen!

    Du siehst aber schon den sehr deutlichen Unterschied zwischen:

    "Wir müssen Menschen, die kein Bleiberecht haben konsequenter abschieben, ganz besonders, wenn sie straffällig geworden sind."

    und

    "Wir müssen die ganzen Ausländer rauswerfen und uns dann noch überlegen, wie wir den ganzen Ausländern mit deutschem Pass die deutsche Staatsbürgerschaft wieder wegnehmen können, damit wir die auch noch rauswerfen können."

    Berlin ist weit weg, in NRW gibt es genug Kinder, die benachteiligt aufwachsen.

    Und selbst wenn es eine Ausnahmesituation sehe, rechtfertigt diese nicht, dass Lehrkräfte ohne zeitliches Limit weit über die angesagte Abholzeit hinaus die Kinder beaufsichtigen oder dass man Kinder über 5 Stunden im Unklaren lässt, wie sie nach Hause kommen.

    Wenn die Ansage, die Kinder seien abzuholen um 11 Uhr kommt, dann wäre danach so oder so noch Unterrichts- und Betreuungszeit. Bis zum Ende der regulären Betreuungszeit gibt es gar keinen Grund, sich darüber zu beklagen, dass die Kinder nicht abgeholt werden.

    Und bevor man Kinder bei Einbruch der Dunkelheit alleine auf zig Kilometer zu Fuß losschickt, gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten. Es geht hier offenbar nicht darum, dass die Kinder in 10 Minuten zu Fuß durch die Stadt nachhause laufen.

    Dass Eltern es nicht gebacken kriegen, sich um ihre Kinder zu kümmern, ist ein Problem. Dafür können aber die Kinder nichts.

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