Beiträge von s3g4

    Eben. Das war ja mein Vorschlag.

    Oben links Name und dann Spalten "Datum", "Uhrzeit Beginn", "Uhrzeit Ende", "Pausenzeit" und ggf. "Arbeitszeit gesamt".

    So machen das viele Betriebe, die nach Zeitaufwand abrechnen und sich keine elektronische Zeiterfassung leisten können oder wollen.

    Hoffentlich bist du nicht damit beauftragt sowas einzuführen.

    Eine Tabelle händisch mit Arbeitszeiten füllen? Oh Gott ich sehe schon die bescheuerten andere Ideen der Lehrkräfte dazu. Am besten eine Liste, welche im Lehrerzimmer ausliegt, die dann von jedem eingescannt und an die personalführende Dienststelle geschickt werden muss.

    Meine Erfahrung ist, dass Du 3 bis 4 Monate später ein Schreiben von der Perso bekommst, mit der Frage, ob Du dann und dann an Streikmaßnahmen teilgenommen hast. Wenn nicht, musst Du nachweisen, dass Du an Deinem Dienstort Deine Arbeit getan hast - wenn nicht (Du widersprichst nicht) wird Dir bei nächster Gelegenheit das Geld abgezogen. Bei mir immer an die 160 EUR

    Wie weißt man das denn nach?

    Das klingt als ob es gar kein Disziplinarrecht gäbe. Dann könnte man ja derzeit auf Pausenaufsichten, Konferenzen oder Klassenfahrten verzichten - kann einrm ja eh nichts passieren.

    Schwerwiegende Fälle können zu Zwangsversetzungen oder zur Entfernung aus dem Beamtendienst führen. Dass das nicht bei einmaligem Vertrödeln der Arbeitszeit passiert, ist klar.

    Ich habe in meinem Umfeld, das muss ich dazu erwähnen, weder mitbekommen, dass jemand aus dem Beamtendienst entfernt wurde noch dass jemand über einen längeren Zeitraum in einem derartigem Maße gegen dienstliche Anweisungen verstieß, dass diese Option im Raum stand.

    Ich habe nichts von Dienstverweigerung gesagt. Nur eben langsam arbeiten... 20h für eine Korrektur, die eigentlich 2h bräuchte. Was soll da jemand sagen?

    Warum sollten Sie das tun müssen, deiner Meinung nach?

    In Hessen ist das so. Bei euch ist es anders, die Planstellen und Angestellten werden spitz abgerechnet (zumindest verstehe ich die FESchVO so).

    Heißt aber am Ende, die Ersatzschule bezahlt das Gehalt und rechnet dies dann hinterher über die Landbezuschussung ab. 15% müssen Eigenleistung der Ersatzschule sein.

    Bei uns gibt es eine pauschale Bezuschussung und davon werden Planstellen abgezogen.

    Du willst es nicht hören (weil es auch unverschämt ist): Dein Problem, deine Orga, du musst für ein gut gefülltes Durchlaufkonto sorgen. (oder automatische, vereinbarte Verschiebung bzw. Verlängerung des Zahlungsziels)

    Ich habe einen sehr sehr hohen Dispositionskredit, genau für den Fall der Fälle. Zum Glück muss ich den nur sehr selten und nur in kleinen Teilen in Anspruch nehmen.

    Nochmal. Was passiert dann mit den Kollegen, die ein Vielfaches der vorgesehenen Zeit für jede einzelne Unterrichtsstunde planen? So lange an einer einzelnen Klausur rumhantieren wie andere an einem ganzen Stapel?

    Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen.

    Klare Anweisung vom Chef. Das wird denen schwer fallen, aber da müssen die Schulleiter und Ministerialbeamten wohl durch.

    Welche Anweisung? Zeitvorgaben für die Korrektur und die Vorbereitung? Wer prüft das?

    Wenn sowas kommt driftet das sicherlich an viele Stellen ins Micromanagement ab. Viel Arbeit für die Personalvertretung.

    Das Schöne an einem Boykott von US-Firmen oder Veranstaltungen ist, das dies uns Europäer nichts kostet und keinen Mut erfordert.

    In meinem alltäglichen Leben kann ich gar nicht alle US-Firmen boykottieren ohne dass es mich was kosten würde. Entweder viel Zeit und/oder Geld.

    So gesehen können international gefeierte Sportveranstaltungen in jedem Schurkenstaat stattfinden, sofern die menschenverachtende Politik der autokratischen Machthaber nichts direkt mit dem Großereignis zu tun hat. Da bin ich ja voller Hoffnung, dass wir bald wieder Olympia z.B. in Moskau feiern dürfen...

    Olympia 1936 war in Berlin. Sicher ist nichts unpolitisch. Wir können daran eh nichts ändern. Solche Veranstaltungen haben aber auch den Effekt, dass verschiedene Nationalitäten zusammen kommen und es (größten Teils) um den Sport geht. Ist für die Völkerverständigung sicher nicht schlecht.

    Ich bin gar kein Fußballfan, aber ich werde mir sicherlich das ein oder andere Spiel in geselliger Runde anschauen. Ich hätte sicher einen anderen Austragungsort gewählt, aber mich hat niemand gefragt.

    Keime Ahnung, ich finde auch nicht, dass es den Sportlern gegenüber fair ist. Jedenfalls ist es aber hochpolitisch, Sportler*innen bestimmter Nationen auszuschließen, das wirst du wohl kaum abstreiten?

    Was genau meinst du?

    Folgende Nationen wurden suspendiert:

    Russland, Kongo und Pakistan, weil FIFA-Statuten verletzt wurden.

    Wer wird von den USA zusätzlich ausgeschlossen?

    Ich sehe es so, dass die WM in Katar nicht hätte stattfinden dürfen. Die Zustände auf den Baustellen waren öffentlich bekannt.

    Das kann ich schon eher verstehen, weil diese Missstände im direkten Zusammenhang mit der WM gestanden haben.

    Mit dem Argument kann man alle Kritik an jeglichen Zuständen unterbinden. ICE führt sich auf wie die SS? Egal, an meinem Smartphone klebt Blut. Wie praktisch, der Rest der Welt kann mir also egal sein, weil ich nicht als Selbstversorger im Wald lebe.

    Es geht nicht darum Kritik zu unterbinden. Die WM ist kein Politikum, sonst hätten viele WMs aus unterschiedlichen Gründe nicht stattfinden dürfen. Wer entscheidet es denn, dass die jeweilige Nationalmannschaft aus politischen Gründen nicht dran teilnehmen darf? Es geht nicht um die Unterstützung der Politik eines Landes, sondern um ein Fußballtunier (und in dem Zusammenhang auch um relativ viel Geld).

    Da helfen deine Nebelkerzen auch nicht.

    Alleine 2026 wird es etwa 50-60 Weltmeisterschaften in diversen Sportarten und verschiedensten Nationen geben. Warum nun gerade die Fußball-WM so politisch aufgeladen wird, ist mir ein Rätsel.

    Weil es eine der wenigen Weltmeisterschaften ist, die medial Beachtung finden. Also wird daraus ein Politikum gemacht. Während man dabei sein Apple IPhone in den Händen hält und auf Amazon nach dem nächsten Schnäppchen sucht.

    Gratismut

    ...trifft es schon ganz gut.

    Das stimmt so pauschal auch nicht. Die Bezahlung im Ersatzschuldienst (Privatschulen in freier Trägerschaft) orientiert sich zwar an den Gehältern des öffentlichen Dienstes, muss jedoch nur bei mindestens 80% des Grundgehalts vergleichbarer, also angestellter Lehrkräfte liegen.

    Manche werden auch an der Ersatzschule weiter vom Land bezahlt. Das gibt ganz viele unterschiedliche Ausgestaltungen in den Ländern.

    Z.B. gibt es bei uns nur Planstellen an Förderschulen in freier Trägerschaft. An den anderen Schulen kann man maximal ohne Bezüge beurlaubt werden. Das ist in NRW aber anders, so wie ich das verstehe. Die Ersatzschule wird hier aber sicherlich auch was an das Land zahlen müssen, für die jeweilige Planstelle.

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