Beiträge von s3g4

    Gibt es diese Pendants? Oder warum fliegen unsere Leute bei den kleinsten Ausfällen unserer Maschinen ständig in diese Regionen um die Maschine wieder ans Laufen zu bringen.

    Ich glaube es geht hier nicht um Fakten, sondern wage Gefühle zu einer undifferenzierten Ungerechtigkeit. Diese soll bitte von der Privatwirtschaft beseitigt werden, damit man sich als Beamter wieder besser fühlt und die Preise niedrig bleiben.


    In welchem System wir leben wird dabei ausgeblendet. Ich bin nun auch kein Volkswirtschafter, aber selbst ich verstehe die groben Mechanismen.

    Alles klar, ich nehme zur Kenntnis, dass der Ton hier offenbar wichtiger ist als der Inhalt. Ich passe mich natürlich gern an – sofern das auch für alle gilt. Schön, dass wir darüber gesprochen haben.

    Der Inhalt ist wichtig. Schau dir mal deinen Eingangspost an. Sowas undifferenziertes passt ganz gut an den Stammtisch. Da sind wir hier nicht (zumindest habe ich kein Bier vor mir stehen). Ich war nicht der Einzige mit den Hinweisen.

    Aber keine Sorge, nicht jeder ist für komplexe Gedanken gemacht. Einige sind eben besser im bloßen Nachplappern. Bleib ruhig in deiner Komfortzone – die Erwachsenen übernehmen die Diskussion.

    ->

    Ich halte es daher für geboten – nein, überfällig –, dass wir über eine gerechtere Verteilung der Lasten sprechen. Höhere Steuern und Sozialabgaben für gutverdienende Angestellte in der Privatwirtschaft sind nicht nur ein Gebot der Solidarität, sondern auch der Vernunft. Wer den Staat will, muss ihn sich leisten können.

    Gleichzeitig braucht es endlich mehr Lohnzurückhaltung in der Industrie. Wir können uns keine Lohnspirale mehr leisten, wenn wir als Wirtschaftsstandort international konkurrenzfähig bleiben wollen.

    10/10

    Weißt du denn gesichert, dass es für die wirklich keine Option gegeben hätte?

    ja, es gab sehr sehr lange gar keine neuen A14-Stellen. Die waren alle besetzt von Regelbeförderten. Die danach kamen mussten warten bis der Kegel wieder stimmte. Dann gab es wilde Geschichten über vergangene Schulleitungen und Seilschaften :D ziemlich spannend. Ich wäre zu diesen Zeiten nicht dort geblieben. Mittlerweile ist es, finde ich zumindest, ganz gut hier :)

    Wenn also in den Naturwissenschaften ein Student abbricht, dann grundsätzlich weil das Studium so verdammt schwer ist und wenn in den Geisteswissenschaften ein Student abbricht, dann grundsätzlich, weil er ein unorganisierter, intellektuell überforderter Idiot ist?

    Seid ihr sicher, dass ihr hier nicht auch ein Stück weit euer eigenes Ego boosten wollt, weil ihr das so schwere Studium durchgezogen habt?

    Realitäten sind Ego-boosts? cool. Also mir persönlich ist es ziemlich egal. Ich hätte ein Studium in Germanistik z.B. nie geschafft, weils die Hölle für mich gewesen wäre. Aber es gibt klare Statistiken darüber. Da braucht man sich auch nicht angegriffen fühlen.


    folgendes dazu:


    📊 Anteil der Studienabbrüche aufgrund nicht bestandener Prüfungen nach Fachbereichen

    Eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) identifizierte, dass etwa 6 % der Studienabbrüche auf nicht bestandene Prüfungen zurückzuführen sind. Diese Zahl variiert jedoch je nach Fachrichtung erheblich:

    • Mathematik und Naturwissenschaften: Hier sind die Studienabbruchquoten besonders hoch. Laut einer Analyse des Bayerischen Obersten Rechnungshofs von 2019 liegen die Abbruchquoten in diesen Fächern bei etwa 43 % an Universitäten und 39 % an Fachhochschulen. Ein erheblicher Teil dieser Abbrüche ist auf nicht bestandene Prüfungen zurückzuführen. Bildungsklick
    • Ingenieurwissenschaften: In diesen Studiengängen sind die Anforderungen ebenfalls hoch. Die Abbruchquoten liegen bei etwa 35 % an Universitäten und 30 % an Fachhochschulen. Auch hier spielt das Nichtbestehen von Prüfungen eine bedeutende Rolle. Bildungsklick
    • Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Diese Fachbereiche weisen niedrigere Abbruchquoten auf, mit etwa 21 % an Universitäten und 17 % an Fachhochschulen. Der Anteil der Abbrüche aufgrund nicht bestandener Prüfungen ist hier geringer.
    • Lehramtsstudiengänge: In diesen Studiengängen liegt die Abbruchquote bei etwa 10 % an Universitäten. Das Nichtbestehen von Prüfungen ist hier weniger häufig der Grund für einen Abbruch.

    Studienabbruch: Rückgang an Fachhoch­schulen, gleichbleibend an Universitäten

    Der Regelfall ist, dass staatlich anerkannte Ersatzschulen kaum noch verbeamten und analog zu Angestellten im öD nach TVÖD bezahlen, staatlich genehmigte Ersatzschulen haben nie verbeamtet und bezahlen durch die Bank deutlich schlechter.

    Ich weiß nicht wie es in NDS geregelt ist, aber für Hessen trifft das auf jeden Fall nicht zu. Ob eine anerkannt oder "nur" genehmigt ist spielt eigentlich keine Rolle. Der einzige Unterschied ist, dass eine genehmigte Ersatzschule keine Abschlüsse verleihen kann. Daher sind Grundschule oft nicht anerkannt, weil es für den Träger überhaupt keinen Mehrwert bietet.

    Verbeamten können Ersatzschulen selbst überhaupt nicht (außer die kirchlichen, aber eben nur nach Kirchenrecht). Das geht nur über das Land. Da Land entscheidet entsprechend wieviele seiner Lehrkräfte für Ersatzschulen beurlaubt werden können bzw. dort eingesetzt werden.

    Das charmante an dem Vorschlag, Beamte in der Rentenversicherung zu versichern - z. B. bundesweit ab dem 01.01.2026 für Neueinsteigende - läge darin, dass es zunächst mehr Einzahlende gibt, denen aber erst in Jahrzehnten Ansprüche entstehen. Die aktuelle finanzielle Lage der Rentenversicherung würde sich massiv verbessern. Das eigentliche Problem der Rentenversicherung würde aber natürlichwie bisher immer in die Zukunft verschoben.

    Wenn es sich nur in die nächste Legislaturperiode verschiebt ist das doch ausreichend ;)

    Es gibt nur wenige Szenarien in der Praxis, in denen das wirklich passiert. Wie man aus der Kombination von RV und Pension den Höchstbetrag der Pension sprengen soll, ist mir mit Blick auf die maximal mögliche RV-Leistung schleierhaft. In Kombination mit üppigen Betriebsrenten macht das noch denkbar sein, dürfte aber auf die wenigsten zutreffen.

    das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, sondern habe ich bei uns an der Schule schon zweimal gesehen. Diese Kollegen sind beide früher in den Ruhestand, weil Rente und Pension zusammen sonst zu hoch gewesen wären.

    Das hilft. Danke sehr!
    Ich habe im Bekanntenkreis einige Lehrer, aber alle haben den "klassischen Weg" gewählt mit Lehramtsstudium und arbeiten jetzt am Gymnasium. Das ist eben nicht ganz vergleichbar, weshalb ich mich hier sehr über Austausch freue

    Zu allererst ist es nicht vergleichbar, weil du eine andere Schulform hast. Außerdem kann man allgemein schon sagen, dass man durch eine vorherige Tätigkeit eine gewisse Resilienz entwicklt haben wird. Das hilft dir natürlich auch im Vorbereitungsdienst.

    Das stimmt vollkommen! Es ist nur nicht so transparent gestaltet....

    Ich habe mich auch nur für Hessen beworben.

    Ich war der einzige auf der Liste und meine Schule hat mich eben gezogen.

    Um welche Schulform und Fächer geht es denn? natürlich sind die Schulamtsbezirke zu beachten.

    Ich habe vorallem Respekt vor der Belastung im Ref., da ich eben nicht mehr 25 bin und mittlerweile mit Familie auch noch andere Verpflichtungen / Termine habe.

    Da kann ich dir schon etwas Angst nehmen. Es ist nicht so schlimm wie man oft von ehemaligen Studenten, die direkt in den Vorbereitungsdienst gehen, erzählt wird. Du hast ja schon berufliche Erfahrungen gesammelt und weißt sicherlich auch wie man mit stressigeren Situationen umgeht. Das hilft dir dabei sicherlich. Ansonsten ist vieles einfach nur eine Frage der Selbstorganisation.

    Muss wirklich erst was passieren das man das Hirn anschaltet und mal eine Woche und Alkohol auskommt? Nochmal ganz klar: wer das nicht schafft, hat ein Suchtproblem. .

    Es geht hier doch gar nicht ums schaffen. Man interpretiert hier mehr rein als es wirklich ist. Aber ich belasse es nun dabei, weil es nur irgendwelche Belehrungen dabei rum kommen und Realität einfach damit ignoriert wird. Oder gehen nur noch Klassenfahrten zu Klöstern auf einsamen Inseln.

    Hallo an alle!

    Ich wollte mal fragen, wie lange es dauern kann, bis man eine Planstelle bekommt, wenn man auf der Liste steht?

    Das System ist dann doch sehr unübersichtlich.

    Vielen Dank! :)

    So lange bis du an erster Stelle auf deine Liste stehst und gezogen wirst. Kommt halt drauf an.

    Mein Weg sieht sehr ähnlich aus. Allerdings wohne ich in Hessen und bin auch an einer hessischen Schule gelandet.


    Wie "schlimm" der Vorbereitungsdienst im Saarland ist, kann ich nicht sagen. Für wars eigentlich in Ordnung. Vieles war merkwürdig, aber man gewöhnt sich dran. Dauert ja auch nicht besonders lange.

    Würdest du denn den normale Vorbereitungsdienst machen oder gibt es bei euch spezielle Programme?

    Das ist klar, dass die Beträge nie gleich sind (also Gehalt, PKV, Zinsen vom Sparkonto, Werbekosten, usw.) aber Änderungen in diesem Rahmen hatte ich ja jedes Jahr und noch nie gab es eine derart große Veränderung. Von 1600 auf 230 €!

    Das ist schon sehr auffällig. Vielleicht wurden die Beiträge zur PKV bereits vorher abgezogen. Das wird mittlerweile an das FA bzw. den Dienstherren übermittelt. Ich hatte dem zwar wiedersprochen, aber bisher ist der Abzug noch auf der Gehaltsabrechnung. Da muss ich nochmal nachfassen.

    Muss ich schauen, ich muss erstmal die Nachfragen von FA beantworten :D Aber tendenziell ist bei mir eher gleichbleibend. Vergleiche sind trotzdem schwierig, weil kein Jahr dem anderen gleicht.

    Das mag man in der Praxis so sehen, sollte dabei aber nicht vergessen, dass zum einen die gesamte Schulfahrt eine Schulveranstaltung ist und dementsprechend auch Bestimmungen wie ein striktes Alkoholverbot bei Schulveranstaltungen auch für eine solche Fahrt gegenüber allen Teilnehmenden gilt

    Wir haben überhaupt kein Verbot von Alkohol auf schulischen Veranstaltungen. Bei der Zeugnisübergabe wird Bier und Sekt ausgeschenkt.


    In NRW aber scheinbar schon, daher frage ich mich eben was diese Regelung nützt. Es wurde ja hier bereits gesagt, dass es in der Praxis geduldet wird. Es müsste aber unterbunden werden. Die Frage wäre ob diese Norm vor Gericht überhaupt standhaft wäre oder ob deiner Lesart gefolgt wird, dass die gesamte Klassenfahrt eine schule Veranstaltung ist. Letzters kann ich mir nicht vorstellen.

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