Beiträge von s3g4

    Gehört die Zeit, die während einer Klassenfahrt als "Freizeit" deklariert wird, aber nicht dennoch zur Schulveranstaltung? Also Zeit ohne vorgegebenes Programm, zur freien Gestaltung zwar, aber dennoch ja ein Teil der Fahrt, die ja vermutlich einen definierten Beginn und ein definiertes Ende hat. (Bezieht sich nicht auf deinen Beitrag, Bolzbold, sondern auf den von s3g4 darüber.)

    Das müsste rechtlich geklärt werden. Ich würde sagen nein, denn was hier passiert hat keinen Zusammenhang mit der Lehrkraft oder der Schule.

    Die Benutzung von PKW mit Schülern als Fahrer – allein oder mit Schülern als Mitfahrer – zu
    schulischen Veranstaltungen am anderen Ort darf nur ein seltener Ausnahmefall sein (ultima
    ratio) und sollte sich nur auf Fahrten in die nähere und bekannte Umgebung beschränken. [... ]

    Das beschreibt aber nur die Anreise oder Fahrte zu entsprechenden schulischen Veranstaltungen, nicht die Aktivitäten in der Freizeit.

    Ärgerlich erschien auch, dass an manchen Schulformen (Berufskolleg, Weiterbildungskolleg usw.) diese ganzen Zusatzzeiten überhaupt nicht anfallen (Pausenaufsichten, Betreuungszeiten usw.). Die Lehrkraft an der Ganztagsgesamtschule/gymnasium scheint also deutlich mehr Zeit für ihr Geld aufwenden zu müssen als beispielsweise die Lehrkraft für Druck/Gestaltungstechnik am Berufskolleg

    Das Gras ist immer grüner beim Nachbarn, gelle.

    Dass die Aussage so pauschal Unsinn ist weißte aber selbst oder?

    Mit als tarifbeschäftigter Kollege wäre es mehr als Recht, wenn alle tarifbeschäftigt wären. Dann hätten wir die Macht , einen wirklich eigenen Tarifvertrag für Lehrer durchzusetzen, ähnlich wie die Krankenhausärzte dies mit Montgomery geschafft haben.

    Mir wäre es nicht Recht. Ich bin gerne Lehrer, aber ohne Beamtentum wäre ich raus.

    Und weil du schreibst, du bist Quereinsteiger - ich bezweifle stark, dass du mehr als ein Jahrzehnt "draußen " warst - das ist nämlich bei mir der Fall.

    Ich war insgesamt 12 Jahre in der (schwer)Industrie tätig. Was das nun mit dem Ganzen zutun hat, weiß ich auch wieder nicht.

    Jede Erfahrung ist wertvoll. Tut aber hier nichts zur Sache. Du kannst das gerne Anzweifeln, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal.

    Die Nachricht liebt aber beim Empfänger: Das heißt, wenn ich mich durch dich beleidigt fühle, dann ist das ein Gefühl, das sicher seine Berechtigung hat, eben weil ich es für mich so empfinde. Und dann ist es in dem Moment auch völlig unabhängig davon und egal, wie du es gemeint hast. Und daher wäre es sinnvoller gewesen an der Stelle zu schreiben, dass es dir leid tut, falls du mich mit dem von dir Geschriebenen verletzt hast. Das würde aber auch eine gewisse Reflexion voraussetzen, die ich dir ebenfalls abspreche. Wenn mir ein Schüler sagt, dass ich ihn irgendwie verletzt habe mit einer Bemerkung, dann sage ich auch, dass mir das leid tut und nicht in meiner Absicht lag. Du wahrscheinlich nicht.

    Du drehst Dinge gerne so herum, dass sie von dir wegzeigen.

    Was wenn ich nun sage, dass ich mich durch deine Aussage hier beleidigt fühle? Tut es dir dann leid? Double Standard much?

    Ich belasse es nun dabei.

    Ich lasse mich einfach nicht von Menschen beleidigen, die mich selbst überhaupt nicht kennen- das ist ein Unterschied und es hat auch nichts mit "bis zum letzten ausdiskutieren" zu tun, dass ich mich jetzt hier so zur Wehr setze.

    Du bestätigst meinen Eindruck eigentlich nur. Beleidigt habe ich dich nicht, du nimmst das nur so auf und schlägst schon immer hier um dich wenn es nur einen Funken Kritik an dir gibt. Ich habe das nur auf Unterrichtssituationen übertragen.

    Ich: Beamter, verheiratet, IV, 2 Kinder…ohne Abzug Krankenkasse

    Anpassung seit drei Monaten: 5006€ monatlich


    Meine Frau: 3200 € netto (mit Kindergeld), nicht verbeamtet


    Mieteinnahmen monatlich die bei uns auf dem Konto als Gewinn landen (sprich: nach Abzug der Rücklagen die wir da monatlich weglegen): ca 20.000€

    Ernst gemeinte Frage. Warum geht ihr so viel arbeiten? Das ist doch echt Zeitverschwendung für euch. Teilzeit unter 50% würde gar nicht auffallen. Pension ist eh nur Taschengeld, also auch wurscht.

    So ganz trivial ist Grundschule jedenfalls ganz offensichtlich nicht

    An einer Grundschule würde ich wahrscheinlich nach ein paar Stunden nur noch wippend in der Ecke sitzen.

    Vielleicht nicht ganz 🤣 vielleicht würde ich es auch überleben. Ich passe da aber einfach überhaupt nicht hin, es würde mir gar keinen Spaß machen. Zu viele Regeln, Rituale, Spielchen, Hausaufgaben, Eltern 🤮 etc. Das ist nix für mich.

    GS-Lehrerin

    Mein Beileid 🙃

    Das empfinde ich als anmaßend - und es passt eben auch nicht dazu, dass sich die jetzige 11 mich ausdrücklich im Leistungskurs wünscht und dass ich letztes Jahr vom ganzen Abijahrgang als beliebteste Lehrerin gewählt worden bin. UND dass ich im letzten Jahr von meiner HBF tatsächlich freiwillig Pralinen und Blumen geschenkt bekommen habe. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass die jetzige 13 vielleicht wirklich eher schwierig ist ist größer als dass ich mich respektlos ihnen gegenüber verhalte. Aber es kann natürlich auch Spaß machen, gegen ein Forenmitglied zu "schießen", insbesondere, wenn es Quereinsteiger ist und ergo ja sowieso keine Ahnung hat, wie man sich SuS gegenüber verhält. Die blöden, blöden Vorurteile. ;)

    War auch nur ein Gefühl von mir, weil du hier des öfteren entsprechend auftrittst. Du ich habe das nicht aus Spaß geschrieben und den Rest hast du dazu gedichtet.

    Ich bin selbst Quereinsteiger, keine Ahnung was das nun damit zu tun hat.

    Nein, das nicht. Aber NDS gehört ganz offensichtlich zu den Bundesländern, die in allen Besoldungsstufen die nahezu niedrigsten Besoldungen aufweisen. Das gilt insbesondere dann, wenn man die möglichen Familienzuschläge mitberücksichtigt. Ich bin da gerade selbst etwas überrascht, was auch in den östlichen Bundesländern wie Sachsen, Brandenburg oder Thüringen da noch drin ist. An den mittleren Lebenshaltungskosten kann das jedenfalls nicht liegen :staun:

    Das liegt an deiner Landesregierung 😉

    Wenn es um Gehälter geht ist es eigentlich ganz einfach. Norden doof, Süden gut.

    Es geht bei meinen jetzigen 13ern auch nicht nur um die Leistung(en), die sie schlichtweg nicht so erbringen, sondern eher um ihre insgesamt respektlose Art, mit der sie mir ständig begegnen. Ich glaube, da kommen einfach 2 Dinge zusammen, die ungünstig sind.

    Ich möchte nicht anmaßend sein und ich kann mich komplett irren, aber ich habe das Gefühl, dass du den Klassen auch nicht mit viel Respekt begegnest.

    Ich war schon in vielen Schulformen (im BG allerdings nur selbst als Schüler) und kann sowas von keiner Klasse behaupten, die ich kennengelernt habe. Du bist auch nicht die einzige, die sowas erzählt. Auch andere Lehrkräfte, die in Klasse waren die ich kenne sagen sowas. Meine eigene Wahrnehmung kann aber gar nicht so verschoben sein. Oder ich habe vielleicht andere Standards 🤷

    Weshalb ich wirklich zögere, mir das mit VWL anzutun, ist, dass ich niemals besser wäre als der Professor oder mich ihm auch nur fachlich nähern könnte - das würde schwierig werden. Von daher.

    Das ist auch nicht der Anspruch in der Schule. Die didaktische Reduktion ist hier die größere Herausforderung. Manchmal tut die auch weh, weil vermeintlich wichtige Dinge weggelassen werden müssen damit überhaupt was ankommt.

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