Beiträge von s3g4

    Wir sind verpflichtet, eine Vielzahl von unterschiedlichen Leistungsbeurteilungen (bspw. Mitarbeit, KA, HÜ, Dokumentation, Kleinprojekte, Referat...) zu nutzen. Welche ich dann wähle, bleibt mir weitgehend überlassen. Ich kenne auch KuK, die einen Teil des Unterrichts mit Hilfe von Referaten halten lassen und dann ergänzend Material nachliefern und das in einer KA abprüfen. Also so ganz ohne HÜs (mü/schr) etc.

    Ich persönlich nutze auch HÜs (Gründe in dem anderen Thread). Das macht zwar Arbeit, aber ich muss ja sowieso vielfältige Leistungen beurteilen.

    Was nicht geht: Auf KAs verzichten. Die müssen wir dokumentieren und 3 KAs aus einer Klasse jeweils der AL vorlegen.

    Spannend. Bei uns prüft niemand die Anzahl der Leistungsnachweise. Klausuren von mir sind zwar im Umlauf, aber die SL hat diese glaube ich noch nie gesehen bzw. interessiert sich auch gar nicht dafür.

    In RLP hat unser recht neuer Bildungsminister angeordnet, dass ab dem neuen SJ jede mündliche oder schriftliche Hausaufgabenüberprüfung beim Aufgeben der HA explizit angekündigt werden muss.

    Einige Verbände schimpfen, die GEW jubelt und wir als Eltern freuen uns auf entspannteres Lernen.

    Bin gespannt , wie KoK versuchen werden , das falsch zu verstehen...

    Sind die Lehrkräfte denn verpflichtet sowas zu machen? Gefällt das der Mehrheit? Ich fände das absurd. So eine unnötige Mehrarbeit.

    Wäre denn eine externe Promotion ohne Stelle an der Uni denkbar? So hab ich es damals gemacht

    Das ist auch sehr oft der Fall. Abordnungsstellen sind hier sehr sehr selten. Wenn dann in Teilzeit als Angestellte.

    Einen besonderen Vorteil hat man durch eine Promotion nicht wirklich in der Schule. Wenn es Richtung Verwaltung gehen soll, dann ist das sicher nicht ganz so verkehrt, aber kein Muss. Da helfen, besonders parteiliche, Verbindungen zur Behörde deutlich mehr.

    Unangekündigte Tests können schon sanften Druck ausüben, sich regelmäßig mit dem Schulstoff zu beschäftigen.
    Für mich als Lehrer ist es aber zusätzlicher Korrekturaufwand. Warum also sollte ich es tun.

    Wenn ich sowas machen müsste, dann wäre auf ein Minimum reduziert. Multiplechoice wäre hier meine Wahl.

    Zum Glück gibt es das bei uns nicht.

    Auch wenn das einigen hier völlig gegen den Strich geht, kann dich der Arbeitgeber halt anrufen. Du musst aber nicht reagieren.

    Hier gibt es aber auch Abstufungen. Einmal anrufen, es geht keiner ran und dann dabei belassen lassen ist ok. Ständig anrufen oder noch andere Kontaktversuche geht aber nicht. Da verstößt man auch schnell gegen die Fürsorgepflicht.

    Gesunder Menschenverstand ist auch hier, wie immer, hilfreich.

    Du meinst wie damals in den 1990ern die Benetton Werbung, als sie einen zerschossenen und komplett durchgebluteten Kampfanzug eines Soldaten plakatiert haben?

    Daran kann ich mich nicht erinnern. Aber ragebaiting funktioniert ziemlich gut, auch wenn es hier wahrscheinlich unfreiwillig ist.

    So unterschiedlich kann das sein.
    Bei uns nehmen Religionslehrer an keiner Klassenkonferenz, keiner Fachkonferenz und keiner Stufenkonferenz teil, teilweise an der Gesamtkonferenz, aber da sie nicht Mitglied der Schule sind, sondern extern beschäftigt das auch nur teilweise.

    Habt ihr in Berlin gar keine Religionslehrkräfte oder ist das nur an deiner Schule so?

    Synthetische Kraftstoffe auch Wasser und CO2 erzeugen. Diese wären deutlich einfacher in der Lagerung. Der Energieaufwand ist höher, klar. Aber in Zeiten von Überproduktion ist das ja auch das Ziel. Ich finde Wasserstoff insgesamt zu aufwendig in der Handhabung und Lagerung/Transport. Sicherheitstechnisch wäre das in größerem Maßstab auch eine sehr großer Herausforderung, die nicht unbedingt sein muss.

    Die Großspeicher aus Autobatterien verwenden "Second-Life-Batterien". Diese bringen nicht mehr den "Peak", der für den Fahrbereich benötigt wird, haben dennoch eine Restlebensdauer von 8-10 Jahren und 2000-4000 Ladezyklen. Investitionskosten werden mit 100 €/kWh angegeben. Das ist wohl wirtschaftlich interessant und bietet - in Kombination mit Abschreibungsmöglichkeiten und Zuschüssen eine sehr gute Rendite. Da sind schon einige in den Startlöchern und/oder bereits in der Einspeisungsphase. 'Eingekauft' wird Strom in Überproduktionszeiten - wobei bereits beim Einkauf verdient wird. Diese Speicher dienen auch zur Verbesserung der Netzstabilität.
    Spannend sind auch die neuen Batterieentwicklungen, die ohne das teure Lithium auskommen - wie Batterien aus Eisenoxid (vulgo "Rost") = Eisen-Luft-Batterien.

    Das macht auch durchaus Sinn. Den Akku im Fahrzeug möchte nach heutigem Stand nicht bidirektional verwenden. Stationäre Speicher aus alten (oder neuen) Akkus oder andere schnelle Lasten in Zeiten von Überproduktion sind sehr sehr wichtig. Diese sind am besten auch dezentral. Anders wird unser Stromnetz in Zukunft nicht funktionieren können.

    Wenn eine künftige (und auch jetzt schon mögliche) Arbeitszeiterfassung wirklich etwas für die sinnvolle Steuerung der eigenen Arbeitszeit bringen soll, muss diese über die reine Zeiterfassung hinausgehen und ausweisen können, für welche Teilaspekte unserer beruflichen Tätigkeiten welche Zeiten aufzuwenden wurden. Dann kann eine gute Schulleitung in Gesprächen auch wirksame Empfehlungen zur Arbeitszeitverteilung geben.

    Ansich stimme ich dir zu, habe aber echt Bedenken. Eine micromanagentfreudige SL wird hier ein neues Werkzeug sehen, um jedem seine Aufgaben zu erklären. Auf der reinen Beratungsebene finde das ganze wieder sinnvoll. Sich vor Augen zuführen wofür wieviel Zeit verwendet wird und an den Zeitfressern gezielt zu optimieren.

    Sollte eine Zeiterfassung eingeführt werden, dann wird das keine besonders spaßige Zeit für die meisten Personalräte.

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