Beiträge von s3g4

    Du bist A14 für den Vertretungsplan an einer (vermutlich großen) beruflichen Schule? :O

    Ich hoffe du bekommst trotzdem noch weitere Entlastung dafür, das ist ein harter Brocken (ich mag den Aufgabenbereich, aber es ist sicherlich viel zu tun bei euch.)

    Definiere groß, es gibt mit Sicherheit größere Systeme. Weitere Entlastung gibt es nicht, aber eine weitere Person, die die Planung für eine kleineren Anteil übernimmt. Es kommt tatsächlich in Schüben. Gerade wenn es auf den Winter zugeht, steigt der Aufwand für den Vertretungsplan. Im letzten Jahr hatte ich eine Woche, in der ich den Plan nicht anfassen musste (außerhalb der Ferien).

    Damit das alles nicht ausartet bearbeite ich den Plan nur noch zu bestimmten Zeiten.

    War soll es wichtig sein das/ob KI für den Mathe Unterricht genutzt wird? Nur, weil es ein neues Tool gibt, muss dieses nicht für alles und von jedem genutzt werden.

    Damit man sagen kann, jawohl wir sind digital. Wie auch immer mir eine KI unmittelbar im Matheunterricht an einer Grundschule hilft ist dabei doch egal.

    Abgesehen davon, dass ich mir nie ein Beförderungsverfahren antun möchte, ist es bei mir genau der Punkt: Ich möchte mich nicht auf einen Bereich festlegen wollen (auch wenn ich weiß, dass ich weiß, dass es rein formal nicht auf Lebenszeit festgelegt ist).

    Auch wenn eine Beförderungsstelle für bestimmte Aufgaben ausgeschrieben werden, sind diese Aufgaben nicht in Stein gemeißelt. Die Aufgabenverteilung kann von der SL jederzeit angepasst werden. In der Regel hast du wohl recht, die Aufgabe wird einem recht lange am Schuh kleben. Der Vertretungsplan wird mich auch noch einige Jahre verfolgen (zum Glück finde ich den noch nicht nervig).

    Ich weiß nicht wie schlimm das Verfahren bei euch ist, ich fand es aber nicht besonders schlimm.

    Da bekommt man schon Zweifel an der Motivation der BewerberInnen...

    Die Motivation ist doch klar. Die möchten befördert werden, egal wie. Wahrscheinlich weil es noch Ambitionen auf Schulleitung gibt.

    Möglicherweise wollen die über eine Beförderung aber auch aktuellen Schule entkommen.

    Aber ok, schlechte Erfahrungswerte lasse ich gelten 😊

    Ich verstehe woher du kommst und stimme dir im Prinzip auch zu. Leider sind Lehrkräfte in ihrer Ganzheit ein komisches Volk, daher kann ich die Bedenken von vielen hier sehr gut nachvollziehen. Ich habe auch schon einige erlebt, die sich wild auf jede Stelle beworben haben, die auch nur irgendwie eine Aussicht auf Zulassung hatte. Sich in eine neue Aufgabe einzuarbeiten ist nicht das Problem, das ist eigentlich immer möglich. Wenn es dann aber nicht gemacht wird und die SL das Ende der Bewährung nicht mehr weiter rauszögern kann ist das keine gewinnbringende Situation.

    Unwahre Behauptungen über gar nicht erfolgten Missbrauch, nur um eine Waffe zu haben und/ oder sich selbst darzustellen schadet echten Missbrauchsopfern in jedweder Hinsicht. Uns wird dann nämlich einfach nur noch weniger geglaubt.

    Es schadet nicht nur, ein solches Verhalten ist eine Beleidigung für alle Opfer. Ich finde hier sollte es härtere rechtliche Konsequenzen geben.

    Hm, hat mehrere Gründe:

    a) orthografische / grammatikalische Fehler zu finden (4-Augen-Prinzip) (Generell kann das auch an die Parallellehrkraft oder wen anders delegiert werden.)

    b) Fehlformulierungen zu finden, die nicht mit den Noten übereinstimmen. Kann immer mal passieren - ich hatte das an meiner alten Schule schon mehrmals. Trotz Textbausteine.

    c) der Schulleiter unterschreibt das Zeugnis ... daher sollte er auch dem Wie und Was zustimmen. (Was in dem Moment gegen das Prozedere vom Originalposting spricht.)

    Also: Gründe gibt es genug, um Textzeugnisse (aber auch Ankreuzzeugnisse) gegenzulesen.

    Ich habe mich glaube ich missverständlich ausgedruckt. Das erklärt die Korrektur, aber nicht die Notwendigkeit der formulierten Zeugnisse.

    Wofür muss man sich denn genau einarbeiten? Man nimmt die Aufgabe doch erst mit der Stelle an. Mir wurde von Bekannten gesagt, dass man sich gut und gerne auf mehrere Stellen bewerben kann und am Ende schaut man dann, ob man eine bekommt. Es erhöht ja nur die Chancen, obwohl man dann an der eigenen Schule evtl. nicht mehr in Frage kommt.

    Du bist noch nicht so lange im System oder?

    So langsam entsteht der Eindruck, dass dein Ziel weder von irgendeiner besonderen Kompetenz noch besonderen Interessen geprägt zu sein scheint, sondern ausschließlich von "ich will irgendwie für irgendwas A14". Da würde ich gedanklich vielleicht einfach noch mal 3 Schritte zurück gehen. Bei uns hättest du mit dieser Haltung keine Chance.

    Bei uns auch nicht, das sieht wahrscheinlich bei den meisten Schulen so aus.

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