Leider nicht, ich war die meiste Zeit drin und habe mich um Magen-Darm-kranken Hund gekümmert.
DUum muss auch noch etwas organisieren, aber schiebt es fröhlich vor sich her.
Leider nicht, ich war die meiste Zeit drin und habe mich um Magen-Darm-kranken Hund gekümmert.
DUum muss auch noch etwas organisieren, aber schiebt es fröhlich vor sich her.
So ist es bei uns auch. Die Klassenräume sind vor dem Unterricht und in den Pausen abgeschlossen und werden erst von der ersten unterrichtenden Lehrkraft aufgeschlossen. Aufsichten vor Unterrichtsbeginn haben wir nur draußen. Von daher hat auch keine Lehrkraft vor Beginn der 1. Stunde Aufsicht über die Klasse/den Kurs, die/den sie dann im Unterricht hat (sprich: Wolfgangs Aussage passt bei uns auch nicht); kenne ich auch von anderen weiterführenden Schulen so nicht.
Bei uns ähnlich, wobei einige Räume immer offen sind. Ich schließe auch im Vorbeigehen anderen Klassen die Räume auf. Das war bisher nie ein Problem, allerdings würde das so in Grundschule oder Sek. I sicher nicht funktionieren.
Eben, Hauptsache, sie sind da
Nö, wenn die äußeren Umstände das verhindern, erwarte ich von Niemandem dann geplant 2-3 Stunden längere Wege in Kauf zu nehmen, wenn man auch daheim lernen kann.
Touché 😄
Bei moderaten Höhenmetern finde ich es allerdings hochgradig lächerlich, über 3 km zu diskutieren. Das kann jeder laufen.
würdest du?
Und warum ist Erwachsenen, die du offenbar unterrichtest, nicht zuzumuten, sich aufs Rad zu setzen, wenn sie keine 3 km laufen können?
Die Erwachsenen können selbst entscheiden, ob sie Fahrrad fahren oder nicht. Das ist nicht meine Sache und es ist mir auch völlig egal.
Ich frage mich halt immer, ob wir hier in einem Club von Machern oder von Berufszweiflern sind.
Aktuell haben wir z.B. in Petershagen das Problem, dass die einzige Weserbrücke, über die morgens die Schulbusse immer fahren, wegen Baufälligkeit für den Verkehr und insb. den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Da kommen jetzt die Schulbusse nicht mehr rüber und es ist absehbar, dass das ähnlich lange dauern wird wie der Neubau der Rahmedetal-Brücke in Lüdenscheid.
Als ich das morgens im Radio gehört habe, war mein erster Gedanke gleich: Kein Problem, dann sammelt die eine Hälfte der Schulbusse morgens die Schüler westlich der Weser ein und die andere Hälfte der Busse die Schüler östlich der Weser. Treffen ist dann für alle Busse direkt an den beiden Brückenauffahrten morgens zwischen 7.20 und 7.30 Uhr. Dann steigen die Schüler, die auf die andere Weserseite müssen, aus, laufen über die Brücke und steigen in den jeweils anderen Bus auf der anderen Weserseite wieder ein. Die Brücke hat einen breiten von der Fahrbahn getrennten Fußweg bzw. ist die Brücke aktuell für den motorisierten Verkehr eh komplett gesperrt, es ist also eine reine Fußgängerbrücke. Nachmittags das Ganze dann in umgekehrte Richtung.
Was wird stattdessen gemacht: In den nächsten Jahren fallen jetzt täglich an allen Schulen zwei Schulstunden aus, weil die Busse einen gewaltigen Umweg fahren müssen, da es den Kindern nicht zuzumuten ist 300m über eine Brücke zu marschieren.
Das ist aber organisatorischer Blödsinn, dafür können die SuS auch nichts und es hat auch nichts mit den 16km zu Fuß täglich zutun. Es geht immer um Verhältnismäßigkeit.
Und wie war es denn mit der Zumutbarkeit des Pendels für das Kind in deinem Haushalt, das keine Schule am Wohnort erhalten hat / erhalten sollte?
Die gleichen Maßstäbe haben wir schon lange hinter uns gelassen.
"ÖPNV Streik" ist aber keine Ausnahmesituation sondern die Regel.
Tatsache, die sind mindestens einmal pro Monat... manchmal sogar täglich. Monate lang kein ÖPNV...
Und ja, wenn Zeit keine Rolle spielt, denke ich schon, dass man Schüler im Alter von 16+ auch mal 7-8km Fußweg zumuten darf.
Würdest du 8km laufen oder wollen dass deine Kinder 8km (also 16km hin und zurück laufen müssen), wenn diese schon 16+ sind und man auch einfach Distanzunterricht machen könnte?
Da fällt mir einfach nix mehr zu ein.
Was wollen die bloß alle machen, wenn sie als Wehrpflichtige gezogen werden und dann bei der Bundeswehr die Grundausbildung überstehen müssen?
Was soll denn der Apfel machen, wenn er keine Birne ist?
Der ÖPNV streikt alle Nas lang, bei uns fehlt jeweils mindestens die Hälfte der SuS, der Rest kann auch nie vernünftig Unterricht machen.
Wenn Schule so egal ist, können wir sie doch einfach abschaffen.
Alle Nas lang? so oft sind doch gar keine Tarifverhandlungen. Wenn die Hälfte eh fehlt, weil sie noch weiter weg wohnt, wo ist dann der Mehrwert wenn einige dann doch in der Schule sind? Besonders, wenn du sagst dass man dann eh keinen vernünftigen Unterricht machen kann?
In keinem Wort habe ich gesagt, dass Schule egal ist. Keine Ahnung wo das auf einmal herkommt.
mein Gott, wo lebt ihr denn?
Ich hatte Probleme, auf einer Klassenfahrt 9.-Klässler 2,5 km (zur Unterkunft, abends) laufen zu lassen und diejenigen, die klar gesagt haben, am nächsten Tag solle man nicht eine ähnlich lange Strecke durch die Stadt laufen, waren die Kolleginnen! Mit "XY war so müde, sie kann es nicht", "dann laufen wir eben langsamer, aber es ist eine schöne, historische Strecke, das Wetter ist gut, etc.." "ICH finde es auch zu lang und will den Bus nehmen"
Viele meiner SuS wären nicht _freiwillig_ gelaufen, keine Frage, aber ernsthaft: die meisten meiner KuK meckern auch. (Weswegen ich im Vorfeld einer Paris-Fahrt immer SEHR deutlich mache, dass wir kaum Metro fahren...)
Wie man hier bei vielen lesen kann, ist Verständnis gegenüber SuS nicht weit verbreitet. Da muss man sich auch nicht wundern, dass viele Lehrkräfte mit Disziplinproblemen kämpfen müssen. Wenn selbst Ausnahmesituationen nicht mehr zählen, muss man mit dem eigenen Ruf eben leben.
Das ist genau das, weswegen ich als Schüler nur für 2 Lehrkräfte Sympathie hatte. Die meisten waren zu sehr damit beschäftigt verbohrt und unreflektiert zu sein.
Mich beruhigt aber, dass zumindest hier nicht alle so sind.
Die 70% und 85% von Moser Roth habe ich durch deinen Anstoß dann mal getestet und mich dann auf 70% festgelegt.
Fazit: Die schmeckt - nach kurzer Gewöhnungszeit - wirklich gut. Die 85er war mir zu säuerlich. Ergebnis ist, dass ich weniger Schokolade esse (da setzt kein solcher Heißhunger ein, dass ich gleich 100g vertilge) und ich jetzt fast gar nicht mehr Zucker-Schokolade esse und ich meiner Schoko-Sucht etwas weniger ungesund fröne.
Also Danke für den Trigger!
Gerne. Es gibt mittlerweile auch 90%
Du kannst dich ja hocharbeiten ![]()
Die Leute sind erwachsen und alleine lebensfähig
Es gibt eine Schulpflicht.
Beides gleichzeitig geht nicht.
Oder man hat keins, muss am Ende aber trotzdem damit leben. Gutheißen muss man mangelnde Erziehung aber nicht.
Es ist mangelnde Erziehung, wenn man nicht 3km zur Schule laufen möchte? Von mir aus.
Oder man nimmt Urlaub oder baut Überstunden ab. Ist aber egal, Schüler sind keine Beschäftigten.
Scheinbar doch, sonst würde hier nicht ständig in dieser Art argumentiert werden.
Ich glaube, dass das uns unterscheidet. Für mich ist es sehr ähnlich und damit erübrigt sich die Diskussion.
Gut lassen wir das.
Es gibt noch die Möglichkeit der Fahrgemeinschaft, falls in den höheren Jahrgängen ein Schüler (m/w/d) schon ein eigenes Auto hat oder ein Schülerelternteil an dem Tag nicht oder erst spätet zur Arbeit muss
Es gibt ganz viele Möglichkeiten, Fahrrad, Rollschuhe, Mofa, Taxi, Hubschrauber, Pferd, Schlittenhunde. Darum geht's doch gar nicht.
Ja auf die Arbeit muss man später auch selbst kommen. Das ist aber doch was ganz anders. Dann kommen wir wieder zu den Mützen und Jogginghosen.
Wenn man es abends erfährt, geht man eine halbe Stunde eher los. Oder man ist halt zur zweiten Stunde da. Es geht doch darum, dass man ganz zuhause bleibt, obwohl man ohne größeren Aufwand zur Schule kommen könnte.
Als Richtwert für die sek I kenne ich 3-4km und sek II 4-5 km, als zumutbaren Laufweg. Sicher man in diesem Radius wohnt kann man laufen. Dass der ÖPNV ausfällt passiert aber doch nicht so oft. Ich wäre dann auch daheim geblieben. In solchen Fällen muss es doch eh eine Lösung für die anderen, die weiter weg wohnen geben oder. Besonders in der sek II wäre ich da pragmatisch und es könnte jeder daheim arbeiten.
Nervig ist, dass es seit über 15 Jahren (So lange wird mindestens schon über die Inklusion geredet...auch hier im Forum.) kaum Fortschritte in Bezug auf Personal und Umbauten an den "herkömmlichen" Schulen gibt. Und natürlich war es von Anfang an total nervig, dass etwas beschlossen wurde, obwohl klar war, dass die Voraussetzungen nicht vorhanden waren, wie üblich
In Hessen klappt das so toll, dass nun die Zuweisung für IGS Klassen gekürzt wird /s
Bei 3km muß ich nicht einmal mit einem Fahrrad fahren können, da reicht es zu Fuß zur Schule zu gehen. Manche meiner Schüler sind echt so vom ÖPNV verwöhnt, dass sie schlicht nicht Fahrradfahren können. Das Gleichgewicht auf so einem Ding zu halten schaffen sie nicht.
Ich verstehe den Punkt immer noch nicht. Man muss also ein Fahrrad oder irgendeine Alternative vorhalten, Fall der ÖPNV ausfällt? Wer bezahlt das? Ist es eine Zulassungsvoraussetzung, dass man Fahrrad fahren kann? 3km kann man laufen, ja. Wenn der Schulweg aber üblicherweise mit dem Bus gemacht wird und dieser fällt aus, dann schafft man es niemals pünktlich zu Fuß.
Unverzüglich heißt bei vorab bekannten Arztterminen übrigens auch vorab. Einen Termin beim Kieferorthopäden und beim Unfallarzt würde bei uns in Bezug auf Klassenarbeiten auch unterschiedlich behandelt. Beide sind medizinisch notwendig, aber die Dringlichkeit ist ein anderes Ding...
In wie fern? Kieferorthopädie= 6?
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Weil?
Nur zum Verständnis: Du sagst also, dass du geplante und vorher bekannte Abwesenheiten nicht vorher kommunizierst, sondern dein Kind einfach morgens nicht auftaucht und dann später irgendwann entschuldigt wird
Nein, abgemeldet werden die Kinder natürlich. Auch frühzeitig, eben wenn der Termin bekannt ist. Ich frage aber nicht um Erlaubnis.
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