Beiträge von s3g4

    Bist du SICHER, dass er schon alles gesagt hat, was schon drei andere gesagt haben? Sollten wir vielleicht noch einmal ganz kurz darüber diskutieren? Könnten wir die Abstimmung darüber dann aufs nächste Mal verschieben?

    Du hast recht. Wir sollten dazu eine Arbeitsgruppe bilden, die sich wöchentlich dienstags von 14 bis 18 Uhr trifft und das näher beleuchtet. Bei der nächsten GeKo wird eine halbgare Beschlussvorlage weiter diskutiert.

    Nächster Tagesordnungspunkt....

    Tatsächlich ist es möglich dieses Zeitfrnster frei zu haben in der Industrie.Man geht halt um 13 Uhr raus und kommt um 14 Uhr wieder.Ist bei meinen Freunden überhaupt kein Problem.

    Wenn es als Lehrer nicht geht, was ich natürlich respektiere, dann ist es so. Dann ist das Lehrer sein aufgrund dessen nichts mehr für mich, was auch okay ist.

    Verlängerte Mittagspause. Das kann man auch mit dem AG vereinbaren. In der Schule bist du hier allerdings vom Stundenplaner abhängig bzw. von der Länge der Mittagspause.

    Ähm nein, nicht selten haben diese dennoch definierte Kernarbeitszeiten und weisen lediglich eine Gleitspanne beim Arbeitsbeginn und -ende auf.

    Achja, diese Unsitte hatte ich ganz vergessen. Zum Glück hatte ich noch nie einen Arbeitgeber mit Kernzeiten.

    Ich mag einfach das Schubladen-Denken nicht. Das richtet einfach zu viel Schaden an.

    Schubladen sind eine ganz normal Reaktion des Gehirns. Sie helfen im Alltag, um nicht überfordert zu sein. Eigentlich ein Überbleibsel aus unserer Evolution, in der wir in Sekundenbruchteilen entscheiden müssen ob wir angreifen, flüchten oder keine Gefahr droht. Verteufeln darf man das nicht, denn es ist immer noch eine nützlicher Bestandteil des Gehirns. Man sollte sich dessen aber sehr bewusst sein, dann passt das auch gut.

    Typische Lehrkraft - ist halt bei so vielen Schulformen sehr schwierig zu definieren. Ich weiß nicht, ob man sich damit einen Gefallen tut.
    Da waren einige Aussagen bei, die ich für Lehrkraft an der Grundschule anders beantworten würde als für eine Lehrkraft an berufsbildender Schule.

    Es gibt schon ein paar Charakterzüge, die man immer mal wieder gehäuft bei Lehrkräften beobachten kann. Dann gibt es aber auch sehr viele Exemplare, die diese Züge gar nicht haben. Es ist ja auch nicht jeder Dachdecker besoffen auf dem Dach.

    Das ist zumindest ehrlich und passt exakt zu dem, was ich vermutet habe, was sich hinter der Versächlichung versteckt. Das darfst du gerne „hypersensibel“ finden, den Schuh ziehe ich mir sehr gerne an, aber das bleibt halt schlicht eine verächtliche Formulierung, die unvereinbar ist mit Artikel 1 GG. Unser Grundgesetz ist halt auch ein bisserl hypersensibel..

    Vielleicht noch die rechtliche Seite: das Grundgesetz gilt zwischen zwischen Staat und Bürgerin bzw. Bürger. Nicht zwischen zwei Menschen. Man kann sich natürlich dagegen wehren, aber vor dem Verfassungsgericht kann keine natürliche Person verklagt werden.

    Wie gesagt, ich bin weit von einer Zusage entfernt. Da ich aber aktuell bereits verbeamtet bin, möchte ich dies ungerne „aufgeben“, wenn die Zukunftsaussichten (nach dem Ref) unklar sind.

    Das würde mich doch interessieren. Was machst du denn aktuell beim Land/Stadt/Kommune?

    In Hessen gibt es auch die Option (nach dem zweiten Staatsexamen) in einer Onlinefortbildung eine Qualifikation für Deutsch als Zweitsprache zu erwerben. Das könnte ich mir gut vorstellen und würde, denke ich die Chancen eventuell auch verbessern.

    Das ist richtig, es gibt auch noch andere Fächer, die man zusätzlich lernen kann. Welche das genau sind weiß ich aber nicht.

    Gibt es hier wen, der mit einem Fach in den vorbereitungsdienst gestartet ist?

    Davon wird es hier niemanden geben. Es gibt davon wahrscheinlich nur eine Hand voll.

    Wie gut sind die Chancen mit nur einem Fach eine Planstelle zu erhalten? Vor allem mit dem Fach Kunst.

    Das kann dir niemand sagen, denn es gibt noch gar keine Leute die damit fertig sind. Es gibt überhaupt keine Erfahrung mit diesen Lehrkräften. Sicher kann man sich aber sein, dass hier mit großer Wahrscheinlichkeit viel fachfremd unterrichtet werden wird/muss.


    Falls zu sonst noch Fragen hast gerne, ich bin damals auch quer in den Vorbereitungsdienst eingestiegen.

    Ich fände es sinnvoll, wenn du mal genau dazu Stellung nehmen würdest, was deiner Meinung nach an der Formulierung bzw. dem Inhalt und der Formatierung des vom/von der TE geposteten Schreibens unpassend ist. Und wieso meinst du, dass die gepostete Vorlage für das Anschreiben "mind. 15 Jahre alt" sei? Beschäftigst du dich so intensiv mit dieser Thematik? (EDIT: reine Neugierde meinerseits!)

    Ich selber unterrichte schon seit mehreren Jahren "Bewerbungen" nicht mehr, aber eine Kollegin von mir war zu dieser Thematik vor zwei Jahren bei einer Fortbildung und die Musteranschreiben, die sie dort erhalten hat, ähnelten dem vom/von der TE geposteten. Den letzten Satz "Bitte sagen Sie mir Bescheid, ob das möglich ist" finde ich allerdings zu umgangssprachlich.

    Was die Formatierung angeht, bin ich übrigens recht sicher, dass - im Gegensatz zu der Vorlage, die sich unter deinem obigen Link (Latex-Briefvorlage) findet - die Adresse des Absenders/der Absenderin oben links geschrieben wird, nicht oben rechts (nochmal EDIT: So steht es zumindest in einem Arbeitsbuch zur DIN 5008 von 2020, das ich hier noch "herumliegen" habe; aber vielleicht ist das ja auch schon wieder überholt...). Ob nun die Telefon-/Handynummer und eine E-Mail-Adresse ins Anschreiben gehören oder nur in den Lebenslauf, da scheiden sich wohl die Geister.

    Im Unterricht behandele ich das auch nur am Rande, wenn überhaupt. Ich habe aber schon einige Anschreiben verfasst und mich tiefer damit beschäftigt.

    Die Schlussformulierung ist nicht nur zu umgangssprachlich sondern auch an sich schlecht gestaltet. ChatGPT spukt aus der hohlen Hand ohne große Diskussion was besseres aus: "Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse und meine Motivation im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Unternehmen einzubringen und weiterzuentwickeln. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Einsatzbereitschaft und meinem Interesse." Kein hätte/wäre/könnte. solchen Formulierung werden schon seit einigen Jahren nicht mehr verwendet. Im Konjunktiv würde ich da gar nicht schreiben. Außerdem werden weiter oben Eigenschaften wie Kontaktfreudigkeit und Zuverlässigkeit werden einfach nur erwähnt aber nicht belegt, damit sind es nur leer Phrasen. Das mag bei einem Praktikum egal sein, aber es ist generell kein guter Stil.

    In dem vom/von der TE geposteten Bewerbungsanschreiben geht es aber doch lediglich um die Bewerbung für einen Praktikumsplatz (Schüler*innenpraktikum). Da ist ein solch kurzes Anschreiben m. E. völlig ok. Die Praktikumsbetriebe - zumindest die unserer SuS aus der Berufsfachschule oder Berufseinstiegsklasse - erwarten da keine "Romane" ;) .

    Es geht mir nicht um die Länge, sondern die Formulierung und Formatierung. Die Vorlage ist in der Form mindestens 15 Jahre als. Auch wenn es Inhaltlich um was anderes geht, sieht die Klasse das und denkt dass hier inhaltlich alles prima ist. Das ist es aber nicht.

    Ist das jetzt als Witz gemeint? seba hat doch bereits erklärt, dass in Niedersachsen die Abkürzung "OBS" für "Oberschule" steht.

    Ja war es. Die Abkürzungen in den Bundesländer, auch bei uns, sind ziemlich verwirrend. Man lernt da auch im eignen Bundesland nie aus, besonders weil es immer wieder neue gibt, an die man sich dann gewöhnen muss.

    Wie sehen die heute aus? Weißt du, wo man aktuelle Informationen dazu findet?

    Die Beispiele bzw. Vorlagen hier finde ich gar nicht so verkehrt.

    https://lebenslaufdesigns.de/bewerbungsschreiben

    hier gibt es sogar ein ganz okayes Video dazu:

    https://karrierebibel.de/bewerbungsschreiben/


    Die Formatierung würde ich nach DIN 5008 machen und den Textkörper im Blocksatz (das ist aber nur meine Präferenz wahrscheinlich).

    https://github.com/alexeyabel/latex-briefvorlage-din-5008

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