Bei uns darf es frühestens an diesem Tag ausgegeben werden, wer nicht kann, erhält es nach den Sommerferien.
Das ist ja auch in Ordnung. Nur persönlich von mir aus auch, aber nur an diesem Tag? Wie soll ich mir das vorstellen? ![]()
Bei uns darf es frühestens an diesem Tag ausgegeben werden, wer nicht kann, erhält es nach den Sommerferien.
Das ist ja auch in Ordnung. Nur persönlich von mir aus auch, aber nur an diesem Tag? Wie soll ich mir das vorstellen? ![]()
Man bekommt das Zeugnis nur persönlich und nur an diesem Tag.
So eine Regelung ist rechtlich niemals haltbar und kann auch nicht in rechtlichen Normen so geregelt werden.
Ja, die Teilkrankschreibung ist vermutlich eher für "längere Krankschreibungen" (nach OP oder so).
Mein Mann hatte vor zwei Jahren quasi eine solche.
Auch wenn es sowas eigentlich nicht gibt, haben wir das an der Schule schon öfters auch einfach gemacht. Z.B. nach einer Operation und natürlich nur auf Verlangen der Person. Für die Zeit der Krankschreibung wurde dann auf freiwilliger Basis ein Teil des Unterrichts wieder gemacht. Ich habe das natürlich immer kritisch überwacht, fand die Lösungen aber immer gut. Natürlich nur mit ärztlicher Empfehlung.
Im Anschluss folgte meistens eine Wiedereingliederung. Diese musste meist nicht so lange sein.
Das Vorgehen ist rechtlich in einer eher hellgrauen Zone und bei einem Kollegen wurde in dieser Zeit sogar ein Termin beim Versorgungsamt anberaumt. Das konnten wir aber abwehren, weil offensichtlich keine Dienstunfähigkeit gedroht hatte.
Ich erlebe in der Schule oft Folgendes:
Bis zu zwei Wochen nach den Schulferien sind die Schüler noch nicht leistungsbereit oder -willig, weil gerade erst Ferien waren. Ebenso zwei Wochen vor den nächsten Ferien sind sie ebenso wenig leistungsbereit oder -willig, weil ja bald Ferien sind. Als Lehrkraft muss ich also regelmäßig gegen entsprechende Widerstände angehen.Henne - Ei?
Keine Ahnung. Ich finde die Tatsache auch nicht besonders schlimm. Ich mochte die entspanntere Stimmung vor den Ferien immer als Schüler.
Fühle ich sehr... insbesondere weil Lehrkräftefortbildungen (in NRW) immer ganz besonders hochwertig und zielführend sind...
, insbesondere wenn die Kompetenzteams am Werke sind.
In Hessen sind die auch allererste Sahne...
Wenn körperliche Beschwerden dich zum Beispiel ganz schön KO bringen, du aber trotzdem 3-4 Stunden am Tag arbeiten kannst, dann ist es für alle eine win-win-Situation, eine Teilkrankschreibung zu haben.
Kein Mensch bleibt gerne 100% zuhause. Genesung geht auch dadurch schneller, der Arbeitgeber hat natürlich auch was davon.
Also wie eine Wiedereingliederung, aber von vornherein. Joa sowas wäre sicherlich eine gute Sache.
Also ich bleibe auch gerne zu 100% Zuhause muss ich zugeben. Vielleicht kommt mein Eindruck aber auch daher, dass ich wirklich sehr sehr selten überhaupt krank bin. 2-3 Tage pro Jahr maximal, in den meisten Jahren aber gar nicht. Wenn es mehr und auch länger wäre würde ich vielleicht anders denken.
Nun ja, wir dulden hier ja eh schon lange Schulabstinenzen im großen Stil, ohne dass mal nennenswert was passiert. Um welche Tage es dabei dann genau geht, ist dabei eher noch das geringere Problem.
Da hast du recht. Aber um die Ferien herum ist es scheinbar besonders "schlimm". Wobei ich es hier für am wenigsten schlimm erachte. Die letzte Woche vor den Ferien ist oftmals relativ inhaltsleer was den Unterricht angeht. Man verpasst also Frühstück, Filme schauen und nettes Beisammensitzen. Naja.
Alles, was öffentlichen Charakter hat, kann man faktisch vergessen. Joggen im Wald = Ja. Ironman = Nein. Turnier mit der Fußballmannschaft = Nein
Das sehe ich nicht so. Wenn der Grund der Dienstunfähigkeit nicht im Zusammenhang mit, hier, einer sportlichen Betätigung gebracht werden kann, dann ist das meiner Meinung nach kein Problem.
Natürlich kann man nicht wegen eines Bandscheibenvorfalls DU sein und dann an Powerliftingwettbewerben teilnehmen. Also kann man schon, aber dass dies dann rechtlich Folgen haben kann sollte einleuchtend sein.
Ich würde in einer "Teil-Krankschreibung" Vorteile sehen.
Aber was soll das denn sein? Eine Krankschreibung ist doch immer anlassbezogen, heißt ich bin z.B. krankgeschrieben wegen Grippe. Wenn ich nur teilkrank bin, könnte ich folglich auch Teilzeit arbeiten. Oder was genau soll damit gemeint sein?
Ich denke, wenn ein krankgeschriebener Beamter zum Sport, in Restaurants oder ins Konzert geht, wird daran niemand Anstoß nehmen, solange er dabei nicht überdreht-quietschfidel durch die Gegend hüpft. Auf die Bühne stellen würde ich mich aber wiederum nicht.
Richtig, das hat auch ansich nichts mit dem Beamtentum zutun, sondern betrifft alle Erwerbstätigen.
Wenn man krank ist und nicht arbeiten kann, dann aber in der Freizeit doch wieder Energie hat für irgendwelche Auftritte darf das auch überprüft werden. Es kommt hier natürlich auf den Grund für die Krankschreibung bzw. DU an.
Weil man spätestens ab Mitte 40 zunimmt, bleibt's aber am Ende auch bei mir meist bei Dörrobst, das hat aber mit meinem Stoffwechsel zu tun und nicht mit meinem Beruf.
OT: wenn man nicht zunehmen möchte, dann würde ich Dörrobst lieber weglassen. Die Energiedichte ist ziemlich hoch.
Hast du das Bedürfnis, dein Verhalten und das von Kolleg*innen permanent auf ihren Job zurückzuführen?
Nein habe ich nicht. Personen, die sich merkwürdig verhalten, verhalten sich in jeder Profession merkwürdig. Vielleicht zieht der Beruf aber vermehrt merkwürdige Menschen an?! so zumindest meine Theorie.
Wie gehst du gegen Montage vor?
Rechtlich mag es sein.
Im Sinne von "ich darf Musik spielen, spazieren gehen, alles tun, was der Genesung nicht entgegen steht" medizinisch nicht. (bzw. meine Beispiele und Erläuterungen beziehen sich zumindest - ärztlich genehmigt und geprüft - auf Krankheit.)
Wenn du hypothetisch im Ruhestand bist, wegen DU, dann darfst du alles machen was du hier aufgezählt hast.
Das Thema hat sich jetzt eigentlich schon fast im positiven erledigt. Ich habe in den letzten Tagen mit einer Schule telefoniert, die im Aufbau ist und die mich gerne haben wollen und mir das auch noch mal mehrmals danach tatkräftig per E-Mail bestätigt haben, dass Sie werden sich jetzt auch mit dem zuständigen Personalrat meiner jetzigen Bezirksregierung austauschen und mich wohl möglich ab ordern. Ich habe jetzt vollstes Vertrauen ins System und hoffe, dass ich in den nächsten Wochen dann final bestätigt bekomme, dass ich im Sommer meine Heimat zurückkehren kann.
Ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl!
Ich würde bei solchen Vorgängen erstmal kein Vertrauen darin habe, dass alles so funktioniert wie du möchtest.
Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg.
Das ist doch dasselbe.
Wenn ich ein Jahr krankgeschrieben bin, darf ich keine Musik spielen? Darf ich kein Leben haben?
Nein, krankgeschrieben und DU ist was völlig unterschiedliches.
Welche Konsequenzen hätte die Dienstunfähigkeit für mich? Gibt es dazu eine Übersicht? Ich meine mit "Konsequenzen" alle Folgen jenseits von "du kriegst weniger Geld und musst nicht arbeiten", oder anders gefragt: Was darf ich alles machen, wenn ich dienstunfähig geschrieben bin? Was darf ich nicht machen? (Ich gebe jetzt bewusst keine konkreten Beispiele an, um die Frage nicht darauf einzugrenzen.)
Was genau meinst du mit "machen"?
Du kannst alles machen, außer einer Erwerbsarbeit nachzugehen ohne Genehmigung.
So richtig "jung" bist du auch nicht mehr, oder? Junge Leute klingeln nicht mehr, sie schreiben vor der Haustür eine WhatsApp-Nachricht "Ich bin da!"
Ich bin immer noch 16 Jahre alt.
auf die 35jährigen WBK-SuS?
Ja, das sind die schlimmsten
Könnte doch sein, wobei es durchaus große Waldorfschulen gibt. Ich dachte an so Freie Schulen mit einem Geschäftsführer und einer Pädagogischen Leitung, die sich als Lernbegleiterin versteht.
An welcher Schulart bist du denn Schulleiter? Oder willst du es nicht erzählen, das ist ja legitim.
Geschäftsführer und Schulleitung ist bei den Ersatzschulen oft nicht die gleiche Person.
Ich verstehe, was du meinst, die Aufgaben der Leitung sind andere als die der Lehrkraft.
Trotzdem bezweifle ich, dass eine BWLerin eine gute Schulleiterin wäre, ich glaube auch nicht, dass es einem Abteilungsleiter schadet, mal am Fließband gestanden zu haben.
Aber vielleicht überschätze ich das ja auch.
Du kannst es dir nur nicht anders vorstellen, weil du keine anderen Systeme kennst. Es ist höchst ineffizient, wenn Leitungskräfte für ein paar Stunden die Arbeit auf dem Shopfloor erledigen.
Auf so eine Idee würde man in einem Industrieunternehmen niemals kommen. Unsere Gesellschaft funktioniert in allen Bereichen arbeitsteilig, die Schule ist hier (wie auch sonst), nichts besonderes und es trifft hier eben genauso zu. Eine BWLerin könnte auch eine Schule leiten, es wird nur schwerer weil sie das System erstmal verstehen müsste. Und sich die Grundlagen zum Produkt Unterricht aneignen.
Ihr seid echt langweilig. Mir würden einige Personen einfallen, die jederzeit bei mir klingeln können und rein kommen dürfen.
Am BK und am WBK gehen die Schüler halt nach Hause. Da wird keiner bespaßt.
Und wer passt dann auf die auf, wenn die Eltern arbeiten sind?
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