Nebenbei: Bei mir steht sogar noch der zwölfbändige "Große Brockhaus" aus dem Jahr 1953 samt 2 Ergänzungsbänden im Regal. Da stehen Sachen drin, die heute kaum mehr jemand weiß. Zum Beispiel Infos über 'Hexenmehl' und 'Drachenblut' - das in historischer Literatur erwähnt wird und das ich zur Herstellung meiner Radierungen benötige.
'Hexenmehl' ist pulverisiertes Harz - auch 'Kolophonium' genannt. Im Internet werden Bärlappsporen so benannt - die jedoch nur eine Gemeinsamkeit mit Kolophonium besitzen:
Wenn man das Pulver in die Flamme wirft, gibt es eine imposante Staubexplosion - daher "Hexenmehl"
'Drachenblut' ist das rote Harz der Dracanea-Palme und wird für die Herstellung von (Abdeck-) Lacken verwendet
Die alten Schinken sind schon noch nützlich. Als unsere Lehrerbibliothek modernisiert wurde, hatte ich den Meter Buch vor dem Container bewahrt.
Findet man auch in Wikipedia Bärlappsporen – Wikipedia; Drachenblut (Harz) – Wikipedia
Weiß kaum mehr jemand, weil nicht relevant und kann bei Bedarf nachgeschaut werden. Es gibt ganz viele interessante Side-facts, für die ich im meinem Gehirn kein Platz habe.