Richtiger Ansatz:
Mein Neffe hatte erzählt, dass sein Professor im FH-Ing-Studium, 1.Semester Maschinenbau, mit der Wiederholung der Grundrechenarten begonnen hatte. Manche fanden das öde und unnötig - der Dozent hatte jedoch die mathematichen Grundlagen gefestigt, auf denen er nach drei "Wiederholungsvorlesungen" aufbauen konnte - und das Tempo vorgelegt. Wer diese Vorlesungen als "nutzlos" geschwänzt hatte, kam ab der 4. Vorlesung nicht mehr mit. Da ging es bereits "zur Sache".Das menschliche Gehirn räumt gerne Bereiche mit "nutzlosem Wissen" frei, um diese neu zu verwenden. Da ist es wichtig "nützliches Wissen" regelmäßig zu wiederholen, um der "Vergesslichkeit" entgegen zu wirken. Dass meine Schüler ihre Abschlussprüfungen immer bestanden haben, führe ich nicht zuletzt auf diese regelmäßigen "Auffrischungsimpfungen" zu Beginn des Schuljahres zurück. Das war sinnvoll investierte Zeit.
So ähnlich war es bei mir auch. Ist auch ganz gut als Einstieg, um sich an das Tempo zu gewöhnen. Das ist nämlich ein ganz anderes, als in der Schule. Wenn man dann zu Beginn etwas bekanntes im entsprechenden Tempo macht, wird man nicht so erschlagen.
Außerdem sind Wiederholungen an den meisten Stellen eh keine schlechte Idee.