Beiträge von s3g4

    Wenn einem sonst nichts mehr einfällt, greift man halt ein bisschen in die stereotype Klischeekiste und stellt das Gegenüber als unmündigen Mitleidsempfänger dar ^^

    Was hast du denn gemacht?

    Edit: Erstell du bitte mal an einer 1500-Personen-Schule auch nur eine Woche lang den Vertretungsplan. Dann sprechen wir nochmal.

    Dann will ich sicher nicht von jedem angerufen werden. Schon gar nicht alle um 7 Uhr.

    Das hat mit Lerchen und Eulen nicht viel zu tun, sondern vielmehr damit, dass unsere ganze Arbeitswelt darauf ausgerichtet ist, dass sie eben schon ab 7 Uhr morgens beginnt und nicht erst ab 11. Danach sollte man an ARBEITStagen auch als erwachsener Beamter (bzw. Angestellter) in der Lage sein sich zu richten.

    Ja und? mein Arbeitstag beginnt aber dann nicht. Das steht auch nirgends. Man kann sich das natürlich auch einfach aus den Fingern saugen.

    Der Arbeitstag von manchen beginnt auch vielleicht erst um 22 Uhr, muss der auch um 7 Uhr wach sein, weil das andere auch sind?

    Durch meine Abordnung an eine Behörde habe ich an diesen Tagen Gleitzeit von 06:00 bis 20:00. Aber hier sieht man mal wieder die lebensfremden Lehrkräfte, die nie was "richtiges" gearbeitet haben.

    Genau....warum auch sachbezogene Anwendungen, Argumentation u.ä. vermitteln, wenn die rein mechanische Abarbeitung von Kalkülen auch reicht....die dann später ohnehin niemand mehr verwendet. Das bereitet mit Sicherheit gut auf das Berufsleben vor.

    Wird ja nicht gemacht. Den Unsinn, den man in den Büchern liest verwirrt nur mit bescheuert konstruierte "Anwendungen".

    Du siehst auch bei state, dass die "kompetenzorientierung" in Anführungszeichen gesetzt wird. Weils einfach nur wenige richtig umgesetzt bekommen. Daher kann das ruhig wieder weg.

    Da gibt es einiges. Aber ein Aspekt ist, dass direkte Demokratie voraussetzt, dass sich der Wähler ausreichend mit dem Thema auseinandergesetzt hat um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Im Idealfall ist es so, dass die Argumente beider Seiten ausgetauscht werden und sich der Wähler im Diskurs eine fundierte Meinung bildet. In der Praxis ist aber oft so, dass dieses Wissen beim Wähler gar nicht vorhanden ist. Entsprechend trifft er eine Entscheidung ohne ausreichend informiert zu sein. Es wird auch kaum möglich sein, dass sich der Bürger über alle Themen umfassend informiert. Dafür gibt es (theoretisch) Fachpolitiker, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Die Gesundheitsexperten der SPD diskutieren dann gemeinsam den Standpunkt ihrer Fraktion. Natürlich gibt es auch Fragen, die man gut basisdemokratisch entscheiden kann. Aber viele Themen sind einfach sehr komplex.

    Ich finde das als eine schwache Ausrede dafür. Klar das Volk muss das erstmal lernen, also kommt vielleicht erstmal blödsinn dabei raus. Aber es einfach gar nicht zu machen ist keine Lösung. In der Schweiz funktioniert es doch auch, oder sind Deutsche einfach zu dumm dafür?

    Direkte Demokratie hat auch durchaus Nachteile. Ich denke wir brauchen eher mehr politische Bildung. Wenn ich bei unserer örtlichen Zeitung mir die Facebookkommentare insbesondere der Menschen mit AfD-freundlichen Profilen ansehe, dann verstehen die Menschen vieles einfach nicht. Hier hat eine Firma dicht gemacht. Der Inhaber hat keinen Nachfolger gefunden und geht in Rente. Ein Hintergrund war auch, dass die Nachfrage nach seinen Produkten zurückging. Der Artikel war hinter einer Bezahlschranke. Entsprechend gab es erstmal Massen an Kommentaren, dass wahlweise Bundes-, Landes oder Stadtpolitik Schuld ist. Oder die örtliche Bundesstraße wird saniert. Der Zeitpunkt der Arbeiten ist in den Sommerferien, weil dort am wenigsten los ist. Gemotzt wird über die Stadt, da in den Sommerferien die ganzen Urlauber da sind. Die hat damit natürlich rein gar nichts zu tun. Aber da fehlt es einfach an Bildung

    Welche Nachteile? Parteien können nicht einfach machen was sie wollen?

    Mit den moralischen Zeigefinger kommt man bei sowas aber auch nicht weiter. Man kann da auf die einzelnen Dinge eingehen und sie erklären. Ob das angenommen ist eine andere Sache.

    Das ist für mich auf drei Ebenen verwirrend:

    1. Nach historisch-kritischer Forschung stammt das Gleichnis aus Q.

    2. Nach historisch-kritischer Forschung ist Lukas (Begleiter des hl. Paulus) nicht der Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte.

    3. Aus gläubiger Perspektive ist das Gleichnis auf Jesus Christus zurückzuführen.

    Inwiefern Lukas es sich "ausgedacht" haben könnte, erschließt sich mir nicht.

    3. und aus ungläubiger Perspektive? Es liegt doch nahe, dass eine Erzählung über eine Erzählung was wer mal gesagt haben soll auch einfach frei erfunden ist weil es zum Konzept passt.

    Seid froh, dass ihr euch vor 7 krank melden müsst. Bei uns muss man sich um 7 Uhr krank melden und zwangsweise telefonisch!

    Das bedeutet, selbst wenn ich abends oder nachts schon weiß, dass ich krank sein werde, bedeutet das Wecker stellen um den Anruf um 7.00 Uhr zu machen. Erst dann ist auch der AB angeschaltet. Per Mail etc. ist nicht erlaubt.

    Da wäre ich aber, wenn ich krank bin, so erkrankt, dass ich gerade um 7 Uhr nicht in der Lage bin zu sprechen... mal sehen wie lange der Blödsinn aufrecht erhalten bleibt. Eine Mail kann man doch viel besser verarbeiten, als einen Anruf.

Werbung