Beiträge von s3g4

    Das würde bedeuten, dass ausschließlich mündlich erbrachte Leistungen bewertet werden können. Das würde den Grundprinzipien von Fremdsprachenunterricht nicht gerecht werden.

    nö würde es nicht, es gibt nur keine Leistungsnachweise, die außerhalb der Schule erstellt wurden. Die waren eh schon immer fälschungsanfällig.

    Das sehen die Curricula in den Sprachen aber eindeutig vor. In den modernen Fremdsprachen ist Schreiben eine wichtige Kompetenz und damit ist nicht nur gemeint, dass die Schüler (m/w/d) Texte abschreiben, sondern auch selbst erstellen und rhetorisch gestalten sollen. Wie sollen sie das üben, wenn sie keine Aufsätze mehr schreiben sollen?

    Kann man ja trotzdem machen lassen. Nur eben nicht benoten.


    Dass Lehr- und Bildungspläne entsprechend überarbeitet werden müssen sollte klar sein.

    Man sieht, wer den Aufsatz selbst geschrieben hat und wer nicht. Hier ist es offensichtlich. Selbst wenn sie Prompts genutzt haben, haben siue es selbst formuliert.

    Der Prompt selbst formuliert ist also wie selbst den Text geschrieben? Naja dann ist deine ganze Anfrage ja hinfällig. Oder glaubst du die Eltern haben das mit einer KI erstellt?


    Man sieht es eben nicht mehr. Deswegen keine Aufsätze mehr für die Zukunft.

    Ich bekomme permanent E-Mails während der Krankschreibung von Kollegen und der Schulleitung wie auch fachbegleitenden Lehrern, die mich auffordern Aufträge und Stundenvorbereitungen für die Zeit meiner Krankschreibung zu schicken. Mittlerweile auch per Handy von meiner anderen Mentorin (Mentorin 2).


    Zitat der schikanierenden Kollegin:

    ,,Da ich nächsten Dienstag zur Exkursion bin, erwarte ich zeitnah Ihren überarbeiteten Stoffverteilungsplan per Mail."

    Also keine physische Belästigung. Übergriffig, ja. Die Email einfach nicht abrufen und die Nummern blockieren.

    Ich möchte mir keinen Fehler erlauben, deshalb meine Nachfrage. Auch weil die Kollegen nicht hinter mir stehen und ich an meiner Ausbildungsschule gemobbt werde. Ich bin Referendarin und habe eine 9. Klasse in Deutsch. Vor meiner Krankmeldung (anderes Fragegesuch) habe ich mit der Klasse einen Aufsatz geschrieben, den ich eben kontrolliert habe.

    Ich schäme mich selbst dafür, aber ich muss es übersehen haben. Jedenfalls hat mir eine Schülerin einen perfekt mit KI generierten Aufsatz abgegeben. Es ist so geschrieben, wie ehemalige Kommilitonen kurz vor dem Abschluss geschrieben hätten, aber keine Neuntklässlerin. Ich kenne das Mädchen und weiß, dass der Aufsatz unmöglich von ihr sein kann. Es hat keinerlei Rechtschreibfehler und der Ausdruck klingt eher danach, als hätte ihn eine ältere Frau mit 40 Jahren Lebenserfahrung aber keine Neuntklsslerin verfasst. Die Eingabe in die Plagiatssoftware hat es auch bestätigt.

    Wie gehe ich jetzt vor? Muss ich die Note werten? Eigentlich wollte ich sie zum Gespräch bitten, ihr das Ergebnis der Plagiatsprüfung zeigen und dann auf die Reaktion warten, um ihr das Angebot zu machen den Aufsatz nochmal zu schreiben. Ich möchte mich auf keinen Fall gegenüber der Schulleitung angreifbar machen, weil die mich ohnehin auf dem Drücker hat und hasst.

    Wie würdet ihr als erfahrene Lehrkräfte mit mehrjähriger Diensterfahrung vorgehen?

    Das Learning daraus sollte sein, dass Aufsätze heute überhaupt nicht mehr Zeitgemäß sind. Woher weißt du, ob die andere nicht auch ein LLM genutzt haben, aber eben entsprechend gepromptet haben. Ich brauch nur als Vorgaben sagen, dass der Aufsatz von einer 9. Klässlerin geschrieben sein soll. Dann wärs dir gar nicht aufgefallen.

    Ich sage nur Aiwanger.

    Ich finde es schlimm, wie leicht es sich "der Westen" macht, während die AfD 152 Sitze im Bundestag hat. Die Sachsen-Anhalter finden sich genau so wenig extrem wie die extrem rechtskonservativen in Bayern, da gibt's halt bloß keine alteingesessene Alternative.

    Also ist alles rechts der Grüne = Rechtsextrem?

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