Der Bruttoinlandsstromverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2024 zwar bei etwa 517.700 Gigawattstunden (GWh) - aber es wird nie der Fall eintreten, dass die Batterien die gesamte Stromversorgung übernehmen müssen. Der große Teil wird sicher immer "just-in-time" produziert, aber es geht um Schwankungsspitzen, die ausgeglichen werden müssen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint (was selten über ganz Europa gleichzeitig der Fall ist.
Es sind aktuell bis zu 1,4 TWh am Tag. Der Speicher (beide Arten) reicht also knapp 4 % bis 6% des täglichen Bedarfs. Die installierte Leistung an erneuerbaren Energien ist knapp 190 GW. Wenn die voll laufen, dann sind diese Speicher in 20 Minuten voll. Das passiert selten und es wird ja noch ständig was abgenommen. Die Kapazität ist aber noch deutlich zu klein. Sowohl auf der Speicher-, als auch auf Erzeugerseite.
Hinzu kommt, dass der Bedarf in den nächsten Jahrzehnten auch deutlich steigen wird.
Wenn Fahrzeuge mit verwendet werden, wer zahlt denn dann eigentlich dafür? Also wenn ich mal in ferner Zukunft ein E-Auto haben, dann will ich mir den Akku nicht für die Netzstabilität verschleißen lassen.