Beiträge von s3g4

    Der Bruttoinlandsstromverbrauch in Deutschland lag im Jahr 2024 zwar bei etwa 517.700 Gigawattstunden (GWh) - aber es wird nie der Fall eintreten, dass die Batterien die gesamte Stromversorgung übernehmen müssen. Der große Teil wird sicher immer "just-in-time" produziert, aber es geht um Schwankungsspitzen, die ausgeglichen werden müssen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint (was selten über ganz Europa gleichzeitig der Fall ist.

    Es sind aktuell bis zu 1,4 TWh am Tag. Der Speicher (beide Arten) reicht also knapp 4 % bis 6% des täglichen Bedarfs. Die installierte Leistung an erneuerbaren Energien ist knapp 190 GW. Wenn die voll laufen, dann sind diese Speicher in 20 Minuten voll. Das passiert selten und es wird ja noch ständig was abgenommen. Die Kapazität ist aber noch deutlich zu klein. Sowohl auf der Speicher-, als auch auf Erzeugerseite.

    Hinzu kommt, dass der Bedarf in den nächsten Jahrzehnten auch deutlich steigen wird.

    Wenn Fahrzeuge mit verwendet werden, wer zahlt denn dann eigentlich dafür? Also wenn ich mal in ferner Zukunft ein E-Auto haben, dann will ich mir den Akku nicht für die Netzstabilität verschleißen lassen.

    Wie sind eigentlich die Handwerker- und Betriebsferien in denjenigen BL terminiert, die ein rollierendes Feriensystem praktizieren? Die passen sich doch meist an die Sommerferien an. Gibt es darüber Klagen in der Handwerkerschaft oder Industrie?

    Nö, das ist doch schon seit Jahrzehnten bei uns so. Beschwerden hört man da selten. Eher über die Länge

    Macht ihr keine Förder/Zeugnis/Abschlusskonferenzen bzw Abikonferenzen

    Achso ja die Zeugniskonferenzen habe ich vergessen. Das sind zwei im Schuljahr, dann noch eine Prüfungskonferenz.

    Wir sind also bei Minimum 2 GeKos, 1 Abteilungskonferenz, 1 Fachschaft, 2 Zeugniskonferenzen, 1 Prüfungskonferenz. Dazu könnte man noch den Tag der offenen Tür zählen. Manchmal päd. Tage, also ich komme da nicht auf mehr als 10 Termine. Ich persönlich habe auch mehr, aber mich hat niemand in den Personalrat gezwungen und auch die anderen Aufgaben habe ich mir selbst ausgesucht. Mit ganz viel Pech muss man auch noch in eine Klassenkonferenz, zu sowas musste ich allerdings noch nie.


    "selbst-dran-schuld" Termine, sind Termine, die man hat weil man sich irgendwo freiwillig oder per Funktion beteiligt.

    Hallöle,

    bei uns Hessen startet nächste Woche wieder die Schule und nach der Dienstversammlung heute ist schon klar, dass allein in den nächsten zwei Wochen 5 Termine nachmittags ab 15 Uhr anstehen. 15 Uhr, weil um diese Uhrzeit für die meisten der Unterricht spätestens endet.

    Wenn ich meine Notizen vom letzten SJ durchgehe, komme ich auf ca. 40 verbindliche Termine, die ich eingetragen habe, die nach 15 Uhr an unterschiedlichen Tagen stattgefunden haben (vor allem Konferenzen, aber auch anderes). Mich bringt das immer wegen der Betreuung meiner Tochter in Organisationsaufwand, aber auch ohne diesen Faktor habe ich das Gefühl, dass wir recht häufig konferieren bzw. andere verbindliche Termine haben. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren

    Wozu? Wir haben die Gesamtkonferenzen eine Abteilungskonferenz und einmal Fachschaft. Das war's. Alles andere sind "selbst-dran-schuld"-Termine.

    Die TE hat sich augenscheinlich nur krank gemeldet aber nicht mitgeteilt, dass sie nicht erreichbar ist.

    Potato, Potato. Das muss nicht extra dazu gesagt werden. Magst du aber nicht verstehen, weil du dich so sehr an übergriffifes Verhalten gewöhnt hast und es auch noch verteidigst.

    Krank ist krank und dann ist auch nix mit Arbeit. Nix Anrufen, nix Mails beantworten, kein gar nix. Keine Pflicht zu irgendwas. Wenn du trotzdem was machst, ist das deine Sache. Kannste machen. Von der Schule hat da aber nichts zu kommen bzw. es ist nichts zu erwarten.

    Und das weißt Du aufgrund deiner hellseherischen Fähigkeiten? Ich vermute mal, dass über 90% der Krankmeldungen nicht am System Schule liegen.

    Spielt KEINE ROLLE. In der Schule gibt es keine Notfälle, die Lehrkräfte beheben müssen.

    Ich hadere damit auch manchmal, allerdings sind Gewerkschaften halt ganz traditionell links und sozialdamokratisch.

    Das ist im Kern als Leitlinie für eine Gewerkschaft auch gar nicht verkehrt. Allerdings sollte es einer Gewerkschaft immer nur um die Interessen und den Schutz der Mitglieder gehen. Nicht um die Verfolgung eigener politischer Ziele. Andere Gewerkschaften mache das nicht. Ich war viele Jahre Mitglieder der IG Metall und habe mich hier sehr gut vertreten Gefühlt.


    Was ich aber insgesamt wichtig finde, dass man sich organisiert. Egal ob Gewerkschaft oder Verband.


    Uns Lehrer kann nur eine Gewerkschaft vertreten, in der möglichst viele KuK organisiert sind. Wir sind keine Lokomotivführer, die als Mini-Spartengewerkschaft genug Machtmittel besitzt, um Forderungen durchzusetzen.

    Wieso eigentlich nicht? Ich meine die Anzahl der Lehrkräfte ist nicht klein, es gibt deutlich mehr Lehrkräfte als Lokführer. Die Verbände münden am Ende auch nur in die Beamtenbund. Der kümmert sich auch nicht nur um Lehrkräfte, auch wenn wir hier auch in der Mehrzahl sind.

    Eine IGS (Interessengemeinschaft Schule) wäre doch super :)

    Also wenn die GEW eins nicht ist, dann eine Massengewerkschaft. Ich kenne noch viele Ortsverbände, die noch nicht mal einen hauptberuflich angestellten Mitarbeiter haben. Die Zahl der Hauptberuflichen auf LV Ebene hält sich ebenfalls in Grenzen. Hier wird noch sehr viel auf ehrenamtlicher Basis geleistet

    Es wird aber alles mögliche vertreten. Ziemlich diffus für meinen Geschmack und die Betonung auf die politische Arbeit, die nicht mit den Berufen zutun hat passt mir auch nicht.

    Wenn die GEW deinen Haltungen entspricht, dann darf sie dir auch den Beitrag wert sein, denn der finanziert die ganze Arbeit und Unterstützung. Gleiches gilt für den VBE, wenn der zu dir passen sollte oder den Philologenverband oder den Berufsschullehrerverband oder den Realschullehrerverband, etc.

    Das hier trifft es genau. Wollte ich nur nochmal hervor heben.

    Ich hoffe allerdings, dass sich immer weniger Lehrkräfte für die gew entscheiden. Die verfolgen als Massengewerkschaft nicht unsere Interessen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich hab es ja nicht erwartet!!! Sondern nur geschrieben, dass MEIN Krankenhaus zwar mit der PKV abrechnen konnte (und auch hat), es aber die Möglichkeit mit der Beihilfe (die nicht das LBV ist…) nicht gegeben hätte. (Was ich, ich wiederhole, weder erwartet oder gar erzwingen wollte, weil ich es GAR NICHT MÖCHTE). Ich hab gerne den Überblick darüber, wer welche Infos über mich hat.

    Ich mache dir gar keinen Vorwurf ;) ich verstehe schon was passiert ist und dass dir das nicht gefallen hat. Das hätte mir auch nicht gefallen.

    Ach kommt, humorvoll, durchsetzungsstark, strukturiert und selbstbewusst sind besser "bewertete" (und schlicht alltagstauglichere) Merkmale als neurotisch, aggressiv, ungeduldig, unsicher und unberechenbar.

    aha, danke jetzt weiß ich wie das aussehen soll...

    Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ein Lehrpersonencharakter überhaupt sein soll. Könntest du das definieren?

    Im Seminar wurde immer Mal wieder (besonders von alten Ausbildern) von der Lehrerpersönlichkeit gesprochen. Was das sein soll weiß ich bis heute nicht. Irgendwelche diffusen Verhaltensweisen und Auftreten.

    Ich bin leider nicht schizophren, daher kann ich dir zu weiteren Persönlichkeiten nicht sagen.

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