Man muss mit der Zeit gehen und Schutz der Familie bedeutet nicht Schutz des Ernährer*inmodells.
Wenn man sich aber für dieses Modell entschieden hat, wird dann der andere gezwungen zu arbeiten? Weil es nicht mehr Zeitgemäß sein soll?
Man muss mit der Zeit gehen und Schutz der Familie bedeutet nicht Schutz des Ernährer*inmodells.
Wenn man sich aber für dieses Modell entschieden hat, wird dann der andere gezwungen zu arbeiten? Weil es nicht mehr Zeitgemäß sein soll?
wer kennt wen (der musste jetzt sein für alle Älteren hier im Forum... obskur war das aber nicht)
Nein das war wirklich obskur, ich kanns ehrlich gesagt auch nicht mehr rekonstruieren. Wir sind schnell auf ICQ gewechselt ![]()
Trotzdem wurden wir nicht von einer höheren Macht gematcht, sondern haben eben IRGENDETWAS gehabt, was uns zusammengeführt hat.
Wir haben uns auf einer obskuren Internetseite (die es schon länger nicht mehr gibt) in einem Chatroom kennengelernt. Sie war nicht von meinem rumgetrolle abgeschreckt und wir haben dann hersausgefunden, dass wir gar nicht soweit auseinander leben. Dann haben wir uns getroffen, damit war alles geklärt. Jetzt haben wir zwei Kinder ![]()
Die statistisch signifikante Auswertung des Bekanntenkreises ergibt zwei heiße Dating-Portale: 1. erweiterter Freundeskreis (also damit verbunden auch Partys, Feiern, Feste und dort kennenlernen) und 2. Schule/Studium
Bei mir bzw. im engeren Freundeskreis sind es Internet und Partys. Berufliche hat sich da niemand kennengelernt. Ist natürlich nicht repräsentativ ![]()
Da wir uns vor dem Studium kennengelernt haben, ist das berufliche Ergebnis Zufall.
War bei uns auch so. Wir hätten auch ganz wo anders landen können.
GS-Lehrerin + Polizist
Meine Nachbarn sind das auch. Ist das so ein Ding?
Ist es so? Du hast deine Frau nicht nach Interessen oder Gemeinsamkeiten kennengelernt?
Hmm nein. Wir haben auch nur sehr sehr selten gleiche Interessen. Gemeinsam haben wir, dass wir so ziemlich alles zusammen machen können, wir können gut streiten ohne nachtragend zu sein. Keiner muss sich verstellen. Wir vertrauen uns eben ohne Bedingungen. Da brauche ich keine gemeinsamen Hobbies oder Interessen. Das kann ich auch mit Freunden machen.
Ich habe damit nicht angefangen.
Ich weiß, war kein Vorwurf an dich.
Würde mich ja jetzt mal interessieren, welche Berufe die Partner/innen der männlichen Kollegen hier haben. Heiratet ihr nach oben oder nach unten?
Ich habe meine Frau geheiratet, weil wir super zusammen passen. Keine Ahnung ob nach oben oder unten. Ich finde diese Einstufung hier ziemlich unpassend und es interessiert mich heute wie vor 18 Jahren nicht.
Ach....
"aus Liebe"...
Natürlich ist man mit jemandem aus Liebe und natürlich denken die allerwenigsten bei der Einladung zu einer Party, ob die gerade begangene Ausbildung des Eingeladenen irgendwann einen Abschluss mit Aufstieg bedeutet.
Trotzdem trifft man seine Entscheidungen nicht aus der Luft gegriffen, sondern würde dann aus einem Pool an Möglichkeiten wählen. Diese Möglichkeiten bewegen sich milieunah. Und wenn man zum Beispiel nach Sicherheit strebt , dann guckt man nach sicheren Berufen. Leute trifft man entweder in Real Life bei Hobbies, die auch etwas über einen aussagen oder im nicht realen Leben nach Stichworten, die eben auch gemeinsame Interessen oder Werte aufzeigen.
Oder es eben überhaupt nicht wie du beschreibst.
Da fällt mir ein: Ich hatte mal eine Schülerin, die hatte noch das Namensschild von ihrer Arbeit an. Da stand auch "Frau Vorname" drauf. Ihre Mutter und Vater waren beide nicht-deutsch und optisch kam sie nach der Mutter und der Name war aber vom Vater und das war zu "verwirrend", da fand sie es mit dem Vornamen einfacher.
Wenn dann noch "Frau Elfriede" drauf steht, dann sind die Boomer komplett verwirrt ![]()
ein Problem aufwirgt
guter Freud'scher
die Probleme sind manchmal wirklich aufgewürgt.
Ich habe eine Kollegin, die wird mit "Frau Vorname" angesprochen, weil sie den Schülern nicht zutraut, den Nachnamen richtig hinzubekommen. Er ist ziemlich kompliziert, aber das finde ich trotzdem witzig.
Macht mein Stiefbruder auch so (wobei sein Name gar nicht so schwierig ist). Es hat ihn aber immer genervt, weils kaum einer hinbekommt.
Kindergeld kann man nicht streichen. Das geht nicht wegen Grundgesetz!
Auch die Verfassung kann man ändern. Das ist alles nur Papier ![]()
Außerdem nervt mich dieser Ansatz zu definieren was gutes Erziehen ist!
Darüber habe ich hier nichts gelesen. Darum geht es doch gerade auch gar nicht.
Bei mir wird jeder in meinem Unterricht so angesprochen, wie ich selbst angesprochen werden möchte.
Also Frau/Herr Nachname (die Vornamen kenne ich oft gar nicht). Ich empfinde unterschiedliche Anreden als respektlos gegen den "kleineren" in diesem Gefälle. Ich fand das auch in der Schule nicht gut, dass ich die Lehrkräfte anders ansprechen soll, als die mich angesprochen haben. Sowas gibt es danach auch nie wieder. Entweder man ist Perdu oder Persie. Wieder ein Punkt auf der Liste "merkwürdige Gepflogenheiten der Schule".
Aufstieg zur Lehrkraft.
Oder Abstieg, weil man wieder in der Schule landet, wo man ja hergekommen ist ![]()
Das Studium einer Ingenieurswissenschaft gilt gemeinhin als Aufstiegsstudium, in dem Mitglieder aus nichtakademischen Haushalten den Aufstieg schaffen.
Ein Professor hat immer scherzend vom akadamischen Proletariat gesprochen (gemeint Ingenieurinnen und Ingenieure [sich selbst eingeschlossen]).
Ich kann das selbst gar nicht einordnen, denn mit universitärer Ausbildung hatte ich keine Berührung.
Vielleicht zur Klarstellung: Die Sie-Form bleibt selbstverständlich bestehen – also in der Art „Thomas, können Sie …“. Allerdings wurde in der Konferenz festgelegt, dass in den schulischen Ausbildungen der Anlage B und E die Anrede zwingend in der Form „Herr/Frau Müller, können Sie …“ erfolgen soll.
Mit Vorname siezen finde ich wiederum sehr befremdlich. Aber ihr da oben (nördlich) macht sowas ja.
Die Fachkonferenz ist in keinem Fall der Ort, wo sowas verbindlich beschlossen werden kann. Eine vernünftige SL würde solche unnötigen Beschlüsse auch verhindern/kassieren.
Ich schrieb nirgends von Wichtigkeit.
Was untersscheidet es dann von einem Job? Job = Aufgabe. Kinder er- und heranziehen ist doch eine Aufgabe.
Ich meine es ist rechtlich ok, wenn sowas beschlossen wird und es ist entsprechend auch verbindlich. Aber nicht in den Gremien, die du hier anführst. Das kann nur die Schulkonferenz beschließen.
An sich halte ich solche Beschlüsse für ziemliche Nebelkerzen. Hat man nichts besseres zutun als so einen Quatsch regeln zu wollen?
Die Gesellschaft wandelt sich und wenn sich ein Land für eine natalistische Politik entscheidet: gut so. Aber für das Land und nicht für Auserwählte.
Dass das Beamtentum bei Lehrkräften quasi nur aus Pfadabhängigkeit und sachfremden Überlegungen (Lehrermangel und Wählerstimmen) erhalten bleibt, sollte hoffentlich jedem klar sein.
Für das Land geht das doch gar nicht. Also geht schon, man könnte Gesetze erlassen, die alle dazu zwingen Kinderzuschläge zu zahlen. Ich bin mir sehr sicher, dass sowas politisch niemand durchkommt.
Oder meinst du alle im Landesdienst? Ja klar kann man machen. Meiner Meinung nach sind die hohen Zuschläge rauseilender Gehorsam der Länder wegen den Verfassungsklagen gegen die Besoldung an sich. Dass sowas auch andere Probleme erzeugt verstehe ich.
Sicher wandeln sich Gesellschaften und damit die rechtlichen Normen um dem gerecht zu werden.
Spielt es denn eine Rolle in der Fragen wieso Lehrkräfte beamtet sind? Ich finde nicht.
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