Beiträge von s3g4

    Kurzversion:
    Wenn Du auf der Basis der Vorgaben für die Leistungsbewertung insgesamt zu dem Ergebnis kommst, dass die Gesamtleistung nach Würdigung der schriftlichen und mündlichen Leistungen "ausreichend" (oder besser) ist, dann gibst Du die entsprechende Note. Was die anderen KollegInnen dazu sagen oder nicht sagen, spielt überhaupt keine Rolle.

    Notengebung ist aber Aufgabe der Lehrkraft, nicht der Schülerschaft ;)

    Sahne! SAHNE! SAAAHHHNNEE!!!

    Geschlagene Sahne ist ein weiches, fluffiges, aber dennoch cremiges Element, das - ohne sich selbst in den Vordergrund zu spielen - allem einen angenehmeren Geschmack verleiht, das Aroma abrundet und den Genuss auf den Gipfel führt.

    Wird diese wundervolle Substanz zu stark abgekühlt, wird sie zu einem festen, kristallinen, geschmackslosen Etwas, das auf heimtückische Weise - Katzenstreu gleich - sämtliche Geschmäcker an sich bindet und so den Rest der grandiosen Kreation des Eisbechers zu fadem Brei verwandelt.

    Mich schaudert.

    Wir brauchen als Reaktion noch ein kotzendes emote. :D

    Ich weiß wohl, dass ich damit in einer sehr kleinen Minderheit bin. Ich kanns mir aber auch nicht aussuchen.

    Ich esse eigentlich so ziemlich alles. Auch Koriander, obwohl ich den Menschen gehöre bei denen das nach Seife schmeckt, mag ich gerne.

    Aber Schlagsahne und rohe Tomaten sind mein Kryptonit.

    Schulverwaltung?

    Das lohnt sich nicht als Lehrkraft. Wenn man wirklich nicht mehr in Schule arbeiten möchte, wäre die Schulverwaltung nicht wirklich passend. Mal abgesehen von der schlechteren Bezahlung.

    Schulaufsichtsbehörden oder Ministerium schon eher. Von dort aus sind theoretisch auch andere Behörden möglich (habe ich auch schon gesehen). Das ist aber mit Glück und viel Arbeit/Zeit verbunden. Und man muss die Verwaltung auch mögen.

    Garantiert. Besonders die von KuK. :teufel:

    Pubertiere lassen sich zähmen.

    Das trifft leider zu oft zu. Es gibt aber auch ganz tolle, unkomplizierte Lehrkräfte. Meinen unrepräsentativen Beobachtungen nach ist der Anteil der "schwierigen" Menschen in unserem Beruf deutlich höher als anders wo. Ob jetzt der Beruf einen bestimmten Menschenschlag anzieht oder der Beruf die Geschöpfe erst erschafft, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht sehe ich das an mir in einigen Jahren (ob man das selbst so richtig mitbekommt weiß ich aber auch nicht).

    Sollte wir alle Angst haben? Ich frage für einen Freund.

    Ich verstehe Schule insgesamt als Arbeitsplatz, nicht nur den Schreibtisch an den man gerade sitzt (so man überhaupt einen hat).

    Die Fluchtwege und Flure sind kein Arbeitsplatz, in keiner Institution.

    Wenn ist der Klassenraum, die Werkstatt oder das Labor mein Arbeitsplatz.

    Und genau das ist das Problem. Wenn jeder das so macht, wie er es für richtig hält, haben wir irgendwann ein Chaos. Der eine findet den Tisch auf den Flur unproblematisch, der andere die Bilder im Flur.

    Ich hätte gerne einen Bierpilz im Flur

    Verhaltensstörungen sind das absolut größte Übel in diesem Job. Ich finde sehr plausibel, dass jemand mit beruflichen Alternativen ganz schnell zum Ergebnis kommt, sich das nicht anzutun und lieber in ein kultivierteres berufliches Umfeld zurückzukehren.

    Kultiviertes berufliches Umfeld? Da habe ich anderswo schon Dinge erlebt. Junge, Junge... was meinst du denn wo die ganzen "verhaltensgestörten" Jugendlichen/Erwachsenen dann landen? Die lösen sich nach der Schule nicht einfach in Wohlgefallen auf. Manche werden auch erst in späteren Jahren zu Arschlöchern.

    Ich sehe schon, nur weil ich aus der realen Welt berichte, hält man mich für einen Troll, jäh, ok und der Shitstorm war auch vorhersehbar...auch egal...das sind meine Erfahrungen und dass verbeamtete Kollegen ein paar Hundert Euro mehr im Portmonnaie haben, wenn sie Ihr Gehalt bekommen und dass Angestellte die Pension alleine stemmen, das erwähnt hier keiner, bleibt mal schön in der Blase mit dem Trollglauben und so weiter...

    Und was genau hilft das denn hier irgendwem weiter? Klar ist das blöd, ich hätte auch keinen Anstellungsvertrag unterschrieben. Du schon und damit warst du mit den Gegebenheiten einverstanden. Wenn es jetzt nicht mehr bist, dann kannst du den Vertrag auch wieder kündigen.

    Wenn es der einzige Weg aus dem Keller ist, wird es wohl der Fluchtweg sein. Dass das in der Praxis keine Relevanz hat, ist dabei doch nebensächlich.

    Das kann sein. Vielleicht gibt es aber auch einen Fluchtweg über ein Fenster im Keller. Sowas haben wir an einigen Stellen bei uns im Keller.

    Ein zusätzlicher Fluchtweg über ist aber nie verkehrt.

    (Mich nerven die Brandschutzbestimmungen auch oft - aber für den WorstCase sind sie schon sinnvoll. )

    Bei Fluchtwegen sollte man aber keinen Spaß verstehen.

    Was auch nicht verstehe, dass sich hier so viele darüber beschweren. Wen interessiert es, dass die auf den Fluren kein Blödsinn aufgehangen werden darf? Wem tut das weh?

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