Krankmeldung per E-Mail bei Halsentzündung – schulische Praxis?

  • Ich melde mich über Edupage schriftlich krank. Vorteil jederzeit möglich, 2. Vorteil Vertretungsplaner sieht es überall und kann z. B. von zuhause bereits den Plan ändern.

    3. Vorteil ältere Schüler sehen es dann evtl. auch früher und können ausschlafen.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Telefonisch ist ein genauso guter Weg wie E-Mail, wenn ein Anrufbeantworter geschaltet ist. Eine feste Uhrzeit (vor 7.30 Uhr, wenn das Telefon erst ab 7.15 Uhr besetzt ist) ist einfach unnötige Schikane, wenn man krank ist und das abends um 22 Uhr schon wusste.

    Edit: Überschneidung mit Kris24.

  • Früher an meiner alten Schule wurde man bei der telefonischen Krankmeldung immer gefragt, ob man noch Material schickt. Das hat dann letztlich immer zu Stress geführt, weil die erste Sorge dann dem Material galt und nicht der Genesung. Man war hier noch stärker in Rechtfertigungsdruck.

    Diese Unart ist auch ein Fall für den Personalvertretung. Und diese Frage stellt sich gar nicht. Wenn ich mich per Mail krankmelde und direkt Material mitschicke oder auf Material hinweise, welches, alles gut. Wenn nicht, dann eben nicht. Die Nachfrage ist reichlich frech und anmaßend.

    Ist das überall so? Wenn das Sekretariat in der letzten Konferenz z.B. darum gebeten hat, dass es lieber erst den AB abhört und die Schüler auch alle anrufen, das Telefon also besetzt ist, das Mailprogramm erst später hochgefahren wird meinetwegen, dann ist es Pech, wenn sie eine Mail nicht rechtzeitig sehen?

    Für das Sekretariat ist in der Kette doch gar nicht zeitkristisch. Die Vertretungsplanung muss das möglichst zeitnah wissen.

    Was interessiert mich denn wer was lieber zuerst abhört? Es dauert doch auch viel länger das blöde Geschwätz auf dem AB anzuhören, als eine kurze Mail zu lesen. Das ist viel schneller.

  • Bei uns ist die telefonische Krankmeldung schon seit einer Weile gar nicht mehr gewünscht. Da erwischt man ja im Zweifel den Hausmeister, der dann rennen muss. Und das Vertretungsteam kann das auch viel einfacher per Mail abarbeiten. Also Telefon ist zweite Wahl, falls es nicht anders geht.

    Aber wenn anrufen halt gewünscht ist und ich könnte nicht sprechen, dann würde ich jemand anders bitten, für mich anzurufen. Dafür kann es ja auch andere Gründe geben außer Halsentzündung. Irgendwen wirst du schon finden, oder?

  • Bei uns ist die telefonische Krankmeldung schon seit einer Weile gar nicht mehr gewünscht. Da erwischt man ja im Zweifel den Hausmeister, der dann rennen muss. Und das Vertretungsteam kann das auch viel einfacher per Mail abarbeiten. Also Telefon ist zweite Wahl, falls es nicht anders geht.

    Aber wenn anrufen halt gewünscht ist und ich könnte nicht sprechen, dann würde ich jemand anders bitten, für mich anzurufen. Dafür kann es ja auch andere Gründe geben außer Halsentzündung. Irgendwen wirst du schon finden, oder?

    Ich würde einer KI beauftrage dort anzurufen. Jedes mal.

  • Bei uns ist die telefonische Krankmeldung schon seit einer Weile gar nicht mehr gewünscht. Da erwischt man ja im Zweifel den Hausmeister, der dann rennen muss. Und das Vertretungsteam kann das auch viel einfacher per Mail abarbeiten. Also Telefon ist zweite Wahl, falls es nicht anders geht.

    Aber wenn anrufen halt gewünscht ist und ich könnte nicht sprechen, dann würde ich jemand anders bitten, für mich anzurufen. Dafür kann es ja auch andere Gründe geben außer Halsentzündung. Irgendwen wirst du schon finden, oder?

    Und wer sollte das sein?

  • Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und hilfreichen Informationen 👍
    Mein Fazit für mich: An meiner aktuellen Schule dient die telefonische Krankmeldung zu gefühlt 99,9999 % als reines Kontrollinstrument – inklusive einer gewissen „Hemmschwelle“ durch den Anruf selbst, verbunden mit dem Eindruck einer potenziellen Rechtfertigung.

    Das empfinde ich ehrlich gesagt als ziemlich ...😕.

  • Rechtfertigung.

    Ein Rechtfertigung ist nicht nötig. Der Anruf sollte wie folgt aussehen

    "Hallo, hier ist XYZ. Ich bin vom 22.01.2026 bis voraussichtlich 31.12.2026 krank. gl&hf ciao Kakao."

  • Ist das überall so? Wenn das Sekretariat in der letzten Konferenz z.B. darum gebeten hat, dass es lieber erst den AB abhört und die Schüler auch alle anrufen, das Telefon also besetzt ist, das Mailprogramm erst später hochgefahren wird meinetwegen, dann ist es Pech, wenn sie eine Mail nicht rechtzeitig sehen?

    Chili hat es schon angedeutet. An meiner früheren Schule vor langer Zeit habe ich auch immer angerufen. Das hieß dann oft morgens krank und übermüdet aufstehen und bis zu 30min immer wieder auf ein Belegtzeichen zu stoßen, bis die Info für den Vertretungsplanmacher sicherlich auch schon zu spät kam. Suboptimal.

    Wenn es natürlich ein Machtspielchen ist, muss man sich die Frage stellen, ob man genau diesen Kampf ausfechten möchte. Ich würde es machen, allein schon aus personalrätlicher Perspektive, sozusagen stellvertretend für das Kollegium. Ich kann aber auch verstehen, wenn KuK, die sich in ihrer Position noch nicht so gefestigt fühlen - und meistens ist es ein diffuses Gefühl - da nicht so recht in den Widerstand trauen.

  • Ich kann aber auch verstehen, wenn KuK, die sich in ihrer Position noch nicht so gefestigt fühlen - und meistens ist es ein diffuses Gefühl - da nicht so recht in den Widerstand trauen.

    Sehr schön formuliert, WillG. Ich denke, das ist in vielen Fällen ein dickes Problem. Gleichwohl könnte man natürlich bei der Schulleitung in Erfahrung bringen, wieso der Modus XY bei der Krankmeldung denn zwingend notwendig ist, wenn es nachweislich auch für das Vertretungsteam günstigere Varianten gibt.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

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