Beiträge von Anna Lisa

    Definiere "richtig krank".

    Richtig krank bist du, wenn du nicht arbeiten kannst, also entweder krank geschrieben bist oder dich so in der Schule krank gemeldet hast.

    Eine Ausnahme wären langfristige Krankschreibungen, z.B. wegen Depressionen etc. Oder wenn man nach einer Krankheit noch krankgeschrieben ist, weil man noch sehr schlapp ist etc.

    Hätte hätte Fahrradkette. Es geht ums Prinzip. Du kannst ja daheim bleiben und andere machen das halt nicht.

    Ich verstehe nur nicht, warum man direkt an Tag 1 der Krankheit einkaufen muss. Man geht doch sonst auch nicht jeden Tag einkaufen. Und wenn man sonst arbeiten wäre, würde man auch nicht vormittags einkaufen. Und nachmittags / abends kann es ja dann die Familie machen.


    Wenn man alleine ist und man nach 3 Tagen geht, verstehen ich das. Aber nicht so wie oben.


    Dann verteilt man nur wieder seine Viren an alle anderen. Was ist so schwer daran, mal 1 oder 2 Tage zu Hause zu bleiben?

    Meine Güte, der Tee war ein Beispiel. Setze Taschentücher ein oder sonst was man so braucht. Nasenspray, Hustenbonbons.


    Schön, dass Du das immer alles zuhause hast. Ich nicht. Wir sind selten krank.

    Auch da kann ich bis nachmittags um 3 warten. So ein paar Taschentücher, um von 8 - 15 Uhr durchzuhalten, haben wir immer im Haus, notfalls Klopapier oder Küchenrolle. Ich kann auch 7 Stunden ohne Hustenbonbons aushalten. Und Nasenspray soll man sowieso nicht nehmen, wenn man es aber braucht, gehört eine Flasche in die Hausapotheke.


    Ja, wir haben eine gut ausgestattete Hausapotheke. Sollte jeder haben.

    Also wenn ich krank bin, gehe ich nicht einkaufen, sondern esse halt das, was die Tiefkühltruhe noch hergibt. Da ich alles andere als ein Prepper bin, ist das meistens nichts Dolles, aber zum Sattwerden reichts. Notfalls stehen auch noch irgendwo ein paar Raviolidosen. Kann mir kaum vorstellen, dass es Haushalte gibt, in denen man nicht mal 5 Tage überlebt ohne in Supermärkte zu rennen. Zumal man ja meist auch merkt, wenn was im Anmarsch ist, und rechtzeitig einkaufen kann, bevor es richtig losgeht.


    Richtig sichtlich kranke Leute in der Apotheke, okay. Aber im Supermarkt muss unter normalen Umständen wirklich nicht unbedingt sein.

    Also das, was die Tiefkühlfächer unseres Kühlschrankes hergeben (wir haben keine Truhe), reicht nicht sehr lange für 4 Personen. Das muss man auch zubereiten, ist meist nur Fleisch und TK Gemüse pur, noch Toast und evtl Eis. Da habe ich krank keinen Bock drauf.


    Dafür haben wir seit Corona im Keller recht viel Vorräte, Nudeln gehen immer. Ansonsten Lieferando.


    Das geht, wenn man maximal 5 Tage krank ist.


    Ich war letztens aber 3 Wochen krank (Covid) und meine gesamte Familie gleich mit. Da haben wir dann fleißig den Lieferdienst kommen lassen. Ohne wären wir zu viert echt nicht ausgekommen.

    Und der Kühlschrank war vorher fast ganz leer, da wir vorhatten, in den Urlaub zu fahren.

    Versuch das mal auf dem Ländle :lach:


    EDIT: Das meinen echt einige Ernst, oder? Bei meiner Freundin kommt nicht mal der Pizzaservice vorbei - zu weit draußen. Und wir wohnen hier wirklich nicht in der Pampa. Stadt mit 50.000 EW, aber eben viele Vororte jwd.


    Ich gehe ebenfalls einkaufen, wenn ich krank bin und es der Zustand zulässt, zB wenn ich Tee oder sowas benötige. Was soll ich denn machen? Den Sohnemann aus der Schule holen / Mann aus der Arbeit, damit er eben meinen Tee kauft? Lasst mal die Kirche im Dorf!

    Der Sohn kann das doch nach der Schule holen oder der Mann nach der Arbeit. So ein paar Stunden wirst du doch schon ohne deinen Lieblingstee auskommen. Ansonsten: einfach am Abend vorher einkaufen. Oder erkrankst du so plötzlich morgens und brauchst dann umgehend sofort deinen Tee?


    Wenn ich einen gesunden Mann und/oder einen gesunden Sohn habe, schicke ich selbstverständlich die einkaufen, wenn ich krank bin.


    Es hilft auch, wenn man immer Tee vorrätig hat. Der ist ja haltbar. Man kann ihn auch außerhalb von Krankheit trinken.

    Eine Covid Infektion erhöht signifikant das Risiko einer Frühgeburt im letzten Trimenon.


    Also ist es durchaus sinnvoll, Schwangeren spätestens ab der 26. Woche ein BV auszustellen.

    Was denn nun, Schmidt?

    Bei jeder infektiösen Krankheit zu Hause bleiben (das wäre auch die banane Erkältung) oder nur bei ernsthaften Erkrankungen?


    Dann ja eigentlich fast nie. Was ist schon ernsthaft? Krebs? Lungenentzündung? Jeden grippalen Infekt übersteht man als normaler, arbeitsfähiger Mensch.

    Ok formulieren wir es um. Die Frau manipuliert so lange, bis der Mann sie dann entnervt in die Teilzeit "entlässt" ;) Das nennt man dann "gemeinsame Lösung".

    Deine Partnerschaft scheint in ernsthaften Schwierigkeiten zu stecken.

    Mein Beileid.


    Und du scheinst nur Leute zu kennen, die in einer nicht intakten Partnerschaft leben.


    Und dein Frauenbild ist echt schräg: Frauen sind manipulative Wesen, die Männer nur finanziell ausbeuten wollen, um sich auf deren Kosten ein schönes Leben zu machen. Das ist echt schräg und ganz schön traurig!!!

    Dass Männer oft viel besser bezahlte Jobs und auch nicht so viel Bock haben, sich um Haushalt und Kinder zu kümmern, blendest du regelmäßig aus. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Auch in anderen Berufen arbeiten viel mehr Frauen in Teilzeit als Männer. Männer unterstützen Frauen einfach nicht genug bei Erziehungs - und Pflegetätigkeiten. Wenn Frauen dann in Teilzeit arbeiten, ist es meist kein Hobby, sondern ein finanzielles Muss, weil man mit einem Gehalt oft nicht mehr 4 oder 5 Köpfe ernähren kann. Oder weil einem der Beruf Freude macht, man gerne einen Ausgleich zur Familienarbeit hat und da Anerkennung findet, die man beim Bügeln der Gattenhemden nicht findet. Würden Männer sich mehr in die Familienarbeit einbringen, wäre die Teilzeit der Frauen gar nicht nötig, dann könnten sie wie ER Karriere machen und du könntest dir deine abfälligen Bemerkungen sparen.

    Dann habe ich wohl ein extrem ungewöhnliches Exemplar erwischt (oder vielleicht ist es gar kein Mann???):

    meiner macht sowohl seinen Anteil im Haushalt, z B. die komplette Wäsche, aber auch Aufräumen etc und kümmert sich auch um die Kinder. Obwohl er Vollzeit arbeit und ich Teilzeit.


    Als die Kinder Babys waren hat er jede zweite Nachtschicht übernommen. Er babysittet auch nicht, wenn ich mal weg bin, sondern kümmert sich einfach ganz normal um seine Kinder. Sonst wären wir auch nicht verheiratet.

    Bei uns genauso. Er sagte mal: Das geht in meinem Job nicht. (Er hat aber auch Kolleg*innen in TZ).


    Das ist bei uns überhaupt nicht der Fall. Man ist bei allen außerunterrichtlichen Veranstaltungen voll dabei und das wurde auch noch nie in Frage gestellt...

    Ist bei uns leider auch so. Einzig bei den FKs darf man entscheiden.

    Volle Zustimmung.


    Es gibt aber Kolleginnen (kein Gendern, das sind nach meiner Erfahrung leider wirklich ausschließlich Frauen), die ihre Teilzeit dazu verwenden, richtig schön ausgiebige Projekte für die Schule zu starten.

    Kenne ich keine einzige. Die mit den Projekten sind bei uns die jungen, karriereorientierten, kinderlosen Vollzeitler.

    Der Ausgangsbeitrag ist übrigens wieder ein schönes Beispiel für die Erwartungshaltungen in Sachen Familienmodelle.


    Er "hat ja ein Partnerin, die dann böse wird". Wenn die Frau weniger arbeiten will, hat der Mann das einfach zu akzeptieren.

    Nö. In einer intakten Partnerschaft redet man gemeinsam darüber und findet gemeinsam eine Lösung, mit der beide Partner sich wohl fühlen.


    Wie kommst du nur aus so einen Blödsinn mit dem "einfach akzeptieren"?

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