Beiträge von Anna Lisa

    Ich weiß nicht, wie ihr (noch) medientechnisch ausgestattet seid, aber als normaler Lehrer würde ich bei so einer Beschränkung dann auf die Laserdrucker ausweichen und den Kram scannen und dort drucken. Frei nach dem Motto: "Wenn ihr mich verarscht, verarsche ich euch zurück durch Nutzung jeder Lücke".

    Auch bei den Kopierern lohnt es sich zu gucken, ob ein PC-Druckauftrag unters Kontingent fällt. Oft tut er das nämlich nicht!

    Ansonsten muss eure Schulleitung das Problem mit dem Träger klären.

    Haha, so schlau waren viele von uns auch, so dass sie uns die Drucket weggenommen haben

    Es ist die Aufgabe des Schulträgers den Unterricht zu ermöglichen.

    Wieso sollte ich dann dafür eigenes Geld einsetzen? Wenn der Schulträger nicht für Kopien zahlt, werde ich es erst Recht nicht. Dann werden Inhalte halt an die Tafel geschrieben und die Schüler schreiben sie ab. Oder ich diktiere die Texte. Ist halt vom Schulträger so gewollt. Sollen sich die Eltern dort beschweren.

    Das Problem ist, dass sie es nicht tun. Auch die Schüler nicht. Wenn da jeden Tag Dutzende Beschwerden auflaufen würden, würde sich vielleicht doch mal was ändern.

    Wenn ich nicht kopieren kann, gibts Materialien nur noch digital. Ein Handy haben alle Schüler. Dass sie auf einem winzigen Bildschirm nicht vernünftig arbeiten können, wissen wir alle, aber anders geht es dann eben nicht.

    So halte ich es auch, finde es aber katastrophal und total ungerecht den Schülern gegenüber. Die mit den reichen Eltern kriegen ein tolles Tablet / Ipad gesponsert und die anderen gucken in die Röhre. Am Handy längere Texte zu lesen, Markierungen vorzunehmen, Vokabeln hineinzuschreiben etc. oder Arbeitsblätter auszufüllen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, auf jeden Fall aber eine Zumutung!!! Zumal viele Schülerhandys ja auch Spiderapps haben.

    Aber ich sehe wirklich nicht ein, Kopien aus eigener Tasche zu bezahlen.

    Ja, die Schüler müssen nummerieren, können ja allerdings nur ihre eigene Arbeit nummerieren. Der Fachlehrer muss dann ALLE arbeiten durchnummerieren, und zwar fortlaufend und auf dem Formblatt eintragen, ab welcher Seite die Arbeit welchen Schülers beginnt. Außerdem werden vom Fachlehrer die Bewertungsbögen mit nummeriert, was der Schüler ja auch gar nicht machen kann.

    Da ich immer komplett zitierte, habe ich nichts aus dem Kontext gerissen. Ich habe höchstens falsche Schlüsse gezogen.

    Mir ist völlig egal, ob Laufwege bei uns bis zu 500 m zur Pause zählen oder nicht, weil es nichts an meinem Deputat ändert. Wenn bei uns dies jemand sagt, erhält er zusätzliche Hohlstunden, daher meine Reaktion.

    Doch, du hast es aus dem Kontext gerissen. Weil sich meine Antwort überhaupt nicht auf ganz normale Schultage bezog, sondern lediglich auf den krassen Fall, wo man dann bis abends noch Sonderveranstaltungen wie Elternsprechtag etc. hat. Also eben nicht nach der 6./7. Stunde etc nach Hause geht.

    P.S.: Natürlich zählt es auch an "normalen" Arbeitstagen nicht als Pause, aber da ist es völlig egal, weil man die eben nicht braucht. Ich selbst habe auch lieber alles kompakt.

    Ich habe es nicht mehrfach betont. Ich habe es überhaupt nicht betont. Ich habe eineinziges Mal gesagt, dass kurze Pausen von 15 Minuten zur Arbeitszeit gehören, wenn man da noch Laufwege hat.

    Das hast du mehr mfach zitiert und aus dem Kontext gerissen. Und ich habe nur noch auf deine Falschaussagen bezüglich meines Zitates reagiert


    Denn daraus ergibt sich NICHT, dass ich längere Pausen möchte ( wozu auch?)


    Kannst du das bitte jetzt mal gut sein lassen?

    Warum schreibst du dann ständig von zu kurzen Pausen? Sie spielen bei Anzahl von Deputatatstunden keine Rolle. Ich wundere mich sehr über die mehrfache Wiederholung.

    Mittagspause nach spätestens 8 Schulstunden hat wohl jeder von uns.

    Ich glaube, du verwechselst mich. Ich habe mich nie über zu kurze Pausen beschwert.

    Noch einmal, wir werden für Deputatatstunden bezahlt nicht für Anwesenheit vor Ort.

    Aber wenn du mindestens 15 Minuten Pause zusätzlich zu Laufwegen wünscht, geht dies auch an meiner Schule nur über zusätzliche Hohlstunden und langfristig vielleicht nicht mehr über Deputatatstunden, sondern über verpflichtende Anwesenheit vor Ort.

    Hä???? Nochmal für dich: Ich habe mir an keiner Stelle eine zusätzliche Pause gewünscht- wo liest du das denn?

    So etwas gibt es bei uns nicht. Freie Tage haben bei uns nur Teilzeitkräfte und gaanz selten und mit viel Glück auch mal Vollzeitkräfte. 2 freie Tage schon mal gar nicht.


    Aber wenn du schon so einen Bomben Stundenplan hast, verträgt du bestimmt auch mal EINE Freistunde.

    Man braucht doch gar keine zusätzlichen Hohlstunden. Pause braucht man erst nach 6 Stunden. Das wäre bei uns nach der 7. Stunde bzw. schon nach der 6., wenn man es wegen der 15 Minuten genau nimmt.

    Ganz ehrlich: Wenn ich bereits 6 Stunden am Stück unterrichtet habe und dann noch weiter unterrichten soll, dann brauche ich auch ganz dringend eine Freistunde dazwischen.

    Ansonsten kann man problemlos jeden Tag 6 Stunden unterrichten ohne jede Freistunden und ohne die Pausenvorgaben zu verletzen. Macht pro Woche 30 Stunden, die ja niemand von uns unterrichten muss.

    Also nein, zusätzlichen Hohlstunden sind überhaupt nicht nötig. Es kann alles so bleiben wie es ist, denn auch jetzt schon bewältigen wir ja problemlos alle Wege während unserer Arbeitszeit. Die Pause machen wir dann einfach nach dem Unterricht, wann und wo und wie wir wollen.

    Müssen die meisten ja sowieso, weil sie einen Arbeitsplatzwechsel zum heimischen Schreibtisch haben.

    Ich habe mir doch gar nichts gewünscht???

    Aber wenn es um die Länge von Arbeitstagen geht, kann man diese Wege definitiv nicht als Pause ansehen, abgesehen davon dass Pausen mindestens 15 Minuten lang sein müssen.

    Dass der Weg zur Schule (Arbeitsweg) nicht zählt, ist klar. Aber die Raumwechsel?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zur Pause gehören soll. Der Aufenthalt im LZ mit Privatgesprächen ja, aber doch nicht der Wechsel zwischen Klassenräumen. Ich finde gerade auch kein Beispiel in einem anderen Beruf, bei dem sowas als Pause gewertet würde, lasse mich aber gern überzeugen

    Dann müsste ja auch der Weg von Patientenzimmer zu Patientenzimmer im KH oder Altenheim als Pause zählen oder der Weg vom Büro zum Konferenzzimmer oder der Weg von einem Baustellenteil zum anderen.

    Selbstverständlich ist der dienstliche Weg zwischen verschiedenen Klassenräumen keine Pause.

    Wenm das nirgendwo verbindlich normiert ist (APO-GOSt; Verordnungen etc.; falls ich die Norm übersehe, bitte mit der Nase draufstoßen... habe auch gerade mal die KI drüberlaufen lassen - nichts) ist dss ziemlich egal, was Vertreter der Bezirksregierung dazu meinen (wenn es keine expl. dienstliche Weisung war, die bspw. auch mit Protokoll, Rundschreiben, SchulMail, Erlass etc. daherkam... ich habe auch schon häufig genug Kompetenzüberschreitungsversuche von Dezernenten erlebt - darf man fragen, um welche BezR es geht), sind hslt allenfalls informelle Erwartungen.Die fachspezifischen Vorgaben für die Abiturprüfung beziehen sich ja normalerweise auch in den modermen Fremdsprachen auf Kompetenzen, Themenfelder und geeignete Materialien, nicht auf ein Veröffentlichungsdatum.

    Ist doch völlig egal. Wenn ich möchte, dass der Prüfling was Gescheites sagen kann zu dem Text, brauche ich einen, der zum Unterrichtsinhalt passt und das sind nun mal keine alten Kamellen. Es ist so oder so schwer einen passenden Text zu finden, egal ob der 2 oder 7 Jahre alt ist. Und darum geht es ja..

    Das Texte, die kontemporäre Phänomene betreffen, i.d.R. inhaltlich aktuell sein sollten (ich also bspw. nicht über die Arbeitslosenzahlen heute einen Text dazu von 1983 reingebe... wenn ich denn nicht den expliziten Vgl. will und an konkretes Unterrichtswissen anknüpfe), is' klar. Aber eine 'ein Text darf nicht älter als n Jahre sein'-Vorgabe (die in NRW auch expl. nicht existiert) ergibt sich daraus auch nicht implizit.

    Doch, das wurde uns auf den Dienstbesprechungen der Bezirksregierung (Fach Spanisch) explizit so gesagt. Also keine exakte Vorgabe, aber sie haben gesagt, er darf nicht älter als 2-3 Jahr sein. Wenn er jetzt 3,5 Jahre alt ist, sagt natürlich auch keiner was.

    Aber unsere Themen sind ja jetzt auch so angelegt, dass man da schon aktuell bleiben muss.

    Ich habe u.a. Englisch, die Vorgabe gibt es bei uns (im BL) so nicht. In SoWi hatte ich mal Kollegen mit Aktualitätsfetisch (Alter des Textes als Selbstzweck), war aber auch recht schnell ausgetrieben.

    😎

    Manches ergibt sich auch von selbst. Wenn du z.B. einen Text zum Tourismus nimmst, dann macht es keinen Sinn, den Tourismus in den 90er Jahren zu beschreiben. Auch den Tourismus vor Corona nicht, da hat sich schon einiges verändert.

    Wie viele Schüler hast du pro Prüfungsblock?

    Erscheint mir arg viel, selbst etwas weniger als die Hälfte wäre m.E. noch weit über dem Maximum, das ein Block kosten sollte. Gerade mdl. Abiturprüfungen bestehen im Gros ja aus Satzbausteinen und mal mehr, mal weniger modifizierten Standardaufgaben/-fragen.

    In den Fremdsprachen musst du ja jedes Mal einen neuen Text suchen, in der Regel ein Zeitungsartikel, der auch nicht älter als 2 Jahre oder so sein sollte, also durchaus einigermaßen aktuell. Der muss dann zu dem gewünschten Themenbereich passen, ungefähr das abdecken, was man im Unterricht gemacht hat und sich zur Analyse eignen auf einer SEHR begrenzten Wortzahl (kürzen, ohne Inhalt wegzunehmen dauert auch immer ziemlich).

    Manchmal findet man dann einfach nichts Passendes und verbringt schon mal ein paar Stunden alleine mit der Suche nach diesem Text.

    Also ich kann das sehr gut nachvollziehen.

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