Beiträge von Anna Lisa

    Freiplätze müssen auf alle Teilnehmer umgelegt werden. Lediglich bei Aktivitäten, an denen nur die SuS teilnehmen und die Lehrkräfte nur Aufsicht führen fällt das weg.

    Eigentlich führe ich immer nur Aufsicht.


    Natürlich sehe ich die Tiere, wenn ich mit meiner Klasse im Zoo bin und ich sehe auch die Ausstellungsstücke, wenn ich im Museum bin und höre den Vortrag.


    Aber ich bin ja in diesem Moment und unter diesen Umständen nicht zum Privatvergnügen da, sondern einzig und allein, um dafür zu sorgen, dass die Klasse sich benimmt und heil wieder zu Hause ankommt.


    Welche Aktivitäten gibt es denn, wo man wirklich "teilnimmt"?

    Bei uns sind die Akten im Büro der Abteilungsleitung eingeschlossen. Wir müssen die Explizit anfordern und dürfen die dann dort einsehen.

    Soll man das echt dann für 30 Schüler machen?


    Ich fände es wesentlich zielführender, wenn die Eltern einfach darüber informieren würden. Ich als Mutter würde das schon aus eigenem Interesse tun

    Könnte auch sein, dass der Kreis Mettmann einfach näher an ihrem Wohnort liegt und sie zwischen Arbeitsstätte Mann und Arbeitsstätte Frau wohnen.


    Weder mein Mann noch ich wohnen da, wo wir arbeiten. Ich könnte mich auch in einen anderen Kreis bzw. eine andere Stadt versetzen lassen, um näher am Wohnort zu sein und das müsste nicht meine Stadt sein.


    Doch, das ist sehr wohl möglich. Aber so viel Vorstellungskraft besitzt du ganz offensichtlich nicht. Na ja.

    Der Kreis Mettmann grenzt nahtlos an die kreisfreie Stadt Düsseldorf an. Es gibt keinen "Kreis Düsseldorf".

    Die Distanzen im Kreis Mettmann sind im Übrigen sehr klein, ich sehe nicht wie die Fahrstrecke da mehr als 30km betragen könnte. Real sind es wohl eher 10km-20km. Also mit Recht kein Grund unbedingt zu wechseln.

    Vielleicht arbeitet er/ sie ja auch nur dort und wohnt woanders? Ich wohne auch nicht in dem Kreis, in dem ich arbeite. Daher kann es doch schon sein, dass die Pendelstrecke lang genug ist.

    Das ist z.B. etwas, was meine erste Schulleitung (seit ich Lehrerin bin) gerne gehabt hätte, dass wir Lehrerinnen das so machen, ABER: Es war von Seiten des Kita-Trägers nicht erlaubt. Wenn man eine gewisse Zeit gebucht hat, musste man die auch ausnutzen, außer das Kind war krank oder hatte einen Termin o. Ä. Sie haben das sog. "Luftbuchungen" genannt und das wurde entsprechend dokumentiert, wenn jemand das regelmäßig so gehandhabt hat. Die Begründung war damals, dass es sonst irgendwelche Fördergelder für die Kitaplätze nicht gab, wenn die Buchungszeiten nicht ausgenutzt wurden.

    So war es bei uns auch. Später in der OGS auch. Ziemlich schwierig.

    Ich nicht, da ich das nicht benötige, meine Schwester und mein Schwager hatten aber genau das bei der Tagesmutter, die sie für ihre Kinder eingesetzt haben, deshalb: Doch, solche Tagesmütter gibt es auch, sonst hätte ich nicht geschrieben gehabt, dass das bei meiner Schwester und meinem Schwager derart war.

    Hängt dann vielleicht von der Gegend ab. Hier in der Gegend findest du noch nicht mal Tagesmütter für normale Betteuungszeiten.


    Du meinst mit Tagesmutter schon vom Jugendamt ausgebildete Frauen bzw. solche mit Zertifikatskurs?

    Also nicht einfach nur irgendwelche Hausfrauen ohne Ausbildung, die sich was dazu verdienen wollen?


    Tagesmutter ist für mich jemand mit entsprechender Qualifikation. Die werden auch vom Jugendamt gefördert, so dass es bezahlbar bleibt. Die gibt es nicht wie Sand am Meer.

    Solche Tagesmütter findest du aber eben nicht. Alle Tagesmütter wollen doch einen richtigen Vertrag mit regelmäßigen Betreuungszeiten, sonst können sie davon nicht leben. 1x in der Woche für 2 Stunden, ist eben nichts. Da müssten sie ja 20 solcher Verträge zusammenstückeln.


    Und dann kommt das Problem dazu: Wenn dein Kind normalerweise schon 7 Stunden oder länger täglich in der Kita betreut wird, willst du dein Kind nicht noch zusätzlich wieder abgeben regelmäßig.


    Aber nur unregelmäßig klappt eben bei Kleinkindern nicht. Die brauchen ein Vertrauensverhältnis, das man so nicht aufgebaut kriegt.


    Schwierig.

    Wie meinst du das? Mir würde auch die Freude am Unterricht vergehen, wenn ich Hausaufgaben machen müsste. Dann würde ich auch still sein, dass es nicht mehr wird. Wobei... Egal.

    Ich bin an der gleichen Schulform wie Karl-Dieter. HA interessiert hier tatsächlich keinen, weil schlicht und einfach keiner sie macht.


    Man kann hier noch nicht mal mit schlechten Noten "drohen", weil das auch nur ein müdes Schulterzucken hervorruft.

    Meinst du jetzt die Wochen im Novemeber mit Konferenzen und Elternsprechtag, oder die 3 Monate in denen du ausschließlich Homeoffice machst?

    S.o. bei uns ist jede Woche irgendein Zusatzkram, nicht nur im November.


    Ich mache keine 3 Monate Homeoffice. Von den 3 Monaten Ferien, auf die du sicherlich anspielst, sind 6 Wochen Urlaub und den kompletten Rest brauche ich, um meine Überstunden abzufeiern.


    Ja, natürlich habe ich dann frei. Aber in den restlichen 9 Monaten hätte ich (habe gehabt) ein verdammtes Betreuungsproblem.


    Gottseidank sind meine Kinder inzwischen so groß, dass sie keine Betreuung mehr brauchen.

    Dafür hattest du dann aber zusätzlich zum WE auch drei Wochentage frei, denn weniger können das ja nicht gewesen sein, wenn du bei 50% Teilzeit an jedem Präsenztag Vormittags- UND Nachmittagsunterricht hattest. (Ich habe aktuell 55%, keinerlei Nachmittagsunterricht und komme deshalb auf drei Präsenztage mit sehr wenigen Arbeitsstunden, die auch sehr kompakt liegen.)

    Nein, ich habe nur EINEN freien Tag, wo aber ganz oft auch Veranstaltungen stattfinden, die einfach on top kommen.


    Ich habe auch nicht von JEDEM Tag gesprochen, sondern von mehrmals die Woche.


    Diese Woche aktuell waren es z.B. 2x. 1x bis 16.30 Uhr1x bis 15.30 Uhr.


    Ich habe halt - je nach Stundenplan - 1-2 mal pro Woche zusätzlich Nachmittagsunterricht (trotz Teilzeit), bis 15.45 Uhr, und dann kommt fast jede Woche irgendein Sondergedöns dazu.


    Seit den Weihnachtsferien: 1x pädagogischer Halbtag, 2x Zeugniskonferenzen, 1x Abi-Simulation, 1x BOB (Berufsorientierungsbörse).


    Das kommt alles on top und muss ja von den Teilzeitkräften im gleichen Umfang wahrgenommen werden wie von den Vollzeitkräften.


    So etwas kenne ich in keinem anderen Beruf.

    Schlaubi Schlau


    Ich kenne in meinem privaten Umfeld niemanden, deren Beruf besser mit Familie vereinbar wäre als meiner! Alleine, dass ich sämtliche Vor- und Nachbereitung zeitlich flexibel gestalten kann und 3 Monate (minus 30 Urlaubstage) im Jahr komplett flexible Arbeitszeit habe. Außerdem kann ich sogar im Notfall mein Kind mit in die Schule nehmen und keinen stört es (und wenn es doch jemanden stört ist es mir relativ egal, da ich ja Beamtin bin und bei faktischer Unkündbarkeit in einem solchen Fall entspannt bleiben kann).

    Das habe ich nicht so erlebt. Im Umfeld unseres KiGas gab es außer mir keinen einzigen Elternteil, der trotz 50 % Teilzeit mehrmals die Woche sowohl vormittags als auch nachmittags arbeiten musste (in Präsenz, also nicht Homeoffice).

    Da ist die Maximalzeit um und es kann und darf nicht diskutiert werden, das sollte problemlos durchgehen

    Auch der zweite Geburtstag darf nicht diskutiert werden.


    Man darf doch nicht gezwungen werden, sein drittes Jahr Elternzeit "anzubrechen". Überhaupt: das zweite Jahr Elternzeit ist ja ohne Elterngeld in der Regel, niemand darf doch gezwungen werden, länger ohne Bezahlung nicht zu arbeiten.


    Das ist auch nicht missbräuchlich. Das hat einen ganz klaren Sachgrund und ist logisch begründbar: Man nimmt genau die ersten 2 Jahre am Stück.


    Missbräuchlich wäre: Ich nehme 15 Monate, dann kommen die Sommerferien und dann nehme ich noch mal 9 Monate. Z.B.

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