Beiträge von Anna Lisa

    Ich BIN der FK Vorsitz 😉

    Ich habe auch regelmäßig Kontakt zur Fachaufsicht der Bezirksregierung. Das ist genau so gewollt. Da wird nix geändert.

    Ich wüsste jetzt auch gar nicht, wie man das groß erleichternd ändern soll. Das Einzige, das MIR Erleichterung bringen würde, wenn ich nicht jeden Fehler anstreichen müsste, also eigentlich gar nichts, sondern nur am Schluss meinen Gesamteindruck formulieren müsste (sprachlich sch....🤣 / kaum verständlich etc.) Aber das wäre dann wirklich nicht mehr angemessen.

    Das Problem beim Korrigieren sind gar nicht die Vorgaben, sondern die Schülertexte. Eine 1, 2 oder 6 korrigiere ich spielend, das finde ich nicht schlimm. Nur leider kommen diese Noten nicht so häufig vor. Eher sehr selten. Was schlimm ist, ist 3, 4 oder 5.

    Aber an den Schülertexten werden wir wohl so schnell nichts ändern können.

    Genau, was Chili sagt. Wenn man es sich genau angucken würde, dann bringt es definitiv was, denn es ist auch eine sehr transparente Bewertung. Man kann so auch gut nach Fehlerschwerpunkten suchen etc.

    Nur: viele meiner Schüler machen halt überhaupt nie etwas. Dann ist es auch kein Wunder. Für mich trotzdem ätzend.

    Unglaublich.

    Klar könnt ihr nichts gegen diese Vorgaben. Die Vorgaben selbst sollten mal hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Hast du das Gefühl, dass diese ausführliche Korrektur wenigstens etwas bringt oder machen am Ende die Schüler (m/w/d) danach trotzdem immer wieder dieselben Fehler? Denn dann könnte man die Mühe auch in effektivere Korrekturformate stecken.

    Sicher könnte das verbessert werden. Nur ich kann das nicht. Und solange es nicht geändert wird, muss ich halt mit dem Mist leben.

    ich weiß nicht, wie Quittengelee es meinte, aber ich habe es so kennengelernt: Paare / Nicht-Paare kommen auf Partys (Hochzeit, Geburtstag, Party, usw.. ) an und es gibt einen Frauentisch und einen Männertisch. Nicht, weil sich die Frauen kennen und mögen, sondern, weil es so ist ;)
    Zugegeben: nicht mehr so krass, wie es wohl vor 20-30 Jahren gewesen sein muss (absolut keine Ausnahme geduldet), aber vor 10-15 Jahren habe ich sehr wohl Blicke bekommen, weil ich - unwissend und dann doch wissend :D - mich da hingesetzt oder gestanden habe, wo jemand anders hätte sein sollen.

    Echt? Das habe ich noch nie erlebt. Ich kenne Hochzeiten - meine eigene eingeschlossen - wo es einen Sitzplan gibt / gab. Aber das ist doch nur für das Essen, sobald die Party losgeht, oder davor beim Aperitiv etc. sitzt und steht man doch, wo man möchte. Und auch beim Sitzplan, besetzt man doch immer gemischte Tische.

    Also so etwas kenne ich wirklich gar nicht.

    Was ist an einem Mädelsabend so schlimm? Das eine schließt doch das andere nicht aus. Für mich sind Mädelsabende was ganz Anderes als Parties. Parties feiert man am Geburtstag etc, da kommen natürlich alle.

    Aber im Alltag gehe ich selten mit Männern bzw. in Gruppen aus und mein eigener hat natürlich auch nicht immer Zeit, um mit mir auszugehen. Will ich auch gar nicht. Dann geht man halt mit einer Freundin aus (manche auch mit mehreren).

    Und ja, Aperol trinke ich auch gerne, aber man kann ja genauso gut was Anderes trinken, was man lieber mag.

    Hat jemand von Euch schon mal versucht die Arbeiten nur einmal durchzulesen und spontan eine Note zu finden, sich die Note in einer Liste notiert, anschließend „richtig“ korrigiert und die Noten mit der ersten Vorabschätzung verglichen? Ich habe das mal spaßeshalber gemacht und festgestellt, dass ich nie mehr als eine Notentendenz (also 1/3 Note) daneben lag.

    Natürlich ist das so. Aber es hilft ja nichts. Wir müssen

    1. Fehler anstreichen und mit dem richtigen Kürzel versehen (bei mir machen die allermeisten Schüler mehrere Fehler pro Satz - also mindestens 3 oder so, manche schaffen auch 2 pro Wort)
    2. 3 Seiten Bewertungsbogen ausfüllen (1 für den Inhalt, 1 für die Sprache + 1 für die Sprachmittlung)

    Und bevor jetzt wieder kommt, ich soll das doch anders machen und nur noch Multiple Choice anbieten: das ist so vorgeschrieben! Ich unterrichte ja mein eines Fach ausschließlich in der Oberstufe und bin momentan auch nur da eingesetzt.

    Blöd nur, dass die Kompetenz Schreiben ja geprüft werden MUSS, da ist nix mit Multiple Choice, das geht nur bei Hörverstehen, Leseverstehen oder Grammatik.

    Das war auch nur Februar und März. Am Ende haben wir auch 6,7 Konferenzen, die für alle Plicht sind. Dazu natürlich noch Zeugnis und Klassenkonferenzen, die aber nur ein Teil besucht. Fachkonferenzen machen wir gerne direkt vor oder nach einer DB. In der Regel hat man schon alles vorher besprochen und macht es dann nur offiziell. Bis auf die Hauptfächer haben die Fachkonferenzen oft nur 2-3 Lehrkräfte. Daher haben wir kaum Konferenzen bei denen TZ-Leute sinnvoll fehlen können. Das haben wir mal probiert, war aber am Ende für alle unbefriedigend. Das ist aus meiner Sicht aber auch eine Grundschulsache. Wir besprechen vieles, was dann auch alle betrifft und da will auch jeder dabei sein.

    Ausgleich kann bei uns über die Arbeitsgruppen folgen. Wir haben immer ein paar Arbeitsgruppen, die irgendwas vorbereiten oder bearbeiten. In der Regel meldet man sich freiwillig. Je nachdem was einen interessiert und wie man belastet ist. Allerdings würde ich behaupten, dass das es nicht von TZ oder VZ abhängig sind. Manche Leute sind ständig dabei andere sieht man nur sehr selten. Aber das finde ich auch nicht so problematisch. Solange sich genug melden, die gerne mitarbeiten wollen, ist das ok. Wenn es zu wenig wären, müsste man natürlich mal Leute ansprechen.

    An einer Grundschule mag das alles so funktionieren, nicht aber an einer Gesamtschule mit 140 Kollegen und einem festen Jahresterminplan

    Wie würdest Du die oben genannten Aussagen den sonst verstehen?

    Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass irgendwelche schlechten Erfahrungen hier auf mich/uns projektierst.

    Da wollte ich keine Tipps. Das waren nur frustrierte rhetorische Fragen als Reaktion auf die immer wiederkehrenden Belehrungen, was mein Kollegium etc falsch macht, was ich jedoch nicht ändern kann.

    Das liegt aber an deiner Schule. Bei uns gibt es seit neuestem einen Fachkonferenz pro Halbjahr, früher eine pro Jahr. Schulfest bereiten die Eltern vor, Projektwoche alle 2 Jahren, insgesamt 6 GLK pro Jahr, Abiturvorbereitung mache ich im Unterricht (?), ich habe jedes Jahr einen LK, extra getroffen habe ich mich einmal mit anderen Neulingen und SL beim ersten Mal. Elterninformationsabende gibt es bei uns auch, die Kollegen wechseln sich ab, es gab noch Kursvorstellung für die 10. Klasse direkt nach dem Unterricht (es reichte einer pro Fachschaft).

    Ja, mag sein, dass es an meiner Schule liegt. Aber ICH kann das nicht ändern! Und ICH muss dann mit der Belastung leben. Die muss ja irgendwie mal gesehen werden

    Ich habe doch mehrfach erklärt, dass es nicht nur Konferenzen sind, die zeitlich belasten, sondern zusätzlich auch noch DBs, Elternsprechtage, Elternabende, Sonderveranstaltungen, Fortbildungen, Sportfeste, etc etc etc..... Es ist einfach fast jede Woche etwas.

    Was muss ich noch tun, um mich verständlich zu machen?

    Es geht doch nicht um dich konkret. Es geht darum, dass das Problem eher deine Schule oder deine Schulleitung ist.

    Was dir helfen würde ist, wenn ich ihr euch zusammentut und gemeinsam mit der Schulleitung daran arbeitet eure Arbeitszeit zu reduzieren. Aber wenn es im Jahr in der Summe passt, ist das natürlich schwierig.

    Der Lehrerrat spricht das ja andauernd an. Die Gleichstellungsbeauftragten ebenfalls. Die Arbeitsgruppe Teilzeitkonzept ebenfalls. Es ändert sich einfach nichts.

    Anna Lisa : Ich lese heraus, dass bei euch Konferenzen der springende Punkt sind, der Zeit bindet. Hier müssen die Konferenzverantwortlichen eine andere Strategie als bisher anwenden. Nicht alles muss intensiv besprochen werden, in vielen Fällen genügt es, die Betroffenen zu informieren. Pädagogische Freiheit könnte auch zu Zeitersparnis führen, weil, da wo es sich anbietet, Lehrkräfte eigenständig entscheiden können, statt dass in einer Konferenz erst ein gemeinsames Vorgehen definiert werden muss.

    Wir hatten in diesem Monat tatsächlich 3 Konferenzen. Aber alle sind verpflichtend und wir machen wirklich nur die Minimalzahl. Die ZAA Konferenz ist ja zeitlich gebunden / festgelegt. Die LK und FK werden gleichmäßig über das Schuljahr verteilt. Sie dauern nicht übermäßig lang. Es wird nicht geschwafelt oder so.

    Welche Strategie schlägst du also vor?

    Ja, aber das sind keine Termine von außen. Wenn ich in der Abivorbereitung bin, muss ich nicht parallel noch ein Schulfest machen. Und wenn ich trotzdem mache, muss ich nicht noch parallel eine Projektwoche machen. Und dann noch einen Elterninformationsabend und dann noch über die WP-Wahl, die jedes Jahr ist, beraten usw...

    Und nein mir fehlt tatsächlich die Phantasie, was sonst noch in den anderen Monaten sein soll. Ich meine wir reden hier von 8-10 Monaten und wenn ich ständig so ein Programm fahre, was machen ich dann? Noch ein 2. und 3. Schulfest?

    Vor allem auch, warum sind die Sachen für alle Pflicht. Den Elterninformationsabend können 2-3 Lehrkräfte machen, 2-3 andere kümmern sich um die WP-Wahl und 20 andere machen die Abivorbereitung. Dann hat jeder ein Termin und nicht 3.

    Und wie hilft mir das jetzt weiter???

    Aber das ist doch genau richtig. Du wirst für unteilbare Aufgaben entlastet, indem Du weniger in Arbeitsgruppen und Steuergruppen aktiv bist. Und wenn deine Jahresarbeitszeit am Ende passt, ist auch alles im grünen Bereich.

    Das Teilzeit für die Karriere Nachteile hat, wird sich nicht vermeiden lassen. Man ist halt einfach weniger da und macht weniger Sachen. Aber die große Karriere macht man doch in der Schule sowieso nicht, oder?

    Ich werde nicht entlastet. So etwas machen bei uns Leute freiwillig, die gerne eine A 14 Stelle hätten. Haben bei uns recht viele. Ich werde sie wohl nie bekommen. Ist auch ok. Ich werde nur schief angeguckt, weil ich das alles nicht mache. Eine Entlastung ist das nicht.

    Was nicht okay ist, dass ich viel weniger Zeit bekomme, schönen Unterricht vorzubereiten. Das trägt doch sehr viel zur beruflichen Zufriedenheit, zur Entspannung und psychischen Gesundheit bei.

    Sowas wie "Elterninformationsabend WP Fächer" könnte meiner Meinung nach entfallen. Es reicht, einen Infozettel an die Eltern herauszugeben. Nichts ist an WP Fächern so komplex, dass es dafür extra einen Informationsabend braucht.

    Und ob es die DB WP Wahl wirklich braucht? Die WP-Wahl findet doch jedes Jahr statt - was muss da jedes Jahr aufs Neue besprochen werden? Man legt einmal die grundlegende Vorgehensweise fest und dann gilt diese, ehe äußere Umstände Vetänderungen nötig machen.

    Warum braucht es Projekttage + Schulfest im selben Monat? Es sollte sich auf eine Option fokussiert werden.

    Die ZAA-Vorbereitung würde ich in die Lehrer- oder Fachkonferenz integrieren.

    WP Veranstaltungen: gebe ich dir recht, ich kann es aber nicht ändern. Aber unsere Belastung muss ja anerkannt werden.

    Schulfest: macht absolut Sinn zu diesem Zeitpunkt, möchte ich aber aus Anonymitätsgründen nicht näher erläutern. Ist ja aber auch nur alle paar Jahre mal.

    Projekttage: bräuchte ich gar nicht. Aber s.o.

    ZAA Vorbereitung: Das ist quasi die Zeugniskonferenz der Q2, die hat 2 Stunden gedauert. Kann absolut nicht in dei Lehrerkonferenz gelegt werden. Außerdem sitzen da ja jede Menge Leute, die nur Sek I unterrichten, was haben die damit zu tun???

    Und FK: Da sitzen bei uns nur 6 Leute. Wovon über die Hälfte die aktuellen Q2 Schüler gar nicht kennt. Wie sollen die also die Konferenz abhalten???


    Das alles hilft mir jetzt auch nicht weiter.

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