Beiträge von Anna Lisa

    Dass der Weg zur Schule (Arbeitsweg) nicht zählt, ist klar. Aber die Raumwechsel?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zur Pause gehören soll. Der Aufenthalt im LZ mit Privatgesprächen ja, aber doch nicht der Wechsel zwischen Klassenräumen. Ich finde gerade auch kein Beispiel in einem anderen Beruf, bei dem sowas als Pause gewertet würde, lasse mich aber gern überzeugen

    Dann müsste ja auch der Weg von Patientenzimmer zu Patientenzimmer im KH oder Altenheim als Pause zählen oder der Weg vom Büro zum Konferenzzimmer oder der Weg von einem Baustellenteil zum anderen.

    Selbstverständlich ist der dienstliche Weg zwischen verschiedenen Klassenräumen keine Pause.

    Wenm das nirgendwo verbindlich normiert ist (APO-GOSt; Verordnungen etc.; falls ich die Norm übersehe, bitte mit der Nase draufstoßen... habe auch gerade mal die KI drüberlaufen lassen - nichts) ist dss ziemlich egal, was Vertreter der Bezirksregierung dazu meinen (wenn es keine expl. dienstliche Weisung war, die bspw. auch mit Protokoll, Rundschreiben, SchulMail, Erlass etc. daherkam... ich habe auch schon häufig genug Kompetenzüberschreitungsversuche von Dezernenten erlebt - darf man fragen, um welche BezR es geht), sind hslt allenfalls informelle Erwartungen.Die fachspezifischen Vorgaben für die Abiturprüfung beziehen sich ja normalerweise auch in den modermen Fremdsprachen auf Kompetenzen, Themenfelder und geeignete Materialien, nicht auf ein Veröffentlichungsdatum.

    Ist doch völlig egal. Wenn ich möchte, dass der Prüfling was Gescheites sagen kann zu dem Text, brauche ich einen, der zum Unterrichtsinhalt passt und das sind nun mal keine alten Kamellen. Es ist so oder so schwer einen passenden Text zu finden, egal ob der 2 oder 7 Jahre alt ist. Und darum geht es ja..

    Das Texte, die kontemporäre Phänomene betreffen, i.d.R. inhaltlich aktuell sein sollten (ich also bspw. nicht über die Arbeitslosenzahlen heute einen Text dazu von 1983 reingebe... wenn ich denn nicht den expliziten Vgl. will und an konkretes Unterrichtswissen anknüpfe), is' klar. Aber eine 'ein Text darf nicht älter als n Jahre sein'-Vorgabe (die in NRW auch expl. nicht existiert) ergibt sich daraus auch nicht implizit.

    Doch, das wurde uns auf den Dienstbesprechungen der Bezirksregierung (Fach Spanisch) explizit so gesagt. Also keine exakte Vorgabe, aber sie haben gesagt, er darf nicht älter als 2-3 Jahr sein. Wenn er jetzt 3,5 Jahre alt ist, sagt natürlich auch keiner was.

    Aber unsere Themen sind ja jetzt auch so angelegt, dass man da schon aktuell bleiben muss.

    Ich habe u.a. Englisch, die Vorgabe gibt es bei uns (im BL) so nicht. In SoWi hatte ich mal Kollegen mit Aktualitätsfetisch (Alter des Textes als Selbstzweck), war aber auch recht schnell ausgetrieben.

    😎

    Manches ergibt sich auch von selbst. Wenn du z.B. einen Text zum Tourismus nimmst, dann macht es keinen Sinn, den Tourismus in den 90er Jahren zu beschreiben. Auch den Tourismus vor Corona nicht, da hat sich schon einiges verändert.

    Wie viele Schüler hast du pro Prüfungsblock?

    Erscheint mir arg viel, selbst etwas weniger als die Hälfte wäre m.E. noch weit über dem Maximum, das ein Block kosten sollte. Gerade mdl. Abiturprüfungen bestehen im Gros ja aus Satzbausteinen und mal mehr, mal weniger modifizierten Standardaufgaben/-fragen.

    In den Fremdsprachen musst du ja jedes Mal einen neuen Text suchen, in der Regel ein Zeitungsartikel, der auch nicht älter als 2 Jahre oder so sein sollte, also durchaus einigermaßen aktuell. Der muss dann zu dem gewünschten Themenbereich passen, ungefähr das abdecken, was man im Unterricht gemacht hat und sich zur Analyse eignen auf einer SEHR begrenzten Wortzahl (kürzen, ohne Inhalt wegzunehmen dauert auch immer ziemlich).

    Manchmal findet man dann einfach nichts Passendes und verbringt schon mal ein paar Stunden alleine mit der Suche nach diesem Text.

    Also ich kann das sehr gut nachvollziehen.

    Ich BIN der FK Vorsitz 😉

    Ich habe auch regelmäßig Kontakt zur Fachaufsicht der Bezirksregierung. Das ist genau so gewollt. Da wird nix geändert.

    Ich wüsste jetzt auch gar nicht, wie man das groß erleichternd ändern soll. Das Einzige, das MIR Erleichterung bringen würde, wenn ich nicht jeden Fehler anstreichen müsste, also eigentlich gar nichts, sondern nur am Schluss meinen Gesamteindruck formulieren müsste (sprachlich sch....🤣 / kaum verständlich etc.) Aber das wäre dann wirklich nicht mehr angemessen.

    Das Problem beim Korrigieren sind gar nicht die Vorgaben, sondern die Schülertexte. Eine 1, 2 oder 6 korrigiere ich spielend, das finde ich nicht schlimm. Nur leider kommen diese Noten nicht so häufig vor. Eher sehr selten. Was schlimm ist, ist 3, 4 oder 5.

    Aber an den Schülertexten werden wir wohl so schnell nichts ändern können.

    Genau, was Chili sagt. Wenn man es sich genau angucken würde, dann bringt es definitiv was, denn es ist auch eine sehr transparente Bewertung. Man kann so auch gut nach Fehlerschwerpunkten suchen etc.

    Nur: viele meiner Schüler machen halt überhaupt nie etwas. Dann ist es auch kein Wunder. Für mich trotzdem ätzend.

    Unglaublich.

    Klar könnt ihr nichts gegen diese Vorgaben. Die Vorgaben selbst sollten mal hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit hinterfragt werden. Hast du das Gefühl, dass diese ausführliche Korrektur wenigstens etwas bringt oder machen am Ende die Schüler (m/w/d) danach trotzdem immer wieder dieselben Fehler? Denn dann könnte man die Mühe auch in effektivere Korrekturformate stecken.

    Sicher könnte das verbessert werden. Nur ich kann das nicht. Und solange es nicht geändert wird, muss ich halt mit dem Mist leben.

    ich weiß nicht, wie Quittengelee es meinte, aber ich habe es so kennengelernt: Paare / Nicht-Paare kommen auf Partys (Hochzeit, Geburtstag, Party, usw.. ) an und es gibt einen Frauentisch und einen Männertisch. Nicht, weil sich die Frauen kennen und mögen, sondern, weil es so ist ;)
    Zugegeben: nicht mehr so krass, wie es wohl vor 20-30 Jahren gewesen sein muss (absolut keine Ausnahme geduldet), aber vor 10-15 Jahren habe ich sehr wohl Blicke bekommen, weil ich - unwissend und dann doch wissend :D - mich da hingesetzt oder gestanden habe, wo jemand anders hätte sein sollen.

    Echt? Das habe ich noch nie erlebt. Ich kenne Hochzeiten - meine eigene eingeschlossen - wo es einen Sitzplan gibt / gab. Aber das ist doch nur für das Essen, sobald die Party losgeht, oder davor beim Aperitiv etc. sitzt und steht man doch, wo man möchte. Und auch beim Sitzplan, besetzt man doch immer gemischte Tische.

    Also so etwas kenne ich wirklich gar nicht.

    Was ist an einem Mädelsabend so schlimm? Das eine schließt doch das andere nicht aus. Für mich sind Mädelsabende was ganz Anderes als Parties. Parties feiert man am Geburtstag etc, da kommen natürlich alle.

    Aber im Alltag gehe ich selten mit Männern bzw. in Gruppen aus und mein eigener hat natürlich auch nicht immer Zeit, um mit mir auszugehen. Will ich auch gar nicht. Dann geht man halt mit einer Freundin aus (manche auch mit mehreren).

    Und ja, Aperol trinke ich auch gerne, aber man kann ja genauso gut was Anderes trinken, was man lieber mag.

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