Beiträge von s3g4

    Ich hadere damit auch manchmal, allerdings sind Gewerkschaften halt ganz traditionell links und sozialdamokratisch.

    Das ist im Kern als Leitlinie für eine Gewerkschaft auch gar nicht verkehrt. Allerdings sollte es einer Gewerkschaft immer nur um die Interessen und den Schutz der Mitglieder gehen. Nicht um die Verfolgung eigener politischer Ziele. Andere Gewerkschaften mache das nicht. Ich war viele Jahre Mitglieder der IG Metall und habe mich hier sehr gut vertreten Gefühlt.


    Was ich aber insgesamt wichtig finde, dass man sich organisiert. Egal ob Gewerkschaft oder Verband.


    Uns Lehrer kann nur eine Gewerkschaft vertreten, in der möglichst viele KuK organisiert sind. Wir sind keine Lokomotivführer, die als Mini-Spartengewerkschaft genug Machtmittel besitzt, um Forderungen durchzusetzen.

    Wieso eigentlich nicht? Ich meine die Anzahl der Lehrkräfte ist nicht klein, es gibt deutlich mehr Lehrkräfte als Lokführer. Die Verbände münden am Ende auch nur in die Beamtenbund. Der kümmert sich auch nicht nur um Lehrkräfte, auch wenn wir hier auch in der Mehrzahl sind.

    Eine IGS (Interessengemeinschaft Schule) wäre doch super :)

    Also wenn die GEW eins nicht ist, dann eine Massengewerkschaft. Ich kenne noch viele Ortsverbände, die noch nicht mal einen hauptberuflich angestellten Mitarbeiter haben. Die Zahl der Hauptberuflichen auf LV Ebene hält sich ebenfalls in Grenzen. Hier wird noch sehr viel auf ehrenamtlicher Basis geleistet

    Es wird aber alles mögliche vertreten. Ziemlich diffus für meinen Geschmack und die Betonung auf die politische Arbeit, die nicht mit den Berufen zutun hat passt mir auch nicht.

    Wenn die GEW deinen Haltungen entspricht, dann darf sie dir auch den Beitrag wert sein, denn der finanziert die ganze Arbeit und Unterstützung. Gleiches gilt für den VBE, wenn der zu dir passen sollte oder den Philologenverband oder den Berufsschullehrerverband oder den Realschullehrerverband, etc.

    Das hier trifft es genau. Wollte ich nur nochmal hervor heben.

    Ich hoffe allerdings, dass sich immer weniger Lehrkräfte für die gew entscheiden. Die verfolgen als Massengewerkschaft nicht unsere Interessen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich hab es ja nicht erwartet!!! Sondern nur geschrieben, dass MEIN Krankenhaus zwar mit der PKV abrechnen konnte (und auch hat), es aber die Möglichkeit mit der Beihilfe (die nicht das LBV ist…) nicht gegeben hätte. (Was ich, ich wiederhole, weder erwartet oder gar erzwingen wollte, weil ich es GAR NICHT MÖCHTE). Ich hab gerne den Überblick darüber, wer welche Infos über mich hat.

    Ich mache dir gar keinen Vorwurf ;) ich verstehe schon was passiert ist und dass dir das nicht gefallen hat. Das hätte mir auch nicht gefallen.

    Ach kommt, humorvoll, durchsetzungsstark, strukturiert und selbstbewusst sind besser "bewertete" (und schlicht alltagstauglichere) Merkmale als neurotisch, aggressiv, ungeduldig, unsicher und unberechenbar.

    aha, danke jetzt weiß ich wie das aussehen soll...

    Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ein Lehrpersonencharakter überhaupt sein soll. Könntest du das definieren?

    Im Seminar wurde immer Mal wieder (besonders von alten Ausbildern) von der Lehrerpersönlichkeit gesprochen. Was das sein soll weiß ich bis heute nicht. Irgendwelche diffusen Verhaltensweisen und Auftreten.

    Ich bin leider nicht schizophren, daher kann ich dir zu weiteren Persönlichkeiten nicht sagen.

    Also ich würde einen Kollegen nicht ungefragt anrufen, wenn er krank ist. Ausnahme wäre, wenn er ausdrücklich drum bitten würde.

    Und auch sonst keiner ruft dort an, keine SL, kein Sekretariat, keine Eltern oder sonst wer. Eine E-Mail kann geschrieben werden. Mehr nicht. Es gibt in der Schule keine Grund der sowas rechtfertigen würde. Die kranke Person darf natürlich dort anrufen. Ich sehe aber keine Grund dafür.

    s3g4 Ich meinte hiermit, dass die SL die Möglichkeit hat, zu steuern, wer mit wem zusammen sitzt, wenn es für jeden einen Arbeitsplatz gibt. Mein Büro ist nicht zufällig besetzt worden, sondern gezielt gesteuert. Ich sitze mit Personen zusammen, die eng mit meinem Bereich verwoben sind.

    Das ist tatsächlich ja auch Sinnvoll. In der Schule ist das ziemlich unnötig, weil hier niemand über mehrere Wochen miteinander zusammen arbeiten muss. Zumindest nicht einen Großteil des Arbeitstages.

    Die viele, die ich kenne, die das furchtbar finden, ist dagegen weniger anekdotisch und aussagekräftig. Und wie schon geschrieben: da ich die wertvolle letzte Ferienwochen verlieren würde Anfang Sept. wo alles im Urlaub schön leer ist, ist es sowieso nicht denkbar.

    Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Danke für die wissenschaftliche Auswertung der Scheißigkeit von der Aufgabe der Stundenplanung? Vielleicht sollte das veröffentlicht werden, das wissen viele Stundenplaner vielleicht noch gar nicht und machen dann doch lieber Socialmedia :uebel:

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